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Pin setzt Rost an

  • c_p_entertainment
  • 4. Oktober 2007 um 11:52
  • c_p_entertainment
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    34
    • 4. Oktober 2007 um 11:52
    • #1

    Hallo,
    wir haben neben Prolyte auch Global Truss F33 P im Einsatz. Vor einem Monat, während eines Aufbaus waren die Global Pinne einer Regenschauer ausgesetzt. Abtrocknen ging nicht, weil einige schon im Truss verbaut waren und wir währenddessen weiter gearbeit haben. Jetzt ist uns aufgefallen, dass diese Flugrost ansetzen.

    Was können wir dagegen unternehmen und normalerweise darf das doch nicht passieren oder?

    C.P.Entertainment
    Inh. Christian Pieper
    http://www.c-p-entertainment.de
    41462 Neuss
    Tel.: 02131/3664544
    Fax: 02131/3664548

  • tufkaklto
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    • 4. Oktober 2007 um 12:29
    • #2

    Alles was Eisen ist, kann und wird auch rosten.

    Da hift nur, die Pins aus Nirosta herstellen lassen :D

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

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  • rittmann werner
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    • 4. Oktober 2007 um 15:43
    • #3
    Zitat von "c_p_entertainment"

    Hallo,
    wir haben neben Prolyte auch Global Truss F33 P im Einsatz. Vor einem Monat, während eines Aufbaus waren die Global Pinne einer Regenschauer ausgesetzt. Abtrocknen ging nicht, weil einige schon im Truss verbaut waren und wir währenddessen weiter gearbeit haben. Jetzt ist uns aufgefallen, dass diese Flugrost ansetzen.

    Was können wir dagegen unternehmen und normalerweise darf das doch nicht passieren oder?

    Das mit den Pins ist natürlich sch...., aber Klauston hat es genau richtig gesagt. Wir denken aus diesem Grund darüber nach, ob wir die
    Produktion auf einen enstprechenden Edelstahlpin umstellen.

    Werner

    Werner Rittmann
    Global Truss Deutschland
    Industriestrasse 2-4
    76307 Karlsbad

  • mringhoff
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    • 4. Oktober 2007 um 18:14
    • #4
    Zitat von "c_p_entertainment"


    Was können wir dagegen unternehmen und normalerweise darf das doch nicht passieren oder?

    hier bleibt Dir wohl nichts anderes übrig, als alle einzeln wieder zu entrosten. Bei Flugrost sollte das ja mit einem normalen Lumpen und etwas Mos-Öl funktionieren. Ganz neu werden die dann wohl nie wieder aussehen.
    Auf Dauer hilft dann eine Silikonspray-Imprägnierung: alle Pins in eine Schachtel, reichlich Silikonspray drüber, Deckel drauf, gut schütteln und verteilen lassen und schon darf der nächste Open-Air-Einsatz kommen :)

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  • Christoph
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    166
    • 4. Oktober 2007 um 18:39
    • #5

    N`abend zusammen,

    das mit dem Rost kenne ich auch. Das tritt meiner Meinung herstellerunabhängig auf. Ein Kollege schlug gegen Pinne mit Flugrost folgende (ziemlich pragmatische) Lösung vor:
    -Beim Maschienenverleiher nebenan eine Mischmaschine mieten.
    -Alle rostigen Pinne und etwas feinen Kies einfüllen und laufen lassen.
    -Danach die Pinne raussortieren und mit Silikonspray oder Öl versiegeln.
    Ich hätte dabei Angst das die Pinne bei zu langer Behandlung alle 1/2 mm dünner werden... :shock: .
    Der Gedanke mit den Nirosta-Pinnen ist nicht schlecht, aber wie siehts da mit Bruchdehnung, Schubfestigkeit usw... aus?
    Wir werden vorerst weiter mit Lappen und Öl arbeiten...

    Grüße

    Christoph

    Christoph Ginzel
    Meister für Veranstaltungstechnik

    COMA media GmbH

    cginzel@comamedia.de

  • Christian Engel
    Moderator
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    • 4. Oktober 2007 um 19:00
    • #6

    Wie schaut's mit Fertan aus? Einerseits zur Rostbehandlung oder auch zur Konservierung des Metalls? Greift das zu sehr in die Oberflächenstruktur des Metalls ein?

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • mringhoff
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    • 4. Oktober 2007 um 19:21
    • #7
    Zitat von "Christoph"

    -Beim Maschienenverleiher nebenan eine Mischmaschine mieten.
    -Alle rostigen Pinne und etwas feinen Kies einfüllen und laufen lassen.


    Durch Schleifeinwirkungen mit Sand oder auch Schleifpapier wird die Oberfläche aber rauer und somit auch wieder empfindlicher gegenüber neuem Rost. Da ist ein Abrubbeln mit einem Öl oder mildem Rostlöser auf Dauer besser...

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  • Reini
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    • 4. Oktober 2007 um 19:48
    • #8
    Zitat von "Christoph"

    -Beim Maschienenverleiher nebenan eine Mischmaschine mieten.
    -Alle rostigen Pinne und etwas feinen Kies einfüllen und laufen lassen.

    [/quote]...ich geh mal davon aus, dass Quarzsand zu Einsatz kam und die dauer nicht sehr lange war...

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • treibsand
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    • 4. Oktober 2007 um 22:15
    • #9

    im rostigen Zementmixer... na Bravo.

    Dann doch lieber einmal mit Schmirgelpapier & Zinkspray...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • djobi
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    • 4. Oktober 2007 um 22:30
    • #10

    Fertan? Ist doch ne ziemliche Sauerei ..

    Sind die Eier normalerweise nicht verzinkt? Was bringt mir dann abschmiergeln oder das sandstrahlen außer noch mehr Rost?

    In Öl einlegen und regelmäßig benutzen!
    Auf der Autobahn wächst ja auch kein Grass! :D

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
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  • Christian Engel
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    • 4. Oktober 2007 um 22:45
    • #11

    Ölig sind die Dinger dann aber nicht mehr wirklich schön zu handeln... Das wird dann etwas glitschig :D Oder man rubbelt sich mit Lappen & Co nen Wolf dran. Fertan ist an sich gar keine Sauerei... Die Dinger auf nem Draht aufhängen, damit einpinseln, 24h warten und gut ist's. Die ehemals rostigen Stellen sind dann zwar schwarz, aber who cares. Wunderbar sinnfreie Idee jedenfalls, die Teile anzuschleifen. Freigelegtes Metall rostet einem ja bekanntlich ganz schön schnell unter'm Hintern weg. Keine gute Idee. Zinkspray hält genau bis zur ersten Verwendung. Danach darf man das dann wieder machen...

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • funzelpit
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    • 4. Oktober 2007 um 23:24
    • #12

    Mein Vater hat ne Poliertrommel, da sind Edelstahlkugeln drin - wird alles sauber und Muttis schmuck gläzt wie Teufel :D

    Mal Scherz beiseite: Das Teil ist für Goldschmiede gedacht und könnte wirklich fünktionieren

  • treibsand
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    • 5. Oktober 2007 um 03:29
    • #13

    Garnicht so doof, das Jüngelchen.
    Jetzt musste Papa nurnoch überzeugen, dass er alle Pins vergoldet, dann rosten die auch nie wieder... :wink:

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • funzelpit
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    • 5. Oktober 2007 um 06:02
    • #14

    Super Idee- dann verschwinden nur leider die Pins schon beim Aufbau in den Taschen der Hands

  • mringhoff
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    • 5. Oktober 2007 um 09:05
    • #15
    Zitat von "djobi"


    Sind die Eier normalerweise nicht verzinkt?


    Wir reden ja von den Pins - und die Eier (also die Konusverbinder) sind üblicherweise aus Aluminium.

    Auch die Pins sind nicht verzinkt oder so, üblich ist ganz normale Stahllegierung. Beim Dengeln der Pins ins Truss würde da ja sämtliche Oberflächenbehandlung wieder zunichte gemacht werden.

    Wenn man die Pins leicht eingeölt oder noch besser mit Silikonspray behandelt aufbewahrt, dann rostet da auch üblicherweise nichts. Nach einem Open-Air (oder auch im Zelt, da wirds über Nacht auch recht feucht, wenn das Zelt auf einer Wiese steht) sollte man die Pins natürlich wieder entsprechend neu behandeln. Aber das geht ja ruckzuck und sollte eigentlich zur normalen Materialpflege dazu gehören.
    Eine Silikonbehandlung macht die Pins zudem auch noch gleitfähiger, festsitzende Pins gehören dann der Vergangenheit an...

    Zitat von "cen-music"


    Ölig sind die Dinger dann aber nicht mehr wirklich schön zu handeln... Das wird dann etwas glitschig Oder man rubbelt sich mit Lappen & Co nen Wolf dran.


    Find ich nicht, vor allem, wenn man kein normales Öl, sondern einfach ein MOS-Sprühol oder einen Rostreiniger nimmt. Man soll die Pins ja auch nicht damit ertränken, das geht üblicherweise mit einem angesprühten Lappen sehr gut.
    Es sei denn, man hat Pins mal ein halbes Jahr draussen vergessen oder so, aber dann lohnt es sich für rund 50 cent einen neuen zu kaufen :)
    Wir reden ja hier von Flugrost und kleineren Rostansätzen....

    Zitat von "cen-music"

    Fertan ist an sich gar keine Sauerei... Die Dinger auf nem Draht aufhängen, damit einpinseln, 24h warten und gut ist's. Die ehemals rostigen Stellen sind dann zwar schwarz, aber who cares.


    Ist Fertan nicht ein sog. "Rostumwandler"? Dann könnte ich mir vorstellen, daß die rostigen Stellen ja nicht mehr plan und glatt, sondern leicht erhaben und uneben sind. Wenn dann die so behandelten Pins dann ins Truss reingehämmert werden, braucht man sich nicht wundern, wenn diese nicht mehr rausgehen...

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  • tufkaklto
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    • 5. Oktober 2007 um 09:11
    • #16

    Also was ich mit meinem Beitrag meinte:

    Ist es doch nicht einfach egal, ob da Flugrost dran ist ?????

    Ich bin kein Statiker, aber im Zweifelsfall würd ich die mal nicht ölen ( geht ja auch viel leichter raus, oder )

    Außer halt, das es optisch nicht mehr schön aussieht ?

    Wer sein Geld für Edelstahlpins ausgeben will ??? Bitte

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  • mringhoff
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    • 5. Oktober 2007 um 09:13
    • #17

    Ach zum Thema fällt mir noch ein kleiner Hinweis ein:

    Ein B1-Molton über ein Truss gelegt, bzw. dort fixiert kann, wenn er feucht wird (da reicht ein dampfiges Zelt oder die Morgenfeuchte) die Pins und auch sogar das Alu des Trusses angreifen.
    Auch sonstige Stahlteile (z.B. die Kugelecken von den Cases) sind davon betroffen.
    Das Alu wird dann weisslich blind, auch die Stahlpins und die Kugelecken korrodieren dann so weisslich/grau vor sich hin. Das geht sogar relativ schnell (1-2 Tage).
    Muss wohl an der B1-Behandlung des Moltons liegen, die da zusammen mit der Stoff-Feuchtigkeit auf Metall so stark reagiert.
    Das Alu bekommt man mit einer Scheuermilch wieder sauber, ist aber dennoch eine nervige Arbeit...

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    • 5. Oktober 2007 um 09:53
    • #18
    Zitat von "klauston"

    Ist es doch nicht einfach egal, ob da Flugrost dran ist ?????

    Flugrost ist ein optisches und kein statisches Problem.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • mringhoff
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    • 5. Oktober 2007 um 10:04
    • #19
    Zitat von "klauston"

    Ist es doch nicht einfach egal, ob da Flugrost dran ist ?????


    Unbehandelt würde das ja weiter korrodieren und mit der Zeit leidet einfach die Passgenauigkeit der Pins. Starke Hands dreschen zwar die Pins dann ordentlich ins Loch, aber ob der Pin ohne größere Aktionen wieder rauskommt?

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  • kristian w.
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    • 9. Oktober 2007 um 21:46
    • #20

    Ha, endlich mal ein Thema, wo ich helfen kann. Die Pins sind ja aus Stahl. Diese kann man abbeizen und galvanisch neu verzinken lassen. Die Dinger kommen zurück als wären sie verchromt. Gut, glänzen tun sie nicht gar so lange, aber mit Rost ist nix mehr. Der Zinkauftrag ist ca. 15 - 20 µ dick und solte mehrere Jahre halten. Oberflächenmäßig ziehmlich das Beste, was man mit seinen Pins machen kann. Eine andere Möglichkeit wäre noch das Nitrocarburieren. Das ist eine thermochemische Oberflächenbehandlung mit Stickstoff, ca 10 µ dick. Netter Nebeneffekt: Die Oberfläche wird wesentlich härter und ressistenter gegen mechanische Belastungen.

    Die Kugelecken von Flightcases sind kein Problem, die kann man genauso neu machen. Bei den Butterfly´s ist es nicht so einfach, die müssen halt zerlegt werden.

    Grüße, Faxe...

    Dj, Verleiher und manchmal auch Veranstalter.

    http://www.faxe.at

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