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"Schlagempfindlichkeit" Opus 87/88 vs. Shure Beta9

  • uncelsam
  • 6. Juni 2007 um 06:53
  • uncelsam
    Verifiziert
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    • 6. Juni 2007 um 06:53
    • #1

    Hallo Zusammen,

    bin gerade dabei Mics für die Schlagzeugabnahme zu planen,

    Ursprünglich wollte ich eigentlich Shure Beta98 beschaffen, aber dazu reicht leider das Buget nicht!

    Da aber das Opus 87/88 klanglich auch ganz gut sein soll, hab ich diese mal in die engere Auswahl genommen.

    Jetzt stellt sich mir aber die frage wie Schlagempfindlich die Opus gegenüber dem Shure sind, falls der Drummer doch mal das Mic erwischt...

    Geht einfach darum, dass wenn bei jeden Treffer ein neues Opus brauch, und die Shure das wegstecken sind die Shure auf längere Sicht doch günstiger...

    Gruß Holger

  • knopfy
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    • 6. Juni 2007 um 18:59
    • #2

    hallo

    Die fallen schon nich gleich auseinander, wenn der schlag(er)zeuger mal danebenlangt. Die Kapselhalterung vorn ist aus elastischem Neopren und der Schwanenhals hält gut.
    Sejr angenehm ist einfach auch die Klemme mit integriertem Vorverstärker.

  • EDE-WOLF
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    1.780
    • 6. Juni 2007 um 19:14
    • #3

    kürzlich hat n deathmetaldrummer (knüppler) die dinger 2 mal heftigst getroffen.... leben noch.... keine beschädigung

  • dechnikusch
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    • 7. Juni 2007 um 11:52
    • #4

    möcht mich mal da einklinken:

    welche erfahrungsberichte gibt es für das beta 98 an der snare oben?

    gab´s schon mal schäden an diesem mic ( und stecker ) durch die schwer knüppelnde zunft ?

    hab nämlich demnächst ne loud&heavy-kapelle mit diesem mikrowunsch im rider.

    stecker - drucker - schrauber - horcher - schieber - ...

  • dechnikusch
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    • 7. Juni 2007 um 22:41
    • #5

    nochmal ich:

    hab mir mittlerweile in der suche alle beiträge zu beta 98ds durchgelesen.

    leider fehlanzeige: es gibt anscheinend bisher keine verwertbaren praxiserfahrungen bezüglich robustheit, schade...

    falls sich der eine oder andere doch noch überwinden kann, bitte schön.

    das teil ist ja schon einige zeit am markt und eher nicht unter die exoten einzuordnen.

    dank schon mal im voraus!

    stecker - drucker - schrauber - horcher - schieber - ...

  • dechnikusch
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    • 11. Juni 2007 um 17:23
    • #6

    hallo ihr vielbeschäftigten,

    der österreichische importeur hat mir soeben seine daten durchgegeben:

    von der version beta 98 ds sind in den letzten ca. 1,5 jahren ca. 290 stk ausgeliefert worden.

    rücklaufquote an den kundendienst : 0 ( in worten null ) stück!

    schaut also gut aus.


    wermutstropfen:

    in diesem forum haben ( wenn man den postings glauben darf ) schon alle möglichen top-leute mit dem beta 98ds gearbeitet,

    aber keiner hat zeit oder muße, hier über seine praxiserfahrungen mit ein oder zwei zeilen zu schreiben...

    ja, ich hab auch meine erfahrungen live mit diesem mikrofon, aber nicht mit der dreschenden zunft an der schiessbude...

    da liest sich doch studiomikrofone für rock- und sonstige bands life an der stromgitarre weit besser, für das hat man dann doch zeit und muße...

    nichts für ungut, lg

    stecker - drucker - schrauber - horcher - schieber - ...

  • audiobo
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    7
    • 11. Juni 2007 um 19:27
    • #7

    hoho, langsam....

    Als erstes halten wir´s mal mit Dieter Nuhr und der Meinungsfreiheit: Man darf eine Meinung haben, man muss nicht.

    Desweiteren, wenn sich zu dem Thema keiner (innerhalb von 4 (in Worten VIER) Tagen) äussert, kann man erstmal davon ausgehen, dass dieses Mic zur allgem. Zufriedenheit funktioniert und wohl auch schon mal den ein oder anderen Treffer übersteht, so wie eigentlich jedes anständige Mikro. Dass es Leute gibt, die auch ein SM57 in der Mitte durchschlagen können, steht da auf einem anderen Blatt geschrieben.

    Auch gebe ich zu bedenken, dass es laut Überschrift primär um die Beyerdynamic-Mikros geht, was vielleicht nicht jeden interessiert und dieser Thread womöglich von einigen gar nicht erst gelesen wird.

    Um selber nicht ganz meinungsfrei zu bleiben, ich persönlich hatte die 98er (ich glaube noch SM-Serie) ein paar mal als Bühnen-/Monitormann im Einsatz und die haben gespielt (übrigens genau wie die Beyer-Teile). Allerdings nie bei Knüppelbands, da die (hinzugemieteten) 98er auch erst ab einer gewissen Grössen-/Qualitätsstufe ins Spiel kamen, in der die Schlagzeuger auch ihre Felle treffen und nicht alles drumherum.
    Für Dirty Rock´n´Roll gibt es (je nach Firma) meist e604 oder (richtig dirty :evil: ) SM57.

    In Bezug auf Opus 87/88: Beim 87er (wie beim 67er) muss man aufpassen, dass sich der Schwanenhals nicht durch die Vibrationen in Richtung Fellmitte dreht (hohe Treffergefahr), daher ist das 88er eigentlich zu bevorzugen. Bei einem direkten Treffer von oben fliegt evtl. schon mal der blaue Plastikring ab und die Kapsel hängt an den Drähten in der Luft. Da das Zusammensuchen dieser Kleinteile (Plastikring u. Schaumstoff) sehr nervig und je nach Bühne praktisch unmögl. ist, sollte man voher mal einen Tropfen Klebstoff o.ä. investieren, der den Plastikring an Ort und Stelle hält.

  • Seven
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    • 11. Juni 2007 um 21:07
    • #8

    Ich zähle zwar nicht zu den Top-Leuten hier im Forum, aber ich zähle das Beta 98 zu den besten Tommikros (neben dem MD 421, wobei die beiden grundverschieden sind).
    Beta 98 ist an den Toms brutal ehrlich und schlecht oder halb gut gestimmte Toms werden gnadenlos enttarnt. Da fährt man mit E604 oder MD 421 besser. Das 421 schmatzt und drückt auch mehr als das Beta 98 welches mehr Crisp/Attack bietet.

    my 2 cent
    Jan

  • 4Art
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    • 11. Juni 2007 um 22:11
    • #9

    Müssen's denn unbedingt Clips sein? Wir fahren zur wirklich allgemeinsten Zufriedenheit Audix D1 - D6 mit allen Zwischenstufen. D1 Snare, D2 Snare Bottom, D2 10 - 12Zoll, D4 14 Zoll-Standtom und darunter gibt's D6 (bzw. je nach Mucke auch Beta 91).

    Clip = Note 2-
    Sound = Note 1
    Schlagfestigkeit = Note 1+
    Uebersprechfestigkeit = 1-
    Feedbacksicherheit = 1+
    Preis = 1++

    Gruss 4Art

  • Seven
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    4.373
    • 11. Juni 2007 um 23:42
    • #10

    Es kommt eben hin und wieder auch mal vor, dass ein Drummer strikt gegen Clipmikros ist weil diese das Schwingungsverhalten seiner teuren Trommeln negativ beeinflusst...

  • hausmeister
    Verifiziert
    Beiträge
    1.075
    • 13. Juni 2007 um 07:33
    • #11

    Hi,

    kurzer Tip am Rande.

    Die Bayer sind klasse Mics benutze ich selber am Set.

    Die blauen Platikabdeckungen mit ein wenig Plastikkleber festkleben dann fliegt nix mehr .-)))

    grüße Michael

    Wo is na des Hirn........endlich ONLINE !


    http://www.audio-events.de

    http://www.stage-audio.de
    http://www.pedro-online.de

  • Lamia
    Beiträge
    348
    • 13. Juni 2007 um 09:59
    • #12

    Meine Praxiserfahrungen zu den Beta98:
    Sehr gute Tommics, auch noch an tief gestimmten 16er Standtoms.
    Sehr ehrlich greife selten zum Eq, außer um fehlstimmungen der Toms rauszufiltern oder die Höhen rauszudrehen (wenns sein muß).

    Treffer konnte ich bisher keine verzeichnen.

    Die Halterung ist meiner Meinung nach viiiieeeel zu sperrig, wenn auch ziemlich flexibel durch die zwei Moglichkeiten den Schwanenhalsteil reinzustecken.
    Für die Montage an RIMMS ungeeignet.
    Wenn die Klammern aber einmal an den Toms sind bleiben die auch nach einem Beben der Stärke 7 dort wo man sie hingeschraubt hat.

    (Meine alten AKG Clips C408 sowie C418 musste ich nach dem Gig oft suchen).

    - Alex -

  • uncelsam
    Verifiziert
    Beiträge
    771
    • 14. Juni 2007 um 13:50
    • #13

    4Art: Ne es müssen nicht unbedingt Clips sein!

    Die Wahl zwischen den zwei ist eigentlich nur dadurch entstanden, weil ich bzw. die Band die ich als FOH betreue, schon öfters über die beiden Mic's gespielt haben, und wir klanglich davon eigentlich sehr überzeugt waren.

    Aufgrund des Preises hatten wir die OPUS als Nr.1 gesehen, und da die Schlagfestigkeit auch gegeben ist werden es es wohl auch OPUS werden...

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