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  4. Selbstbau und Reparatur Technik

Frage zur Kühlung starker LEDs auf kleinem Raum

  • manuela
  • 2. September 2007 um 15:27
  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 2. September 2007 um 15:27
    • #1

    Wenn ich etwa zwanzig LEDS , 3W, "Seoul Z4", auf einer kleinen Fläche zusammenfüge, dann ist die maximale theoretische Abwärme = 60 Watt.

    Wie würdest du die Grundplatte gestalten für so einen Klein-Blinder, Alu mit rückseitigen Rippchen und kleinem Gebläse ?
    Wer das mal gemacht hat, ich bin sehr gespannt auf die Erfahrungen damit, was ist an Kühlung überhaupt nötig?

    Ich möchte in der Winterzeit mal eine Serie solcher Kleinlampen basteln, die Sachen sind bereits da. Vom Aufbau her säh das 3 lagig aus: kl. SNT - Lüfter - Frontplatte mit LEDs. Eigentlich simpel. Alles aus Metall, bin technisch bestens ausgestattet.

    ... und es geht nicht um "sparen".

    Manu

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • joachim krautwurst
    Beiträge
    92
    • 2. September 2007 um 17:16
    • #2

    Hi Manu:
    Aufm Lumitronixforum hab ich folgendes gelesen:

    Zitat

    (...)der Chip (könnte) dadurch auch bei geringen Leistungen schon heiß werden (...). Außerdem verlierst du mit steigender Temperatur am Chip auch Lichtintensität (siehe Datenblatt):


    * Tj= 40°C --> 100%
    * Tj= 60°C --> 95%
    * Tj= 80°C --> 90%
    * Tj=100°C --> 85%


    (Quelle:http://www.lumitronixforum.de/viewtopic.php?t=1783)
    Tj heißt Sperrschichttemperatur!!! Dann hat die LED selber noch einen Wärmewiderstand, der Stern und die Wärmeleitpaste, bis dann endlich der Kühlkörper kommt.
    Derselbe Kerl hat dann noch n Bisschen gerechnet:

    Zitat

    * I=350mA
    * U=3,2V
    * P=1,1W
    * Tj= 40°C --> Rth=5,74K/W
    * Tj= 60°C --> Rth=23,9K/W
    * Tj= 80°C --> Rth=42,1K/W
    * Tj=100°C --> Rth=60,3K/W

    * I=700mA
    * U=3,6V
    * P=2,5W
    * Tj= 40°C --> n.m.
    * Tj= 60°C --> Rth=6,10K/W
    * Tj= 80°C --> Rth=14,1K/W
    * Tj=100°C --> Rth=22,1K/W

    * I=1000mA
    * U=3,9V
    * P=3,9W
    * Tj= 40°C --> n.m.
    * Tj= 60°C --> Rth=1,07K/W
    * Tj= 80°C --> Rth=6,20K/W
    * Tj=100°C --> Rth=11,3K/W

    Alles anzeigen


    ^^werte für 25°C Umgebung!
    Bei n LED muss der wärmewiderstand dann Rth(n) = Rth(1)/n sein.
    Hast du ne Tabelle für dien Strangpress oder sonstwas profil, das du verwenden willst? Außerde würd ich auch noch "puffer" mit einbauen, da lüfter und rippenkühlkörper ziemlich an staub zusetzen. nicht einfach was du dir da vorgenommen hast. Kraudi

    was willst'n aufm Monitor? - Keine Ahnung, was kommt denn cool?

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 2. September 2007 um 19:44
    • #3

    Ich will den Kühlboden ja selber fräsen, hab somit keine "Daten" dafür.
    Also wirds auf einen Versuch hinauslaufen. Aus diesen Daten ist schonmal ersichtlich daß es doch einiges an Kühlung erfordert.

    Der eigentliche Boden wird eine achteckige Form haben, rückseitig die Rippchen. Direkt dahinter soll ein 80er Lüfter.
    Direkt dahinter soll die Versorgung, die wird so von der Ansaugluft auchnoch etwas mitgekühlt. Gan hinten darf dann, wenns der Bastelwahn verlangt, auchnoch eine DMX-Platine rein :D Dahinter der Deckel, rundrum ein auf der Abkantpresse zurechtgebogener Deckel der eingelaserte Kühlöffnungen hat, und ein Bügelchen zum festmachen.

    Ist das Ding erstmal ausgeknobelt kann man es als kleine Serie bauen, dann kommt die Entwicklungszeit wieder rein und es lohnt sich doch irgendwie...

    Jedenfalls würde mir das sehr gefallen ein kleines Rudel solcher Lampen zu besitzen.

    Sollte das mit der Kühlung zu schwierig werden, aus dem Verstärkerbau heraus kenn ich auchnoch den Griff zum Bronzekühler, der hat extrem gute Wärmeleitwerte (leider auch gepfefferte Kilopreise und ein höheres Gewicht als Alu)

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • joachim krautwurst
    Beiträge
    92
    • 3. September 2007 um 00:20
    • #4

    Noch ne idee die ich am nachmittag hatte: wenn der lüfter hinten am gehäuse angeordnet ist, kann er das netzteil mit belüften. wie groß wird denn ungefähr so ein modul? dann könnte man aus der anzahl der kühlrippen und deren maße die oberfläche des kühlkörpers berechnen. vielleicht nen 120mm-Lüfter nehmen, der muss nicht so schnell drehen um genauso viel luft zu schaufeln wie ein 80mm pendant und dreht langsamer. da is dann auch ne reserve mit kühlleistung drin. lüfterregelung: den lüfter hochdrehen lassen, wenn die LEDn leuchten, ggf. nachlaufzeit auf hoher drehzahl und dann wieder auf lowspeed.
    Kennst das datenblatt der LED schon?http://www.lunaleds.com/datasheet/W42180.pdf
    Noch was:http://www.andus.de/Leiterplatten/…%C3%BChlung.PDF da is auf der dritten seite eine Formel wie man von der oberfläche den wärmewiderstand KüKö-Luft abschätzen kann. bzw wie weit sich der KüKö erwärmt.
    Kraudi

    was willst'n aufm Monitor? - Keine Ahnung, was kommt denn cool?

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 3. September 2007 um 17:56
    • #5
    Zitat von "Joachim Krautwurst"

    Noch ne idee die ich am nachmittag hatte: wenn der lüfter hinten am gehäuse angeordnet ist, kann er das netzteil mit belüften.


    Yo, so ist das ja auch so gedacht. Ich bin Spezi im Fachgebiet SNT. Das kleine 30W SNT hat nur sehr wenig Abwärme, von daher ist es völlig ausreichend wenn es in der Ansaugluft liegt. Den Lüfter ganz nach hinten zu packen halte ich hingegen für nicht so praktisch da das SNT dann dem Luftstrom im Weg ist, das ginge auf Kosten der Kühlleistung an der Frontplatte, die ist der kritische Punkt.
    Somit ist die Stapelfolge im Gehäuse schonmal klar, von vorn nach hinten:
    Frontplatte mit LED, Lüfter (120er darfs gewiß noch sein, 20 LED brauchen ja auch eine gewisse Fläche), SNT, Steuerung und Anschlüsse. 8)

    Optional prüf ich noch die Gewichtszunahme bei Einsatz eines kleinen Ringkerntrafos, bei so geringen Leistungen ist es nicht grundsätzlich leichter, ein SNT zu bauen da das ja einiges an Geraffel enthält, unabhängig von der Leistung. Gewichtsvorteile bilden sich erst ab einer bestimmten Stromstärke.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • ljbigfish
    Beiträge
    1.080
    • 3. September 2007 um 19:04
    • #6

    An sich sollte so ziemlich jeder brauchbare (aktuelle) PC-Lüfter die 60 Watt wegschaffen. Aber um bei 1000mA die 40° zu halten, wird etwas größeres nötig seien. (Peltier, was noch extra Wärme erzeugt und warscheinlich zu viel Strom braucht)

    Mann könnte über größere Kupferplatten nachdenken, welche vllt. über Heatpipe mit der Wärme versorgt werden.
    Auf jeden fall sollte das ganze eine Temperaturregelung haben, die den Lüfter steuert und notfalls die LEDs dimmt und abschaltet. Das garantiert dann auch eine längere Haltbarkeit der Funzeln.

    Es sollte auch ein Kupferklotz gehen, der sich beim Leuchten erwärmt und dann in den Blinder-Pausen wieder entsprechend gekühlt wird.


    PS: ich kann mir gerade nicht vorstellen, wie ein Blinder wirkt, der sofort an oder aus geht und in grellem LED-Weiß leuchtet. (wird aber eher nem Strobo ähneln)


    Gruß Simon

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 3. September 2007 um 19:16
    • #7
    Zitat von "LJbigFISH"

    PS: ich kann mir gerade nicht vorstellen, wie ein Blinder wirkt, der sofort an oder aus geht und in grellem LED-Weiß leuchtet. (wird aber eher nem Strobo ähneln)
    Gruß Simon

    das wird sich dann zeigen. Auf jeden Fall ein guter Bastelspaß ohne überzogene Anforderungen. Was das Kühlen anbelangt, ich seh das ziemlich locker, wären diese Funzeln wirklich so dramatisch mit ihrem Wärmehaushalt dann gäbs das nicht in jedem Chinaladen zu kaufen, teils sogar in Plastikgehäusen .... Also einfach mal machen und dann kriegt sie ein Fieberthermometer :lol:
    Die Frontplatte muß eben ausgeknobelt sein, die ist das einzigste Problem.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • joachim krautwurst
    Beiträge
    92
    • 4. September 2007 um 13:05
    • #8

    Wie soll die ganze konstruktion dan letztendlich aussehen? Würfel/Quader-förmig? dann könnte frau auch
    1.an der unterseite und an der rechten seite T-förmige nippel anbringen und 2.an der unterseite und links laschen rauslasern, in die man dann die T-förmigen nippel einhängen kann.
    3. noch eine arretierung vorsehen, die sich von hinten bedienen lässt, hebel oder so. ich zeichne mal wie ich mir das denk.
    auf der rückseite powercon in/out und XLR in/out, damit man dann mehrere module aneinanderhängen kann. zuluft und abluft muss dann komplett auf der rückseite sein, mit einer art air-duct die die eingebasene luft über den kühlkörper leitet und dann auch nach hinten wieder hinaus pustet.
    wie groß wird dann das LED-Feld? 4x4 oder 5x5 (du sagtest 20 LEDn, da müssten es ja 4x5 sein).
    Nur ein paar ideen; gruß Kraudi

    PS: China-Par-LED-Spots benutzen doch keine Hochleistungs-LEDn sondern nur 5mm. die müssen auch nicht so gekühlt werden. Dein Blinder wird mindestens die doppelte elekrische leistung verschlingen. Beispiel Stairville LED im Par36-Format: 32W; du planst 60W

    EDIT: Ups, es gibt da noch das RGB-Washlight, das ist aber auch nur mit 1W-LEDn bestückt. Aber bei den 450€ lohnt sich ein Selbstbau allemal.

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  • joachim krautwurst
    Beiträge
    92
    • 4. September 2007 um 14:26
    • #9

    Für eine LED: I=800mA; U=3,5V =>Pel=3W
    Um noch sicher 80% Lichtstrom zu haben, muss Tj<100°C sein.
    Sicherheitshalber Tj(max)=80°C, wir arbeiten ja auch mit höherem Strom.
    Wärmewiderstand mit Metallkern-Platine(Stern) Rth(j-b)=8,5K/W (Datenblatt LED)
    Wärmewiderstand Stern-Kühlkörper mit guter Wärmeleitpaste Rth(b-kk)=1K/W
    Umgebungstemperatur kann mit 40°C angenommen werden Tamb=40°C

    Formel aus Lumitronix-Forum: (modifiziert)
    Rth(kk-amb) = (Tj-Tamb)/Pel - (Rth(j-b)+Rth(b-kk))

    Rth(kk-amb) ist (maximaler) Wärmewiderstand des Kühlkörpers

    Faustformel aus PDF von andus.de
    Rth(kk-amb) in K/W = 1/(10 * Oberfläche in m²)
    Abschätzung von andus
    Kühlleistung wird maximal verfünffacht bei Lüftereinsatz

    Los gehts:
    1. für eine LED gilt dann:
    Rth(kk-amb;1) = (80°C-40°C)/3W - (8,5K/W + 1K/W) = 13K/W - 9,5K/W = 3,5 K/W
    2. für 20 LEDn gilt:
    Rth(kk-amb;20) = Rth(kk-amb;1)/20 = 0,175 K/W
    3.KüKö-Oberfläche bei freier Konvektion:
    Rth(kk-amb) in K/W = 1/(10 * Oberfläche in m²)
    10 * Oberfläche in m² = 1/[Rth(kk-amb) in K/W]
    Oberfläche in m² = 1/[10 * Rth(kk-amb) in K/W] = 0,57...m²
    Optimismus: mit Lüfter Marke Sausewind erreichen wir 3-5fache Kühlleistung;
    Oberfläche mit Kühlung 0,12m² bis 0,19m²
    Quadratisch eine Kantenlänge von 34 cm bis 43 cm uiuiui
    gruß Kraudi

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  • kiki
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    670
    • 5. September 2007 um 01:31
    • #10

    alles richtig, jedoch geht es weitaus einfacher...(immer davon ausgegangen, es geht um ne grobe übersicht)

    Rth=8,5K/W led->außenseite led (übergang 20 fach vorhanden)
    Rth=1,0K/W Wärmeleitpaste (übergang 20 fach vorhanden)

    soweit klar

    nu schauen wir mal, was reichelt zu bieten hat, manu will ja was in der art selbst fräsen...

    der V 6506E hat 1,2 k/W ist aber 4 mal so groß, wie ne vernünftige packungsdichte der led´s
    grob über den daumen hat ein in der art gefrässter, 4 cm hoher, 40mm*50mm kühlkörper also 4,5-5 k/W

    rth gesamt ergibt sich aus der kombinierten reihen und paralellschaltun der thermischen widerstände also grob über den daumen 5-5,5 K/W

    bei 60 W verlustleistung kommt da ganz schön was zusammen .... grob 300 °C im dauerbetrieb ... zwangsbelüftung oder größerer kühler also von nöten.

    mit kühlermaßen von 80*80 sinds ohne zwangsbelüftung irgendwas im die 75-100 grad im dauerbetrieb (freie konvektion vorrausgesetzt), klingt doch schon ganz angenehm und ist immernoch handlich


    das man sowas allerdings billiger fräßt als beim pc-bauer um die ecke gekauft wage ich zu bezweifeln. (arbeite selbst grad an ner 5achs)

  • joachim krautwurst
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    92
    • 5. September 2007 um 12:30
    • #11

    Guten mittag!

    Zitat

    mit kühlermaßen von 80*80 sinds ohne zwangsbelüftung irgendwas im die 75-100 grad im dauerbetrieb (freie konvektion vorrausgesetzt), klingt doch schon ganz angenehm und ist immernoch handlich


    wo sind die 75-100grad? am KüKö? oder Tj?
    Dass man die 60W abführen kann ist kein problem, nur wie heiß wird der chip dann? ich weiß ja nicht ob Manu jeder LED eine eigene Stromregelung spendieren will, wenn da eine LED "plötzlich nimmer so mag" dann geht die hälfte vom blinder aus :( . Und wer hat das argument gebracht, der Blinder muss immer nur kurz an gehen? oft werden die dinger auch als putzlicht mißbraucht, d.h. dauerbetrieb sollten sie schon abkönnen. oder man regelt bei längerer betriebsdauer den strom runter. nicht elegant.
    noch was anderes: ein normaler blinder mit temperaturstrahlern hat ja ein weicheres einschaltverhalten. deswegen bekommt der led blinder 2 DMX-Kanäle, einer für die helligkeit und der zweite für fading speed(gibts da auch n deutsches wort dafür :P )
    Kraudi

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  • manuela
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    9.103
    • 5. September 2007 um 18:10
    • #12
    Zitat von &quot;Joachim Krautwurst&quot;

    Wie soll die ganze konstruktion dan letztendlich aussehen? Würfel/Quader-förmig?

    So als ganz grober Entwurf 8)

    Kern: 3 LED
    Mittenring: 9 LED
    Außenring: 9 LED

    macht 21 Stück. 8)
    Grundform: 8 eckig mit 2 Blechdeckeln, Rückwand, Bügel.
    Vorn kommt eine Rauchglasscheibe rein.
    Der Lüfter saugt, aufs Bild bezogen, links vom Bügel an, rechts vom Bügel Luftaustritt (da sitzen dann die Kühlrippchen von der Front hinter)
    Die beiden Blechdeckel bekommen ausgelaserte Kühlbohrungen dafür.
    Rückwand: nur Steckanschlüsse.

    Ich schätze den auf 250 bis max. 300 Euro im Selbstbau, nicht grade wenig, aber dafür mit hohem Spaßfaktor. Das kleine Lämpchen könnte knappp 5000 Lumen weiß. Mit HTI ist das nochnicht vergleichbar, aber für viele Zwecke völlig ausreichend.
    lG Manuela

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

    Einmal editiert, zuletzt von manuela (6. September 2007 um 17:49)

  • JohannesP
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    1.041
    • 6. September 2007 um 17:47
    • #13

    Ich habe mal UV-LED-Chips in einem Prototyp verarbeitet und hatte das selbe Problem. Meine LEDs hatten ungefähr die Form eines SMD-Widerstands und auf der Rückseite dann praktisch einen kleinen lötbaren Pad, der zur Wärmeabfuhr diente.

    Ich hatte zwei Lösungsansätze:

    1) Leiterplatten mit Kupferseele. Es gibt Leiterplatten mit einem eingearbeiten Kupferblech. Damit kann man dann die LED verlöten und hat so eine große Kühlfläche. Geht gut, die teile sind aber unglaublich teuer und sehr schwer zu verarbeiten. Darum

    2) Ein speziell gefräster Kühlkörper, aber nicht aus Bronze, sondern aus Kupfer. Ist dann garnichtmal so teuer und hat den Vorteil, dass es sich ebenfalls sehr gut verlöten lässt. Lab.gruppen machts vor...

    Gruß
    Johannes

    "Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein."

    _______________

    http://www.Pradler-Veranstaltungstechnik.de

    Johannes Pradler
    Geschäftsführer
    Meister für Veranstaltungstechnik (Bühne/Studio)

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 6. September 2007 um 17:55
    • #14

    eine Hartbronze ist ebensogut lötbar wie Kupfer. Letzteres ist jedoch ausgesprochen weich, selbst wenn man das auf einer Gegenlager-Axialfräse bearbeitet, mit einem Stapel Scheibenfräser und Distanzscheiben dazwischen, dann wird das immernoch ziemlich rattern :shock: Von daher ist die Bronze (hab die eh im Lager, Gleitlagerwerkstoff), mein Favorit, sollte kurzspaniges Alu nicht dafür gehn.

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  • manuela
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    • 14. Oktober 2007 um 14:36
    • #15

    ein erstes Zwischenergebnis, Versuchsaufbau.

    Die schöne Lösung mit der Bronce ist oversized, dafür fällt nicht genug Wärme an. Ich wiederhole das nun mit Alu und kürze auch die Rippchen mal um 5mm.
    Lichtausbeute: klasse, das macht was her.
    Farbton: die Argumente waren richtig, es sieht ziemlich kaltweiß aus, extrem grell.

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  • michael quatmann
    Verifiziert
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    649
    • 14. November 2007 um 23:23
    • #16

    Gibts schon was neues?

    Gebt mir Steine! Ich besitze kein Behringer-Gerät mehr :D

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 18. November 2007 um 09:45
    • #17

    ich habs nach hinten geschoben, derzeit ist die Werkstatt voll mit Dekowandplatten (Termingeschichte). Wenns wieder ruhiger ist mach ich das fertig.

    Vom Aussehen her bin ich nicht sehr zufrieden, das ist "kaltweiß, blitzweiß".
    Ein "warmweiß" wäre viel schöner. Leider hat die LED Technik da noch keine ernstzunehmenden Sachen für parat, bzw. ein nicht ausreichend gutes Preis/Leistungsverhältnis.
    Daher verfolge ich parallel dazu noch den Ansatz einer HTI o.ä. mit Reflektor und Filterscheibe. Das verspricht eine enorme Lichtausbeute im gewünschten Ton, bei sehr moderaten Kosten.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • michael quatmann
    Verifiziert
    Beiträge
    649
    • 18. November 2007 um 22:58
    • #18

    Die 1W LEDs gibts aber auch in warm weiß. Ebenso die K2 und die Rebel. Falls dir das irgendwie hilft.

    Gebt mir Steine! Ich besitze kein Behringer-Gerät mehr :D

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 22. November 2007 um 20:50
    • #19

    vergleich mal die Lichtausbeute mit der der kaltweißen Typen.
    Ich denke da kommt meine derzeitige Ansicht bei raus: Man ist nochnicht so weit, bitte warten :wink:

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 1. Dezember 2007 um 16:59
    • #20

    LXK2-PWW4-U00 könnte man einsetzen, schickt um 100 lumen / Stück.

    Nehm jetzt mal eine 300w Entladungslampe als Vergleich her, da liegen 20.000 an, entspricht einer Menge von 200 Stück.

    Von den >600€ abgesehen wäre man mit je 4 in Serie bei 75A, das SNT wär also schon ziemlich böse in der Bauart.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

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