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Grundsätzliche Einstellungen - PC-Mixer-Endstufen-EQ

  • volker schmidt
  • 30. Juni 2009 um 12:45
  • volker schmidt
    Beiträge
    3
    • 30. Juni 2009 um 12:45
    • #1

    Moin Moin,

    gibt es eigentlich eine grundsätzliche Empfehlung für die jeweiligen Volumeneinstellungen oder ist das bei jedem komplett anders?

    Musik aus dem PC / Laptop = Maximal Volumen und die Endstufen weit runter oder eher andersrum?

    Sollten die Mischpult-Regler jeweils maximal auf sein, wenn die gewünschte Lautstärke erreicht ist?

  • tsa125
    Verifiziert
    Beiträge
    157
    • 3. Juli 2009 um 15:14
    • #2

    Halli Hallo und Guten Tag.

    Also:
    Es gibt für die einzelnen Komponenten keine "ideale Einstellung"!!

    Merken kann man sich:
    z.b. am Pult Gain leicht rein, Am PC hochziehen und BEVOR es zu Clippen beginnt, stoppen!
    Endstufe wird je nach Gebrauch mehr oder weniger viel Saft gegeben.

    Wenn die Fader ganz oben sind und die gewünschte Lautstärke noch nicht erreicht ist, dann entweder Gain noch ein bisschen hoch, oder Main-Mix hoch, und wenn das alles nicht reicht, dann der PC nochmal und dann die Endstufen. Soweit sollter es aber eig. nie kommen! :wink:

    Grüße aus Krcihdorf
    Marco

    warum auch immer...

  • pdmusix
    Beiträge
    933
    • 3. Juli 2009 um 16:34
    • #3

    Schwachsinn....Endstufen komplett aufdrehen. Pc so das es noch klingt und Lautstärke über das Mischpult regeln

  • uchris
    Verifiziert
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    4
    Beiträge
    951
    • 3. Juli 2009 um 16:50
    • #4

    Kann dem Dennis da nur zustimmen. Endstufen immer aufdrehen. vorher hat man genug Möglichkeiten die Lautstärke zu regeln. So beugt man schon mal ein wenig Übersteuerungen im Signalweg vor.

  • treibsand
    Verifiziert
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    Marktplatz Einträge
    1
    • 3. Juli 2009 um 22:51
    • #5

    Sinnvoll ist es, immer alle Komponenten eingangsseitig knapp unter dem Verstärkungsfaktor 1 einzupegeln.
    Bei der Endstufe wäre dies voll aufgedreht, da der Verstärker ja teil des Systems und nicht der Eingangsstufe ist.
    Das Pult im Ausgang auch knapp bei 0dB halten, die Kanalfader auch und den Gain an den PC anpassen, um eine vernünftige Aussteuerung zu haben. Dabei möglichst nicht über 0dB kommen.
    Den PC kannst du tatsächlich nur nach Klang einstellen - ich empfehle hier etwa 80%, also nicht alle Regler am Anschlag.
    Dann hast du die optimale Lautstärke.
    JFür den schlimmsten Fall hält aber jede Komponente ein wenig Headroom bereit, damit du mal locker 6dB draufhauen kannst.
    Einzelkomponenten schaffen sicherlich auch mehr, aber bei 6dB ist das System eines unerfahrenen Users so ungefähr am Limit.
    Danach solltest du in etwas wissen, was du tust. Speaker und Elektronik werden dir es danken.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • PeeKay
    Beiträge
    487
    • 3. Juli 2009 um 23:52
    • #6

    Hier mal meine Arbeitsweise. Wichtig dabei: Ich arbeite mit Traktor-DJ-Studio, Output zum Mixer geht über eine externe PCMCIA-Soundkarte. Die Soundcard liefert bei 0dB-Stellung am TDS-Master Regler auch "echte" 0dB an den Mixer...

    Endstufen: bis knapp vor Maximal aufdrehen. Grund: Da komme ich nachher nur schlecht bis garnicht mehr ran ... reicht der vorher eingestellte Pegel also nicht, habe ich ein Problem...

    Mixer/EQ:
    Info: zum Einpegeln der Anlage und anschließendem "Soundckeck" nehme ich immer zwei Tracks die ich in-und-auswendig kenne.

    1. Mit dem Masterfader/-regler stelle ich die "Livelautstärke" ein, also das was auf die die Endstufen kommt und schlussendlich zu hören ist.
    2. Die Kanalfader werden auf 100% gestellt und dann per Gainregler auf 0dB Input eingepegelt.
    3. Zuletzt wird noch der Booth-Output, der ans Lichtpult geht auf gute Beaterkennung eingepegelt.
    4. Dann Master auf 0, Endstufen einschalten und losgehts mit Soundcheck ... Boxen justieren, Sound mit EQ auf Raum anpassen (falls nötig), Mikro(s) einpegeln, usw usf ... das ist aber ein eigenes Thema... :wink:
    5. Beim Soundcheck wird der Pegelsteller des EQ auch gleich so eingeregelt, dass sich beim Umschalten "EQ on" / "EQ off" (bzw. Bypass on/off) der Input an der Endstufe (bzw. Lautstärke der Boxen) nicht ändert.

    Wichtig: Die Kanalfader am Mixer bleiben normal "oben auf Anschlag", ist ein Track mal zu leise, wird am Gain nachgeregelt, bis er mit dem gerade laufenden pegelmäßig zusammen passt. Ist aber der Pegel aus den Boxen generell zu leise (oder zu laut), wird am Master geschraubt, NICHT an den Gains.

    Soundcard:
    Wie oben erwähnt: Meine Soundcard liefert "echte" 0dB, die mit den Stellungen der Softwareregler übereinstimmen, also muss ich mich darum nicht groß kümmern...

    Servus! Peter.

  • Jürgen Klingel
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    Beiträge
    4.860
    • 4. Juli 2009 um 01:04
    • #7

    Hallo, würde Peekay und treibsand soweit zustimmen. Der einzige Grund die Endstufen nicht voll aufzudrehen, wäre der Fall, dass das es bei "Musik aus" zu laut aus der PA rauscht, das ist aber nur bei kleinen Räumen nervig, oder die vorgeschalteten Komponenten sind so mies, dass da ein starkes Grundrauschen rauskommt.

    In dem Fall würde ich die Endstufen, bei eingepegelten Gains und Master voll auf so einstellen, dass das Rauschen erträglich ist, aber trotzdem genug Pegel mit Headroom gegeben werden kann - OHNE die Endstufeneingänge zu überfahren (was scheiße klingt und damit weder Ohren noch Boxen freut :wink: )

    JM2C,
    Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Chiefrocker
    Beiträge
    508
    • 4. Juli 2009 um 20:25
    • #8

    jetzt müsst ihr mir aber mal erklären wie ihr mit dem Mastersignal des Mixers 0dB liefert wenn ihr die Endstufe (fast) komplett aufdreht?

    Ich kann Euch bis zum Master Out des Mixers folgen (Kanalfader 100-Gain 0dB-Master 0dB) aber dann liefer ihr 0dB auf eine komplett aufgedrehte Endstufe, was für mich heisst: maximale Lautstärke!

    Ich gucke immer das ich bei 0dB am Master an den Endstufen die richtige Lautstärke einstelle. Wird dann im laufe des Abends mehr gebraucht, regel ich das an den Endstufen nach.

    Ehrgeiz ist die letzte Zuflucht des Versagers!

  • Rinaldo Schmidt
    Beiträge
    124
    • 5. Juli 2009 um 01:16
    • #9

    'Nabend.

    Zitat von "Chiefrocker"


    Ich kann Euch bis zum Master Out des Mixers folgen (Kanalfader 100-Gain 0dB-Master 0dB) aber dann liefer ihr 0dB auf eine komplett aufgedrehte Endstufe, was für mich heisst: maximale Lautstärke!

    ...das kommt dann schon noch auf die Eingangsempfindlichkeit der Endstufe an, mit 0 dB meinst du vermutlich 0,775 V (?), manche Endstufe braucht aber z.B. auch 1,4 V zur Vollaussteuerung. Dann gibts auch Endstufen mit festem Verstärkungsfaktor, z.B. 32 dB - hier hilft nur rechnen: macht die Endstufe z.B. 800 W an 8 Ohm, dann braucht es beim Verstärkungsfaktor von 32 dB eine Eingangsspannung von ca. 2 V. (Wenn das hier jetz völliger Blödsinn is, dann sagt das bitte, sollte aber eigentlich so sein.)

    Die Endstufen sind bei mir auch voll aufgedreht, die Lautstärke wird am Mixer mit dem Masterfader geregelt. Unerschiedliche Eingangsempfindlichkeiten der Endstufen sind am Controller ausgeglichen und dort sind auch Limiter für den "DAU" gesetzt.

    Grüße, Rinaldo

  • uchris
    Verifiziert
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    4
    Beiträge
    951
    • 5. Juli 2009 um 14:22
    • #10
    Zitat von "Rinaldo Schmidt"

    z.B. 32 dB - hier hilft nur rechnen: macht die Endstufe z.B. 800 W an 8 Ohm, dann braucht es beim Verstärkungsfaktor von 32 dB eine Eingangsspannung von ca. 2 V. (Wenn das hier jetz völliger Blödsinn is, dann sagt das bitte, sollte aber eigentlich so sein.)

    Stimmt schon so

    Wofür ist der Masterfader denn sonst da, wenn man damit nicht z.B. generelle Lautstärkeunterschiede macht (Leise am Anfang, wenn der Club noch leer ist und nachher lauter). Wenn du 10 Endstufen hast und dann gleichzeitig (damit es ausgeglichen klingt) alle um genau 6db anheben möchtest..... unmögliches Unterfangen..... Das Verhältnis der Wege dann wieder anzupassen etc.... das ist Sache eines Soundchecks und sollte immer erledigt werden bevor das Publikum da ist. Es macht einfach auch keinen guten Eindruck wenn während der VA herumgebastelt und experimentiert wird

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