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Voltcraft SL-50 Schallpegelmesser

  • Volker Holtmeyer
  • 20. Oktober 2007 um 16:42
  • Volker Holtmeyer
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    • 20. Oktober 2007 um 16:42
    • #1

    Vor einigen Tagen flatterte ein Mailing von Conrad aus meinem Briefkasten - darin der neue SL-50. Da ich schon lange auf der Suche nach einem sehr kompakten Schallpegelmesser bin, habe ich - auch in Anbetracht des überschaubaren Preises von knapp 25,- € - nicht lange gezögert und das Ding bestellt.

    Um's gleich vorweg zunehmen: Die Aussage im Katalog, dass nur dBC gemessen werden kann, ist leider korrekt. Damit disqualifiziert sich das Gerät leider für 90% aller Anwendungen.

    Ansonsten wäre der SL-50 eine echte Alternative zum "RadioShack". Vor allem ist er nochmal eine ganze Ecke kleiner und lässt sich tatsächlich mal in die Hosentasche stecken. Ebenfalls sehr schön ist das hinterleuchtete Display. Und auch der 1/2" breite Kopf ist praktisch, um einen Kalibrator (z.B. Voltcraft 326) aufzustecken.

    Wirklich schade, dass nicht dBA gemessen werden kann! Aber vielleicht findet sich ja ein pfiffiger Bastler und entwickelt eine Modifikation für den SL-50. Hat hier im Forum nicht mal jemand eine Hand voll R und C gepostet, mit denen man die A-Kurve nachbilden kann?

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • Sound-Klinik
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    • 21. Oktober 2007 um 15:50
    • #2
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    Hat hier im Forum nicht mal jemand eine Hand voll R und C gepostet, mit denen man die A-Kurve nachbilden kann?


    ... schau mal hier: http://www.sound-klinik.de/free/A-Filter.pdf :)

  • Volker Holtmeyer
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    • 21. Oktober 2007 um 15:59
    • #3

    Super, danke! Da wollen wir doch mal sehen, ob wir das nicht in dem kleinen Ding unterbringen können ... 8)

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • TomyN
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    • 21. Oktober 2007 um 19:24
    • #4

    :?: Kann das Teil auch flat? Sonst ist der Filter erstmal für die Katz..

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
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  • Volker Holtmeyer
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    • 21. Oktober 2007 um 23:23
    • #5
    Zitat von "Conrad"


    Dieses Gerät ermöglicht Ihnen mit seiner automatischen Messbereichswahl und der voreingestellten Parameter eine schnelle und einfache Schallpegelmessung mit linearer Frequenzbewertung (dBC). Ideal zur einfachen Messung von Umweltgeräuschen oder anderen Schallquellen.


    Das lässt ja einen gewissen Mangel an Verständnis des Schreibenden erahnen, was mich hoffen ließ, dass das Teil zumindest flat und evtl. doch sogar A-bewertet messen kann.

    Im Display wird stets dBC angezeigt. Umschalten lässt sich das Teil nicht.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 24. August 2008 um 01:13
    • #6

    Hallo Volker,

    bist du schon zum Basteln gekommen? Ich habe auch kurz mit dem Gedanken gespielt, bis ich in der Bucht optisch _sehr ähnliche_ Geräte mit festeingestelltem A-Filter entdeckt habe...

  • bertz
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    • 24. August 2008 um 15:32
    • #7

    ...ich kaufte mir kürzlich einen SL-200 (ca.100,00€)

    Der kann mehr, aber geht nach 8 Minuten "ohne Knopfdrücken" einfach aus. Das nervt vielleicht!!! Wenn man ihn wieder einschaltet, steht er auch wieder im unteren Messbereich (bis 90dB(A)) und auf "fast", was ja in 90% unserer Fälle totaler Schwachsinn ist.

    Ich werd ihn wohl zurückbringen...

    http://www.klanggeschaeft.de

  • Volker Holtmeyer
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    • 25. August 2008 um 12:05
    • #8

    Ja, ich hatte mal versucht ein A-Filter da reinzubasteln. Das Gerät hat danach aber leider nur Mist angezeigt. Hab's dann aus Mangel an Zeit bislang nicht mehr weiterverfolgt.

    Der Link zur Bucht würde mich interessieren! :!:

    http://www.volkerholtmeyer.de/

    Einmal editiert, zuletzt von Volker Holtmeyer (26. August 2008 um 01:00)

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 25. August 2008 um 12:56
    • #9

    hallo,

    ebaylinks sind hier ja nicht erlaubt.
    der hersteller des gerätes nennt sich "trotec". damit sollte es sich finden lassen.

  • Volker Holtmeyer
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    • 25. August 2008 um 16:47
    • #10
    Zitat von "Trotec"

    Anzeigeauflösung 0,1 dB
    Genauigkeit ±3,5 dB (bei 1 kHz und 94 dB)


    Haben die 'nen Vogel?! :!:

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 25. August 2008 um 17:16
    • #11

    mehr kann man wohl nicht erwarten. wenn man einen kalibrator dabei hat bzw. im vorfeld kalibriert, ist auch das hinnehmbar.

  • Volker Holtmeyer
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    • 25. August 2008 um 17:41
    • #12

    Stimmt. :?

    Hab mein Gebot grad abgegeben. Wenn mir da jetzt noch einer reingrätscht, gibt's Mecker! :D

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 25. August 2008 um 18:04
    • #13

    bitte berichte doch dann, so ein hosentaschengerät wollte ich mir auch anschaffen...

  • Jim
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    • 26. August 2008 um 00:35
    • #14

    wie soll das mit der Cal denn funktionieren? dazu müsste das Teil doch ein Cal Regler haben.

    Rein theoretisch müsste da doch mit einem selbstgebautem Adapterstück, jeder Calibrator draufpassen, solange der Adapter nicht zuviel komprimiert oder andersrum und der Abstand Sender - Empfänger verändert doch auch nichts, bei solch kurzen Abständen.

    Ist das bei digitalen Messgeräten auch so wie bei analogen, dass jehöher die Wertanzeige, so genauer die Messung ?, also bei 110db besser als ±3,5 dB.

    Also ich weis nicht ob ich mir das auch holen soll. Trotec gibt natürlich nur die besten Werte an und das kann durchaus bedeuten, dass es bei 5k nur noch
    ±6 dB oder schlimmer hat.

    so long Jim

  • rainer kümpel
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    • 26. August 2008 um 08:33
    • #15

    Nur mal so nebenbei:
    dBC ist nur von 60Hz bis 4kHz annähernd flat.
    Und:
    Wieso soll hoher Schallpegel nicht mit "C" gemessen werden ?
    Physiologisch ist die Verwendung des A-Filters bei den hier interessierenden Schallpegeln von >80dBSPL hirnrissig.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Frequenzbewertung

    Es grüßt Rainer

    Auch PA ist oft nur Schall und Rauch

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    • 26. August 2008 um 08:49
    • #16
    Zitat von "Rainer Kümpel"

    Physiologisch ist die Verwendung des A-Filters bei den hier interessierenden Schallpegeln von >80dBSPL hirnrissig.

    Das Schädigungspotential bezüglich eines Langzeitgehörschadens orientiert sich eher an der A- als an der (für diese Pegel eigentlich "richtige") C-Bewertungskurve. Somit sehen sowohl LärmVibrationsArbSchV als auch DIN 15905-5 die Messung mit A-Bewertung vor.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • rainer kümpel
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    • 26. August 2008 um 09:20
    • #17
    Zitat von "ADMIN"

    Das Schädigungspotential bezüglich eines Langzeitgehörschadens orientiert sich eher an der A- als an der (für diese Pegel eigentlich "richtige") C-Bewertungskurve. Somit sehen sowohl LärmVibrationsArbSchV als auch DIN 15905-5 die Messung mit A-Bewertung vor.


    Danke für den Hinweis. Man lernt nie aus. Das wäre ja nicht das erste Mal, daß Vorschriften und Normen etwas festschreiben,
    was medizinisch-physiologisch auf wackligen Beinen steht:
    Im Gegensatz zu 1kHz sollen Bässe (z.B. 50-100Hz) also 20-30dB "unschädlicher" als ihre Hörempfindung bei hohen Pegeln sein ?
    Wir sprechen vom 100 - 1000fachen der Schall-Leistung !!!
    Sehr fragwürdig !

    Es grüßt Rainer

    Auch PA ist oft nur Schall und Rauch

  • Volker Holtmeyer
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    • 26. August 2008 um 10:00
    • #18
    Zitat von "Rainer Kümpel"

    Im Gegensatz zu 1kHz sollen Bässe (z.B. 50-100Hz) also 20-30dB "unschädlicher" als ihre Hörempfindung bei hohen Pegeln sein ?


    Interessante Frage! Ist es tatsächlich so, dass das Ohr hier weniger anfällig gegen Schädigung ist, oder wird eine "Behinderung" in diesem Frequenzbereich lediglich als weniger störend empfunden? :?:

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • chris216
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    • 26. August 2008 um 10:01
    • #19

    Der Unterschied dürfte wohl darin liegen, dass man die Bassfrequenzen weniger mit dem Innenohr als vielmehr über den gesamten körper "hört". Eine Schädigung der Hörzellen im Ohr durch diese tiefen Frequenzen ist medizinisch zumindest nicht bewiesen. (Evtl. Schädigungen zB durch Druckwellen mal aussen vor...)

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

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    • 26. August 2008 um 18:35
    • #20
    Zitat von "Rainer Kümpel"

    Im Gegensatz zu 1kHz sollen Bässe (z.B. 50-100Hz) also 20-30dB "unschädlicher" als ihre Hörempfindung bei hohen Pegeln sein ?
    Wir sprechen vom 100 - 1000fachen der Schall-Leistung !!!
    Sehr fragwürdig !

    1.) Wir sprechen hier von einem Langzeitgehörschaden, nicht von einer Impulsschädigung. Bei den beiden zitierten Regelwerken gibt es ja noch einen Richtwert von L(C)peak von 135 dB beziehungsweise von 137 dB.

    2.) Wenn man sich das Audiogramm von geschädigten Ohren ansieht, dann hat die Schädigung üblicherweise im Bereich von 4 kHz ("C5-Senke") ihr Maximum, der Tieftonbereich ist so gut wie nie ernsthaft betroffen.

    3.) Vermutlich werden wir in 20 Jahren da auch eine bessere Frequenzbewertung haben (ich wage mal die Prognose: mit einer maximalen Empfindlichkeit bei 4 kHz). Von den bislang genormten Kurven (A, b, C, Z) ist jedoch klar die A-Bewertungskurve das Geeignetste.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

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