Generell kann ich mich dem anschliessen, das gerade die Line6-Klamotten schon irgendwie flach (undynamisch) und etwas kratzig klingen. Vor einigen Jahren wollte ich für etwas gutem in meinem Bassound sorgen und hab daher mal den BassPod ausprobiert - Ich fand die Effekte gut, die Varianten waren zahlreich, eigentlich alles super, es gab nur einen Haken: Es "kickte" nicht. Letztendlich habe ich mir `nen HK Tubefactor (Röhrenbooster) zugelegt, den ich bis heute für zahlreiche Instrumente benutze.
Andere Modeller kann ich jetzt schlecht abschätzen, Vox Tonelab habe ich zwar in positiver Erinnerung, lief allerdings damals auch über 2x12"-Speaker. Wenn ich jedoch mein altes Korg Toneworks Pandora (1. Generation, über 10 Jahre alt) auspacke und bei `ner Session DI-mässig darüber daddel, macht´s schon ein bischen Spass, auch wenn´s soundmässig (vor allem clean)noch weit vom Optimum entfernt ist. Wer´s nicht weiss, die Vox-Digital-Technik stammt von Korg.
Was mir im Studio mit Software (z.B. GuitarRig) aufgefallen ist, ist eine erhebliche Zunahme der Soundqualität bei Verwendung höherer Samplerates (z.B. 88.2/96kHz). Anscheinend arbeiten dann die sowohl die Filter wie auch die Obertonerzeugung wesentlich sauberer, was dann zu weniger "kratz" führt.
Während ein oder zwei "Nachtbastelsessions" (für die ich leider heutzutage kaum mehr Zeit oder keine Lust :? habe) versuchte ich mal vor ein paar Jahren meinen Tubefactor in NI´s "Reactor" nachzubilden. Die ganze Zeit bekam ich den "Kratz" nicht heraus, es klang die ganze Zeit irgendwie mumpfig (trotzdem höhenlastig), hohl und billig. Bis ich aus irgendeinem Grund die Samplerate verdoppelt habe. Plötzlich war es (fast) so wie ich es haben wollte. Bei einem kleinen Testlauf hat sich dann herausgestellt, dass bei normaler S.R. z.B. die EQ-Module nur bis ca. 5kHz funktionierten und alles andere dann "out of range" war.