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Top Compressor+Channel Strip?

  • harry2003
  • 4. August 2007 um 14:26
  • harry2003
    Beiträge
    137
    • 4. August 2007 um 14:26
    • #1

    Hallo!

    Ich überlege den Kauf eines sehr guten Comps bzw. Channel Strips für eine Top 40 Band. Zur Zeit verwenden wir Midas Verona + BSS 402, 404. PA C4.
    Macht es Sinn einen gute Röhrencomp wie z.b UA 6176 od. 2-1176 Comp für live einzusetzen. Mir ist schon klar das den Unterschied im Publikum wahrscheinlich niemand wahrnehmen wird. Aber, man macht ja díe Jobs nicht nur für die anderen. Ev. auch LA-610 für Bass und Git. Was haltet Ihr davon.

    Danke im Voraus

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 4. August 2007 um 15:01
    • #2

    Das ist aber nun wirklich Geschmackssache, meinst du nicht auch ?

    In der Preisliga würde ich das einfach mal anmieten und probieren. Sowas kauft man nur dann ungehört wenns von den Kunden ständig verlangt wird, das ist hier auszuschließen.

    Den Urei hört man sehr wohl, ein sehr schöner Kompressor der unaufdringlich sauber seine Arbeit verrichtet. Kannst du auch im Bass mal probieren....
    darfs noch gepfefferter sein ? Das Vocal schillert richtig wenn ein Avalon Design am Werk ist, 737 wär da die richtige Wahl. (Obwohl die Russen-6922 nicht grade das Highlight darstellt was Röhren anbelangt, sie ist aber gesockelt... )

    Gitarre sollte man so lassen wie sie ist. Das ist meistens Verschlimmbesserung, da noch nachzubearbeiten, ein wertiger EQ und ab damit.

    Schöner Tip zum Geldausgeben: TC EQ Station, 8er, hinter die AUXe. Damit macht Monitoring dann richtig Freude und der dämliche Stapel Klarks entfällt.

    Endstufen sollten aus Schweden sein, und schwarz, auch die für die Wedges.

    Das dürfte fürs Budget erstmal genügen.

    liebe Grüße
    Manuela

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • schurik
    Gast
    • 4. August 2007 um 17:31
    • #3

    ich würde immer und für alles den distressor nehmen, in meinen ohren der beste und universellste kompressor den man für geld und und ohne voodooaufschlag kaufen kann.

    von dem ganzen röhrenkram fand bis jetzt immer die billigeren geräte nicht gut genug im vergleich zu "herkömmlichen" geräten und die teureren einfach zu teuer und empfindlich für die meisten anwendungen.

    ich finde auch dass röhrenkompressoren den sound zwar weicher machen (können) aber im gegenzug auch gerne matschiger, untransparenter, mir scheint es manchmal als würde oft der bühnenlärm dadurch noch mehr verstärkt...gerade z.b. bei den avalons..die aber dafür eine sehr gute preamp und eq sektion haben...

    der 1176 und seine klone sind übrigends keine röhrengeräte, aber trotzdem zu empfehlen.

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 4. August 2007 um 19:40
    • #4
    Zitat von "Schurik"

    ich finde auch dass röhrenkompressoren den sound zwar weicher machen (können) aber im gegenzug auch gerne matschiger, untransparenter, mir scheint es manchmal als würde oft der bühnenlärm dadurch noch mehr verstärkt...gerade z.b. bei den avalons..die aber dafür eine sehr gute preamp und eq sektion haben....

    Da kommen wir in ein Thema daß hier kaum erwähnt wird.
    Ich seh das aus einem anderen Blickwinkel:
    Meiner Ansicht nach haben viele Signalketten eine gewisse Mindestanforderung an den Pegel, sie schlucken quasi die leisen Detail etwas runter... und diese sorte ist deutlich in der Mehrheit und bildet somit unsere "so ist es normal" Beurteilung.
    Das fängt schon an beim Mikrofon, in der Liga wo hier hantiert wird ist es ja eh schon hoch anspruchsvoll, also mal das ach so geliebe Sennheiser SKM 5000...
    Nun gib es einer Frau, die richtig schön und leise singt, einen Song wo die Leute jedes noch so feine Detail ihrer Stimme förmlich aufsaugen vor Begeisterung 8)
    Also Neumannkopf drauf, Avalon dahinter, WOW , da ist sie (IEM = Pflicht)
    Nun stück das um auf den dynamischen, 5235 (ist das 935 o.ä..), und laß sie den Song nochmal singen. Schon fehlt in den feinen Details was, und selbstverständlich ist auch der Bühnenhintergrund nichtmehr so lebendig im Signal vertreten.

    Damit sind wir zurück bei der Top40 Band: was spielen die denn so und wer singt ?

    lG Manuela

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • schurik
    Gast
    • 4. August 2007 um 20:59
    • #5

    das ist ein gutes beispiel, allerdings auch ein idealbeispiel, und damit im prinzip, leider, eine spezialanwendung.

    ich bin selber kompressor fetischist und hätte auch gerne für jede anwendung das richtige gerät, wenn es aber ein bischen universeller sein soll ist man bei nicht-röhrengeräten besser aufhoben.
    (ich bin allerdings auch bekennender channel one nicht möger, kann also sein dass das hier viele gaaanz anders sehen ;)

    den avalon hatte ich 2x im einsatz, beide male war mir der kompressor viel zu langsam und zu auffällig, habe nie das ergebnis hinbekommen was ich wollte...dafür ging beim preamp und natürlich beim anfassen des gerätes die sonne auf 8)

    aber du hast recht, harry ist dran...gehts überhaupt um gesang ? oder summe ?

  • harry2003
    Beiträge
    137
    • 5. August 2007 um 10:53
    • #6

    Es geht hpstl. um Gesang im Rock/Pop Bereich.

  • schurik
    Gast
    • 5. August 2007 um 17:22
    • #7
    Zitat von "harry2003"

    Es geht hpstl. um Gesang im Rock/Pop Bereich.

    ok, dann bleibe ich bei distressor, ebenfalls gut dürfte der von dir ins auge gefasste universal audio / urei sein, da aber eher der 1176 als der la2a nachbau, ausserdem finde ich für für rock die amek sachen gut (9098,CIB), wird aber leider nicht mehr gebaut..

    verzerrte gitarren würde ich eher nicht komprimieren und beim bass ist man sowas von abhängig vom signal das von der bühne kommt das der kompressor sekundär ist, im zweifel kann man dann einen schlechten kompressor auch als effektkompression interpretieren ;)

  • schurik
    Gast
    • 5. August 2007 um 17:24
    • #8
    Zitat von "Schurik"

    ok, dann bleibe ich bei distressor, ebenfalls gut dürfte der von dir ins auge gefasste universal audio / urei sein, da aber eher der 1176 als der la2a nachbau, ausserdem finde ich für rock die amek sachen gut (9098,CIB), wird aber leider nicht mehr gebaut..

    bei röhren kompressoren fand ich bisher den millennia am besten, vergessen wie er hiess, aber man konnte sich bei dem aussuchen ob röhre oder nicht...


    verzerrte gitarren würde ich eher nicht komprimieren und beim bass ist man sowas von abhängig vom signal das von der bühne kommt das der kompressor sekundär ist, im zweifel kann man dann einen schlechten kompressor auch als effektkompression interpretieren ;)

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 5. August 2007 um 17:52
    • #9
    Zitat von "Schurik"

    bei röhren kompressoren fand ich bisher den millennia am besten, vergessen wie er hiess, aber man konnte sich bei dem aussuchen ob röhre oder nicht...

    was mich sehr begeistert ist der 1960 (Drawmer, eher bekannt für die Gates die wir alle haben ...) der ist schon für etwas fetzigere Sachen gemacht, dafür fehlt dieses Schillern von den Avalons. Also eher eine Rockröhre :D Allerdings ne richtige Röhre, unheimlich viele Pots und nix zum tippen... muß man sich somit einstellen und dann Zettel dranmachen "Finger weg". Taucht ab und zu in der Bucht auf, meist um 500$ und höher. Meiner ist auch daher ...

    den 1176 gibts übrigends auch als Doppel, dann heist er 1178.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

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