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Warum so große BR-Öffnungen heutzutage?

  • maddddin
  • 12. Oktober 2007 um 09:48
  • maddddin
    Beiträge
    66
    • 12. Oktober 2007 um 09:48
    • #1

    hallo,
    kann mir jemand sagen, warum heutzutage BR-Bass-Boxen so große Reflexöffnungen haben? Stellenweise mehr als 40% der Membranfläche. Bei einem großen Hub des Treibers von Xmax=12mm verstehe ich das vielleicht noch, aber bei herkömlichen Treibern mit Xmax von 5mm vertsehe ich den Aufwand nicht. Gibt es dafür eine plausible Erklärung? Gruß Martin

    maddddin

  • mike severloh
    Beiträge
    893
    • 12. Oktober 2007 um 11:12
    • #2

    Hi,

    Simu-SW wie AJHorn zeigt, dass sowohl der Wirkungsgrad im entsprechenden Bereich wie auch der Maximalschalldruck von der Fläche abhängt.
    Das ist wohl mit Hörnern vergleichbar, die von grossen Mundflächen ebenso profitieren.
    Eigene Projekte bestätigten dies voll.

    Mike Severloh.

    Mike Severloh.

  • maddddin
    Beiträge
    66
    • 12. Oktober 2007 um 13:17
    • #3

    danke mike für die schnelle antwort. ist ab einer gewissen öffnungsfläche nichtmit einem sinkenden wirkungsgrad zu rechnen, da es sich dann wie ein offenes system verhalten müßte?

    maddddin

  • mike severloh
    Beiträge
    893
    • 12. Oktober 2007 um 13:37
    • #4
    Zitat von "maddddin"

    danke mike für die schnelle antwort. ist ab einer gewissen öffnungsfläche nichtmit einem sinkenden wirkungsgrad zu rechnen, da es sich dann wie ein offenes system verhalten müßte?

    Nope. Wir reden hier von den Frequenzbereichen, in dem die Öffnung etwas bewirkt. Darunter ist der Wirkungsgrad enorm schlecht. Darunter. Bzw. bei Bandpässen 6th order auch über der oberen Grenzfrequenz.

    Wenn Du sowas suchst, ich biete meine gössten BP6s (18", Void PD.186 und BMS-geeignet) gerade an, weil ich schon genug hab.

    Da kann man erleben, wie der Wirkungsgrad auch oberhalb der oberen Abstimmfrequenz wie ein Stein in den Keller fällt.

    Vorteil: lässt sich annähernd nahtlos mit grossen Full-Range-Topteilen kombinieren; dafür war´s auch entwickelt.
    in diesem Fall sprechen wir von ca. 400 cm² bei den Ports, für 1 x 18" Chassis.

    Mike.

    Mike Severloh.

  • Peerless
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    1
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    4.334
    • 12. Oktober 2007 um 14:47
    • #5

    je größer der vent, desto geringer die reibungsverluste => höherer output.... die reibungsverluste steigen mit zugeführter leistung drastisch

    sprich bei einer box die einen kleinen vent hat und 1000w bekommt, sieht das impendanzschrieb einer geschlossenen box ziemlich ähnlich, was besagt, das der vent hier nicht mehr vernünftig arbeitet


    nachteil des großen vents is der bassreflex sound und der klirr der aus der box kommt. vorteil ist also die lautstärke, nachteil ist der klang :D

    http://www.ae-rental.de

  • maddddin
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    66
    • 12. Oktober 2007 um 14:55
    • #6

    hallo,
    besten dank für die infos.
    konkret geht es um ein 15"-BR projekt als bassergänzung. der bass hat 600Wrms und eine Sd von 880cm^2. meine idee wären 35% x Sd, also 308cm^2 Öffnungsfläche. tunnellänge 25cm. damit müßte ich bei Fb von ca. 50Hz landen.
    ist das in ordnung?

    maddddin

  • maddddin
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    66
    • 12. Oktober 2007 um 14:56
    • #7

    äh, natürlich zu dem volumen von 95L

    maddddin

  • mike severloh
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    893
    • 12. Oktober 2007 um 15:50
    • #8
    Zitat von "maddddin"

    hallo,
    besten dank für die infos.
    konkret geht es um ein 15"-BR projekt als bassergänzung. der bass hat 600Wrms und eine Sd von 880cm^2. meine idee wären 35% x Sd, also 308cm^2 Öffnungsfläche. tunnellänge 25cm. damit müßte ich bei Fb von ca. 50Hz landen.
    ist das in ordnung?

    Welchen Hub macht der Treiber maximal ?
    Könnte klappen, mein BP6 mit Chassis mit +-9mm Maximalhub bekam auch nicht mehr Port-Fläche.

    Mike.

    Mike Severloh.

  • SRAM
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    • 12. Oktober 2007 um 16:25
    • #9

    ...zeigt das hochgeschätzte Simulationsprogramm auch, daß mit größerem und längerem Port trotz gleicher Abstimfrequenz das Ausschwingen länger dauert ?


    :wink: SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • maddddin
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    66
    • 12. Oktober 2007 um 16:31
    • #10

    hub ist +/- 5mm. es handelt sich um den 15XR600 von craaft.

    maddddin

  • mike severloh
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    893
    • 12. Oktober 2007 um 16:48
    • #11
    Zitat von "maddddin"

    hub ist +/- 5mm. es handelt sich um den 15XR600 von craaft.

    Das ist nicht sooo viel, passt. :D

    Mike.

    Mike Severloh.

  • Peerless
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    4.334
    • 12. Oktober 2007 um 16:48
    • #12

    mit dem chassis hat der f.a.b.i.a.n erfahrung so weit ich mich entsinne...

    http://www.ae-rental.de

  • Peerless
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    • 12. Oktober 2007 um 16:50
    • #13
    Zitat von "SRAM"

    ...zeigt das hochgeschätzte Simulationsprogramm auch, daß mit größerem und längerem Port trotz gleicher Abstimfrequenz das Ausschwingen länger dauert ?


    :wink: SRAM

    wo würdest du einen kompromiss ansetzen ? sprich viel volumen, kleiner und kurzer port ? oder z.b. pauschal 30cm langen port mit vertretbarem volumen kann man akzeptieren ?

    http://www.ae-rental.de

  • mike severloh
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    • 12. Oktober 2007 um 16:54
    • #14
    Zitat von "SRAM"

    ...zeigt das hochgeschätzte Simulationsprogramm auch, daß mit größerem und längerem Port trotz gleicher Abstimfrequenz das Ausschwingen länger dauert ?


    :wink: SRAM

    Indirekt, die Amplitude auf den Resonanzen z. B. des Ports aufgrund seiner Länge sind leicht abzulesen. Ein ge-faktes Wasserfalldiagramm des Ausschwingvorganges ist nicht verfügbar, oder kennst Du eine SW mit dieser Ausstattung, SRAM ?

    Mike.

    Mike Severloh.

  • Peerless
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    • 12. Oktober 2007 um 16:59
    • #15

    bei lspcad verändert sich das impulsverhalten geringfügig wenn man die portfläche bei gleicher tuningfrequenz verändert... aber das ist so minimal, ich glaube das kann man nicht werten

    http://www.ae-rental.de

  • maddddin
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    66
    • 12. Oktober 2007 um 17:12
    • #16

    Also hier die gesamten Daten des Treibers:
    Craaft 15XR600
    8 Ohm, 600W
    Vas 141 L
    Fs 52 Hz
    Qts 0,37
    Qes 0,4
    Qms 4,46
    Mms 89 g
    Cms 130 µN
    Le 0,94 mH
    Sd 880 cm^2
    Xmax +-5 mm
    BL 18,3 Tm
    Nach meinen Berechnungen müßte sich ein BR-Gehäuse um 100L gut eignen. Nur bei der Öffnung bin ich mir etwas unsicher. Diverse Programme schlagen 20% von Sd vor. Viele Boxen weisen aber heutzutage weit mehr als 20% auf. Deshalb habe ich hier das Thema eröffnet. Vorschläge sind willkommen.

    maddddin

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