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Boxen Setup für Musikfeuerwerke

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  • 15. Juni 2009 um 16:09
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    Beiträge
    35
    • 15. Juni 2009 um 16:09
    • #1

    Nachdem die Suche nicht wirklich viel zu diesem Thema ausgespuckt hat,
    mache ich mal selber eines auf.
    Eines vorweg, ich bin selber Pyrotechniker und hier soll es nicht um die professionellen Großveranstaltungen gehen,
    da wird die Beschallung eh den "Profis" überlassen.
    Aber bei kleineren Hochzeitsfeuerwerken muß die PA häufig selbst besorgt werden.
    Aus meiner Studi-Zeit habe ich bis dato immer meine selbst konstruierten 12/3'er Boxen
    mit Monacor Bestückung (200W RMS / BR) verwendet.
    Den Amp habe ich mir geliehen. Das ist natürlich eine sub-optimale Lösung und
    so bin ich jetzt angefangen das Equipment zu professionalisieren.
    Ich benötige ein flexibeles System welches "semi-prof." ist und damit bezahlbar.
    Vorstellungen gehen in die Richtung:
    je top max. 300€
    je sub max. 200€
    natürlich ohne Holz.
    Dabei sollte es sich auch nicht um "Volumenmonster" handeln.

    So nun meine Fragen:

    1. Die Beschallungssituation ist recht unterschiedlich, mal stehen die Leute eng beinander.
    Dann wieder als lange Linie aufgereiht. Als Lösung dachte ich mir das so:
    eng: 1* top/sub pro Seite
    lang: top/sub --15m-- top/sub --15m-- top/sub ---15m--- top/sub
    Nimmt man lieber breit strahlende Systeme oder eng bündelne?

    2. Lautstärke ist nicht so entscheidend, zwar hört man meine 12/3'er bei lauten Passagen
    nicht mehr wirklich, aber da steht auch dann das Feuerwerk im Vordergrund. Nur sollte
    die Musik eine gewisse Reichweite haben.
    Ich dachte bei den sub's an 15" BpHörner
    http://www.djlukas-meyer.de.tl/15-g--BpHorn.htm
    bei den top's an 12/2'er aber welche?

    3. Welche Verstärkerleistung? Ich muß die 600 Watt eines Kapp 15 LF nicht voll
    ausfahren! Es ist ja keine Disco oder Konzert. Natürlich werden die top's /sub's
    aktiv getrennt.

    So hoffe ihr habt Erfahrungen und Tipps dir mir weiterhelfen.

  • Jobsti
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    • 15. Juni 2009 um 16:15
    • #2

    Tag,

    haste mal bei mir auf der Seite geschaut?
    Ist sicherlich was für dich dabei und findest zu fast allen konstrukten hier im Forum Infos und Erfahrungeberichte zu.

    Von den BP Hörner würde ich absehen, sind groß, schwer und knackig, aber machen leider net soo tief, reicht aber für den großteil doch aus.
    Ich würde dir aber lieber standard BR empfehlen, da kleiner und flexibler, zudem mehr Tiefgang.

    Wenn du was Richtung Kappa 15 LF willst (Gehäuse werden halt bissel größer), würde ich dir Amptechnisch mal die günstigen Thomann TSA 4-700 4 Kanal Amps empfehlen,
    wenn du natürlich Budget hast, wirst du bei Ram Audio S-Serie landen, welche wirklich spitze sind!

    MfG

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
    Nützliche Tools | Limiter berechnen, Schaltungen usw.

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    35
    • 15. Juni 2009 um 16:37
    • #3

    Hallo Jobsti84,

    natürlich habe ich schon auf deine Seite geschaut :wink:

    Die LMT-121 find ich schon interessant, leider ein reines Topteil.
    Ich fände es sympahtisch wenn man die 12/2'er auch mal Fullrange laufen
    lassen könnte.

    Zitat


    Von den BP Hörner würde ich absehen, sind groß, schwer und knackig, aber machen leider net soo tief, reicht aber für den großteil doch aus.
    Ich würde dir aber lieber standard BR empfehlen, da kleiner und flexibler, zudem mehr Tiefgang.

    Das verlinkte Horn fand ich schon recht kompakt :shock:
    Da sind meine 12/3'er größer.
    Bei den meisten größeren VA's bei denen ich dabei war wurden Hörner eingesetzt,
    wegen der besseren Reichweite im Freifeld.

    Gruß Abo

  • Jobsti
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    • 15. Juni 2009 um 20:46
    • #4

    Egal welches Subwooferprinzip, alle "tragen" gleich weit, da jeder Bass rund abstrahlt.
    Dazu gibt's auch massig Informationsstoff hier und auch im großen Forum.
    (das einzigste Horn was minimal richten soll, ist das LABhorn, hab ich irgendwo mal gelesen, also kein Gewähr)

    bei Basshörnern "wirkt" es subjektiv oft "weiter", dazu gabs im großen auch mal ne Aufklärung irgendwo.


    Wie viele leute sollen denn so beschallt werden, ab wie viel metern soll ne Delayline stehen usw?
    Vielleicht wäre ja LMT-101 was für dich für kleine Sachen und Delayline, für etwas größere/längere Geschichten oder Front dann ne LMT-210.

    Sehr schick dazu wäre dann ein MB-115, PS-Bass oder Achenbach 15 (net mit nd930!)

    MfG

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
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  • Abo
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    • 15. Juni 2009 um 22:24
    • #5

    Ja genau,

    ich möchte längere Fronten so beschallen, dass den Leuten direkt
    vor den Speakern nicht gleich die Ohren abfallen.

    Hier mal ein Bild von einem typischen Aufbau für ein Musikfeuerwerk:

    [/img]

    Kann man eigentlich in den Fronten verschiedene Tops verwenden?

    MfG Abo

  • treibsand
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    • 16. Juni 2009 um 01:09
    • #6
    Zitat von "Dirk Abolins"

    Ja genau,

    ich möchte längere Fronten so beschallen, dass den Leuten direkt
    vor den Speakern nicht gleich die Ohren abfallen.

    Hier mal ein Bild von einem typischen Aufbau für ein Musikfeuerwerk:

    [/img]

    Kann man eigentlich in den Fronten verschiedene Tops verwenden?

    MfG Abo

    Alles anzeigen

    Ich würde die Speaker etwas nach aussen drehen, um mehr Breite zu erhalten.
    Und: Natürlich kannst du auch unterschiedliche Systeme nehmen - vorteil von identischen: sie klingen ohne zusätzliche Einzelentzerrung (Equilisierung) gleich.
    Aber ich habe schon >10.ooo pax Feuerwerksbeschallt - das einzige, was die paar Minuten wirklich interessierte, was dass Bumm und Blitz am Himmel. Klang nebensächlich - Hauptsache das Maintheme ist erkennbar.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Abo
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    35
    • 17. Juni 2009 um 16:07
    • #7

    So,
    ich habe mich bei meinem PA Verleih des Vertrauens nochmal schlau gemacht.
    Er meinte:
    - max. zwei Stack's, alles andere wird zu aufwendig bei den kleinen Feuerwerken.
    - Sub's müssen nicht unbedingt sein, richtigen Bass im Freifeld hinzubekommen wird groß :!:
    - mit vier gleichen, enger strahlenden Top's arbeiten, die begrenzt Fullrange tauglich sind.
    - dabei das HT Horn nicht zu klein wählen :?:

    Anordnung wenn die Zuschauer nicht breit aber tief gestaffelt stehen:
    http://s8b.directupload.net/images/090617/temp/txo7s2ud.jpg

    ... und so wenn sie in breiter Front stehen:

    http://s7b.directupload.net/images/090617/temp/b29bx5i5.jpg

    Kann das einer der Beschallungsprofis bestätigen?
    Welche Tops eignen sich dafür?

    Gruß Abo

  • Jobsti
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    7.942
    • 17. Juni 2009 um 19:35
    • #8

    Ja das geht auch, Fullrangekisten, dann würde ich aber zu 15" greifen,
    oder bassige 210er, 212er.
    Diese haben aber oft nen breiter strahlendes Horn, also net clusterbar, wie im letzten Bild zu sehen.

    Das erste Bild is völliger Quatsch, warum die Kisten legen?
    Da bekommste nur Probleme in der Hoizontalen.

    Also entweder:
    - Bassigere "Doppel"kisten besorgen für die Front, wegen mir auch 15"er single. Bei tiefer Beschallung machen aber Doppelte Sinn.
    - laute Tops und doch Subs drunter
    - kleinere Tops, dafür mit Delayline arbeiten.

    Wenn ich mal so drüber nachdenke, würde ich vielleicht etwas breiter strahlende 210er nehmen.

    Die dann vielleicht so in der Front aufstellen wenns breiter is, ansonsten nur 2 Kisten oder 2 als Delayline, je nach Location:
    \
    |
    |
    /

    MfG

    Mit freundlichen Grüßen
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