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Synchronisation: Video, Ton, Kamera, Licht

  • martinbreuer
  • 1. Juni 2007 um 16:09
  • martinbreuer
    Beiträge
    28
    • 1. Juni 2007 um 16:09
    • #1

    Hallo,

    gibt es einen art standard, mit den man video, kamera, licht und ton zusammenbringen könnte im bereich Synchronisation?

    Im Bereich Licht und Ton wird sehr häufig der Midi-Timecode verwendet; Inwieweit ist dieser im Bereich Videotechnik und Kamera schon integriert? Oder was wird in diesen Bereichen vorwiegend verwendet?

    Bzw. gibt es einen gemeinsamen Nenner irgendwo?

    Martin

  • montesuma
    Beiträge
    948
    • 1. Juni 2007 um 16:22
    • #2

    Der Midi Timecode syncronisiert Player (Video und Audio), damit gleichzeitig gestartet, gestoppt, vor- und zurück gespielt werden kann, damit der Ton mit dem Bild immer noch überein stimmt.

    Aber wie zum Teufel willst Du eine Camera syncronisieren? Die Camera gibt immer non-stop Bilder ab - je nach dem, was vor der Linse stattfindet, aber Du kannst dieses per Timecode nicht beschleunigen, verzögern oder pausieren. Das machen die Leute vor der Camera nicht mit, wenn sie auf einmal schneller oder langsamer reden müssten :D

    Spaß beiseite. Vielleicht erzählst Du erst was Du vorhast, kann könnte man überlegen was davon wie syncronisiert werden müsste.

  • martinbreuer
    Beiträge
    28
    • 1. Juni 2007 um 16:36
    • #3

    also auch über Midi Timecode....

    inwieweit ist z.B. ein Genlock verbreitet zur Synchronisation (Bildmischer etc.)? - oder läuft das auch schon alles über Midi?
    Wie sieht es mit dem Studiotakt ansich aus?

    Bei Kamera hab ich mich falsch ausgedrückt... sorry, natürlich meine ich nicht die Kamera ansich sondern die Videoregie (also LiveBild) und mit Video (kein LiveBild) ....

    Martin

  • montesuma
    Beiträge
    948
    • 1. Juni 2007 um 17:21
    • #4

    Was Du wahrscheinlich meinst ist nicht sie Syncronisation über Timecode, sondern die Syncronization der Bildwiederholfrequenzen der einzelnen Geräte?

    Ein Bildmischer digitalisiert die eingehenden Videobilder von zwei unterschiedlich taktendenden Videoquellen und gibt es als ein Videobild wieder ab, das von der Bildwiederholfrequenz ganz anders sein kann, wie die eingehenden Videosignale.

  • stefan_mir
    Beiträge
    56
    • 4. Juni 2007 um 10:23
    • #5

    Stichwort Genlock (auch Studiotakt oder Burstsignal genannt):

    Das sind Taktgeber für eine professionelle Videoumgebung. Im Studiobereich enthalten die Bild-Signale noch keinen Burst (Synhronsignal in FBAS). Der Taktgeber dient also zum "synchronisieren" aller vorhanden Geräte, sofern notwendig. Das kann man sich wie eine Art "Sternnetzwerk" ausgehend vom Taktgeber vorstellen. Es gibt nur EINEN Takt!

    Je nach Video-Technik wirst Du einen brauchen oder auch nicht.
    Es gibt Videomischer für Live-Anwendungen mit digitalem Bildspeicher für jeden Eingang.
    So eine Art Einzel-TBC. Dabei werden im Mischer selbst die eingehenden Videosignale synchronisiert. Was rauskommt ist ok.

    Dein VHS-Homerecorder usw. braucht das nicht. Die synchronisieren selbst, da im FBAS(Farb-Bild-Austast-Synchron-Signal)-Signal etc. dann schon ein Burst vorhanden ist. Der Takt ist sozusagen in der Videoaustastlücke enthalten.

    Es gibt jedoch auch Geräte (z.B. Komponentenmischer), die so etwas nicht haben. Da wird dann ein Genlock-Takt pflicht. Allerdings bringt Dir das nur etwas, wenn Du auch die Zuspieler takten kannst. Jedes einzelne Gerät müsste dafür einen Referenzeingang zur Synchronistaion haben.

    Alternativ gibt es externe Frame-Synchronizer (ich nenn das jetzt mal so). Das sind Geräte, die zum Beispiel zwischen Mischer und Kamera (die keinen Ref-IN hat) gesetzt werden und den Refenztakt bekommen. Diese sychronisieren dann das eingehende Bild der Kamera und schicken es "getaktet" wieder raus. Ist aber ein teurer Spaß, wenn man die Teile für alle Geräte braucht.

    Also der GENLOCK ist nur der Taktgeber für alle vorhandenen Videosignale. das im Video embedded Audio ist dann naürlich auch synchron. Allerdings kein Licht....

    Was die Synchrone Wiedergabe von Bild, Licht und Ton betrifft:
    Da landen wird dann tatsächlich bei MIDI und Co KG.
    Diese Protokolle sind auch dafür nutzbar. Es gibt auch Sachen auf Netzwerkbasis und auch die Möglichkeit, über DMX zu triggern.
    Je nach Variante musst Du natürlich auch die entsprechenden Geräte haben, die sich ansteuern lassen.

    Es hängt also stark davon ab, was Du so vorhast.
    Wenn Du ins Detail gehst, kann hier vielleicht einer einen Lösungsvorschlag bieten.

    Ich hoffe ich stifte keine Verwirrung?!? :shock:

    Gruß

    der_Stefan

  • oliver rademaker
    Beiträge
    17
    • 9. Juni 2007 um 14:14
    • #6

    Ich glaube was er will is ne Mediensteuerung. Um zb eine Show bestehend aus Video, Licht und Ton (Pyro ?) exakt zu timen!

    Und wenn es sowas ist, dann gibt es da steurungen die verschiedene Protokolle beherschen, wie eben Midi, DMX, Rs 232 / 422, oder auch 10v steurung. In diese Thematik passt dann aber der Genlock nur bedingt rein!

  • elch
    Profi
    Beiträge
    271
    • 10. Juni 2007 um 11:24
    • #7

    Vielleicht meint er ja ein Videomischpult mit GPI-Eingang...
    Da kann man den Schnitt von außen steuern, z.B. via einen 10V-Kontakt oder ähnlichem...
    Zuspieler laufen auch ähnlich gesteuert...
    Dann dürfen nur die Kameraleute ihren Cue nicht verpennen ;)

  • martinbreuer
    Beiträge
    28
    • 22. Juni 2007 um 18:45
    • #8

    in wieweit unterschiedet sich ein Genlock-Signal bei einem PAL-Video gegenüber einem HDTV? Leider kann ich im Netz dazu nichts finden...

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