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Wer hat die lauteste Karre?

  • Core
  • 27. Juni 2007 um 20:38
  • Core
    Beiträge
    154
    • 27. Juni 2007 um 20:38
    • #1

    Hallo Leute,

    ich habe die wundervolle Aufgabe, bei einem dB Kontest zu Messen, wer die lauteste Karre hat.
    Nun meine Frage. Wie würde Ihr bei der Messung vor gehen? Das ganze nicht kompliziert. Was für Audio Signale würdet ihr verwenden um ein vergleichbares ergebnis zu bekommen.
    Ich will einfach ein Messmikro reinpacken....an den AL1 angeschlossen und dann aus sicherer Entfernung die Lautstärke messen. Nur, was für ein Testton macht sinn??

    Danke schonmal

    Jan

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 27. Juni 2007 um 20:56
    • #2

    anm. Diese "Autos" haben die seltsame Eigenschaft höhere Pegel zu erzeugen als normale Messmikros noch wegstecken können. Da muß was spezielles ran wenns einigermaßen glaubwürdig werden soll. Ein Shure 52 ? :D

    etwas ernsthafter: evtl. geht ein NT6 noch so hoch.. das kann einiges ab.

    lG Manuela

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Kai Pirinja
    Beiträge
    348
    • 27. Juni 2007 um 21:12
    • #3
    Zitat von "Core"

    Nur, was für ein Testton macht sinn??


    Seriöse Pegelmessungen macht man mit einem Rauschsignal. Aber das finden die Jungs bestimmt doof. :roll:

    Ich denke, also bin ich hier falsch. 

  • Ansch
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    392
    • 27. Juni 2007 um 22:04
    • #4

    Richtig, eher pink noise wegen der Leistungsverteilung, zusätzlich evtl. hoch-und tiefpassgefiltert um eine Bandbegrenzung (Lautsprecherschutz) zu erzeugen.
    In so einer Druckkammer (KFZ-Innenraum) können recht beachtliche Pegel erzeugt werden. Die üblichen Elektretmikrofone kommen da eigentlich nicht mehr mit.
    Da sollte man mit einer 1/2", oder besser 1/4" Kondensatorkapsel, wie z.b. von B&K oder Microtech Gefell, ... , ran.

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 27. Juni 2007 um 22:12
    • #5

    stellen wir doch die Anforderung auf:

    Zitat

    zu Messen, wer die lauteste Karre hat

    Das ist ein Vergleich der keine Maßhaltigkeit fordert, nur < = >
    somit darf das "Meßsignal" auch ein anderes sein, vorausgesetzt alle kriegen das gleiche. Seh ich das richtig ?

    Dann nimm eine CD von Prodigy: Diesel Power
    und mess gemittelt auf 1 oder 2min. :D

    Das gibt großen Beifall wenn der Kit aus den Scheiben quillt :roll:

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Core
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    154
    • 27. Juni 2007 um 22:45
    • #6

    O.K. das ist doch schon mal was...

    Kai, wie mann seriös misst, ist mir klar. Das mache ich öfter. Nur macht es wenig Sinn, wenn ich da egal mit was für einem rauschen auftauche und messe... Dann kommen sachen wie, das is ja voll nich Fett, boa mach doch mal laut und gib Kette alda etc.

    Ja Manuela, das ist richtig. Gute Idee :D die fat of the Land hab ich eh im Schrank.
    So werde ich es machen. Jetzt fehlt mir nur noch ein passendes Mikro. Habe garnicht daran gedacht, das die Pegel so "speziell" hoch werden. Aber ist ja auch ne spezielle Situation.

    Dann muss ich nur noch son Zettel machen, den alle Teilnehmer unterschreiben. Für Personen Sach und Vermögensschäden an oder durch deine Anlage Haftet niemand außer dir. :D

  • ds-audio
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    • 27. Juni 2007 um 23:17
    • #7

    Herzliches Beileid zu deinem Auftrag!

    Was sinnfreieres gibt es in unserem Metier kaum.

    Gruß
    Dieter

    http://www.ds-audiomobil.de
    ___________________

  • docjordan
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    • 27. Juni 2007 um 23:20
    • #8

    Bei den dB drags brauch man auf jeden Fall ein amtliches Mikrofon,
    da die einfachen bei diesen Pegeln nicht mehr funktionieren.

    Die Wahl des Signals ist nicht einfach.
    pink noise ist schon mal nicht schlecht, da der Höhenabfall
    den Tweeter schützt.
    White noise oder MLS fallen aus, da die Leistung im Hochtonbereich zu hoch ist.
    Übrig bleiben pink noise, einzel töne, bzw multisinus oder log-sweep
    Der Wettberber hat natürlich unter Kenntnis des Signal allerhand möglichkeiten die Ergebnisse zu tunen.
    Bei breitbandigen Signalen nimmt er einfach unten was weg und schon ist es lauter...
    D.h. die Lautstärke alleine ist es nicht, sondern es ist noch die untere Grenzfrequenz wichtig.
    Bei pink noise ist das problem das verzerrungen nicht so ohne weiteres
    gehört werden.
    Am besten daher ein spezielles multitone signal mit 3db oktave und
    z.B. terzabstand. Dabei dann mitttels Spektrumanalysator
    die Verzerrungen messen.

    Wenn nur dar maximale Schalldruck zu messen ist, käme einer evtl. auf die Idee ein sehr schmalbandiges System zu bauen (im extremfall ein resonator mit dem man bei einer Frequenz enorme Pegel ereichen kann)
    Mit Musik hat das nix zu tun aber bei 160dB ist es eh keine Musik.

    Wenn man das ganze sauber messen will ist es nicht leicht, insbsondere da der Begriff lautstärke zu schwammig ist....

    kurzum in der Regel haben die Vereine Meßvorschriften, die meist tuning massnahmen erschweren.

    Akulap by https://www.dr-jordan-design.de

  • Core
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    • 27. Juni 2007 um 23:49
    • #9

    @ ds-audio

    Über den Sinn brauchen wir garnicht diskutieren, denn die Discothek gibt für die Veranstaltung viel Geld bei mir aus :wink:

    docjordan

    :D mein Auftrag lautet nicht, vermesse diesen raum akustisch, find Resonanzen, mach das time align passend...

    wenn ich da was von: pink noise, breit/schmalbandig, Grenzfrequenzen, Pegelabfall und einer eventuell nicht verzerrungsfreien Messung erzähle, kratzen die sich am Kopf. :wink:

    also mache ich eine "Langzeitmessung" und schreibe dann den Mittelwert auf ein Blatt papier.
    Und wer über die längste Zeit, die größte Zahl hat, Ist der Gewinner und bekommt Abends in der Disco die Stripperin auf die Bühne und darf sich freuen.

    Für mich ist es der erste (und ich hoffe, es werden nicht viele) Auftrag in diesem Metier. Und ich freue mich sogar, denn ich werde bestimmt viel zu lachen haben :D

  • ADMIN
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    • 28. Juni 2007 um 07:38
    • #10
    Zitat von &quot;docjordan&quot;

    Bei den dB drags brauch man auf jeden Fall ein amtliches Mikrofon,
    da die einfachen bei diesen Pegeln nicht mehr funktionieren.

    Das ist jetzt weniger eine Frage von amtlich/ nicht amtlich, ein B & K 1"-Mikrofon ist an dieser Stelle sicher auch fehl am Platze.

    Also schauen, dass man irgendwo ein hochpegelfestes Mic bekommt, normalerweise 1/4 Zoll.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • docjordan
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    • 28. Juni 2007 um 07:40
    • #11

    Ich kenn die Gemeinde :lol: . Einige treiben erheblichen technischen Aufwand
    um maximalen output zu erzielen. Dementsprechend ist auch die Meßmethode vorher bekannt und genau definiert und durchaus komplex.
    Bei den anderen reicht Musik und Mittel/Spitzenwert etc. .....
    Bei den einfachen Veranstaltungen der Art würde ich sonst auch Aussen mit Stativ und einfachem Mic messen (ECM8000). Die Hochpegel spezialmics von B&K, GRAS etc sind echtes Investivgut

    docjordan

    Akulap by https://www.dr-jordan-design.de

  • docjordan
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    • 28. Juni 2007 um 07:46
    • #12

    Admin hat völlig recht: Amtlich=Markenprodukt reicht nicht.
    Hier braucht man in der Tat Spezial mics, wnn man innen messen will

    docjordan

    Akulap by https://www.dr-jordan-design.de

  • Core
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    • 28. Juni 2007 um 08:56
    • #13

    Moin,

    also kann ich mir nun überlegen, ob ich von aussen messe (sicherlich die einfachere Methode) oder von innen mit Spezialmic.

    Gibt es hier jemanden, der solche Mics hat und evtl. vermieten würde?

    Davon abgesehen, bräuchte ich dann ein spetielles Messgerät!?

    Der AL 1 macht nur bis 130 dB

  • soundworx
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    • 30. Juni 2007 um 14:15
    • #14

    Du wirst schon innen messen müssen, da sonst die wahrscheinlich unterschiedliche Schalldämmung der verschiedenen Karosserien das Ergebnis verfälschen. Und nicht vergessen: Bei der Messung Tür zu denn sonst wird das Ergebnis ebenfalls verfälscht.
    Und Du solltest Dich auf heftigste Pegel einstellen, bei den Profis geht das bis über 170 dB...
    Hab das (zum Glück) bisher nur mal im TV gesehen, die benutzen da auch ein ganz seltsames Signal, hört sich fast wie ein Rechteck an.

    Den zu geringen Messbereich Deines AL1 könnstest Du eventuell durch ein Dämpfungsglied zwischen Mikro und Messgerät ausgleichen, das Mikro selbst muss den Pegel aber natürlich abkönnen.

    Gruß
    Marcus

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist, daß es in der Theorie keinen Unterschied gibt...

  • Hitower
    Verifiziert
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    1.457
    • 30. Juni 2007 um 20:59
    • #15

    Hi

    Wie wäre es sich einfach ein
    TERM-LAB oder Ähnliches System bei einem Carhifiladen mieten oder gleich ein offizelles
    dB-Drag, Cup oder ähnliches zu machen?

    http://www.termpro.com/term-lab/index.asp

    Töne dann entweder Musiktracks nach Wahl (vom Besitzer, wo er meint da geht was) oder Sinussweeps...

    Gruß
    Daniel

    Fachkraft in Hamburg...

  • kiki
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    670
    • 1. Juli 2007 um 10:57
    • #16

    bei db-drags gibt es ein 50 seitiges regelwerk... 40 seiten davon regeln die klassen, wer was wo hin bauen darf etc, aber sollte für dich interessant sein.

    denn die jungens kennen das teil (dort gibts tatsächlich auch leute, die nicht nur die begriffe "Bassteller" und "Boooom-Box" kennen.

  • N-Dee
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    932
    • 1. Juli 2007 um 19:29
    • #17

    Ähm, soweit ich weiss wird meisst mit einem Sinus-Burst gemessen, der in einem bestimmten Frequenzbereich liegen muss. Die genaue Frequenz darf man sich teilweise sogar aussuchen. Sinnvollerweise baut man alles auf die Innenresonanz des Fahrgastraumes auf und nimmt dann diese Frequenz. Dass das absolut nimmer nach Sinus klingt liegt aber nicht am Signal :roll: .

    Aber man möge mich berichtigen, ich interessiere mich eigentlich kaum für dieses Gebiet der 'Beschallung'.

    Greets,
    N-Dee

    There are only 10 types of people in the world: Those who understand binary, and those who don't

  • uncelsam
    Verifiziert
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    771
    • 20. Juli 2007 um 13:56
    • #18

    Bei dBDrag wird technisch gesehn kein Mirko verwendet, sondern ein Drucksensor! Das Signal wird in dB umgerechnet...

  • Outbid
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    885
    • 7. August 2007 um 11:41
    • #19

    Beim reinen spl messen werden cd´s verwendet wo jeweils ein titel eine frequenz ist.
    Also meistens sind bei den cd´s 5-7 spezielle lieder mit richtig bassdampf drauf.
    Die nachfolgenden titel sind nur mehr Frequenzen sonst nichts.
    Also tietel 8 zb.: läuft von 20 - 40Hz hoch, titel 9 von 25 - 45Hz
    Das geht meistens so bis titel 19.
    Dann ab titel 20 geht es mit nur reinen frequenzen los, sprich titel 20 sind 20Hz titel 21 sind 21Hz usw. bis titel 80 mit 80Hz.

    Ab 140dB darf mann auch nichtmehr im Auto sitzen bei der messung.
    Ich hatte das chinch und die stromversorgung einfach bei der tür heraus und den radio von aussen gesteuert
    War auch weit über die 140dB darüber :D

    Ich hatte bei der firma wo ich früher gearbeitet habe ein messgerät speziell für diese anforderungen.
    Stellte das messgerät rein und habe auch das mikro an der richtigen stelle fixiert und testete alle frequenzen durch bis ich die richtige hatte wo ich am meisten pegel hatte.
    Natürlich braucht mann nur auf ein viertel der lautstärke aufdrehen das mann es auch überlebt.

    Danach führ ich zum battel messen und hatte 154,5dB und wurde Staatsmeister :wink:

  • Pfälzer
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    2.215
    • 20. September 2007 um 22:54
    • #20

    Jeder hat halt sein Hobby,
    die einen gehen Angeln, die die anderen bauen Autos so um das sie nur noch aus einer ausgeschäumten Karosserie mit Panzerglas bestehen (und gaaanz vielen Lautsprechern).

    Ich kann beides nicht so ganz nachvollziehen. :D

    Sicher weiß ich jedoch das es zumindest für letzteres einen Verband gibt.
    http://www.emmanet.de

    Gruß Wolf

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