Folgendes Problem:
Seit Ende meiner Ausbildung Januar 2005 war ich Arbeitslos. Ab 30.12.2006 (das Datum wurde mir nahe gelegt vom AA, weil danach eventuell keine ICH-AG mehr möglich.) war ich dann eine „Ich AG“.
Um diese genehmigt zu bekommen, musste ich zu einem Steuerberater. Ein Coaching-Antrag wurde mir mitgegeben. Meine Sachbearbeiterin beim AA meinte der seie sehr hilfreich, weil STBs dann vieles für umsonst machen.
So ging ich damit zum STB, welcher mir dann eine Planung erstellte, welche dazu führte, das das AA mir die ICH-AG genehmigte. Die Rede war davon, das dieses mit dem Coaching Antrag verrechnet werden würde, und mir dadurch keinerlei Kosten entstehen.
Für die Aktion musste ich natürlich den Coaching Antrag da lassen und einige Formulare Ausfüllen.
Dann eine ganze Zeit nichts vom STB gehört, bis ich mich selbst mal (Oktober 2006) beim FA erkundigte, wie das so aussieht als Kleinunternehmer, was ich so machen muss. Diese sagte mir, das für Ende 2005 (die 2 Tage) noch eine Erklärung her muss, mein STB aber davon unterrichtet wurde (Vollmacht ausgefüllt). Also rief ich den STB an, und bat darum, die Vollmacht aufzuheben. Die Dame am Telefon bat mich darum, das sie mich weiterbearbeiten dürfe, und als ich fragte, ob mich dieses was kostet, meinte Sie „Nee, das bekommen wir schon hin, Frau XX bearbeitet ja ihren Coaching Antrag“. So also mit Frau XX telefoniert, und auch nochmal nachgefragt. „Das bekommen wir hin“. Wir brauchen noch folgende Unterlagen von Ihnen....“....Vorgestern dann faxte ich die letzten Unterlagen rüber.
Heute erhielt ich Mehrere Rechnungen durch den STB für wirklich ALLE Leistungen die er für mich erstellte.
Insgesamt knappe 600€
Für die Nachricht, das ich 0€ an Steuern zahlen muss.
Meine Frage, ist so was rechtens? Ich wurde doch praktisch mit falschen Vorgaben ins offene Messer geschickt?
Das der Coaching Antrag NICHT zum Abdecken einer Steuererklärung da ist, das weiss ich selbst, aber wenn die Leute meines STB was anderes sagen?