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verwendung von einem vitalizer sinnvoll?

  • skorpi
  • 4. Juli 2007 um 15:12
  • skorpi
    Gast
    • 4. Juli 2007 um 15:12
    • #1

    Hi, da sich die meisten hier rumtummeln, frag ich mal hier:
    ne kurze frage:
    fahre fohhn xt-4 und die bässe xsp-3 dazu, incl 15 band eq - also schon gutes material...
    bringt mir da ein vitalizer einen noch besseren klang?
    lohnt sich die anschaffung eines solchen gerätes?
    da ich denke, es könnte manchmal etwas mehr kickbass sein.

    danke schon mal im voraus

  • Hami
    Profi
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    • 4. Juli 2007 um 16:03
    • #2

    Hallo!

    Wir haben seit fast 5 Jahren einen Vitalizer im Regal liegen und ich habe ihn genau 1x zum Test mitgenommen. Das war zwar erfolgreich, aber passte auch zur gespielten Musik und ich habe ordentlich mit einem 30-Bänder vorentzerrt.

    Also: Leih Dir das Gerät beim Verleiher Deines Vertrauens aus und spiele damit mal im Lager und auf einer Veranstaltung rum. Ich bezweifle, dass sich die Investition wirklich lohnt.

    Es gibt Bässe und Räume, die einfach keinen Kick hergeben. Da kann man noch so viel psychoakustisch rumschrauben, zumal das lustige Verbiegen teilweise schon sehr auf das Material geht.

    Gruß,

    der Hami

  • bemi
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    • 4. Juli 2007 um 16:20
    • #3

    Hi,


    ich habe auch einen Vitalizer im Rack, welcher aber vorwiegend zum extremen Verbiegen von Sounds dient. Wir Volksmucker setzen ihn gerne bei Oberkrainer-Bariton ein :) IMO macht er auch mal in einer Drum-Subgruppe oder bei schwierigen Saengern Spass; aber im Master brauche ich ihn weder live noch im Studio.


    ciao
    bemi

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • skorpi
    Gast
    • 4. Juli 2007 um 16:45
    • #4

    also ist so ein ding "nicht wirklich" soo effektiv.
    ich hab mir noch keinen angehört, aber bevor ich zeit und muse investiere dachte ich, frag mal kollgn.
    das amtlichen fohhn - holz gehen ja recht gut, und wo viel zu verstellen geht, verstellt man(n) komischer weise auch viel.
    na da verbieg ich mal ein wenig mehr den eq :lol:
    nochmal vielen dank für info

  • guessi
    Profi
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    • 5. Juli 2007 um 00:25
    • #5

    Klugscheissiger Punkt 1: das heißt "Verwendung eines Vitalizers" und nicht anders!

    Punkt 2: du kannst mit einem psychoaktustischen Prozessor durchaus so einen Aha-Effekt erzeugen, der - sobald hörbar - erstmal toll ist, auf Dauer aber eher nervt. Lieber vernünftig & ausgewogenen mischen, das ist mit heutiger Technik kein Problem mehr; eine schlechte Band macht so ein Gerät auch nicht besser.

  • Christian Engel
    Moderator
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    • 5. Juli 2007 um 11:15
    • #6

    Naja, naja...

    ein Vitalizer ist schon ein recht vielfältiges und nützliches Werkzeug. Denkbare Anwendungen sind vielfältig: knackige Toms durch Vitalizer im Insert der Tom-Subgruppe, Drums dito. Nett auch im Insert von Bass-Drum oder Bass. Schick zum Veredeln von Vocals. Auch mal in der Summe zum Feinschliff ganz nett (der Basskompressor im MK2 ist ein zwar unscheinbares, aber doch nützliches Tool).
    Besonders die Tube-Version des Gerätes macht schon Spaß!
    Man kann damit sicherlich aus Sch... kein Gold machen. Aber eine Bereicherung für an sich vernüntiges Material kann das Gerät durchaus sein.

    Grüße, Chris

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • Volker Holtmeyer
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    13
    • 5. Juli 2007 um 13:34
    • #7
    Zitat von "guessi"

    Klugscheissiger Punkt 1: das heißt "Verwendung eines Vitalizers" und nicht anders!


    Es lebe der Genitiv! :D

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • elektrikus
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    234
    • 5. Juli 2007 um 15:15
    • #8
    Zitat von "Volker Holtmeyer"


    Es lebe der Genitiv! :D

    Die falsche Verwendung des Genitiv ist dem Dativ sein Tod!

    Darum: retten dem Dativ!

    Gruß
    Elektrikus

    Wer amtliche Signaturen nachmacht oder verfälscht,
    oder nachgemachte oder verfälschte amtliche Signaturen in den Umlauf bringt
    wird mit Ohringer nicht unter 2 Jobs pro Woche bestraft.

  • skorpi
    Gast
    • 5. Juli 2007 um 15:46
    • #9

    Hi,
    also ist der vitalizer für eine band eine bereicherung.
    für mich als otto normal-DJ bringt er nicht den großen aha- effekt.
    was würdet ihr mir da als alternative empfehlen? oder sollte ich ganz normal beim "eq-verstellen" bleiben. - wünschte mir aber trotzdem ein wenig mehr kik.

  • rockline
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    4.440
    • 7. Juli 2007 um 14:00
    • #10

    Ich hatte letztens auch mal einen Vitalizer, der im Zuspielerrack montiert war, in den Insert einer GL4000 gesteckt. PA war schon dicke Stadtfestsorte, geflogen mit 1000 Subs usw.
    Beim Soundcheck drehte ich ein wenig daran herum, und fand es sogar wiedermal beeindruckend gut!
    Als um 22h die Band spielte fand ich den Sound der PA schwach und ziemlich ohne Flamme....hab alles mögliche im Mix probiert - dachte schon es wäre nicht mein Tag. Besonders der Bass schob nicht gescheit!
    Nach 30 Minuten hatte ich dann plötzlich die Erleuchtung, ab hinters Pult und die Inserts gezogen - und Voila........Schub ohne Ende!

    Zwar war nun die Panoramabreite und die merkwürdig künstlichen Höhen weg - aber es gab wieder Bums und Leben.
    Tja, auch so kann's gehen.
    Fazit: für Live auf großem Holz sind mir die Durchgangsverluste zu deutlich, der Unterschied war zu krass!
    Stefan

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