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Wer hat Erfahrung mit MPMI-12

  • zegi
  • 14. November 2009 um 21:04
  • zegi
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    • 14. November 2009 um 21:04
    • #1

    Hallo Leute

    Ich bräuchte ganz dringend eine Einschätzung zum Soundcraft EPM8. Das Pult soll für kleine Produktionen dienen. Mal einen Chor und ein paar Instrumentalisten abnehmen, vielleicht mal eine kleine Band abmischen. Es sollte den Sound nicht kaputt machen und auch ein Fremdtechniker sollte mich nicht verfluchen, wenn dieser Mini-Mixer da steht.

    Ist das Pult für den Zweck in Ordnung? Oder gibts für den selben Preis eine bessere Alternative?

    Danke für Tips!

    Der Ton macht die Musik.

    2 Mal editiert, zuletzt von zegi (15. November 2009 um 21:50)

  • michael beyer
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    • 15. November 2009 um 07:42
    • #2
    Zitat

    Mal einen Chor und ein paar Instrumentalisten abnehmen, vielleicht mal eine kleine Band abmischen. Es sollte den Sound nicht kaputt machen und auch ein Fremdtechniker sollte mich nicht verfluchen, wenn dieser Mini-Mixer da steht.

    Nun 8 Kanäle sind halt recht schnell belegt wenn da eine kleine Band abgemsicht werden soll. Für größere Chorgeschichten fehlen ihm Subgruppen (klar es geht auch ohne). Wenn du unter 'kleine Band' irgendeine Schülerband meinst, dann wird wohl keiner meckern wenn er so einen Einstiegs- / Submixer bekommt. Klanglich sind die Soundcraft echt sehr gut für das Geld. Hatten bisher ein Yamaha MX und nun ein Soundcraft MFX. Klang, EQs und sogar der integrierte Effektprozessor sind wirklich gut und bei weitem besser als beim Yamaha.

    Ich würde nochmal mind. 100.- drauflegen und ein 12Kanal Pult mit Subgruppen und vielleicht auch Trittschallfilter holen. Bei dem EPM finde ich es sehr ungünstig, dass die Mute und PFL Tasten unmittelbar nebeneinander in einem Kanal angeordnet sind. Da drückt man schon schnell mal Jemanden aus Versehen im Dunkeln weg, wenn man den Klang eigentlich gerade kontrollieren will.

  • zegi
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    • 15. November 2009 um 08:23
    • #3

    Hallo Michael

    Danke für die Einschätzung. Mir ist bewusst, dass man 8 Kanäle auch schon mal mit dem Schlagzeug füllen kann. Ich bin da auch echt in einem Dilemma. Live-Pulte und Co. brauche ich relativ selten. Darum möchte ich ein Pult, womit ich die kleinen Sachen alleine machen kann. Für grössere Geschichten, wo dann auch mal ein Rider erfüllt werden soll, kann ich mich beim Kollegen bedienen, der mich mit allem versorgen kann.

    Die spannende Frage ist nur, wieviel Pult ist für mich sinnvoll. Ich hatte lange einen Minimixer mit 4x Mic-in und 2x Line-in. Zahlreiche Aufgaben konnte ich damit abdecken - mal eine Moderation hier, mal eine Gitarre mit Gesang dort, etc... Demnächst (darum ist meine Frage hier auch relativ dringend) werde ich einige Jobs haben, wo ein Chor und ein paar Instrumentalisten mit wenig Budget verstärkt werden sollen. Da reichen mir die 4x Mic nicht. So fiel meine Wahl auch auf das EPM8, weil ich gelesen habe, dass es eben besser sei als die Yamaha Pulte.

    Bin ich denn mit 12 Kanälen ultimativ besser bedient als mit 8? Im dümmsten Notfall könnte ich auch den bisherigen Mixer als Submixer nutzen. Und falls 12 Kanäle - welches Pult wäre denn die beste Wahl? Das EPM12 hat ja immer noch keine Subgruppen und Trittschallfilter meines Wissens auch nicht...

    Der Ton macht die Musik.

  • michael beyer
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    • 15. November 2009 um 08:50
    • #4
    Zitat

    Bin ich denn mit 12 Kanälen ultimativ besser bedient als mit 8? Im dümmsten Notfall könnte ich auch den bisherigen Mixer als Submixer nutzen. Und falls 12 Kanäle - welches Pult wäre denn die beste Wahl? Das EPM12 hat ja immer noch keine Subgruppen und Trittschallfilter meines Wissens auch nicht...

    Zum Beispiel die Belegung einer Band mit 6 Leutchen:
    1x Kick, 1x OHead, 1x Bass, 2xGitarre, 2xKeyboard,1xGesang und schon ist für die Chorussänger kein Kanal mehr übrig.

    Es kommt einfach darauf an ob du kleine Bands abmischen willst oder nur die Akkustikgitarre oder Querflöte mit dem Chor. Den anderen Mixer als Submixer dazuzuholen kann Sinn machen, aber er sollte dann halt klanglich dem anderen nicht nachstehen. Wenn du aber von Fremdtechnikern redest, dann werden die kein 8Kanal-Pult haben wollen, wie oben gezeigt, reicht es eben schon bei minimaler Schlagzeugabnahme nicht für eine recht normale Bandbesetzung aus. Wenn du das Pult vermieten willst würde ich ab 12 oder mehr Kanälen mit Subgruppen und Englischem EQ anfangen zu überlegen.

    Ich weiß nicht, was du mit dem Pult vor hast, da Chor und Instrumente sehr unterschiedliches bedeuten können (sowohl Anzahl als auch Art). Die ganze EPM Reihe ist sozusagen die Einstiegsdroge und hat keine Subgruppen oder Trittschalfilter, da musst dann die M-Serie anschauen. Aber wenn du das 8Kanal Pult wohl nie vermietet bekommst und das 12er dann 5-7mal raus ging, hast du den Preisunterschied schon wieder reingeholt. :D

  • zegi
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    • 15. November 2009 um 08:55
    • #5

    Wäre das MPMI 12 eine M-Serie und würde die von dir genannten Anforderungen gut erfüllen? Oder meinst du das M12?

    Der Ton macht die Musik.

  • Dennis13
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    • 15. November 2009 um 13:00
    • #6

    Hi!

    Ich mach das genauso wie du, ich habe auch nur ein Soundcraft FX8 (das ich dir auch empfehlen würde logischerweiße :wink: ) das nehme ich für Kneipengigs, Chor, Vorträge und ähnlichem.
    Kanäle kann man logischerweiße meistens nie genug haben, ist aber dann immer ein Kosten/Nutzenfaktor. Wenns halt mal nicht reichen sollte, kann man ja immernoch was zumieten.
    Problem beim FX8 ist halt das es nicht mehr hergestellt wird, aber das sollte man aufjedenfall noch gebraucht bekommen, vielleicht sogar noch neu. Ansonsten ein Soundcraft M-8 oder M-12, hat aber kein eingebautes Effektgerät, dafür 4 Aux und 4 Stereokanäle auf Fadern.

  • michael beyer
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    • 15. November 2009 um 13:13
    • #7

    genau, das M-12 oder eines der Nachfolgerli. Leider hat er ja keine Zeit sonst könnte er in der Bucht ein bischen Angeln gehen.

  • zegi
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    • 15. November 2009 um 19:35
    • #8

    Das M-12 ist ja wirklich ein schönes Pult. Aber wenn wir mal die Preise vom grossen T als Anhaltspunkt nehmen, dann ist das EPM12 298 Euro, das M-12 569 Euro. Das MPMI liegt mit 395 Euro in der Mitte.

    Somit ist das M-12 schon deutlich mehr, als ich ausgeben wollte. Was ist mit dem MPMI? Brauchbar? Gibts andere Hersteller, die preislich unter dem M-12 liegen aber genauso gut sind?

    Der Ton macht die Musik.

  • michael beyer
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    • 15. November 2009 um 20:31
    • #9

    Wie sagt man so schön: Wenn du es nicht kennst, brauchst du es wohl nicht. Was nicht heißt, dass man es nicht brauchen könnte. Lies einfach die BDAs dann weißt du wofür was gut ist.

    Die Entscheidung kann dir keiner abnehmen. Der Klang des sehr ähnlichen MFX12 ist hervorragend für einen Kompaktmixer und auch mein altes Soundcraft SpiritFolio F1 macht immer noch was es soll. Da im MPMI (laut Info Soundcraft) die selben Bauteile Verwendung finden, sollte dies wohl hier auch der Fall sein. Aber vielleicht hat ja jemand ein MPMI-12 nur bei dem Threadtitel wird der sich hier wohl dann nicht unbedingt melden.

  • zegi
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    • 15. November 2009 um 20:43
    • #10

    Ich komme aus der Schweiz und habe kein Patent zum Fischen ;)

    @ Michael: Tut mir leid, ich wollte nicht undankbar rüberkommen. Ich bin echt sehr froh um die bisherigen Tips. Bisher habe ich bereits unzählige Manuals und Bilder der Pulte runtergeladen. Da ich aber bisher nicht viel mit Live-Pulten zu tun hatte, ist es für mich schwierig abzuschätzen, welche Features eine echte Hilfe sein würden.

    Das MPMI hat parametrische Mitten, Inserts, einen Gruppenausgang und den 100Hz Trittschallfilter (welcher an anderer Stelle allerdings als zu hoch kritisiert wurde). Also einige Dinge, die du beim EPM als fehlend beschrieben hast. Ich kann die Frage nicht konkreter fassen, dazu fehlt mir echt das Wissen - wäre das MPMI auch eine gute Wahl?

    Nachtrag: sorry, du hast wohl deinen Text noch bearbeitet. Die Frage wäre somit beantwortet. Besten Dank! Ich werde verschen, den Titel des Themas zu ändern.

    Der Ton macht die Musik.

  • michael beyer
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    • 15. November 2009 um 21:05
    • #11
    Zitat

    Ich komme aus der Schweiz und habe kein Patent zum Fischen.

    Na ob jetzt Ebay.ch oder Ricardo ist dann eigentlich auch egal. Kenne da nen Schweizer, der erst gerade bei mir das Auto voll geladen hat :grin: Hoffe die Wegbeschreibung retour hat hingehauen.

    Zitat

    @ Michael: Tut mir leid, ich wollte nicht undankbar rüberkommen. Ich bin echt sehr froh um die bisherigen Tips. Bisher habe ich bereits unzählige Manuals und Bilder der Pulte runtergeladen. Da ich aber bisher nicht viel mit Live-Pulten zu tun hatte, ist es für mich schwierig abzuschätzen, welche Features eine echte Hilfe sein würden.


    Du kommst nicht undankbar rüber aber konkrete Fragen sind viel einfach zu beantworten. Hilfe bekommst du da wohl eher auf Mix4Munich's Seite oder frag mal einen Verleiher.

    Zitat

    Das MPMI hat parametrische Mitten, Inserts, einen Gruppenausgang und den 100Hz Trittschallfilter (welcher an anderer Stelle allerdings als zu hoch kritisiert wurde). Also einige Dinge, die du beim EPM als fehlend beschrieben hast. Ich kann die Frage nicht konkreter fassen, dazu fehlt mir echt das Wissen - wäre das MPMI auch eine gute Wahl?


    Sicher ist ein einstellbarer Trittschallfilter oder eben ein EQ besser, aber wir sind hier in der Kompaktmixer-Klasse und die Mixer sind natürlich nicht mit den großen Konsolen vergleichbar. Aber dir ist ja Kosten Nutzen in Relation sehr wichtig. Ändere mal den Titel und schau ob wer Erfahrung mit dem MPMI12 hat. Aber ich würde ihn in eine Frage umwandeln:

    "Wer hat Erfahrung mit MPMI-12?"

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