Hallo!
Mir tat sich eine Frage auf, es handelt sich um folgendes Setup:
5 Sängerinnen + Keyboard und Querflöte über eine Anlage.
Zur Zeit mische ich (spiele eigentlich in der Band E-Bass), die Mikros und das Keyboard ohne jegliche Effekte oder Dynamiks zusammen.
Um das ganze zu optimieren habe ich mir über Dynamiks, speziell Kompressoren Gedanken gemacht.
Zur Realisierung habe ich eine 8 In 8 Out Firewire Interface
(Terratec Pase 88 FW), zusammen mit Cubase am Notebook.
Zur Zeit ist das Problem, das es Passagen gibt, wo alle 5 Sängerinnen gleichzeitig singen, es gibt aber auch Passagen wo nur eine singt.
Obwohl wir die Problematik schon öfter angesprochen haben, kommt eine einzelne Sängerin nie so durch, als wenn alle 5 singen (obwohl sie in Lautstärke und Mikro-Abstand variieren um das anzupassen).
Meine Idee ist es, erst einmal jeder der 5 Sängerinnen-Mikros einen Kompressor als zuzuweisen (mit Standart Einstellungen, allerdings ohne Gain-Anhebung). So weit so gut.
Was passiert jetzt, wenn ich die 5 schon komprimierten Signale in eine Subgruppe schicke, und dieser dann nochmal einen Kompressor spendiere,
mit genau denselben Einstellungen wie die einzelnen Kanal-Kompressoren.
Ich stelle mir vor das der Subgruppen Kompressor nichts macht, wenn nur eine Sängerin singt, aber wohl komprimiert, sobald mehrere Sängerinnen singen, da die einzelnen Mikro-Pegel sich ja addieren.
Ist das Soweit richtig?
Diese Subgruppe würde ich dann zum Mischpult zurückführen und auf die Anlage geben.
Die 5 Mikro-Eingangskanäle gehen über einen Direkt-Out zum FW-Interface, werden selber nicht auf die Summe des Mischpults geschaltet.
Gibt es da generell Probleme bzw. kann das sinnvoll sein?
Was passiert mit den Ratio wenn beide Kompressoren greifen. Wird dann aus 2 x 1:4 eine höhere Ratio (1:8)?
Gruß
Christoph