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D2544 - Hornalternative?

  • topo
  • 17. April 2007 um 00:09
  • F.A.Bi.A.N.
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    • 20. April 2007 um 16:00
    • #21
    Zitat von "wasserkocher"

    Also mein 550 hat laut beiliegendem Frequenzgangschrieb Welligkeiten kleiner als 0,5dB

    Blubb

    so einen schicken schrieb habe ich auch :-D.
    auf dem letzten forumstreff habe ich im gespräch erfahren, dass der haun überhaupt keinen "bunker" hat und demzufolge die daten unterhalb von 1khz schlichtweg "geraten" würden, die serienstreuung aber so gut sei, dass er die schriebe guten gewissens (ähem) beilegen könne.
    zum f-gang im 10khz-bereich:
    prinzipiell hat auch das haun-mic mit der selben problematik zu kämpfen wie das ohringer, monacor, oder sonst-was-mic.
    zum druckstau vor der kapsel einfach mal hier lesen (ich hab´s ja auf seite 1 schon geschrieben):
    http://de.wikipedia.org/wiki/Freifeldentzerrung

    ich habe (früher) schon mal versucht zu überprüfen, ob diese überhöhung eventuell nur abhängig vom schalldruck zu variieren sei.
    aber selbst bei sehr hohen pegeln (~130db) war keine veränderung zu sehen, ich vermute, dass die kleine membran selbst bei hohen pegeln nur extrem geringe hübe ausführen muss (mit sicherheit sogar amplitude < membrandicke) sodass sie sich leicht kontrollieren lässt und ein entsprechend lineares messergebnis produziert.
    spricht also ebenso mehr für den druckstau vor der kapsel bzw. dem schutzgitter als eigentlichem grund für diese nichtlinearität.

    soweit ich weiß sind die gefell-mikrofone durch messung des druckfeld-gangs dahingehend voreingestellt.
    bei kollege ansch (auch hier im forum vertreten) haben wir u.a. 2 behringer-mics sowie mein haun-mic gegen ein mk201 (wars das?) verglichen... wie gesagt ( wasserkocher!), auch das haun zeigt diese überhöhung!


    rot = gefell mk201 (referenzmikrofon)
    blau = haun 550
    grün = behringer

    [ich bitte die nicht ganz einwandfreie skalierung der unterschiedlichen pegel sowie die welligkeiten im f-gang des testobjektes zu entschuldigen... dieser vergleich war mit sicherheit fehlerbehaftet aber die prinzipielle erkenntnis wurde, wie man hoffentlich sieht, geschaffen... :wink: ]

  • wasserkocher
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    • 5. Mai 2007 um 21:08
    • #22

    Fabian
    habe mir heute mal die Zeit genommen und die Korrekturdatei für mein 550 gesucht und gefunden.

    Danach beträgt die maximale Abweichung im Bereich zwischen 500Hz und 20kHz 1dB
    und wenn ich die Korrekturdatei richtig interpretiere, hat mein 550 um die 10 kHz eher eine Absenkung um die 1 dB

    und der von dir angeführte Freifeldeffekt findet doch eher bei 25 kHz statt wie auch die überschlägige Wellenlängenbetrachtung vermuten lässt

    Blubb

    solange Fragen nix kostet, sind Antworten nix wert

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 6. Mai 2007 um 00:28
    • #23

    n´abend,


    wegen dem 550er: dazu habe ich ja oben meine vergleichsmessung gezeigt, und auch hier:
    http://www.fesb.hr/~mateljan/arta/AppNotes/ARTA-HB-D2.0.pdf
    ...auf seite 35 siehst du eine 550er-korrekturkurve mit entsprechender 10khz-stelle.

    wo du allerdings recht haben dürftest, ist die wellenlängen-relation.
    ist gut möglich, dass ich hier voreilige schlüsse gezogen habe und die "verbreitete" 10khz-überhöhung rein konstruktiver (druckempfänger-)natur ist. ich schau mal, ob ich dazu was finde, denn so genau weiß ich es auch nicht...!

  • Ansch
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    • 6. Mai 2007 um 19:23
    • #24

    Ganz schön OT, aber ich mach trotzdem mal weiter...
    Tatsächlich weisen die meisten (freifeldentzerrten) Messmikrofone am oberen Übertragungsende eine kleine Überhöhung im Frequenzgang auf, die i.d.R. auf die mechanische Resonanz zurückzuführen ist.
    S. dazu Michael Möser "Technische Akustik", S. 291ff. Folgende Abbildung ist ebenjener Quelle, S. 301 entnommen:
    http://www.paforum.at/daten/images/A…Moeser_Cmic.jpg
    Und weil meine Gefell Mikros angesprochen wurden:
    Ich habe zwei verschiedene 1/2"-Kapseltypen: Einerseits die MK201 (davon zwei und die sind absolut identisch) und andererseits eine MK202.
    Als 1" dann noch die MK103.
    Die Frequenzgänge der 1/2" Kapseln nach Datenblatt folgen:
    MK201:
    http://www.paforum.at/daten/images/A…MK201_fgang.jpg
    MK202:
    http://www.paforum.at/daten/images/A…tt_MK202_sm.jpg
    Ich habe mal Vergleichsmessungen gemacht, die Fgänge sind plausibel.

    Fabian, wir haben mit der MK201 gemessen.

    Hinsichtlich Elektretkapseln habe ich nur mit dem Behringer Erfahrungen.

  • ukw
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    • 6. Mai 2007 um 20:42
    • #25

    Hifi Selbstbau veröffentlicht die Mikrfonschriebe in sehr großer Skalierung - im Gegensatz zu den Frequenzgängen Ihrer LS- Bausätze ;)
    Dann bieten sie eben auch Mikrofonkalibrierungen an.... :roll:

    Die Abweichungen der günstigen Messmikros sind bekannt.
    Es ist ganz simpel - unter 120 Hz und Über 10 kHz korrigiert man um den Mittelwert, der hinlänglich bekannt ist.

    Alternative kann nur ein Messystem sein, das vor jeder Messung kalibriert wird. Ihr wisst was sowas kostet und das das für die engagierten Selbstbauer weder nötig noch bezahlbar ist. Außerdem sollte man dann nicht mehr auf der Terasse messen sondern in einem reflexionsarmen Raum :!:

    Wenn ein Lautsprecher zwischen 150 und 8000 Hz keine groben Schnitzer hat, hört sich das immer sehr gut an. Bass kann man schlecht in Räumen messen, da in der Regel mehr Verbiegung vom Raum als vom Lautsprecher dokumentiert wird.
    Dafür braucht man kein kalibriertes Micro :)

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

  • Ansch
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    • 6. Mai 2007 um 21:47
    • #26

    Was kalibrierst Du denn vor jeder Messung an einem Messsystem das Du vor jeder Messung kalibrierst?
    Kannst Du mir einen Reflexionsarmen Messraum nennen, in dem ich bis sagen wir 30 Hz reflexionsfrei messen kann?
    Ich finde Terassenmessungen gar nicht so doof, wenn die Terasse groß genug ist (z.B. Wiese, Parkplatz, etc.)

    Achso, welches Referenzmikro wird bei Hifi-Selbstbau verwendet?

  • topo
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    • 7. Mai 2007 um 11:47
    • #27

    Ich komme noch mal auf einen Teil meiner Eingangsfrage zurück - wobei ich den letzten Teil dieser interessanten Diskussion nicht stören will.

    Es gibt Treiber/Chassis mit 8 und 16 Ohm. Warum ist mal (ruhig am konkreten Beispiel des D2544) die eine oder andere Variante besser?

    Häufig hört/liest man im gerade im PA Bereich auch - da musst Du die 16 Ohm Variante nehmen.
    Das kommt sooo selbstverständlich rüber - dass es schon fast eine Art "Naturgesetz" ausserhalb vom ohmschen Gesetz zu sein scheint :wink: .
    Dieses "Selbstverständliche" würde ich gerne gedanklich erschließen.

    Topo 8)

    Die Magie der Musik hängt nicht von der Technologie ab die man benutzt, sondern von der Interaktion mit ihr!

  • Thomas
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    • 7. Mai 2007 um 12:35
    • #28

    ist eigentlich recht einfach:

    bei ner 2wege box ist der hochtontreiber meist deutlich lauter als der mitteltieftöner.
    deswegen muss der hochtontreiber in der lautstärke abgesenkt werden, was mit widerständen gemacht wird.
    dabei treten natürlich verluste auf.

    nimmt man nun nen 16 ohm treiber anstatt einem 8 ohm ist dieser im vergleich zum mitteltieftöner um 3 db leiser als der 8 ohm treiber. es muss also weniger energie durch widerstände in wärme umgesetzt werden.
    => weniger verluste.

  • topo
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    199
    • 7. Mai 2007 um 13:12
    • #29

    Danke!
    Das ist so simpel, dass ich auch selbst hätte drauf kommen müssen. :oops:

    Topo 8)

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  • ukw
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    1.566
    • 7. Mai 2007 um 15:59
    • #30
    Zitat von &quot;Ansch&quot;

    Was kalibrierst Du denn vor jeder Messung an einem Messsystem das Du vor jeder Messung kalibrierst?


    Ich kalibriere eben nicht, sondern korrigiere nach den hinlänglichbekannten Abweichungen.
    Außerdem bin ich bei der Interpretation in bestimten Frequenzbereichen entsprechend vorsichtig.
    in diesem PDF wird der Vorgang beschrieben und die sich ständig ändernden beeinflussenden Faktoren werden genannt (Luftdruck, Feuchtigkeit, Temperatur ect.) http://www.airflow.de/Quest_Akustisc…n_QC10-QC20.pdf

    Zitat von &quot;Ansch&quot;

    Kannst Du mir einen Reflexionsarmen Messraum nennen, in dem ich bis sagen wir 30 Hz reflexionsfrei messen kann?


    Der nächste in meiner Gegend ist in Tarp (Phonar) - allerdings nur bis 80 Hz glaube ich... http://www.phonar.de/

    Zitat von &quot;Ansch&quot;


    Ich finde Terassenmessungen gar nicht so doof, wenn die Terasse groß genug ist (z.B. Wiese, Parkplatz, etc.)


    ich auch nicht...

    Zitat von &quot;Ansch&quot;

    Achso, welches Referenzmikro wird bei Hifi-Selbstbau verwendet?


    http://www.hifi-selbstbau.de/text.php?s=read&id=13

    Edith URL Hifi Selbstbau funktionsfähig gemacht

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    Einmal editiert, zuletzt von ukw (7. Mai 2007 um 20:22)

  • Ansch
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    392
    • 7. Mai 2007 um 20:19
    • #31

    Die gesuchten Antworten sind ja indirekt enthalten, ums mal klar zu sagen:

    Die ganze Kalibriererei mit Pistonfon oder Kalbrator ist erforderlich wenn absolute Angaben zum SPL erforderlich sind. Dann kalibriere ich tatsächlich vor jeder Messung.
    Interessieren mich jedoch nur relative Angaben, z.B. für XO oder EQ, oder um das Abstrahlverhalten zu messen, dann verzochte ich darauf das Pistonfon hervor zu kramen.

    Genau, die untere GF des nächsten mir bekannten und ziemlich großen (1000m³) reflexionsarmen Messraumes hier in Berlin liegt bei 63 Hz. Nebenbei wäre mir die Tagesmiete zu hoch um mal nebenher dort zu messen.
    Also bleibt für Tieftonmessungen die große "Terasse" Messort meiner Wahl.
    Im Hochtonbereich kann man durch Fensterung auch in normalen Wohnräumen überaus brauchbare Resultate erhalten.
    Insofern kann ich diesem Satz so gar nicht zustimmen:

    Zitat von &quot;ukw&quot;

    Alternative kann nur ein Messystem sein, das vor jeder Messung kalibriert wird. Ihr wisst was sowas kostet und das das für die engagierten Selbstbauer weder nötig noch bezahlbar ist. Außerdem sollte man dann nicht mehr auf der Terasse messen sondern in einem reflexionsarmen Raum


    Sorry, aber daran habe ich mich gerieben, das ließ mir keine Ruhe :D

    Recht gebe ich Dir jedoch in der Aussage, dass der Bereich von 150 bis 8000 Hz mit höherer Wichtung in die Fgangbewertung eingehen sollte.

    Nachtrag: Ich habe mir mal die verlinkte Hifi-Selbstbau Seite angesehen:

    Zitat von &quot;Hifi-Selbstbau&quot;

    Als Service werden wir in Zukunft anbieten, das Mikro individuell gegen unser Referenzmikro (MONACOR ECM-40 + Vorverstärker MPA-102) zu kalibrieren, dessen Frequenzgang wir wiederum gegen ein BRÜEL & KJAER Mikrofon (Kapsel Type 4188, Vorverstärker Type 2669L) gecheckt haben, dessen individuellen Frequenzgang wir dem individuellen Prüfprotokoll von BRÜEL & KJAER entnommen haben.


    Ich bin mir nicht sicher, ob das B&K 4188 meine erste Wahl als Referenzmikro wäre:

    Zitat von &quot;B&amp;K&quot;

    FREQUENCY RESPONSE:
    0° incidence free-field response:
    ±1dB, 12.5Hz to 8 kHz
    ±2dB, 8 Hz to 12.5kHz

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