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Defekte Endstufe STA 1100

  • Daniel Nyffenegger
  • 27. Februar 2010 um 22:26
  • Daniel Nyffenegger
    Beiträge
    34
    • 27. Februar 2010 um 22:26
    • #1

    Hallo


    Habe eine Endstufe Monacor,Bekomme Keine weiteren Infos von Monacor,Wo da Offset und Bias einzustellen ist,auch Keine Daten.
    Ausfall Aller Endstufen Trasistoren,und Treiber.
    Wurde alles ersezt und Läuft mit normaler lautstärke,dreht mann richtig auf,Fallen alle Trasistoren erneut aus( Kurzschluss )
    Wehr kann mir Helfen ?
    Gruss Daniel

  • rockline
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    • 28. Februar 2010 um 10:28
    • #2

    Ruhestrom VR104, Offset hat die nicht.
    Alle (??) Transistoren erneuert?
    Da sind 100% auch Widerstände defekt. Zweiter Hinweis: woher stammen die Ersatztransistoren, bist Du sicher auch das eingebaut zu haben was draufsteht?

  • Daniel Nyffenegger
    Beiträge
    34
    • 28. Februar 2010 um 13:03
    • #3

    Hallo

    Danke, Habe Die Transistoren von ASWO, Treiber vortreiber alle ersetzt,Habe die Widerstände gemessen,keine Defkte gefunden.

    Was ist mit dem Potentiometer neben dem Vr104 ? Die hatt Div Potentiomere auf dem Print
    Woher bekomme ich die daten vom Ruhestrom ? und wo messe ich den ?
    Kann es den Defekt auslösen wenn der Ruhestrom nicht stimmt ?

    Gruss Daniel

  • mr.email
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    103
    • 28. Februar 2010 um 19:52
    • #4

    Hab dir bei repdata schon den Tipp gegeben ;)

    Ich darf mich mal selbst zitieren:

    Zitat

    Die läuft nur mit den Originaltransistoren.
    Von den Sanken Transistoren, die da drin sind gibt es 2 verschiedene Ausführungen. Eine mit einer hohen Spannungsfestigkeit und eine mit niedrigerer Spannungsfestigkeit. Du brauchst die mit der hohen Spannungsfestigkeit! Einzige Bezugsquelle ist soweit ich weiss allerdings original von Monacor.

    Die, die es beim A*** und N**** gibt, haben die kleine Spannungsfestigkeit.

    Zitat

    Die Aswo Typen haben 140VCE max. Die Endstufe aber eine Railspannung von +/-80V. Deswegen gibts beim Aufdrehen matsch.
    Die 200V Typen (dafür weniger Strom) die reinmüssen waren eine "Sonderedition" von Sanken. Hatte ich damals extra bei Sanken angefragt.

    Aber ich hatte das gleiche Problem wie du mit dieser Endstufe.

    Mit freundlichen Grüssen,

    .:->Mr.EMail<-:.

  • rockline
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    • 28. Februar 2010 um 21:10
    • #5

    Ich sehe neben VR104 kein Poti, wohl aber den NTC parallel zu R134 - meinst Du das? Das ist ein Heißleiter der auf dem Kühler sitzt!
    Ein gutgemeinter Tip: spar das Geld für neue Transistoren. Das ist nicht bös gemeint, aber deine Reparaturmethodik ist nicht wirklich optimiert.
    Mit einer Strombegrenzung wäre zb nicht alles bei etwas höherem Pegel in die Luft geflogen, Du hättest in aller Ruhe die DC Spannungen kontrollieren können. Die Schaltung der Endstufe ist 08/15 - da sollte es eigentlich keine Probleme mit dem Verständnis geben.
    Was hast Du denn für Transistoren eingebaut, die mit einem "A" am Ende, oder einfach 2SA1386 (und sein Komplementär)? Bei Aswo gibt es nur die 160V Version ohne "A" (180V)!

  • mr.email
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    103
    • 1. März 2010 um 10:25
    • #6

    Genau das ist vermutlich das was ich meinte ;)
    Ist schon so lange her als das ich die Buchstaben noch genau wüsste.

    Mit freundlichen Grüssen,

    .:->Mr.EMail<-:.

  • Daniel Nyffenegger
    Beiträge
    34
    • 27. März 2010 um 19:54
    • #7

    Hallo

    Weiteres Problem
    Endstufen Transistoren ersetzt,mit Rechtecksignal ist es am Ko Verzerrt ( ausgerissen )? auf Beiden Kanälen Signal bis zum T101 sauber .Ruhestrom ( über Emiter Widerstände Keine Spannung gemessen,Auch nicht bei einer Intakten Baugleichen Endstufe.

    Poti VR 103 ? ist oben in der Schaltung ( Offset ?)


    Gruss Daniel

  • mike j.
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    • 27. März 2010 um 23:03
    • #8

    Die Potis, die du suchst sind VR104 und das gleich darüber neben R134.

    Ab T101 beginnt die Endstufe.

    Wenn das ganze passt miss mal folgendes, wenn du die Basis von T101 auf Masse hängst:

    Die Spannungen an R125 und R126 sollen gleich groß und in der Gegend 0,5 bis 1,5V liegen.

    Zwischen Emitter und Kollektor von T106 liegen rund 2,2 bis 2,5V an. Genau diese Spannung lässt sich mit den genannten Potis einstellen. Dreh da aber nicht herum, ohne mittels eines Testsignals den Ausgang und den Ruhestrom im Auge zu behalten.

  • Daniel Nyffenegger
    Beiträge
    34
    • 28. März 2010 um 11:30
    • #9

    Besten Dank,Werde das mal Kontrollieren


    Gruss Daniel

  • Jürgen Klingel
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    • 28. März 2010 um 12:17
    • #10
    Zitat von &quot;Daniel Nyffenegger&quot;

    Hallo

    Weiteres Problem
    Endstufen Transistoren ersetzt,mit Rechtecksignal ist es am Ko Verzerrt ( ausgerissen )? auf Beiden Kanälen Signal bis zum T101 sauber .Ruhestrom ( über Emiter Widerstände Keine Spannung gemessen,Auch nicht bei einer Intakten Baugleichen Endstufe.

    Poti VR 103 ? ist oben in der Schaltung ( Offset ?)


    Gruss Daniel

    Nimm doch mal nen Sinus-Signal zum Messen her... Rechteck ist ja von Haus aus schon "verzerrt" :grin:
    Gruß, Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Daniel Nyffenegger
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    • 28. März 2010 um 15:10
    • #11

    Hallo

    Sinus schon probiert,Kurven sehen zerzaggt aus,Rechteck haben fransen( Mit baugleicher Endstufe die Läuft sehen sie sauber aus.
    Habe das Probiert das ich im netzt gefunden habe,da ich Keine Daten und Punkte zur Ruhestrom Einstellung gefunden habe.
    (Diese Erklärung für die Ruhestromeinstellung kann für alle AB-Endstufen angewandt werden:

    Sinus mit ca. 15-20kHz einspeisen, am LS-Ausgang mit Last (Widerstand ca. 5Ohm) Oszi anschließen, gerade soviel aussteuern, dass am Oszi nur ca. 2-3Vss angezeigt werden, Ruhestrompoti so einstellen, dass der Sinus gerade nicht mehr verzerrt ist. Das ganze bei warmgelaufenem Gerät nochmal wiederholen.
    Warum?
    20kHz weil eine Verzerrung bei dieser Frequenz auf dem Oszi besser zu sehen ist.
    und nur max. 3Vss am Ausgang weil 1,4V Übernahmespannung (durch Gegentakt sind das 2 mal 0,7V) ebenfalls besser am Oszi zu erkennen sind. Was nützts wenn am Ausgang 50Vss rauskommen und ich den 1,4V-Sprung somit nicht mehr ablesen kann.
    Der Ruhestrom ist, egal bei welcher Aussteuerung, immer gleich.

    Alle Angaben in mA sind nur grobe Vorgaben des Herstellers und können (z.B. durch Endstufen-Ersatz) total andere Werte einnehmen.
    Die og. Beschreibung ist die einzige Möglichkeit um den Ruhestrom exakt einzustellen und man kann sich sicher sein, dass auch bei leisen Piano-Passagen kein Knarzen zu hören ist

  • Jürgen Klingel
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    • 28. März 2010 um 17:21
    • #12

    Ja wunderbar, Du hast ne baugleiche Stufe, ein Oszi und einen Funktionsgenerator? Dann müsste das doch zu schaffen sein, durch Vergleichsmessung wirst den Fehler schon finden, der Ruhestrom scheint es wohl nicht zu sein.
    Ein Oszibild sagt womöglich mehr als 1000 Worte :grin: ...

    Unsicherheitsfaktoren sind die Einflüsse des temperaturabhängigen Widerstandes und: Kannst Du ausschließen, dass es in der Limiterschaltung mit dem LDR in der Vorstufe nix zerschossen hat, dass da evtl. Verzerrungen entstehen?

    Gruß, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Daniel Nyffenegger
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    • 28. März 2010 um 18:15
    • #13

    Hallo
    So einfach ist es nicht,Die eine ist Sta 1100 und die andere Sta 800 ,Schaltung ist fast gleich nur Die Trans und widerstände sind anders,sicher auch der Ruhestrom.

    Gruss Daniel

  • Jürgen Klingel
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    • 28. März 2010 um 18:36
    • #14
    Zitat von &quot;Daniel Nyffenegger&quot;

    Hallo
    So einfach ist es nicht,Die eine ist Sta 1100 und die andere Sta 800 ,Schaltung ist fast gleich nur Die Trans und widerstände sind anders,sicher auch der Ruhestrom.

    Gruss Daniel

    Davon ausgehend, dass sich die Endstufen, außer in Anzahl der End-Transen und evtl. der Netzteilspannung nicht unterscheiden, ist auf ein paar mA mehr, oder weniger Ruhestrom gepfiffen. Oder, wo liegen die konkreten Unterschiede?

    Wie sieht das Oszibild konkret aus, wo wird gemessen?

    Gruß, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Daniel Nyffenegger
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    • 28. März 2010 um 18:50
    • #15

    Hallo Jürgen

    Gemessen am Eingang T101 Signal sauber Rechteck und/oder Sinus
    über Widerstand 8Ohm am Endstufenausgang Ist der Sinus Verzaggt und der Rechteck hatt oben und unten Fransen,Beide Kanäle Gleich.

    EndstufenTransistoren und Treibe waren Defekt,Wurden Ersetzt Durch Stärkere Typen.
    Dioden,und Trasistoren ausgemessen,Alles IO

    Gruss Daniel

  • Jürgen Klingel
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    • 28. März 2010 um 19:07
    • #16

    Hi, siehts auf dem Oszischirm etwa so aus, wie im mittleren Bereich dieses Projektes? http://www.amplifier.cd/Technische_Ber…pass-steil.html

    Was heißt "stärkere Typen"? Dir ist schon klar, dass es nicht damit getan ist, im Datenblatt nur auf PV, Spannungs- und Stromfestigkeit zu gucken?
    Mir scheint, dieser Fehler wurde mit der Reparatur erst eingebaut :roll:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Daniel Nyffenegger
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    • 28. März 2010 um 19:12
    • #17

    Hallo Jürgen

    Diese Typen Haben mir einige in einem Forum angegeben,Sollen gehen.

    Bild siet fast so aus (Rechteckübertragungsverhalten

    Gruss Daniel

  • Daniel Nyffenegger
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    34
    • 28. März 2010 um 19:20
    • #18

    Original Wahren 2SC4468 ( Leider nach Forum zu schwach,Die Aswo Typen haben 140VCE max. Die Endstufe aber eine Railspannung von +/-80V. Deswegen gibts beim Aufdrehen matsch.
    Die 200V Typen (dafür weniger Strom) die reinmüssen waren eine "Sonderedition" von Sanken. Hatte ich damals extra bei Sanken angefragt

    Habe jetzt 2SC3263 Eingebaut + Kopliment.

    Gruss Daniel

  • Jürgen Klingel
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    • 28. März 2010 um 19:41
    • #19

    Bitte um Beschreibung des Messaufbaus, speisende Frequenz, Pegel... wie hoch ist jetzt der Ruhestrom?

    Achtung U=IxR (wer hätte das gedacht :grin: ) Der Emitterwiderstand = mickrig im Wert, also ist die dort abfallende Spannung genauso mickrig, wir reden hier von ein paar Millivolt - vielleicht laber ich auch zuviel, jemand mit soviel Messgeräteausstattung wird ja auch damit umgehen können und in der Elektronikausbildung aufgepasst haben :wink:

    Gruß, Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

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