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FOH-Betreuer???

  • christian götz
  • 30. September 2007 um 17:10
  • christian götz
    Beiträge
    33
    • 30. September 2007 um 17:10
    • #1

    Hi
    was macht dieser nette mensch eigentlich? Was für Aufgabenbereiche hat er und wo liegt der unterschied zu einem normalen tontechniker?
    danke
    euer chris

    Nicht laut, aber schön!

  • mirkot
    Profi
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    Beiträge
    1.404
    • 30. September 2007 um 17:19
    • #2

    Der FOH-Betreuer ist bei kleinen Veranstaltungen eher "Systemtechniker".
    Sollte Anlage, Mischpult, Siderack, Verkabelung kennen und einem "Fremdtechniker" ein verzugfreies Arbeiten ermöglichen.
    Nebenher ist dann auch mal die Vorband zu mischen und ggf noch ein Pegellimit zu bewachen. Netten Kollegen verrät er den Weg zum Catering und bringt ihnen wenn alles läuft auch mal nen Kaffee mit.

    Wenn es dann noch einen Systemtechniker, Stagemanager, Monitortechniker,... gibt reicht es irgendwann die ggf für den Headliner reservierten Kanäle zu bewachen und Inserts zu stecken...

    Besitzer einer 10-kanaligen DMX-Kaffeemaschine mit stufenloser RGB-Farbmischung und Remote-Brühvorgangsauslösung.

  • christian götz
    Beiträge
    33
    • 30. September 2007 um 17:29
    • #3

    hey
    super
    nach ein paar minuten eine gute und brauchbare antwort.
    dein chris

    Nicht laut, aber schön!

  • oops
    Profi
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    868
    • 30. September 2007 um 20:33
    • #4

    auch babysitter genannt... neben den schon genannten tätigkeiten, nimmt der babysitter den bandtechs die angst bei komplexeren anwendungen den kopf zu verlieren, oder mit zitternden händen immer einen kanal daneben zu greifen... nebenbei korrigiert er unauffällig sinnfreie dynamic/fx einstellungen, schützt das system vor zerstörung und gibt den unsicheren kandidaten unserer zunft ein gefühl der behaglichkeit.

    babysitter sollten idealerweise ihr ego zuhause lassen, genügend stifte, gerband & crib sheets mitbringen und bemüht sein, ein optimum der jeweiligen performance herauszuholen...

    wenn dies in diplomatischer und menschlicher art+weise funktioniert und der jeweilige (interessierte) aspirant auch noch eine portion weiterbildung erhält, hast du einen guten babysitter erwischt... :wink:

  • EDE-WOLF
    Beiträge
    1.780
    • 1. Oktober 2007 um 00:33
    • #5

    :D

    gutes statement :)

  • karel noon
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    1
    • 1. Oktober 2007 um 01:46
    • #6

    oops: kleiner nachtrag: in letzter zeit sollte man evtl. noch hinzufügen:

    das vorhandene equipment kennen, und dem angereisten kollegen dieses auch grob erklären können.

    bezieht sich besonders auf die immer häufiger gesehenen digitalpulte. man kann eben nicht alle kennen :D

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • peter2802
    Verifiziert
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    • 1. Oktober 2007 um 10:35
    • #7
    Zitat von "mediennutte"


    ... das vorhandene equipment kennen, und dem angereisten kollegen dieses auch grob erklären können.
    .. bezieht sich besonders auf die immer häufiger gesehenen digitalpulte. man kann eben nicht alle kennen :D

    Genau !!
    Hatte in dieses Jahr auf einem Stadtfest hier im Norden einen schon etwas bekannteren Künstler nebst Band als Vetretung zu betreuen. Für mich das erste mal an einem Digitalpult (MCL7), hatte schon etwas grummeln im Bauch davor. Aber der Betreuer hatte nicht nur die von Bandtech gewünschten analogen Effekte da und auch schon den Mic-Plan programmiert, er hat mir auch so nebenbei (total entspannt) die "Grundbedienung" des Pultes erklärt und beim Soundcheck (3min Lincheck eigendlich nur) super Hilfestellung gegeben, in den ersten 2 Titeln außerdem noch Gates, etc. nach Rücksprache angepaßt!
    Was soll ich sagen, ein super Konzert, 2000 begeisterte Zuhörer,
    großes Lob vom Management, welches ich natürlich, wenn auch erst einen Tag später an den Kollegen und seine Firma weiter geleitet habe!!
    Selbst der Mittschnitt auf CD (direkt) aus dem Pult ist super geworden!

    mfg.
    Peter

  • wora
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    • 3. Oktober 2007 um 15:31
    • #8

    als ergänzung sollte man noch anmerken, das die oben beschriebenen eigenschaften des FOH betreuuers (oder babysitters) den idealzustand darstellen.
    doch leider gibt es kollegen, die davon wohl wenig oder sogar garnichts wissen :?

    ich habe da schon recht mürrische jungs erlebt, die dich sehr wohl spüren lassen, das du an ihrem pult überhaupt nicht willkommen bist.
    oder die, die ihre nase richtig hoch tragen und alles anzweifeln, was du tust.
    das nervt dann richtig.

    aber zum großen glück sind das ausnahmen, die regel ist mittlerweile eher ein freundliches personal!
    und ich bin guter dinge, das sich diese leute auf dauer duchsetzen werden.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tufkaklto
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    • 3. Oktober 2007 um 16:42
    • #9

    In Wahrheit sollte es ja keine Große Sache sein.

    Wichtig ist, das die Jungs oder Damen auch Streßresistent sind.

    Und eigentlich sollte man den Bandtechs die Wünsche so gut wie möglich erfüllen, denn es ist halt auch der Lohn der Arbeit, wenn alle glücklich von der Baustelle gehen.

    Es gibt auch als Bandtechs immer wieder mal welche, die völlig übertrieben sind ( meistens genau die, dies auch nötig haben )

    Da kann schon mal sein, das die dann halt auch ihre Eier selber legen müßen :D

    Es ist auf jeden Fall ein Miteinander, deswegen sollte man sich gegenseitig respektieren und helfen.

    Es ist im Normalfall auch keine Hexerei, wenn man Techs die Pulte erklärt ( wenn nötig )

    Und selbst bei Digipulten ist es gar nicht so schwer, das hinzukriegen.
    Einfach ein paar verschiedene Setups programmieren und gut ist ( zB, ohgne EQ und Aux zu, mit EQ , mit Aux schon voreigestellt oder wie auch immer. )
    Jeder sollte dann was finden für sich.

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • treibsand
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    • 3. Oktober 2007 um 20:50
    • #10

    Naja, ich erwarte von einem Bandtech genausowenig, dass er einen guten Tag haben muss, wie von einem Sitter...
    Manchmal treffen sich einfach zwei vom Vortag/voract genervte...

    Der Babysitter darf IMHO toal inkompetent sein, solange ich alles machen darf und dafür auch Zeit finde... :oops:
    Klar läufts optimal, wenn ich meinen Bierwanst hinter da Pult klemme und nurnoch ein wenig LAUT machen muss und selbst der Biernachschub gesichert ist.
    Aber es ist auch OK, wenn ich auf die schlimmsten Fragen nur einen Zeigefinger in Richtung benötigtes Material bekomme. Solange sich der Typ dann mit dummen Kommentaren oder Anti-Haltung zurückhält, werd ich's überleben...


    Typen, die mir als Bandmischer oder Babysitter dumm kommen, kann ich allerdings auch garnicht.
    Erstens trifft man sich immer zweimal, zweitens finde ich schon auf dieser VA einen Weg, ihm einen Grund für seine noch schlechter werdende Laune zu geben...

    Also: immer schön kooperativ zu den Bandtonis/Babysittern sein :wink:

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • manuela
    Beiträge
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    • 3. Oktober 2007 um 21:53
    • #11

    Pressemitteilung:
    Der Bandtechniker ist für die gelungene Vorstellung verantwortlich,
    der FOH Betreuer ist daran schuld wenn daraus nichts geworden ist...

    Manu

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

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