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CEE32 mit 35A Absicherung

  • Thomas Koch
  • 29. August 2007 um 11:31
  • bemi
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    • 22. Februar 2008 um 11:10
    • #21
    Zitat von "Chris Neumann"

    Auch ein einzelner Automat muss in der UV mit 10mm² eingespeist werden sofern die Sicherung in der ZUleitung 63A beträgt.

    Es gibt eine Vorschrift die besagt, das dass Schutzorgan was dem Fehler als erstes vorgeaschlatet ist auch als erstes auslösen muss. Stichwort Selektivität!

    und warum loest die 63A Vorsicherung nicht aus, wenn ich einen einzelnen 16A-Automaten nur mit 1,5qmm "anfahre" und in dieser Zuleitung ein Fehler (=Kurzschluss) vorliegt bzw. was ist der Unterschied zur 10qmm-Loesung?


    Zitat

    Zweitens hat der Kurzschluss und Leitungsschutz am Ausgangspunkt der zu schützenden Leitung zu liegen und nicht mittendrin!

    Da wuerde mich doch mal die Quelle interessieren (Kurzschlussschutz ist mir technisch schon klar, aber Leitungsschutz?).

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • chris216
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    • 22. Februar 2008 um 11:34
    • #22

    Das würde ja dann bedeuten, dass Gerätezuleitungen für Geräte, die <16A brauchen, trotzdem mit 1,5mm² ausgeführt werden müssen? Oder ist das wieder ganz was anderes? Denn dann wären massenhaft Consumer-Geräte unzulässig!

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • chris neumann
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    • 22. Februar 2008 um 11:43
    • #23
    Zitat von &quot;bemi&quot;

    und warum loest die 63A Vorsicherung nicht aus, wenn ich einen einzelnen 16A-Automaten nur mit 1,5qmm "anfahre" und in dieser Zuleitung ein Fehler (=Kurzschluss) vorliegt bzw. was ist der Unterschied zur 10qmm-Loesung?

    Die löst nicht aus weil das 1,5mm² wenn Du pech hast bereits Asche ist und somit der Auslösestromnicht mehr zu Stande kommt.!


    Da wuerde mich doch mal die Quelle interessieren (Kurzschlussschutz ist mir technisch schon klar, aber Leitungsschutz?).

    http://de.wikipedia.org/wiki/Selektivi…28Stromkreis%29

    Dies trifft auch für den Leitungsschutz zu!

    Kann mir mal endlich jemand einen Elektriker schicken?! Sonst muss ich heute abend wieder die Kerze nehmen.

    (Orginalauszug aus einem Schreiben einer Mieterin an Ihre Wohnungsbaugesellschaft)

  • bemi
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    • 22. Februar 2008 um 11:55
    • #24
    Zitat von &quot;chris216&quot;

    Das würde ja dann bedeuten, dass Gerätezuleitungen für Geräte, die <16A brauchen, trotzdem mit 1,5mm² ausgeführt werden müssen? Oder ist das wieder ganz was anderes? Denn dann wären massenhaft Consumer-Geräte unzulässig!


    danke :)


    Bei der Nachttischlampe ist der Leitungsschutz ganz am Ende der Leitung; es ist die Birne ;)

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • chris216
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    • 22. Februar 2008 um 12:01
    • #25
    Zitat von &quot;Chris Neumann&quot;

    Die löst nicht aus weil das 1,5mm² wenn Du pech hast bereits Asche ist und somit der Auslösestrom nicht mehr zu Stande kommt.!

    Und wie hoch war der Strom, der die 1,5mm² zu Asche hat verdampfen lassen?


    Dein Wikipedia-Artikel erklärt wunderschön die Selektivität, nicht aber deine Behauptung, dass die Verbindungsader zur nächstkleineren Sicherung (wohlgemerkt, festverdrahtet!) im Nennquerschnitt des vorgeschalteten Sicherungselemts sein muss...

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • chris neumann
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    • 22. Februar 2008 um 12:50
    • #26

    Hier stehts DIN VDE 0100 Teil 430!!!

    Also nochmal zum mitschreiben:

    Überlastschutzeinrichtungen müssen grundsätzlich am Anfang jedes Stromkreises und an allen Stellen eingebaut werden,an denen die Strombelastbarkeit der Leitung gemindert wird. Dies ist u.a. der Fall, wenn sich der Leiterquerschnitt verringert oder wenn die Leitungsart geändert wird.

    Ich hoffe nun ist Ruhe im Karton.....

    gruß

    chris

    Kann mir mal endlich jemand einen Elektriker schicken?! Sonst muss ich heute abend wieder die Kerze nehmen.

    (Orginalauszug aus einem Schreiben einer Mieterin an Ihre Wohnungsbaugesellschaft)

  • bemi
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    • 22. Februar 2008 um 12:55
    • #27

    Ok,


    endlich mal eine fundierte Aussage. Vielen Dank.

    Dann wundert mich, dass ausser mir keiner den 32A-2x16A-Adapter kritisiert hat,
    <spitzfindig>
    wie es zulaessig sein soll, dass in Verteilungen Phasenschienen mit 10qmm zulaessig sind obwohl der Eingang mit 63A (oder vielleicht noch hoeher) abgesichert ist.
    </spitzfindig>
    und wie es sein kann, dass in D Geraete, Leuchten und sogar Verlaengerungskabel, Mehrfachstecker mit Kabelquerschnitten <1,5qmm verkauft werden duerfen. Darueber, dass die verkauften 32A-CEE-Verlaengerungen mit 2,5qmm mehr als problematisch sind, brauchen nicht mal wir zu diskutieren oder streiten.

    ciao
    bemi

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • chris neumann
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    • 22. Februar 2008 um 14:22
    • #28
    Zitat von &quot;bemi&quot;

    Ok,


    endlich mal eine fundierte Aussage. Vielen Dank.

    Dann wundert mich, dass ausser mir keiner den 32A-2x16A-Adapter kritisiert hat,
    <spitzfindig>

    Tja wer kommt zuerst der malt zuerst, und doppelt und dreifach online gestellt bringt uns auch nicht wirklich weiter.

    wie es zulaessig sein soll, dass in Verteilungen Phasenschienen mit 10qmm zulaessig sind obwohl der Eingang mit 63A (oder vielleicht noch hoeher) abgesichert ist.
    </spitzfindig>

    verstehe nicht worauf Du hinaus willst? Von der Strombelastbarkeit reicht in der Verteilung ein 10mm² bis 63A aus. Darüber hinaus musst den den Querschnitt größer wählen

    und wie es sein kann, dass in D Geraete, Leuchten und sogar Verlaengerungskabel, Mehrfachstecker mit Kabelquerschnitten <1,5qmm verkauft werden duerfen. Darueber, dass die verkauften 32A-CEE-Verlaengerungen mit 2,5qmm mehr als problematisch sind, brauchen nicht mal wir zu diskutieren oder streiten.

    CEE 32A in 2,5mm² geht garnicht. hab ich auch noch nicht gesehen. 4mm² ist dort nach unten die Grenze wobei diese auch wirklich nur nach genauer überlegung eingesetzt werden sollte. Ansonsten gilt 32A 6mm².

    Was sind D Geräte??

    Verlängerungsleitungen in unter 1,5mm² hab ich persönlich auch noch nicht gesehen, bis auf diverse eigenbauten vielleicht.

    Mehrfachstecker, sind ja an sich schon ein bekanntes Problem, da wohl über die Hälfte bei max. Last "verdunstetet".
    Häufig steht klein im Stecker ein max. zulässiger Strom von 10A. Dies würde dann 1,0mm² erklären.

    gruß

    chris

    ciao
    bemi

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  • markus83
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    • 22. Februar 2008 um 17:33
    • #29
    Zitat von &quot;Chris Neumann&quot;

    CEE 32A in 2,5mm² geht garnicht. hab ich auch noch nicht gesehen.

    http://www.reichelt.de und da dann Art-Nr. "CEE32 VL2,5 25" um nur ein Beispiel zu nennen. Da wird 2,5mm² Müll verkauft, und in Baumärkten sieht es nicht besser aus.

    mfg. Markus

  • chris216
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    • 22. Februar 2008 um 17:51
    • #30
    Zitat von &quot;Chris Neumann&quot;



    Häufig steht klein im Stecker ein max. zulässiger Strom von 10A. Dies würde dann 1,0mm² erklären.

    gruß

    chris


    Moooment. Nach deiner Argumentation, und nach deinem VDE100-430 Zitat wäre das aber doch genau nicht zulässig, oder? Denn im Gegensatz zur festverdrahteten kleineren Sicherung im Beispiel oben besteht hier ja nun noch offensichtlicher die Gefahr, dass die Leitung überlastet würde.

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • chris neumann
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    • 22. Februar 2008 um 18:09
    • #31

    Wenn nimm doch bitte das komplette Zitat und nicht nur einen Auszug.
    Dies bzgl. kann ich dir auch nur sagen, dass ich es mir nicht anders erklären kann. Ich weiß schlichtweg nicht warum solche Klamotten verkauft werden dürfen!

    Gleiches gilt für die 32A Verlängerung in 2,5mm².

    Tatsache ist jedoch, dass wenn Du als Veranstaltungstechniker z.B. eine 32A Verlängerung in 2,5mm² nutzt und etwas passiert, Du dafür haftbar gemacht werden kannst.

    Kann mir mal endlich jemand einen Elektriker schicken?! Sonst muss ich heute abend wieder die Kerze nehmen.

    (Orginalauszug aus einem Schreiben einer Mieterin an Ihre Wohnungsbaugesellschaft)

  • chris216
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    • 22. Februar 2008 um 18:17
    • #32

    Naja, der Zusammenhang lag doch auf der Hand, oder? Ich wollte da nix aus dem Zusammenhang reißen, sorry...


    Mir geht es nur darum, einen fundierten Beleg für deine Behauptung zum Leitungsquerschnitt zu bekommen. Das Zitat aus der VDE 0100 (hab ich leider nicht hier) scheint nicht perfekt zu passen. Aber da kann ich mich auch täuschen. Klingt für mich nach Verjüngung im Leitungsquerschnitt, wenn dahinter ein unbestimmter Verbraucher angeschlossen werden kann. Dann muss man latürnich passend zum nachfolgenden Leitungsquerschnitt absichern.

    Wenn aber die Last dahinter exakt definiert ist, scheint diese Auflage nicht zu gelten. Das trifft sowohl auf das Nachttischlämpchen mit 30W zu (hat ja nen Eurostecker ->16A!), das mit 2x0,75mm² angeschlossen wird, wie auch auf die Zuleitung zur Sicherung im Beispiel oben. Auch da ist ja die nachfolgende Last exakt eingegrenzt. Warum sollten wir das nicht genauso behandeln und die Zuleitung im gleichen Querschnitt wie die Ableitung wählen?

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • frank kathmann
    Beiträge
    12
    • 23. Februar 2008 um 19:53
    • #33

    Hallo,

    hier muss unterschieden werden zwischen Festinstallation und Geräte und Anschlußleitungen. Festinstallation: sind zu berücksichtigen
    mechanische Festigkeit CU min 1,5mm²
    Spannungsfall (gemäß VDE 0100 - 520 Hausanschluß - Verbrauber max 4%
    Strombelastbarkeit (Verlegeart C 2Adern belastet 19,5A max)
    Überlaßt & Kurzschlußschutz (Leitungswiederstand usw.)

    Flexibele Leitungen:
    mechanische Festigkeit CU min o,75mm² bis 2m länge
    den Rest suche ich noch raus

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