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Leuchtstoffröhren dimmen

  • befunky
  • 14. August 2007 um 20:40
  • befunky
    Beiträge
    22
    • 14. August 2007 um 20:40
    • #1

    Hi leute. Ich habe gelernt, dass man leuchtstoffröhren nur mit elektronischen vorschaltgeräten dimmen kann. Und das auch nur bis etwas 30%, da danach die Spannung zu niedrig ist und abreißt.

    Umso erstaunter war ich dann, als ich eine bei Ikea gekaufte billig arbeitsleuchte mit einer T5 8W Röhre mal an meinen Dimmer anschloss. Mein 4-kanal dimmerpack, der sonst noch nicht mal induktive lasten dimmt, dimmte die röhre von hundert bis null prozent, und wieder zurück. Wie kann soetwas sein? Bin seitdem völlig verstört.
    Habe das teil natürlich auch gleich mal aufgeschraubt. Hier die beiden elektronischen bauteile im gehäuse:

    http://www.beaverbeat.de/123/1.jpg
    http://www.beaverbeat.de/123/2.jpg

    Kann mir jemand erklören was das ist?
    Mein dimmer brummt beim dimmvorgang ungewöhnlich, kann man das vermeiden, oder ist es gar schädlich für den dimmer?
    Auch die Lampe brummt, ist das schlecht?
    Hat jemand Erfahrung mit solchen röhren gemacht? Gehen sie schnell kaputt, wenn man sie sozusagen als Discolicht einsetzt und ständig blinken lasst?

  • compy
    Beiträge
    68
    • 14. August 2007 um 22:17
    • #2

    hmm, Mikroschalter und Trafo mit zwei Transistoren...das sieht
    verdammt nach (Hoch)-Frequenz aus.

    Vielleicht handelt es sich um eine Art EL-Folie?
    (Nur so eine Idee, aber Leuchtstoffröhren lassen sich generell nicht
    klassisch dimmen, da hast du vollkommen Recht)

    Grüße, Sven

  • maaatin
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    935
    • 14. August 2007 um 23:10
    • #3

    hab grad nochmal nachgeguckt: es handelt sich tatsächlich um ne showtec bar...(hab allemöglichen hersteller)
    das mit dem reset kann ich heute leider nicht testen da ich kein powercon kabel hier habe *gegen wand lauf* :D

    aber hols mir morgen :wink:

    danke!!

    mfg martin

    AULITEC Veranstaltungstechnik
    Martin Mauersberger

    Tel.: 02238 4784 078
    info@aulitec.de
    http://www.aulitec.de

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  • tufkaleho
    Verifiziert
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    1
    Beiträge
    1.548
    • 15. August 2007 um 07:29
    • #4

    IKEA stellt Shotec BARs her ? :shock: :?::!: :lol:

    Die lauten Geräusche kommen von der Phasenanschnittssteuerung. Theoretisch dürfte es ja absolut "Tonfrei" arbeiten wenn man einen Sinuswellendimmer verwendet.
    Funktionieren sollte das Experiment soweit ohne Probleme, allerdings vermute ich dass auf dauer die "Chinaelektronik" in der Röhre das nicht mitmachen dürfte.

  • Haytech
    Beiträge
    632
    • 15. August 2007 um 08:32
    • #5
    Zitat

    aber Leuchtstoffröhren lassen sich generell nicht


    Dimmen von Leuchtstoffröhren ist auch auf konventionelle / klassische weise möglich indem man ein VIP90 (Röhrenvorheizung) einsetzt.
    welche zwar teuer aber eine sehr homogene und schnelle Steuerung der Leuchtstoffröhre von 0 - 100% ermöglicht

    Die IKEA Leuchte ist nicht unbedingt dafür geeignet mit Phasenanschnitt gedimmt zu werden.

    Und ein Phasenanschnittdimmer der Lichttechnik ist nicht wirklich dafür gebaut Induktive Lasten zu Dimmen.

    MfG
    Sebastian

  • tobias bröcking
    Profi
    Beiträge
    247
    • 15. August 2007 um 10:11
    • #6

    Moin,

    ich habe vor etlichen Jahren mal eine Röhrenvorheizung mit Hilfe eines einfachen 12V Trafos gesehen... ich bekomme aber leider die Schaltung nicht mehr auf die Reihe! :cry: Da gabs dann die Möglichkeit dem Trafo mit Festspannung zu versorgen, was zur Folge hatte das man die Röhren flashen konnte oder man setzte sie mit auf den Dimmerkanal, dann hatte man ein Delay drin.

    Kennt jemand dies Schaltung (noch)?

    --------------------------------------------------
    Nur Geduld! Aus Gras wird irgendwann auch Milch!

    http://www.lampentreff.de
    http://www.capital-lighting.de

  • fever
    Beiträge
    45
    • 15. August 2007 um 12:46
    • #7

    Hallo
    ich schmeiss mich mal kurz dazwischen, zwecks dimmen von leuchtstoffröhren.
    wir haben das im theater auch so gemacht das wir paralell zur leuchtstoffröhre ne scheinwerfer(bauscheinwerfer) gelegt haben und dann ohne probleme die leuchtstofferöhre am dimmer betreiben konnten.

    MFG andre

  • matzepa
    Beiträge
    872
    • 15. August 2007 um 22:57
    • #8

    wie gesagt... theoretisch funktioniert es schlecht, in der Praxis aber doch ;)
    Grundlast parallel schalten ist das Zauberwort; ein reiner Ohmscher Widerstand hilft da (es reicht da auch schon eine simple 60W Glühbirne) -> es hängt aber auch viel von der Länge der Röhre ab.
    Das mit der Vorheizung ist natürlich die absolute Luxuslösung.. dann kann man die Teile schon fast als Strobe benutzen :)

    Und auch das geht sogar ohne, aber dann flackert die Röhre ... sieht nich so pralle aus.

  • chrickel
    Profi
    Beiträge
    454
    • 15. August 2007 um 23:07
    • #9
    Zitat von "MatzePA"


    Das mit der Vorheizung ist natürlich die absolute Luxuslösung.. dann kann man die Teile schon fast als Strobe benutzen :)

    Ja, das geht :) Mit VIP90 kann man hervorragend stroben - habe selbst schon viele Produktionen mit einigen hundert davon gemacht.

    Ich möchte hier jedoch einwerfen, daß ein VIP90 - hier übrigens der Herstellerlink - nicht nur eine reine Vorheizung ist.
    Um eine Röhre auf VIP90 umzubauen, muss man das vorhandene Gehäuse komplett entkernen, alles neu verdrahten und das VIP noch integrieren (die alte Drossel bleibt als Ballast zusätzich drin). VIP90 treibt die Röhren u.a. mit hohen Peaks mit steilen Flanken - da baut man sich mit langen Zuleitungen schnell lustige Sendeantennen. Also gehört das VIP mit in die Fassung. Als Versorgung legt man eine Phase Dauerstrom, eine (in der gleichen Phasenlage, über den gleichen RCD) Phasenanschnitt.

    -> Ergo: Es ist ein hoher Aufwand (pro Fassung ca. 20min, zzgl. Erstellen einer Systemverkabelung und Adapterbau für die Dimmer), der sich jedoch beim zu erzielenden Effekt lohnt.

    Meiner Erfahrung nach halten die Röhren mit VIP90 nicht ganz so lange wie standardmäßig angesteuerte.

    By(t)e,
    Chrickel
    http://www.chrickel.eu

  • korschi
    Beiträge
    229
    • 19. August 2007 um 17:55
    • #10
    Zitat von "chrickel"

    -> Ergo: Es ist ein hoher Aufwand (pro Fassung ca. 20min, zzgl. Erstellen einer Systemverkabelung und Adapterbau für die Dimmer), der sich jedoch beim zu erzielenden Effekt lohnt.

    Meiner Erfahrung nach halten die Röhren mit VIP90 nicht ganz so lange wie standardmäßig angesteuerte.

    kann ich beides bestätigen, hab letztens erst 40 Leuchtstofflampen auf VIP90 umrüsten müssen.

    Problematisch bei den VIP90 ist das je Kreis nur eine Sorte Lampen verbaut werden sollte, da die Dinger je nach Leistung verschieden reagieren.

    Wenn man ab 5% abwärts dimmt, sieht man den Unterschied ganz deutlich z.B. wenn man 36er und 18er Lampen verbaut hat.
    Kompromiss war dann eine neue Dimmerkurve.

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 1. September 2007 um 10:04
    • #11
    Zitat von "Tobias Bröcking"

    Moin,

    ich habe vor etlichen Jahren mal eine Röhrenvorheizung mit Hilfe eines einfachen 12V Trafos gesehen... ich bekomme aber leider die Schaltung nicht mehr auf die Reihe! )

    Aber ich 8)

    Jedes Ende hat 2 Stifte = eine Heizung.
    Und dein Trafo hat 2x6 Volt, für jedes Ende eine Wicklung.
    Zwischen den beiden Wicklungen leg nun die eigentliche Leuchtspannung an, ob oben oder unten ist egal.

    Manuela

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • mike j.
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    2.924
    • 6. Januar 2008 um 15:46
    • #12

    Hab mal versucht die Leuchtstoffröhre im Neonröhrenbetrieb zu betreiben. Dazu habe ich einen kleinen Schaltwandler gebaut, der eine PWM Spannung von rund 600V ausgibt. Da dann ein Anschluss links an die Röhre, den anderen rechts. Das Ding hat man von 0 bis 100% dimmen können so.

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