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  4. Selbstbau und Reparatur Technik

Schaltnetzteile (SNT) modden

  • mike severloh
  • 15. August 2007 um 12:14
  • mike severloh
    Beiträge
    893
    • 15. August 2007 um 12:14
    • #1

    Hi Manuela, servus Jungs,

    da die schematics von Crown und anderen übers Netz auf deren homepages verfügbar sind, ist natürlich zu fragen ob modden sich lohnt.

    Background: in mehreren threads ergab sich / liess sich messen dass SNT-amps teils im Bass (unter 115 Hz am Beispiel Peavey CS4080HZ) performace-mässig stark einbrechen, in Hinsicht auf die Leistung bei 1 kHz.

    a) Ein Ansatz wäre die Elkos auf der Primärseite des SNTs zu vergrössern. Natürlich muss evtl. der Gleichrichter durch fettere Teile ersetzt werden.

    b) Auf der Sekundärseite wird der HF-ripple mit Kondensatoren niedergemacht. Auch diese Elkos haben Energiespeicherwirkung, könnten vergrössert werden.
    Hier wird z. T. mit 100 kHz oder hjöher nachgeladen; die Impulsfestigkeit sollte sich dann erhöhen / Musikleistung bzw. Peakleistung in Bässen verbessert werden können.

    Am Beispiel PLX sieht man auch die verschiedenen rails für die Class-H-amps. Hier denke ich wäre nur die high rail capacity zu erhöhen; da die Kondensatoren aber in Reihe liegen solten die low rails wohl nachgezogen werden, oder die high rails auch gegen Bezugsmasse geladen werden.
    Auf der Sekundärseite werden meist einzelne Dioden eingesetzt, was das modding u. U. vereinfacht.

    Kapazitäten-Beispiele:
    ---------------------------
    QSC PLX 1804 (unter 6kg Lebendgewicht):

    primär 4 x 2200uF200V, sekundär lo-rail 8 x 470uF/100V, hi-rail lo-rail 8 x 470uF/100V dazu in Reihe.

    ---------------------------
    QSC PLX 3602 (unter 10kg Lebendgewicht):

    primär 6 x 2200uF200V, sekundär lo-rail 10 x 470uF/90V, hi-rail lo-rail 10 x 470uF/55V dazu in Reihe.


    Mike Severloh.

    Mike Severloh.

  • databass.ch
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    1.197
    • 15. August 2007 um 17:27
    • #2
    Zitat von "Mike Severloh"

    in mehreren threads ergab sich / liess sich messen dass SNT-amps teils im Bass (unter 115 Hz am Beispiel Peavey CS4080HZ) performace-mässig stark einbrechen, in Hinsicht auf die Leistung bei 1 kHz.

    Die CS4080 hat aber meines wissens gar kein SNT :D

  • 18tbx46
    Beiträge
    97
    • 15. August 2007 um 21:53
    • #3

    Viel Spass mit dem Nachweis der Stabilität der Regelung
    unter allen (Belastungs-)Bedingungen bei Änderung der
    Sekundär-Kapazität. (wenn geregelt).

    Ohne messtechnische Ist-Aufnahme halte ich es für nicht sinnvoll.

  • tufkains
    Beiträge
    1.342
    • 16. August 2007 um 13:22
    • #4

    ---

    Einmal editiert, zuletzt von tufkains (12. September 2008 um 16:04)

  • blubbkompensator
    Beiträge
    176
    • 16. August 2007 um 15:16
    • #5

    Vorsicht!
    wenn wir mal davon ausgehen dass Duweisst was Du tust (E-schock etc) ist immer noch das problem das man wissen sollte was man dem SNT / dem Amp antut.
    wenn Du schon die PLX ansprichst - Du weisst schon dass das ein relativ "zickiger" Resonanzkonverter ist ? wei du sichelrich auch weisst haben resonanzkonverter gerne mal "energiehaushaltsprobleme" das sollte man in solchen modding überlegungen schon einbeziehen

    andere (viele) Amps haben die PFC über den Flyback Hautpkonverter realisiert, d.h. änderung daran sind nicht unbedingt erfolgsversprechend, noch schwieriger wirds bei "EcoPFC" Auslegung d.h. Primär geringe Elkokapazität für verlängerten Stromflusswinkel da kann mehr dann weniger sein - buchstäblich

    die auslegungen sind aber oftmals auch so gewählt dass nichts aufgrund erhöhter Ströme versagen kann - und so wichtig ist bei einem geregelten SMPS die kapazität nicht wichtiger ist der esr (der bestimmt die lebensdauer) das netuzteikl regelt schliesslich nach - der zwischenrkeis ist "im Netz"die meisten sidn aber ungeregelt da billiger und einfacher da wäre es sinnvoller zu regeln statt da unnötige kapazitäten dazuzulöten und zwar Boost regeln nicht buck das sollte aber dennoch klar sein

    was aber lukrativer ist:
    alte / günstige konventionelle Amps einfach mit SMPS ausrüsten das sit wirklcih lukrativ da amp günstig, irgendne Smps ausm keller modden auf den amp reinbauen fertig -> neuer SMPS amp steht im haus

    (Dry)Hire: Retro Ton & Licht / Illuminationsprojektionen & Webegobo Projektionen; Geräte z.B. Starltie Mk2G Movingheads, AlNiCo Hornsysteme, 1,8kW Gobo Projektoren ... stefan /ätt/ 2vt /punkt/ de

  • mike severloh
    Beiträge
    893
    • 17. August 2007 um 00:47
    • #6

    Hi Leute,

    ja da geht was ! Merci für die rege Beteiligung !

    Wundert mich dass noch niemand die geringe Primär-Ladekapazität beider QSC-Beispiele angemeckert hat .... :D

    Mike.

    Mike Severloh.

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 18. August 2007 um 20:03
    • #7

    Warum sollte man auch, die meisten sind doch damit zufrieden :wink:

    Übrigends ist das was so gern als Bass-Schwäche hingestellt bei den Top-Endstufen eher ein "ich verlange malwieder mehr als sie kann und will jetzt auchnoch den Bass dazu",
    und bei den Sub Amps eine zu lange Kabelage der Netzversorgung 8)

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • DJheini 15. Februar 2021 um 09:53

    Hat das Thema aus dem Forum Boxen und Amps nach Selbstbau und Reparatur Technik verschoben.

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