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Peinlich, aber brauche Hilfe (Mikrofon + PA202A rauscht)

  • tufkathsp
  • 17. Juni 2009 um 13:30
  • tufkathsp
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    45
    • 17. Juni 2009 um 13:30
    • #1

    Also, bevor jetzt wieder das große Geschrei losgeht möchte ich klarstellen, dass ich blutiger Anfänger bin und in keinerlei Art und Weise die Absicht besitze, dies hier kommerziell zu machen.

    Mein Problem:
    Ich wurde gefragt, ob man mithilfe meiner "Anlage" ein Theaterstück auf einem 60ten Geburtstag aufführen könnte.
    Ich hab mal spontan ja gesagt, da ich theoretisch dachte, dass das gehen müsste.
    Nun habe ich heute folgenden Aufbau ausprobiert:

    0815-Mikrofon (Miniklinke) -> PC (Mikrofoneingang) -> Mikrofonlautstärke im Audiocenter auf voll gestellt (+Mikrofonverstärker) -> PC (Lautsprecherausgang) -> PA202A (Ausgabe)

    Soweit, so gut. Man kann hören was über das Mikrofon gesprochen wird (logischerweise).
    Wenn man nun an der PA202A allerdings etwas aufdreht, so rauscht es doch ganz schön im Hintergrund.

    Meine Frage:
    Hilft hier eine DI-Box? (meinem Verständnis nach haben wir doch hier ein unsymmetrisches Ausgangssignal (PC) auf einen symmetrischen Eingang (XLR, an der PA202A) gegeben, oder?)
    Gibt es andere Lösungen?

  • treibsand
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    1
    • 17. Juni 2009 um 13:40
    • #2
    Zitat

    Die Ei Box hilft bei rauschen nicht...

    Dein Problem liegt im Störabstand der verwendeten Komponenten und in dem damit verbundenen Verstärkungsfaktor.
    Die Komponenten deines PCs rauschen. Immer! Du hörst es i.d.R. nur nicht, weil du den Gain (Verstärkungsfaktor) nicht so weit hochschraubst.
    Bessere Komponenten würden auch das Rauschen vermindern - also eine teure HiEnd-Studio-Audiokarte. Aber die günstigere Möglichkeit ist, ein kleines mischpult zu nehmen, was einen höheren verstärkungsfaktor bei einem gleichzeitig höheren Rauschabstand hat. Dann brauchst du nicht alle Regler in englischer Einstellung (Rechtsanschlag) zu halten und hast trotzdem genug Pegel. Ohne (hörbares) Rauschen.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • tufkathsp
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    45
    • 17. Juni 2009 um 13:59
    • #3

    Auf die Gefahr hin, dass nicht richtig verstanden zu haben, aber würde es dann nicht auch helfen ein digitales Eingangssignal zu haben, sprich entweder ein USB-Mikrofon zu nehmen oder eine USB-Soundkarte?

  • hias.h
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    • 17. Juni 2009 um 15:32
    • #4

    Nur wenn die beiden Wandlungen (Analog/Digital und Digital/Analog) mit deutlich größerem Störabstand geschehen.

  • tufkathsp
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    45
    • 17. Juni 2009 um 16:21
    • #5

    Muss mich in die Richtung definitv unbedingt mal informieren...

  • ewok
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    2.541
    • 17. Juni 2009 um 20:59
    • #6

    Ähm, kurze Zwischenfrage, die ich immer stelle, wenn ein Neuling von "Rauschen" spricht:

    Wie klingt dein Rauschen? Ist es wirklich ein hochfrequentes, breitbandiges Rauschen (wie ein Wasserfall) oder ein tieffrequentes Brummen (wie ein LKW) oder gar eine pfeifende Rückkopplung?

    Viele Laien benutzen meiner Erfahrung den Begriff "Rauschen" synonym für die verschiedensten Geräusche :)

    Beschreib mal, dann können wir dir auch die passenden Tipps geben.

    Tom

    http://www.partyontour.de

  • tufkathsp
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    45
    • 17. Juni 2009 um 22:10
    • #7

    Nein, es ist schon das "Wasserfall"-Rauschen.
    Ich werd es mir morgen nochmal anhören und es dann hier beschreiben.

  • treibsand
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    • 17. Juni 2009 um 23:13
    • #8

    Nee, das ist schon typisch.
    Das Rauschen entsteht i.d.R. nicht im digitalen Signal. Einsen und Nullen können nicht rauschen...
    Jedes Gerät rauscht. Das wirst du spätestens merken, wenn du das Mikrofon mal abziehst und nur das entsprechende Rauschen verstärkst.

    Aber mal was anderes: warum nutzt du den PC bzw. die Soundkarte dazwischen? Das ist ein unüblicher Aufbau - nicht zuletzt, weil die Komponenten gerne hörbar arbeiten. Auch die Lüfter in Haushaltskomputern sind meisst nicht lautlos - auch im Bezug auf die Signale. Die ständigen Lastwechsel im PC und die hochfrequente Taktung von Bauteilen/-gruppen ist eine weitere Rauschquelle.

    Nimm den PC raus und alles wird gut.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • PeeKay
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    • 17. Juni 2009 um 23:45
    • #9
    Zitat von "treibsand"

    Nimm den PC raus und alles wird gut.


    Ich vermute das wird nicht gehen, da wahrscheinlich per WinAmp o.ä. irgendwelche Jingles o.ä. eingespeilt werden sollen ...

    Frage:
    Warum steht ein (kleines) Mischpult nicht zur Debatte?
    Selbst ein Billig-Teil (fürn paar Euro ausgeliehen) ist akustisch besser als der angedachte "Umweg" Mikro-Soundcard-In, Soundcard-Out, PA.

    Servus! Peter.

  • treibsand
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    • 18. Juni 2009 um 09:02
    • #10

    Naja, aber das meine ich ja mit rausnehmen aus der Signalkette.
    Mikro :arrow: Mischpult :arrow: Boxen und auf einem anderen Kanal des Mixers den PC einspielen.
    So ist das PC Rauschen nicht auf der Mikrofonsignal zu hören.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • tufkathsp
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    45
    • 18. Juni 2009 um 10:25
    • #11
    Zitat von "PeeKay"


    Frage:
    Warum steht ein (kleines) Mischpult nicht zur Debatte?
    Selbst ein Billig-Teil (fürn paar Euro ausgeliehen) ist akustisch besser als der angedachte "Umweg" Mikro-Soundcard-In, Soundcard-Out, PA.


    Niemand hat gesagt, dass das nicht zur Debatte stand.

    Zitat von "treibsand"

    Naja, aber das meine ich ja mit rausnehmen aus der Signalkette.
    Mikro :arrow: Mischpult :arrow: Boxen und auf einem anderen Kanal des Mixers den PC einspielen.
    So ist das PC Rauschen nicht auf der Mikrofonsignal zu hören.

    Ich werde das dann wohl so machen.
    Welche Teile könntet ihr mir da empfehlen? (wie üblich halt: soll nicht zuviel kosten und nicht Unmengen von Features haben, die ich nicht brauch^^)

  • hias.h
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    • 18. Juni 2009 um 12:11
    • #12

    Musst du Musik vom Pc abspielen oder nicht?
    Wenn nicht, dann kannst du einfach den in der Pa 202A eingebauten Mikrofonvorverstärker verwenden.

  • tufkathsp
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    • 18. Juni 2009 um 14:24
    • #13
    Zitat von "hias.h"


    Musst du Musik vom Pc abspielen oder nicht?
    Wenn nicht, dann kannst du einfach den in der Pa 202A eingebauten Mikrofonvorverstärker verwenden.


    Nein, in diesem Fall muss ich keine Musik vom PC abspielen.
    Hab mir jetzt von nem Freund ein Shure-Mikrofon geliehen und geh jetzt von dem direkt an die Box und nutze den

    Zitat


    eingebauten Mikrofonvorverstärker.


    Mit dem anderen Mikro hätte ich allerdings erst nen Adapter von Miniklinke auf XLR holen müssen.

    Trotzdem möchte ich für die Zukunft ein kleines Mischpult haben.
    Somit bleibt meine Frage nach Vorschläge weiter offen.

  • treibsand
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    • 18. Juni 2009 um 15:01
    • #14

    Ich bin "Fan" von den alten Mackie Tapco Mix(50,60,100 ect.pp). Kompakt, ohne Schnickschnack und durchaus OK.
    Haben auch Stereoeingänge f. PC, CD etc.)

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Eliminator
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    3.105
    • 23. Juni 2009 um 23:47
    • #15

    Ich habe mit einem Mackie 1202 angefangen. Das ist qualitativ sehr gut und gebraucht zu einem mittlerweile günstigen Kurs zu bekommen. Mußt halt wissen, ob Du länger Spaß dran haben willst. Falls ja, ist das eine gute Wahl.

    FOH = Holz vor der Hütte!

  • hias.h
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    • 26. Juni 2009 um 18:22
    • #16

    Die yamaha MG serie ist eine andere Alternative.
    Ich hab hier seit jahren ein MG10/2 rumstehen dass ich bereits gebraucht gekauft hatte.
    Ist für genau solche sachen Gedacht. 4 Mikrofonkanäle mit Phantomspeisung und Hochpassfilter, 2 Stereokanäle mit Klinke und Chinchbuchsen, 3Band EQ, Aux und Pan/Bal pro Kanal.
    Wird häufig für alles mögliche drangenommen und dient fast täglich als Kopfhörerverstärker.

    Einziger "Mangel" bisher sind leichte Drehwiderstandsunterschiede bei den Lautstärke-Potis, man muss aber dazu sagen, dass die ich die Schwergängigeren fast nie benutze, die leichtgängigen fast täglich.

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