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Clipping bei Bassdrum

  • Derpel
  • 22. Februar 2003 um 13:41
  • Derpel
    Beiträge
    488
    • 22. Februar 2003 um 13:41
    • #1

    Ich habe ein Fohn FH4 Bass mit 800W/Rms/8Ohm

    Als Endstufe habe ich eine gebrückte TA1400 mit 1x1200W/Rms/8Ohm

    Ich spiele E-Drum (DDrum4), und wenn ich die Bassdrum spiele, geht der T-Amp ins clipping rein, doch das schon bei recht geringen Lautstärken.

    Ist das schädlich?, oder muss das ein Speaker aushalten?

  • Gabor
    Beiträge
    78
    • 22. Februar 2003 um 14:16
    • #2

    Einen T-Amp muss kein Speaker aushalten!

    Nein Scherz beiseite, es kann durchaus sein, dass Dein Amp bei sehr schnell ansteigenden Signal durchaus zügig aber bestimmt ins clipping fährt.

    Es ist aber auch ein Unterschied ob der Amp ins clipping fährt, oder ob nur die Clip-LED leuchtet.

  • Derpel
    Beiträge
    488
    • 22. Februar 2003 um 15:13
    • #3

    Also nur die LED leuchtet!

    wie kann ich denn sonst sehen ob der Amp ins clipping geht?

  • Thomas
    Verifiziert
    Beiträge
    10.847
    • 22. Februar 2003 um 15:20
    • #4

    schonmal versucht mit effektgeräten daranzugehen?

    da wird einfach nur der eingang übersteuert...
    nen limiter und compressor und das ganze funzt 3 nummern besser ;)

  • Gabor
    Beiträge
    78
    • 22. Februar 2003 um 15:27
    • #5

    Also dazu brauchst ein Oszilloskop, der Dir die Ausgangsspannung des belasteten Amp-Ausgangenes (Widerstands-Dummi) graphisch abbildet.

    Ansonsten würde ich Dir empfehlen, einmal einen richtigen Amp so mit 2*1.000 Watt an 8 Ohm (Crest, Camco, QSC etc.) auszuprobieren. Das ist dann mit Sicherheit ein Unterschied.

    Hand auf´s Herz, und das jetzt ohne Polemik: Die Thomann-Amps sind scheisse. Sie kosten nichts und sie können nichts. Ganz einfach!
    Genau wie die P-Serie von Yamaha. Schau Dir mal die Amps von Yorkville (AP-4040, 6040 & 6020) an, die sind preiswert und ich kann aus Erfahrung (Live & Oszilloskop) sagen, dass sie eigentlich viel zu billig sind für ihre Leistung.

    http://www.yorkville.com

  • Derpel
    Beiträge
    488
    • 22. Februar 2003 um 15:41
    • #6

    Thomas

    also ich habe ja eine Behringer Weiche die CX2300 mit Limiter drin, aber ich denke das reicht nicht, was kannste mir denn für einen empfehlen?

    Also ich wollte mir demnächst ehr den passenden Controller dazu kaufen, dann müsste das doch wesentlich besser gehn oder?


    Also ich denke die T-Amps sind sehr geil für ihren Preis!, die kann man auch mal einfach ausschalten ohne das die ganze Anlage Knakst!

    Und 1200W für einen 800W Speaker finde ich schon genug!

  • Thomas
    Verifiziert
    Beiträge
    10.847
    • 22. Februar 2003 um 16:46
    • #7

    @ gabor ok kauf weiter die markenamps und wunder dich dann, wenn die gleiche technik drinn ist ;)

    nur weil du bei anderen herstellern mehr für den namen bezahlst sind die sachen noch lange nicht besser.


    der limiter der super x ist für die tonne, habe die gleiche weiche...
    mhh andere geräte weiß ich gerade auch nicht, bei mir haben alle amps nen internen limiter...

  • Derpel
    Beiträge
    488
    • 22. Februar 2003 um 17:31
    • #8

    Was mich am meisten interessiert, wie schädlich ist das für die Speaker?

    die vetragen ja nur 1200W Peak (20ms), und wenn ich dann den TA1400 gebrückt habe (1200W/8Ohm) dann müsste ich doch schon die 1200W erreicht haben, wenn der clippt? oder sehe ich das falsch?

  • Fossi
    Beiträge
    2.034
    • 22. Februar 2003 um 17:47
    • #9

    @ Gabor wenn Du weisst wie man Limiter richtig einstellt, bzw. überprüft ob die Endstufe tatsächlich clipt, wieso hast Du dann nicht auf meine Frage bei Messtechnik geantwortet?


    Derpel

    von den Limitern der Behringerweichen halte ich persönlich gar nix.
    Ich würde Dir empfehlen nen Kompressor/Limiter vorzuschalten (hier tuts auch ein Composer).
    Wie das allerdings das Clipingverhalten der t-amps und das leuchten ihrer lampe ist kann ich dir nicht sagen, sonst hätt ich auch nicht unter messtechnik limiter einstellen danach gefragt.

    Im normalfall sollte eine Bassbox kurzzeitige Impulse aushalten!
    Also wenn die Cliplampen mal kurz leuchten bei grösseren Impulsen.
    Dauerlicht ist auf jedenfall zu vermeiden!!!


    Gruss Thomas

    blubb.

  • Derpel
    Beiträge
    488
    • 22. Februar 2003 um 18:27
    • #10

    Es handelt sich halt nur um den Impls der Bassdrum, bei normaler Konserven Musik, ist das kein Problem, nur die Bd macht mir sorgen...

    Ich hatte mir überlegt, da einen Equalizer vorzuschalten, so dass ich die Tieffrequent absenke, und bei so 100 Hz oder so was anhebe um etwas mehr Druck zu kriegen. Kann das eine sinnvolle Verbesserung bringen?

  • Holger
    Profi
    Beiträge
    589
    • 22. Februar 2003 um 18:52
    • #11

    Wenn ein Amp clippt dann heißt das noch nicht das das der Amp clippt!

    Solange du das clipping nicht hörst ist es auch so gering das es deinen Speaker nicht zertören wird.
    Wenn da das clipping weil tiefe Frequenz und 18er im Baß nicht höhren kannst überlagere das Signal mit einem Sinuston mit 10khz schließe einen
    Hochtöner mit vorgeschaltetem Kondensator parallel und du müßtest
    gut hören wenn dein Amp nicht mehr kann.
    wobei ich denke wenn ein Amp nicht mehr kann dann hörst du das

    Viel Spaß

  • tonzwerg
    Profi
    Beiträge
    1.068
    • 22. Februar 2003 um 19:03
    • #12

    Kurze Peaks können den Baßlautsprecher wohl nicht zerstören, wohl aber bei Fullrangebetrieb dem Hochtöner ordentlich zusetzen.
    Daß der T-Amp bei starken Baßimpulsen clipt, wird wohl seinem bescheidenen Netzteil zuzuschreiben sein, das den Strom halt nicht liefert, wenn er gebraucht wird. Vielleicht auch mal Stromzuleitungen prüfen - der Amp sollte nicht das erät hinter der vierten Dreiersteckdose sein, lieber ein separates Kabel zum Amp legen.
    Ansonsten halt Compressor mit kurzer Attack-Zeit eingeschliffen, dann werden diese Peaks halt geglättet. Die Dynamik geht dann halt auch flöten.

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • Derpel
    Beiträge
    488
    • 22. Februar 2003 um 19:27
    • #13

    Oh, das mit der Stromzufuhr ist mir jetzt neu.

    Von was hängt das Leuchten der Clip-LED beim T-Amp denn genau ab?

    Vom Eingangssignal?

    denn geht ja auch an, wenn gar keine Speaker dran sind

  • Holger
    Profi
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    589
    • 22. Februar 2003 um 19:35
    • #14

    Geht ja auch nicht um Fullrange und nen defekten Hochtöner sondern im Baßbereich den Amp an seine grenzen zu bringen ohne Schäden in der Anlage zu verursachen. Der Amp wir an einem Topteil auch dieses Problem
    nicht zeigen( vermut ich mal, hab noch keinen T-Amp in den Fingern gehabt). Ich vermute auch das der Amp dieses verhalten ohne ihn zu Brücken nicht zeigt und das sein sein Drum lauter wird ohne zu clippen obwohl er eigentlich nur mehr einen Teil der gebrückten Leistung zur verfügung hat

    Gruß Holger

  • pm-acustics
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    • 22. Februar 2003 um 22:40
    • #15
    Zitat


    Ansonsten würde ich Dir empfehlen, einmal einen richtigen Amp so mit 2*1.000 Watt an 8 Ohm (Crest, Camco, QSC etc.) auszuprobieren. Das ist dann mit Sicherheit ein Unterschied.

    Oder auch nicht, die Welt hat immer wieder Überraschungen...

    Zitat


    Hand auf´s Herz, und das jetzt ohne Polemik: Die Thomann-Amps sind scheisse. Sie kosten nichts und sie können nichts. Ganz einfach!
    Genau wie die P-Serie von Yamaha.

    Wenn Du das sagst, dann muß es ja stimmen.

    Fakt ist: Wenn das Gewicht keine Rolle spielt ist man mehr als gut mit den neuen T-Amps bedient !

    Gerade die TA-1400 ist von der Netzteilauslegung "recht üppig" im Vergleich mit dem Rest der Produktreihe. Die TA-3200 hatte ich noch nicht in den Fíngern...

    So sieht es halt aus und damit muß (sollte) man leben.

    Grüßle

    Sven

    PISA! die Freiheit nehme ich mir ! ;)

  • marcoboy
    Verifiziert
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    • 23. Februar 2003 um 00:17
    • #16

    so lange das signal sauber ist mach das den speaker nix aus. Wenn du mehr druck willst ist ein EQ u. Compressor der falsche weg! Kauf dir einen vernünfigen Amp ! oder zu mindestens ne crown MA ist gebraucht garnicht mal so teuer.

    Die T-amps sind wirklich nix mag zwar sein das sie billig sind aber in gewissen kreisen braucht du mit den teilen nicht ankommen :roll:

  • trockenbassfetischist
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    • 23. Februar 2003 um 00:54
    • #17

    mit ner crown braucht bei mir auch niemand anzukommen - so verschieden sind die geschmäcker ....

    also der einstiegs Tamp ist nicht so das leistungswunder die ab 1400er gehen schon halte ich sogar für besser als manches völlig überteuertes "markenprodukt"

    kann auch sein dass die clip led übernervös reagiert solange es nciht ordentlich zerrt macht das den speakern nix.

    wenn Du ein basshorn hast kann es sein dass auf grund der hohen impedanz da der am pschenll clippt - das probelm hat jeder amp bei reflex genauso beim impedanzpeak ...

    -------------------------------------------------------
    erst wenn die letzte Membran mit Pampe behandelt, der letzte Bass mit Resonator versehen ist ........... werdet ihr merken dass aus Messwerten keine Musik kommt :)

  • Jan82
    Beiträge
    22
    • 23. Februar 2003 um 01:13
    • #18

    Wenn ihr alle von den T-Amps so überzeugt seid dann
    vergleicht sie doch mal mit einem Markenprodukt.
    Ihr glaubt ja wohl nicht im Ernst das bei dem T-amp 1200 Watt rauskommen. Vielleicht bei 1 Khz aber dann is auch Feierabend.
    Stellt doch mal ne Crest (CA oder P), QSC PL , Crown MA oder so daneben. Dann werdet ihr merken das man dort nicht nur den Namen bezahlt. Und um die BD knackig zu machen würde ich sie nicht bei 100Hz
    sondern bei 60-80 anheben.

    Beatz Jan

  • trockenbassfetischist
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    3.555
    • 23. Februar 2003 um 01:27
    • #19

    *G*....

    Crest P serie .. über jeden zweifel erhaben auch mein liebling
    Crown: pfui teufel die eltzte bekanntschaft mit crown war so 3 std. lang dann war sie erst mal ne stunde aus die geruchsbelästigung bei crown ist indiskutabel
    QSC PL6 und höher: ähm bitte den preis betrachten natrürlich ist ein ferrari schneller wie ein opel astra ums mal so zu vergleichen

    schon mal nen Tamp ich meine damit 1400 und höher gesehn da könnten sich andere mal ne scheibe abschneiden gut die Transistoren sind etw. dünn ausgelegt für semi anwendung ok man sollte nur nicht zu niederohmig fahren die entzteilauslegung ist sehr! ok

    ich glaube es hat hier im forum schon mal einer eine leistungsmessung der TAmp2400 emacht und ist auf die angegebene leistung gekommen bei 50 hz wohlgemerkt nicht bei 1 kHz

    klar schwimmen dem Anwender überteuerter amps die preise davon .... logisch dass da der tamp nciht gut sein !darf!

    -------------------------------------------------------
    erst wenn die letzte Membran mit Pampe behandelt, der letzte Bass mit Resonator versehen ist ........... werdet ihr merken dass aus Messwerten keine Musik kommt :)

  • Jens Droessler
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    9.074
    • 23. Februar 2003 um 01:48
    • #20

    Die T.Amps gehen schon in Ordnung. Das Einzige, was eben fehlt ist ein Limiter, wie er heute üblich ist, z.B. Klirrfaktorabhängig (Signal-Vergleich!)

    Ansonsten muss ich sagen, dass ich mir für den Bassbereich schon bessere Amps vorstellen kann, z.B. Crest CA-Serie oder LAB Gruppen fp.

    Vor allem aber frage ich mich, was dieses Rating des Subs soll, 800W RMS und dann nur 1200W Peak? Erscheint mir seltsam. Wenn man 1200W Amp daranhängt, dann sollte der Amp möglichst NIE clippen, denn man schießt dann irgendwo mehr als 1200W Peak darauf.....

    Wenn du dein System schützen willst, häng an die Bass-Ausgänge deiner Frequenzweiche einen Kompressor. Dann pumpt wenigstens nicht das ganze System, da deine Drumkiste wphl bei der BD einen heftigen Pegel schiebt.

    Hast du evtl. Einzelausgänge an der D4? Dann EQe dir die BD doch einzeln so, dass der Amp nicht ins Clipping fährt.

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