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Bundesnetzagentur plant schnelle Vergabe von 800Mhz Frequenz

  • Thomas Möller
  • 16. März 2009 um 21:38
  • Thomas Möller
    Beiträge
    147
    • 16. März 2009 um 21:38
    • #1

    Genauer die Frequenzen von 790 bis 865 Mhz..

    Zitat

    "Das ist unser Beitrag zum Konjunkturpaket", erklärte der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, gegenüber der Tageszeitung Die Welt.


    Ja klar, jetzt dürfen wir uns alle neue Funkstrecken kaufen :)

    oder hab ich da mal wieder was falsch verstanden ? :oops:


    Quelle:

    http://www.heise.de/newsticker/Bun…/meldung/134658

    Grüße

    Thomas Möller

  • Heini
    Beiträge
    1.455
    • 16. März 2009 um 22:58
    • #2

    http://www.party-pa.de/phpBB/viewtopic.php?f=50&t=60633

    nur so als denkanstoß :wink:

  • Thomas Möller
    Beiträge
    147
    • 17. März 2009 um 14:24
    • #3

    kk danke ;)

    gehörte dann wohl eher in den bestehenden Thread...

    Wollte nur darauf hinweisen, das die Bundesregierung diese Regelung nun im Rahmen des Konjunkturpakets deutlich vorziehen will --> Funken werden früher "unbrauchbar"


    einmal closed dann bitte :oops:

    Grüße

    Thomas Möller

  • Eliminator
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    • 17. März 2009 um 18:39
    • #4

    Haltet Ihr es für sinnvoll, sich mit sowas an seinen zuständigen Wahlkreis-MdB zu wenden? Für irgendwas waren wir doch wählen oder?

    Gruß,

    Klaus

    FOH = Holz vor der Hütte!

  • Mechwerkandi
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    • 18. März 2009 um 08:37
    • #5

    Wenden kannst du Dich natürlich an ihn, aber bewegen wird das nur wenig.
    Die originäre Marschrichtung wird auf bundespolitischer Ebene von einem eigendlich recht kleinen Kreis vorgegeben, und wenn der Dampfer erst mal in Fahrt ist, dann ist da nur noch auf einer formaljuristischen Schiene dran zu rütteln.

    Die Meinungsfindung politischer Gremien ist zu einem grossen Teil von externen Zuträgern abhängig, und je nach deren Intuition fällt dann das Ergebnis aus.

    Das die Funkstrecken-Hersteller sich ihre Pfründe sichern wollen, ist klar.
    Wie sieht die Struktur auf EU-Ebene aus?

    Viele Funkstrecken sind an ihrem Einsatzort lediglich Spielzeug für den Tonkutscher, eine Fehlerquelle mehr und verbrauchen Batterien.
    Weg damit.

  • Kracky
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    • 18. März 2009 um 10:31
    • #6

    Du meinst zurück zur Steinzeit?

    Sicher, nicht an jeder Stelle wo heute gleich ein Funkmikrofon genutzt wird ist es auch zwingend notwendig aber die Technik ansich hat uns doch einen entscheidenden Schritt weiter gebracht was Qualität der Beschallung angeht. Ein Beispiel, wir habe es vor Jahren eingeführt für eine Jugendfasnachstveranstaltung mit Headsetfunkstrecken zu arbeiten. Eine Abnahme über Grenzflächen oder Kendensatormikrofone über der Bühne war steets unbefriedigend weil auch der Raum hier sehr problematisch ist. Gleiches gilt für Kabelmikrofone aus Stativ, die Kinder kommen damit nicht klar und die hälfte der Auftritte geht so ungehört vorbei. Seit wir Headset fahren sind da zwar gestiegene Kosten für eben diesen Aufwand aber der Veranstalter ist gerne bereit diese zu bezahlen weil er genau weis nur so kommen die Kinder auch richtig rüber. Das wie gesagt nur ein Beispiel.
    Man muß sich auch den Umfang mal bewußt werden, es geht ja nicht nur um Funkmikrofone, nein auch um InEarSysteme wie diese heute auf fast jeder Bühne üblich sind, sogar in der Lichttechnik gibt es Sende/Empfängersysteme zur Steuerung auf Basis dieser Funkfrequenzen.
    Da beide Minister des Bundestages als auch schon unser Landrat sowie andere politische Persönlichkeiten alle schon von uns betreut wurden habe ich jedenfalls meines dazu getan und habe eben diese vom drohenden GAU der Bundesnetagentur informiert. Ob es etwas bringt weiß ich nicht aber vom Hände in den Schoß legen ändert sich ja auch nichts.
    Um noch eine aussage zu den Herstellern zu tätigen, nein diese sind nur zu einem ganz geringen Teil begeistert von der neuen Einnahmequelle zumal diese vor unvollendeten Tatsachen stehen und garnicht wissen welche Alternative es nun überhaupt gibt. Gerne würden wohl die Hersteller anfangen zu entwickeln um den neuen Markt zu erschließen, nur was soll man entwickeln? Wohin führt das ganze? Das Thema ist garnicht so ohne!
    Was mich aber freuen würde wäre wenn sich die Administration beider Boards einig darüber wären an einer zentralen Stelle über dieses Thema zu diskutieren, ich glaube es laufen gerade vier oder fünf Diskussionen zu genau dem selben Thema, vom Warnungsbrett über Sonstige im PA-Forum usw.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • Mechwerkandi
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    • 18. März 2009 um 15:46
    • #7
    Zitat von "Kracky"


    Du meinst zurück zur Steinzeit?


    Zwischen dem "sinnvollem Einsatz kabelloser Signalwege" und "Steinzeit" gibt's doch noch einen kleinen Unterschied, auch wenn der eine oder andere Jungdynamiker sich das nicht vorstellen kann.

    Funkmikros auf Stativen? Weg damit.
    Funkstrecken zwischen fixen Punkten? Unnötig.
    Was will ein Dj mit einem Funkmikro? Die Musik alleine ist schon scheisse.
    Was soll eine Band, deren Musiker sich nicht um 10 cm bewegen, mit Funkmikros? Weil der Verleiher sie grad am Lager hat und die Kabel alle sind.
    Kannst Du Dir Roger Daltrey mit einem Funkmikro vorstellen? Ich auch nicht.

    Es gibt massenweise Anwendungen, die sich genauso gut, besser und billiger auch mit kabelgebundenen Lösungen erschlagen lassen.

  • matzepa
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    872
    • 18. März 2009 um 18:08
    • #8

    ..damit hast du dann die unkritischten Fälle (wenige Strecken an einem Ort) schonmal ausgespart;
    die Anwendungen in Musicals, die richtig ins Funktechnik-Eingemachte gehen und auch in der Qualität nicht anders lösbar sind .. haben genau dann ein Problem.

  • Kracky
    Profi
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    • 18. März 2009 um 23:15
    • #9
    Zitat von "Mechwerkandi"


    Zwischen dem "sinnvollem Einsatz kabelloser Signalwege" und "Steinzeit" gibt's doch noch einen kleinen Unterschied, auch wenn der eine oder andere Jungdynamiker sich das nicht vorstellen kann.

    Funkmikros auf Stativen? Weg damit.
    Funkstrecken zwischen fixen Punkten? Unnötig.
    Was will ein Dj mit einem Funkmikro? Die Musik alleine ist schon scheisse.
    Was soll eine Band, deren Musiker sich nicht um 10 cm bewegen, mit Funkmikros? Weil der Verleiher sie grad am Lager hat und die Kabel alle sind.
    Kannst Du Dir Roger Daltrey mit einem Funkmikro vorstellen? Ich auch nicht.

    Es gibt massenweise Anwendungen, die sich genauso gut, besser und billiger auch mit kabelgebundenen Lösungen erschlagen lassen.

    All das sind Anwendungsfälle wo ich dir sicher zustimme da ist eine Funkmikrofon nicht notwendig, aber es gibt weit mehr Anwendungsbeispiele bei denen es eben keine festgelegten Punkte gibt, bei denen die Mikrofondisziplin der Darsteller mangelhaft ist und bei denen Bewegungsfreiheit ein wichtiger Bestandteil der Show bzw. der Aufführung sind, für all diese Anwendungen ist Funktechnik unabdingbar und wenn ich diese dann nicht nutzen kann wirft mich das eben in die Steinzeit zurück um nicht zu sagen es nimmt mir den Job wiel ich für lausige Qualität aufgrund schlechter Mikrofonabnahmen an denen ich nichts ändern kann höchstens einmal Geld bekomme.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

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  • martinfricke
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    • 18. März 2009 um 23:32
    • #10

    Es gibt ja auch Funkmikrofone die Haben Frequenzen nach 862 Mhz... Also z.B 863 und höher.

    Diese kann man ja weiterhin noch Problemlos verwenden.

    Ist halt nur Schade wenn man extra deswegen ein Neues kaufen muss.

  • Mechwerkandi
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    • 19. März 2009 um 08:42
    • #11

    Glaubt denn wirklich jeder, das sich mit dem Fortfall der zugeteilten Frequenzen die bislang verkauften Funkstrecken automatisch atomisieren??

    Es wird recht plötzlich die ganze Bucht vollgestopft sein mit Angeboten ab 1,-, und die ganze Spassfraktion wird ungehemmt einkaufen und, scheiss auf Zuteilung, fröhlich weiterfunken.

    Für den öffentliche-rechtlichen Schundfunk sind ohnehin schon Ausnahmeregelungen im Regal.

  • Kracky
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    • 19. März 2009 um 09:42
    • #12

    Nein, ich glaube nicht das die Geräte dann nicht mehr funktionieren. Weil ich aber weiß was in diesem Bereich dann ab 2012 beherbergt sein soll bin ich mir sicher es wird richtige Probleme auf beiden Seiten geben wenn man Funken in diesem Frequenzbereich nutzt und somit sind diese Geräte für mich so gut wie Wertlos weil die Betriebssicherheit nimmer gewährleistet ist. Wir haben ja jetzt schon teilweise Probleme mit Mobielfunk der unsere Anlagen stört, dann erst richtig. Mein Problem ist je jetzt nicht das meine paar Funkstrecken bis dann sterben, damit kann man rechnen und evtl. sogar leben aber viel schwerer ist es momentan zu investieren weil ja 2012 schon der Hahn zugedreht wird aber noch niemand mit einer Alternative aufwartet. Alles was ich also jetzt kaufen kann hat keine Zukunft also laß ich es einfach oder greif wirklich auf unsere alten VHF zurück in dem Bereich funkt eh keiner mehr.

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  • hell&dunkel
    Moderator
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    • 19. März 2009 um 14:46
    • #13

    Sennheiser arbeitet ab April kurz:
    http://www.abendblatt.de/daten/2009/03/19/1090769.html
    Das Funkmikrogeschäft wird wohl früher oder später ganz in die Knie gehen.

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • tobias falter
    Beiträge
    976
    • 19. März 2009 um 22:58
    • #14

    Also verstehe ich das richig das man die Funken dann gar nicht mehr nutzen kann, ich habe mal gehört das man sie noch nutzen könnte nur halt nur noch 16 Strecken gleichzeitig...

    Wie sieht das nun aus?

    mfg
    Tobias

  • hell&dunkel
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    • 19. März 2009 um 23:06
    • #15

    Tonne auf, Funke rein, Tonne zu...
    Oder an die oben genannte Spaßfraktion verbuchten....
    Oder selbst Spaßfraktion sein...

    Wirtschaftsförderung... oder wie war das?

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • Dennis13
    Verifiziert
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    • 19. März 2009 um 23:32
    • #16

    Da kann man dann mit dem Handy über die PA singen. :lol:

  • Rolf Gille
    Verifiziert
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    • 16. Juni 2009 um 12:22
    • #17

    Hallo zusammen,

    die zweite Verordnung der Frequenzvergabe ist nun seit dem 12.06.2009 beschlossene Sache, damit muß so wie es aussieht das Frequenzband 790-862 MHz bis Ende 2015 geräumt werden.
    Laut Verordnung und Empfehlung soll die Bundesregierung einen Teil der Umstellung zahlen.

    Siehe auch:

    Verordnung: http://www.bundesrat.de/cln_090/Shared….pdf/204-09.pdf
    Empfehlung: http://www.bundesrat.de/cln_099/Shared…df/204-1-09.pdf
    Beschluss: http://www.bundesrat.de/cln_099/Shared…f/204-09(B).pdf

    „Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.“

  • Eliminator
    Beiträge
    3.105
    • 17. Juni 2009 um 00:01
    • #18

    Vielleicht gibt es ja hier auch eine Abwrackprämie für nicht mehr brauchbare (bzw. nicht mehr legal betreibbare) Funkstrecken. :)

    Wohl eher nicht...

    FOH = Holz vor der Hütte!

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