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Stimme nach vorne mischen!

  • Mix4Munich
  • 21. Juni 2009 um 22:23
  • Mix4Munich
    Beiträge
    788
    • 21. Juni 2009 um 22:23
    • #1

    Hier habe ich ein paar Tips und Gedanken verewigt zum Thema "Die Stimme nach vorne mischen". Viel Spass beim Lesen!

    http://www.mix4munich.de/stimme.htm

    Wie immer auch verlinkt unter http://www.mix4munich.de/portal.htm

    Viele Grüße
    Jo

    Mix4Munich
    Johannes Komarek
    http://www.mix4munich.de

  • Jonnytrance
    Gast
    • 22. Juni 2009 um 20:31
    • #2

    Sehr interessant, aber nix neues für mich.
    Was hälst du davon wenn man die Musik um etwa 3ms. vezögert gegenüber zu Stimme(im Haupt PA, nicht im Monitor Weg) ?
    So könnte man auch Stimme nach vorne bringen.

    P.S. 4-5kHz leicht absenken, dann sind die Zischlauten nicht mehr so agrssiv.

  • skyworker
    Profi
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    Marktplatz Einträge
    2
    • 22. Juni 2009 um 21:04
    • #3

    N´ Abend - von dem Delay hielte ich Abstand. Größtmöglichen!

    Aber was anderes - warum immer nur mit Pegeln und Frequenzen arbeiten? Wie wäre es mal mit Hallräumen? Ich werf mal die Begriffe "Early Reflections" und "Delayzeit" ins Rennen, mal sehen, ob einer draufkommt. Kleiner Tip: geht nicht mit Presetschleudern, man muss die oben genannten Parameter schon editieren können ;O)

    Viel Spaß beim Tüfteln - Lösung kommt - versprochen ;O)

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • Jonnytrance
    Gast
    • 22. Juni 2009 um 23:21
    • #4
    Zitat von "skyworker"

    N´ Abend - von dem Delay hielte ich Abstand. Größtmöglichen!


    Aus welchen Gründen, Himmelswerker?

  • treibsand
    Verifiziert
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    Marktplatz Einträge
    1
    • 23. Juni 2009 um 11:58
    • #5

    Ach ja, der Herr Sky von SüdlichDerElbe und der Rest der Mitlesenden.
    Sagt mal liebe Kollegen warum wollt ihr die Stimme immer nach vorne mischen?!?
    Hier und da ist es angebracht, den Rest mal nach hinten zu mischen. Nach 20 Jahren PunkHardcore'n'Roll ist mein Gehör sicherlich nicht mehr das Beste und deshalb (und dank vieler anregender threads in diesen Foren) habe ich die letzten Jahre mal etwas weniger Gas gegeben - et voilà: da ist plötzlich viel Raum für Gesang & Stimme.
    Hauptproblem der meissten Nachwuchskollegen ist meiner Erfahrung nach eher das man zu laut anfängt und dann am Ende keinerlei Möglichkeit mehr hat, im "angenehm hörbaren Pegelbereich" auch noch die Stimme unterzubringen.


    Manchmal macht es übrigens auch Sinn, die Stimme mitten im Mix versinken zu lassen und bei einigen Musikrichtungen und/oder einigen Sanges"künstlern" hat man als Mischer eh verloren. :wink:

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 23. Juni 2009 um 19:59
    • #6

    Vielleicht sollte man aus 'Stimme nach vorne mischen' eher ein 'Stimme auslösen' machen. Eigentlich ist die Idee ja ähnlich wie bei der Differenzierung von Bassdrum und Bassgitarre.

    Leider kann man halt als Mischer auch nichts machen wenn z.B. die Schülerband plötzlich ein Wettrennen anfängt. Manchmal ist es schon ein jeder gegen jeden :wink:

    Neu sind die Inhalte für mich jetzt nicht, die Mix4Munich schreibt, aber dieses Portal ist ja auch eher für Personen gedacht, die kaum bis keine Erfahrung haben wenn ich es richtig verstanden habe. Schüler der Technik AG lesen gerne mal auf Mix4Munich nach und probieren es dann in der AG aus. Daran merkt man, dass die Beiträge sehr einleuchtend, selbsterklärend und verständlich geschrieben sind.

  • deltamax
    Beiträge
    1.394
    • 29. Juni 2009 um 08:02
    • #7

    @sky...langes predelay, nur early's macht nach vorn;) bekomm ich jetzt meinen frühstückskaffee plus keks?;)

  • Mix4Munich
    Beiträge
    788
    • 29. Juni 2009 um 15:05
    • #8
    Zitat von "Michael Beyer"

    ... aber dieses Portal ist ja auch eher für Personen gedacht, die kaum bis keine Erfahrung haben wenn ich es richtig verstanden habe. Schüler der Technik AG lesen gerne mal auf Mix4Munich nach und probieren es dann in der AG aus. Daran merkt man, dass die Beiträge sehr einleuchtend, selbsterklärend und verständlich geschrieben sind.

    Stimmt, die meisten meiner Beiträge sind für Einsteiger gedacht. Manches auch als Grundlagen, die sich evtl. auch die Fortgeschrittenen reinziehen können. Wenn die Schüler der Technik AG das lesen, hoffe ich, dass sich der Sound oder zumindest das Verständnis für das Wieso, Warum und Weshalb verbessern.

    Und nochmal richtig, in dem Beitrag gehe ich davon aus, dass die Bühnenpegel diszipliniert abgeliefert werden und unter Kontrolle sind. Ohne Kontrolle - kein Sound. Das müssen die Youngster natürlich auch erstmal lernen. Wer nach dem Soundcheck noch seinen Amp lauter dreht, gehört erst erschossen. Dann sollte man ihm aber auch erklären, warum man ihn erschossen hat.

    Viele Grüße
    Jo

    Mix4Munich
    Johannes Komarek
    http://www.mix4munich.de

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 29. Juni 2009 um 17:00
    • #9
    Zitat

    Wer nach dem Soundcheck noch seinen Amp lauter dreht, gehört erst erschossen. Dann sollte man ihm aber auch erklären, warum man ihn erschossen hat.

    Nette Reihenfolge :grin:

    Doch, doch, zeigt erste Wirkungen beim Sound. Zu Beginn habe ich sie mal rumexperimentieren lassen was Bassdrumabnahme angeht. Waren lustige Resultate dabei. Eine Woche später nach Lektüre auf Mix4Munich zielsicher zum Gate gegriffen und mit Compressor gespielt. Eh voila Bassdrum von Jazz bis Rock können sie nun zaubern.

    Werde im nächsten Schuljahr zwei FHO Tops (12"/1,4") und vier kleine Monitore (8"/1")bauen, Ton, Licht, VA-Technik und Sicherheit sind die begleitenden Themen über das Jahr. Am Ende hoffe ich 20 Multiplikatoren zu haben, die mit dem Material - weil zum Teil ja selbst gebaut - ordentlich umgehen und es anderen in den Grundzügen beibringen. Danach gibt es dann nur noch den Sprung ins kalte Wasser und sicher das ein oder andere Mal nen suboptimalen Klang. Aber aus Fehlern sollen sie dann ja lernen. Bin mal gespannt ob es klappt.

    Danke noch mal Jo für die gute Arbeit. Da ich nicht so viel Erfahrung habe wie du, ist auch immer mal wieder für mich eine gute Anregung dabei.

    Michael

  • Jonnytrance
    Gast
    • 29. Juni 2009 um 17:33
    • #10

    Die Frage des Verzögerungs von Stimmen bleibt aber noch offen.
    Bitte Meinungen dazu.

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 29. Juni 2009 um 17:40
    • #11

    Verzögern ist ein wenig zu undeutlich definiert, was genau willst denn machen.

  • Jonnytrance
    Gast
    • 29. Juni 2009 um 18:10
    • #12
    Zitat von "Jonnytrance"

    Was hälst du davon wenn man die Musik um etwa 3ms. vezögert gegenüber zu Stimme(im Haupt PA, nicht im Monitor Weg) ?
    So könnte man auch Stimme nach vorne bringen.

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 29. Juni 2009 um 19:20
    • #13

    Hmmm, spontan würde ich es für Soundvermurksung halten. Aber bevor ich es nicht selbst mal ausprobiert habe halte ich mich dezent zurück. Allerdings setze ich ja somit die Synchronität außer Kraft. 3ms sind durchaus gerade so wahrnehmbar (sonst hätte es wohl ja auch keinen Effekt).

    Einmal editiert, zuletzt von Michael Beyer (29. Juni 2009 um 20:32)

  • Mix4Munich
    Beiträge
    788
    • 29. Juni 2009 um 20:14
    • #14

    Hmm, Forum fressen Posting auf ...

    Ich hatte geschrieben, dass 3ms der Zeit entspricht, welche der Schall für einen Meter Wegstrecke braucht. Ich schieb meine Band also einen Meter hinter den Gesang. Bewirkt das tatsächlich etwas? Habe ich so noch nie probiert. Ist hier jemand, der das so macht, und der die Unterschiede bzw. die Auswirkungen davon beschreiben kann?

    Viele Grüße
    Jo

    Mix4Munich
    Johannes Komarek
    http://www.mix4munich.de

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 29. Juni 2009 um 20:33
    • #15

    Na wenn es jemand in die Runde schmeißt, dann muss es doch jemand geben, der es mal versucht hat :wink: Hallo wo ist der/die denn nun :grin:

    IMHO würde ich nicht davon ausgehen, dass es den gewünschten Effekt hat. Man kann über Frequenzzuordnungen, Hall, Compression schon eine Stimme vom restlichen Klangteppich lösen, aber eine Verzögerung der Band um 3ms (also den besagten Meter) halte ich für nicht effektiv was die Logik angeht. Aber ausprobieren werde ich es mal wenn ich die Möglichkeit dazu habe.

  • Jürgen Klingel
    Reaktionen
    508
    Beiträge
    4.857
    • 29. Juni 2009 um 20:41
    • #16

    Hm, irgendwann kommt jemand auf die Idee, extra Boxen für den Gesang ein Stück VOR die PA der Band aufzustellen...
    streng genommen wird das ja sogar bei kleinen VAs gemacht, wo Schlagzeug und Gitarren-Amps laut genug sind :oops: Stichwort "Gesangsanlage".

    Somit ist die Stimme dann auch wieder laufzeitmäßig nach vorne "gestellt" :grin:

    Greetz, Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 29. Juni 2009 um 21:48
    • #17

    Genau deshalb verspreche ich mir davon nicht viel bis gar nichts, denn ich kann mich nicht erinnern, dass dadurch die Stimme herausgelöst wurde. :D

  • Jonnytrance
    Gast
    • 30. Juni 2009 um 05:39
    • #18

    Logik ist ja einfach: das Ohr bearbeitet die Information die als erstes ankommt "deutlicher".

    So mache ich es auch mit Delayline. Also, nicht exakt die Entfernung von Haupt PA einstellen, sondern paar ms dazu verzögern.

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 30. Juni 2009 um 05:58
    • #19

    Also spätestens bei Delayline macht es keinen Sinn mehr, denn dann wird der Sound halt verwaschen, da du ja die Summe ungenau ins Delay speist. Nun ja wenn es dir gefällt, aber wenn ich eine Rede von einer einzelnen Person höre will ich nur einer Person zuhören. :wink:

  • Jonnytrance
    Gast
    • 30. Juni 2009 um 07:21
    • #20
    Zitat von "Michael Beyer"

    Also spätestens bei Delayline macht es keinen Sinn mehr, denn dann wird der Sound halt verwaschen


    Nö, gar nicht verwaschen. Mal ausprobieren, aber nicht übertreiben (1-3ms nicht mehr).

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