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Sennheiser MD441 fuer Chor

  • tonmischer
  • 31. Juli 2007 um 00:01
  • tonmischer
    Beiträge
    205
    • 31. Juli 2007 um 00:01
    • #1

    Hallo Leute

    Eine Frage: hat jemand von euch noch Erfahrung mit dem MD441 fuer Chor wie das bereits im MD 431 Thread erwaehnt wurde?

    Zitat von "Frank Bindig"

    das 441 ist leider teuer und schwer zu kriegen hatte ich bis jetzt nur 1 mal Leihweise über einem Chor zum bedienen und das war naja feine Sache aber nicht sooooo umwerfend vielleicht lags am Chor....

    Danke

    lg andreas

  • hausmeister
    Verifiziert
    Beiträge
    1.075
    • 31. Juli 2007 um 07:56
    • #2

    na ja .. das md 441 ist ein dynamisches Mic....ein sehr sehr gutes dynamisches aber somit für Chorabnahme wohl nicht geeignet...

    wir haben selber eins... wir haben es noch nie für Chor verwendet...

    Hier wäre ein Condenser doch wesentlich besser!

    Grüße Michael

    Wo is na des Hirn........endlich ONLINE !


    http://www.audio-events.de

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  • tonmischer
    Beiträge
    205
    • 31. Juli 2007 um 08:32
    • #3

    danke. der meinung war ich auch. da ich aber keine kondensermiks habe, dachte ich mir ich frage dann doch einmal wegen den md441 nach. da habe ich naemlich drei in einer alten geruempelkammer gefunden...
    zusammen mit drei md 421 :lol:
    alle noch top funktionsfaehig

  • deep-house
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    3
    • 31. Juli 2007 um 09:07
    • #4

    mit den 421 441 hat man "früher" auch schon Chöre abgenommen. (ich auch ;) ) das dürfte also heute auch noch klappen.
    Gruß UweS.

    Gruß UweS.

  • hausmeister
    Verifiziert
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    1.075
    • 31. Juli 2007 um 10:24
    • #5
    Zitat von "tonmischer"

    ..........ich mir ich frage dann doch einmal wegen den md441 nach. da habe ich naemlich drei in einer alten geruempelkammer gefunden...
    zusammen mit drei md 421 :lol:
    alle noch top funktionsfaehig

    Kann ich bitte auch so ne grümpelkammer haben ???? :shock: :shock: :shock:

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  • derautor
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    1.089
    • 31. Juli 2007 um 12:36
    • #6
    Zitat

    hat jemand von euch noch Erfahrung mit dem MD441 fuer Chor

    Das geht schon! Die großen langen (und meist silbernen) Mikros vor oder über dem Chor sind halt von der Optik her nicht so ansprechend, es sei denn, man bevorzugt ganz bewußt dieses 70er-Flair 8) .


    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • manuela
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    9.103
    • 31. Juli 2007 um 18:14
    • #7
    Zitat von "Hausmeister"

    na ja .. das md 441 ist ein dynamisches Mic....ein sehr sehr gutes dynamisches aber somit für Chorabnahme wohl nicht geeignet...

    wir haben selber eins... wir haben es noch nie für Chor verwendet...

    Hier wäre ein Condenser doch wesentlich besser!

    Grüße Michael

    Michael der Weg führt aufs Glatteis. Das 441 ist dynamisch, zweifelsohne, aber von seinen Eigenschaften her sehr sehr dicht bei den Kondensern angesiedelt. Es vereint sozusagen die Vorzüge beider Sorten. Entsprechend ist auch der Anwendungsbereich sehr breit. Warum also nicht auch für einen Chor, Sir Elton John nimmts sogar zum singen :wink:

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • ww
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    185
    • 31. Juli 2007 um 19:40
    • #8

    Hallo an die Runde,

    ich bin richtig baff und sprachlos als bekennender Sennheiser-Fan in den letzten Tagen mal was gutes über diese Teile zu lesen.

    Wir haben "früher" meist das 441 oder das 421 auch für Chor etc. eingesetzt....gab nie Probleme.
    Natürlich sieht "heute" ein Keinmembran-Condenser besser aus; aber es gab mal eine Zeit, da war das 421 und 441 für sowas Standard (nicht nur im Beatclub).

    Hatte letztes Jahr zu meinem grenzenlosen Erstaunen sogar eine Rider mit zwei 441er für Vocals (war eine Band aus Finnland).

    Gruß Wolfgang

  • daniel wilhelm
    Verifiziert
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    512
    • 31. Juli 2007 um 22:06
    • #9
    Zitat von "Manuela"

    [ Warum also nicht auch für einen Chor, Sir Elton John nimmts sogar zum singen :wink:

    Hallo zusammen
    Wobei man aber auch sagen muss das der liebe Elton John "direkt" aus maximal ich sag mal so 10 - 15 Zentimetern Entfernung in dieses doch sehr schöne Mikro singt.
    Er hat somit eine fast Ideale Position.

    Für einen ganzen Chor wird es da schon problematischer denn dann müsste man doch schon einige dieser schönen Mikros entweder über den Köpfen oder auch davor verwenden um genug Gain zu bekommen.

    Ich musste aus Kostengründen auch mal einen Chor mit ähnlichen dynamischen Mikros abnehmen da wir leider noch nichts anderes hatten.
    Ich musste die Vorverstärkung doch schon recht hoch drehen und da kam es auch schon zu unschönem Rauschen.

    Nun bevorzuge ich doch lieber Kondensator Kapseln wie die recht günstigen aber doch guten Rode NT3 oder aber die teuren und noch besseren KM 184.

    Daniel

    Grüße Daniel Wilhelm

    Meister für Veranstaltungstechnik
    -FoH / Monitor Ton
    -d&b Systembetreuer
    -Elektrofachkraft

  • gezz-abba
    Gast
    • 31. Juli 2007 um 23:47
    • #10

    Hallo,
    stimmt,
    das 441 benötigt schon viel vorverstärkung. Ist mir auch aufgefallen Bei Chor und Orchester fällt das bei weniger guten preamps unangenehm auf... Dafür klingen sie auch auf grösseren Distanzen noch schön warm .. Ich nehme sie am liebsten für Bläser... und verfluche den einberecher der mir eines meiner ehemals drei stück aus dem proberaum geklaut hat... :twisted:

    arnt

  • derautor
    Profi
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    Beiträge
    1.089
    • 1. August 2007 um 00:45
    • #11
    Zitat

    Wobei man aber auch sagen muss das der liebe Elton John "direkt" aus maximal ich sag mal so 10 - 15 Zentimetern Entfernung in dieses doch sehr schöne Mikro singt.

    Sting habe ich vor Jahren bei einem unplugged-Konzert ebenfalls mal mit einem 441 gesehen.

    15-20cm sind gerade die "richtige" Entfernung. Im Gegensatz zu den meisten Bühnengesangsmikros klingt das 441 auch mit besagtem Abstand noch voll und rund. Auch ein guter Tipp fürs Rednerpult, wenn denn die Retro-Optik nicht stört. Neulich auf einer Bühne habe ich in Ermangelung von Alternativen sogar mal zwei Stück 441 von oben ins Klavier schauen lassen - perfekt!


    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • manuela
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    9.103
    • 1. August 2007 um 05:25
    • #12
    Zitat von "derautor"

    der Flügel und perfekt ? Ich bin fast sprachlos :P
    Immerhin eines der ganz wenigen Instrumente bei dem ewige Uneinigkeit wie man es am besten macht herscht, inklusive stark differenzierender Geschmäcker was "gut" ist und "da fehlt noch was ". Somit nach wie vor ein hölzernes Forschungsgelände der Akustiker, vom Schoeps (oder auch Shure) Grenzflächenmikro über alle Sorten Kondenser bis zu vielen dynamischen hab ich schon so ziemlich alles angetroffen, in Konfigurationen bis zu 3 Kanal und natürlich gemischt.

    lG Manuela (die da auchnoch rumexperimentiert)

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • hausmeister
    Verifiziert
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    • 1. August 2007 um 08:07
    • #13
    Zitat von "Manuela"

    Michael der Weg führt aufs Glatteis. Das 441 ist dynamisch, zweifelsohne, aber von seinen Eigenschaften her sehr sehr dicht bei den Kondensern angesiedelt. Es vereint sozusagen die Vorzüge beider Sorten. Entsprechend ist auch der Anwendungsbereich sehr breit. Warum also nicht auch für einen Chor, Sir Elton John nimmts sogar zum singen :wink:

    na gut ....ich muß dazusagen das wir 3 MKE mit der langen Kapsel besitzten und das diese im Vergelich besser sind für Chor....:-))

    Grüße Michael

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  • derautor
    Profi
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    1.089
    • 1. August 2007 um 14:00
    • #14
    Zitat

    der Flügel und perfekt ? Ich bin fast sprachlos


    Klavier, nicht Flügel!

    Wobei der Flügel durchaus auch ein paar Versuche wert ist. Aber das führt jetzt zu weit....


    es grüßt

    derautor

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  • WolfgangK
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    • 2. August 2007 um 21:11
    • #15

    Hallo,

    da das MD441 ein dyn. Mikro und relativ teuer ist, könnte man natürlich auch überlegen, ob man nicht ein preiswertes Kondensatormikrofonpaar kauft. z.B. ein NT5-Paar. Klingt nicht ganz so warm wie die MD441 und ist live auch nicht ganz so rückkopplungsarm wie das MD441. Außerdem sollte man die Hyperniere des MD441 nicht nur wegen der Rückkopplungen berücksichtigen, man bekommt damit auch nur einen kleineren Chorausschnitt, als mit einer "normalen" Niere. Man braucht also mehr "Hypernierenmikro's" als "Nierenmikros" für eine gegebene Chorbreite, wenn ich das mal so pauschaliert sagen darf.

    Viele Grüße
    Wolfgang

    Ton: Neuman KM18x, Yamaha DM7, LAB-Gruppen IPX/PLM+, Kling&Freitag CA1215, Line212, SWx15E, ...

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  • tonmischer
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    • 2. August 2007 um 21:58
    • #16

    Danke fuer die Rueckmeldungen.

  • guma
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    • 2. August 2007 um 22:21
    • #17
    Zitat von "WolfgangK"

    Hallo,

    da das MD441 ein dyn. Mikro und relativ teuer ist, könnte man natürlich auch überlegen, ob man nicht ein preiswertes Kondensatormikrofonpaar kauft. z.B. ein NT5-Paar. ......

    Also ich mag ja das 441/541 für spezielle Anwendungen aber aus genau diesem genannten Grund sollte es heute für Choranwendungen als überholt betrachtet werden. Zu Zeiten als das 441 ein "Chorbeschallungsmikro" war, gab es noch keine bezahlbaren Kondensatormics in der Klasse des NT5 sondern nur Sachen, die viel schlechter oder viel teurer waren.

    Zitat von "WolfgangK"

    Klingt nicht ganz so warm wie die MD441 und ist live auch nicht ganz so rückkopplungsarm wie das MD441.

    Das ist Quatsch. Das NT5 ist im A/B Vergleich aus verständlichen Gründen sogar etwas rückkopplungssicherer bei vergleichbarer Lautstärke als das 441.

  • WolfgangK
    Profi
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    • 4. August 2007 um 16:39
    • #18

    Aus welchen

    Zitat von "guma"

    ... verständlichen Gründen ...

    ?

    Viele Grüße
    Wolfgang

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  • guma
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    • 5. August 2007 um 12:58
    • #19

    Ja das ist so eine Sache mit der Rückkopplungsanfälligkeit von Mikrophonen; ich hole mal etwas weiter aus:

    1. Die meisten von uns würden doch spontan sagen: Ein SM58 ist ein sehr rückkopplungsunempfindliches Mikrofon. Bei genauerem Nachdenken werden aber viele die Erfahrung gemacht haben, dass das nur so lange gilt, wie es um eine extreme Nahmikrofonie geht, wie sie für die SM58-Anwendung typisch ist. Der erreichbare 'gain before feedback' in einer Choranwendung mit einer Anzahl X SM58 in einem Abstand von einem halben Meter oder mehr zu den Sängern ist bekanntlich sehr bescheiden.

    2. Viele von uns werden ferner die Erfahrung gemacht haben, daß zwischen Nieren und Super- oder Hypernieren anders als in Monitoranwendungen für weiter entfernte PA-Lautsprecher, die typischerweise wenig Direktschall aber einen beachtlichen indirekten, reflektierten Anteil und einen um den Lautsprecher herumgebeugten Anteil Richtung Mikro abgeben, in der Rückkoplungsanfälligkeit kein Unterschied besteht.

    3. Für Kenner ist darüber hinaus aus der eigenen Anwendung klar, dass das Gerücht, dynamische Mikros seinen "rückkopplungssicherer" als hochwertige Kondensatormikrofone im äquidistanten A/B-Vergleich völlig haltlos ist.

    Unterschiede in der Rückkopplungsfestigkeit in einer "Nichtnahanwendung" sind letztendlich ausschließlich in der mehr oder weniger präzisen Einhaltung der Richtcharakteristik über die Frequenz begründet. Die 180° b.z.w. 135° Dämfung sollte idealerweise für alle Frequenzen gleich gut sein. Das ist in der Realität leider überhaupt nicht der Fall, sondern der off axis Frequenzgang ist bei dynamischen und preiswerteren Kondensatormodellen in der Regel wild zerklüftet. Eine exzellentes Verhalten in diesem Punkt weisen Schoeps Mikrofone auf, die eine nahezu ideale Dämpfung bis zu hohen Frequenzen ohne den dort meist zu messenden "Alpennordkamm" haben. Kenner wissen, dass man damit tatsächlich einige dbchen mehr Pegel aus einer Chorbeschallung herauskitzeln kann. Das NT5 kommt unter den preiswerten Kondensatoren dem verblüffend nahe und lässt aus meiner praktischen Erfahrung tatsächlich mehr Pegel zu, als das weniger "rückwärtslineare" 441.

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