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enscheidungshilfe für bassboxen

  • skorpi
  • 3. Juni 2007 um 15:16
  • skorpi
    Gast
    • 3. Juni 2007 um 15:16
    • #1

    Musik von CD : fox / schlager / rock
    habe den bandpass S3-188 von syrincs aufgestellt und im vergleich 2 15” xsp-3 von fohhn.muß sagen,daß die 2 15” im output und im trockenen bass (indor) gewonnen haben. könnte sich aber im bierzelt anders verhalten...oder?
    bringen 2 15er generell mehr als 1 18er ?? - da wären ja 4 15” pro seite besser als 2 18” .... denke ich da richtig ?!?!
    die S3-188 (ein 18”) bringen zwar mehr tiefgang, aber den “trockenen knackigen kikbass” vermiß ich da. (hätt ich gern - alternativ!)
    welche bassbox könnte die optimale Lösung für innen, und auch mal fürs bierzelt (normale veranstaltung und größe - ca 20-25m x 10m) sein?
    BR / bandpass / groses- kleines horn / Hybrid....bei dynacord nennt man etwas auch ...Gerades Wellenleiter- Horn....bei kme spricht man von direktabstrahlender 18" Subwoofer QLB 118 mit Bassreflextuning..u.s.w. : was ist der unterschied?
    bringt der “rückgeladener Doppelkammer Resonator” von fohhn fürs zelt was?
    reichen BR-boxen auch fürs bierzelt aus?
    bin mir nicht sicher wie ichs richtig machen soll, um nicht in einem jahr wieder zu überlegen und zu wechseln.

    was raten mir die profis ?

  • heelium
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    • 3. Juni 2007 um 18:13
    • #2

    Hallo,

    also an Bandpass würde ich gleich gar nicht mal denken!

    Wenn Du Distanz machen willst, dann ist mit Bandpass sehr schnell schluss.

    Bassreflex ist zum Beispiel eine Möglichkeit. Da viele Systeme, auch geflogene unten am Boden mit z.B. Doppel-18ern als Basssupport arbeiten.
    In Deinem Falle wären evtl. Doppel-15er genau das richtige.

    Aber auch Hybridhorn geht. So ein kleineres Zelt mit an die 200m² haben wir auch schon mit einer Craaft Hattrick 40, je 2 18er-Hybrdihörner pro Seite und oben drauf ein 12"/1,75 Coaxialtopteil beschallt. Kommt immer etwas auf den Pegel an.

    Oder Du orientierst Dich an Bässen, wie z.B. die HK-R-Serie, die aber richtig geclustert werden müssen! Die arbeiten vom System her ähnlich wie eine Bassrutsche, sind aber nur nicht so hoch. Du kannst sie hochkant, gegenüber, oder seitlich gegenüber aufstellen, um die richtige Abstrahlung zu erhalten!

    Das Budget spielt natürlich auch noch eine große Rolle!

    Aber ich würde sagen, 2-4 Doppel-15-Bassereflex und die Sache passt!

    Gruß!

    Die letzten Worte des Elektrikers:" Was ist das denn für ein Kabel?" Danach war er gut geerdet!

    Einmal editiert, zuletzt von heelium (3. Juni 2007 um 22:51)

  • Thomas
    Verifiziert
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    • 3. Juni 2007 um 20:50
    • #3

    2x15" haben deutlich mehr membranfläche als 1x18".
    schon alleine aus diesem grund ist einiges an mehrpegel zu erwarten.

  • skorpi
    Gast
    • 3. Juni 2007 um 20:59
    • #4

    danke für info
    noch ne frage zu fohhn: bringt der "rückgeladener Doppelkammer Resonator” von fohhn wirklich was? ist das eine art hybrid?

  • Oliver Derks
    Verifiziert
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    • 3. Juni 2007 um 21:15
    • #5
    Zitat von "heelium"

    also an Bandpass würde ich gleich gar nicht mal denken!

    Wenn Du Distanz machen willst, dann mit Bandpass sehr schnell schluss.

    Bassreflex ist zum Beispiel eine Möglichkeit.

    Unglaublich was für ein Unsinn hier geschrieben wird!
    Das ist schon kein Halbwissen mehr - das ist nichtwissen!

  • skorpi
    Gast
    • 3. Juni 2007 um 21:19
    • #6

    @Oliver/ RodeVT
    nur meckern bringt nichts !! was ist denn deiner meinung nach die sinnvollste lösung für mich.

  • heelium
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    • 3. Juni 2007 um 22:49
    • #7

    Hallo,

    tut mir leid, aber bis jetzt habe ich keinen Bandpass in einigermaßen erschwinglichen Bereichen gehört, der auf Distanz noch ordentlich klingt und Druck macht!

    Ausserdem habe ich nicht geschrieben, dass ein "horngeladener Bandpass" nichts bringt! Das ist meiner Meinung nach immer noch ein kleiner Unterschied zum normalen Banpass.

    Und wenn er mit Doppel-15ern Bassreflex nicht an sein Ziel kommt, dann machen wohl viel Veranstalter hier im Raum was falsch......!

    Oliver /RodeVT: Aber wenn Du mein Beitäge als Nicht-Wissen beschimpfst, hätte ich auch gerne gewusst, was Du dem Skorpi empfiehlst!

    Ach ja, mich würde noch interessieren, was Du für Tops oben drauf stellen willst!

    Schönen Abend,

    Gruß,

    Markus

    Die letzten Worte des Elektrikers:" Was ist das denn für ein Kabel?" Danach war er gut geerdet!

  • skorpi
    Gast
    • 3. Juni 2007 um 23:17
    • #8

    im normalfall fohhn xt4. haben bis jetzt auch gereicht.- bei größeren zeltveranstaltungen evtl horntops zumieten. denn so viel große sachen hab ich nicht.

  • heelium
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    • 3. Juni 2007 um 23:41
    • #9

    Hallo,

    wenn die Kohle da ist, würde auch Bässe von Fohn nehmen! DIe XSP-3 sind wenn Du sie schon mal gehört hast und damit zufrieden bist, sicher eine gute Wahl.

    Material gibt es ja von denen genug! Wenn Du die Gelegenheit hast, würde ich mal zum Fohnhändler Deines Vertrauens fahren, und mir die ganze Reihe mal anhören. Natürlich Dein Top dazu!

    Gruß,

    Markus!

    Die letzten Worte des Elektrikers:" Was ist das denn für ein Kabel?" Danach war er gut geerdet!

  • f8274
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    • 3. Juni 2007 um 23:45
    • #10

    Hallo Skorpi,

    um Dir mal eine Antwort auf Deine Frage nach der Wirksamkeit des Fohhnschen Prinzips des rückgeladenen Resonators zu geben (du hattest jetzt schon 2x danach gefragt): Beim XSP-3 ist dieser noch nicht signifikant spürbar, beim XS-4 passive dagegen mehr. Deshalb nehme ich auch lieber zwei XS-4 mit als 4 XSP-3. Und da vier 15er mehr Transportvolumen haben als zwei 18er würde ich zu Deinen XT-4 Tops je Seite lieber zwei 18er (XS-4 passive) als vier 15er stellen.

    Mit zwei 18ern können die XT-4 pro Seite gerade noch mithalten, für mehr Subs bedarf es dann schon mehrere bzw. andere Tops auf jeder Seite.

    Vorteil des XS-4 (37kg) sehe ich im Vgl. zu Deinem 18er Bandpass im trockenerem Klangbild und im Gewicht/Handling.

    Stärkere Bässe wären RCF ESW 1018 (unhandliches 54-kg-Tier mit schlechten Griffen) sowie viele Hornbässe. Dann aber das Gewicht, Volumen, Griffanordnung u.a. beachten.

    Wenn Du mal etwas in unserer Nähe hättest, könnten wir Dir gerne 4 oder 6 Fohhn XS-4 zur Verfügung stellen.

    Gruß f8274

    http://www.p-d-e.de

  • wora
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    • 4. Juni 2007 um 01:21
    • #11
    Zitat von "Skorpi"

    Musik von CD : fox / schlager / rock
    habe den bandpass S3-188 von syrincs aufgestellt und im vergleich 2 15” xsp-3 von fohhn.muß sagen,daß die 2 15” im output und im trockenen bass (indor) gewonnen haben...

    das bandpass-prinzip ist ungeschlagen, wenn es um den output relativ zur zugeführten leistung bei einzelboxen geht. also ein "hoher wirkungsgrad".
    allerdings erkauft man sich mit so einer konstruktion prinzipbedingt eine grössere ungenauigkeit der bassperformance, erstens weil es beim bandpass zwei peaks im frequenzgang gibt und zweitens, weil sie nicht so impulstreu sind wie die anderen systeme (die müssen ja immer erstmal die kammern anregen, bevor der sound durch die ports ins freie gelangt).
    natürlich ist unser gehör bei tiefen frequenzen nicht mehr sonderlich empfindlich, aber den unterschid zu anderen prinzipien hört man dennoch.

    bei hornsystemen ist es so, das die eine sehr gute impulstreue aufweisen.
    der nachteil ist hier, das man für tiefe frequenzen eine recht große hornöffnung benötigt. man braucht also viele boxen...
    beim zusammenfassen von vielen hornboxen hat man dann aber auch einen enormen wirkungsgrad, der die bandpässe wiederum alt aussehen lässt.
    also als einzelboxen ist das nicht gerade die cleverste lösung, man benötigt immer ein rudel davon.

    als kompromiss zwischen diesen beiden varianten gibt es das bassreflex-prinzip.
    hiermit kann man recht tiefgehende einzelboxen bauen, die vielleicht nicht ganz an das hervorragende impulsverhalten von hörnern kommen, aber den bandpässen deutlich überlegen sind.
    der frequenzgang ist (je nach box :wink: ) deutlich ausgeglichener wie beim bassreflex und auch eine einzelbox kann einen deutlich tieferen sound machen als eine hornbox.
    dafür ist dann halt der wirkungsgrad wiederum nicht so gut...

    wie man sieht, besteht lautsprecherbau immer auch aus vielen kompromissen.
    es kommt halt auf die anwendung an, welches prinzip das cleverste ist.

    - bandpass ist eher was fürs wohnzimmer, wenn der bass schön tief und immer gleichklingend rumwummern soll (IMHO)
    - hornbässe sind was für große veranstaltungen.
    - bassreflex ist das vernünftigste prinzip für kleine bis mittlere und auch große VAs...

    und natürlich gibt es auch zwitter-konstruktionen, ich wollte aber nur mal einen kleinen, grundsätzlichen überblick geben.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • skorpi
    Gast
    • 4. Juni 2007 um 13:25
    • #12

    nochmals vielen dank für infos:
    habe mich nun auch noch mal tel bei verschiedenen schlau gemacht.
    werde warscheinlich zu meinen xsp-3 noch 2 stck dazu kaufen.
    Grund:
    - 2 x 15" BR haben mehr output als 1 x 18" BR
    - trockener, knackigeres Klangbild
    - handling ist besser da die meisten VA (indoor) immer wenigstens 1 treppe höher liegen
    - flexiebler, mehr varianten des aufstellens möglich
    - negativ: gehen nicht so weit runter
    - von euch noch weitere argumente???

    für weitere empfehlungen/hinweise bin ich dankbar.
    ich hoffe,daß ihr meine meinung teilt. wenn nicht, bitte begründen.
    hoffe ebenso, daß es mit evtl. 2-3oder4 bässen pro seite fürs bierzelt (in der reichweite) passt.

    fällt mir gerade noch was ein:wäre auch ne kombi aus BR 1x 18" und BR 1x 15" pro seite sinnvoll??da wären die unteren frequenzen auch noch etwas besser da.

  • Reini
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    • 4. Juni 2007 um 13:47
    • #13
    Zitat von "Oliver/ RodeVT"

    Unglaublich was für ein Unsinn hier geschrieben wird!
    Das ist schon kein Halbwissen mehr - das ist nichtwissen!

    Danke

    auch an wora, kurz und Bündig erklärt

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • Wellenfront
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    • 4. Juni 2007 um 14:49
    • #14

    Distanz erreicht man im bass durch Bündelung der Schalleenergie!

    Bündelung im bass erreicht man in der Praxis durch möglichst große und Kohärent schwingende Strahlerflächen.

    Ein doppelbandpass hat sehr kleine Strahlerflächen die auch noch nicht kohärent strahlen.

    Als Gegenbeispiel hat ein Uraltmartinbin eine riesige kohärente Strahlerfläche,und bündelt wie sau....

    *RülpZ*

    Was kostet ein Loch in der bassbox?

  • wora
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    • 4. Juni 2007 um 15:09
    • #15
    Zitat von "Skorpi"

    ...
    fällt mir gerade noch was ein:wäre auch ne kombi aus BR 1x 18" und BR 1x 15" pro seite sinnvoll??da wären die unteren frequenzen auch noch etwas besser da.


    das mischen verschiedener lautsprechertypen im bassbereich macht normalerweise wenig sinn, da vor allem die impulswiedergabe unterschiedlich ist und man sich so einen verwascheneren sound einfangen kann.

    dann lieber mehr speaker vom selben typ.
    wenn man genügend 15"er hat, kommt man ja auch schon ganz schön weit runter (kommt auf das chassis an).

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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