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digital und herkömmliches dimmerpack. wo ist der unterschied

  • david weninger
  • 3. November 2007 um 11:52
  • david weninger
    Beiträge
    19
    • 3. November 2007 um 11:52
    • #1

    hi leute,

    es gibt ja digital-dimmerpacks. jetzt ist meine frage was genau unterscheidet ein digital dimmerpack, von einem herkömmlichem dimmerpack?
    ich habe versucht etwas über die suchfunktion zu finden, aber ich habe nichts gefunden.
    deshalb hoffe ich das ihr mir antwortet, und nicht einfach drüber klickt!

  • LC2412
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    • 3. November 2007 um 13:26
    • #2

    ein Dimmerpack kann man komplett analog zusammenstricken. Da wird über einen Rampengenerator eine steigende Spannung erzeugt, die immer im Nulldurchgang der Phase startet. Nun muss man nur noch diese Rampe mit einem vorgegebenen analogen Wert vergleichen und dann einen Triac zünden, der die Lampe einschaltet. Das wird 100x pro Sekunde gemacht (positive und negative Halbwelle). Je heller das Licht werden soll, desto früher wird die Lampe eingeschaltet.

    Nun ist spätestens seit der Einführung eines digitalen Steuersignales (DMX) ja auf jeden Fall ein Mikrocontroller nötig, der das Steuersignal auswertet. Also liegt es nahe, dass der Mikrocontroller sich dann gleichzeitig um den Nulldurchgang, um Errechnung richtiger Zündzeitpunkte und anderes kümmert. Zudem lässt sich dann auch einfach ein erweitertes Einsatzgebiet für den Dimmer erreichen, weil so ein Mikrocontroller recht einfach z.B. die Kanäle unterschiedlich hell werden lassen kann oder manche Kanäle nur ein- und ausschaltet, statt zu dimmen, oder, oder, oder.

    Ich hoffe, das hilft Dir ein wenig.
    Carsten

  • daniel wilhelm
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    512
    • 3. November 2007 um 15:02
    • #3

    prinzipiell hat man mit einem Digital Dimmer wesentlich mehr Möglichkeiten als bei einem analogem Gerät was die Ansteuerung und Adressvergabe angeht.
    Es herrscht auch allgemeine Überzeugung dass digitale Geräte sehr "sauber" dimmen, dh. man wiklich stufenlos von 0-100% dimmt.
    Oftmals kann es nämlich auch bei analogen Dimmern vorkommen dass diese gern einmal etwas stufig und abrupt dimmen.
    Würde auch in den Raum stellen das digitale Dimmer Stromschwankungen besser vertragen als analoge.

    man berichtige mich wenn ich falsch liegen sollte

    Grüße Daniel Wilhelm

    Meister für Veranstaltungstechnik
    -FoH / Monitor Ton
    -d&b Systembetreuer
    -Elektrofachkraft

  • marcoboy
    Verifiziert
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    • 3. November 2007 um 17:57
    • #4

    hmm der Begriff Digital ist bei Dimmer etwas weitläufig :roll: Die einen sprechen wenn Digital wenn die Rampe Digital erzeugt wird, meist so bei Chinadimmer. Innen läuft alles Analog. Bis Dimmer die die zündimpulse Berechnen. Genauer ist ganz klar der Analoge Dimmer wenn man ihn Analog ansteuert. DMX hat nur 8bit und das sind 255 Schritte. Bei einer 5W Glühbirne sieht man die Schritte genau. Manche Hersteller Interpolieren das DMX Signal. Das schwierige ist zu wissen wohin sich das Signal bewegt.Bei Movingheats noch einfach bei Dimmern nicht! Deshalb ist das meist nur ein Kondensator. Noch ein Problem ist ein Prozessor zu finden der genug Timer hat. Richtige Digitale Dimmer sind selten und auch teuer. Vom Chinesen gibt es jedenfalls keinen!
    Mit einen Microcontroller DMX und gleichzeitig noch zünimpulse für 3 Phasen auszurechen ist garnicht so einfach !

    Schau mal in einen MA Dimmer was da für einen Prozessor drinn ist ! Der gleich wie beim Scancomander :wink: Schon erklärt sich der Preis und auch der Grund :wink:

  • david weninger
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    19
    • 4. November 2007 um 09:05
    • #5

    danke für eure antworten.

    aber ich meinte eigentlich nicht die ansteuerrung mit DMX oder analog. sondern viel mehr das innenleben eines dimmers.

  • Michael D
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    • 4. November 2007 um 17:56
    • #6
    Zitat

    Genauer ist ganz klar der Analoge Dimmer wenn man ihn Analog ansteuert.


    Naja, in der Theorie vielleicht, ohne rauschen, mit idealer Sinusschwingung. Aber auch da müsste man zum linearen Dimmen über ne Sinushalbwelle das lineare analoge Signal erstmal passend umformen.

    Zitat

    Bei einer 5W Glühbirne sieht man die Schritte genau.


    So genau nun auch wieder nicht. Und bei trägen 300W PARs gar nicht mehr. Hab noch nie gehört, dass einem die 255 Schritte für Lampen zu wenig wären.

    Zitat

    Noch ein Problem ist ein Prozessor zu finden der genug Timer hat.


    Wozu braucht man da genug Timer und wieviele sind da genug?

    Zitat

    Mit einen Microcontroller DMX und gleichzeitig noch zünimpulse für 3 Phasen auszurechen ist garnicht so einfach !


    Es gibt komplexeres...

    Zitat

    Schau mal in einen MA Dimmer was da für einen Prozessor drinn ist !


    Was denn für einer? Ein Scanco ist ja nicht mehr gerade so neu, von daher kann ich mir kaum vorstellen, das dem sein Prozessor heute so teuer sein soll. Wenn man überlegt, dasses 32 Bit ARM 7 mit 66 MHz als Einzelstück schon für unter 10€ gibt...

    http://www.digital-enlightenment.de/
    USB DMX Interface, Mediensteuerung, Demultiplexer, Multiplexer, Dimmer, Relaisboard, Art-Net

  • marcoboy
    Verifiziert
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    • 4. November 2007 um 19:35
    • #7

    Im Theaterbereich schon. Da wird dann doch mal eine Tisch- Stehlampe gedimmt. Das fällt das schon auf ... Wer nur Kannen dimmt dem ist das egal. Zumal die 5W Lampe ja eigentlich zu gering ist für die Triacs.


    Also ein Timer brauchst du um DMX zu Empfangen je einen für die Phase da stößt du mit den AVRs schon an seine Grenzen oder du lässt dir um schaltungsconzept was einfallen. Wenn jetzt noch schnick schack wie ein LCD-Display dazukommt :wink:

    Halt immer verhältniss zwischen Kosten und Nutzen. Aber ich glaub das weist du besser weil du ja Schaltungen entwickelst. Kannst du ja vielleicht besser erklären als ich was in AVR abläuft um die Zündimpulse zu erzeugen. Auch welche Probleme ist gibt.

  • LC2412
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    • 4. November 2007 um 19:54
    • #8

    auch wenn das in den Bereich des OT geht. Ein ATMEGA8 sollte für DMX Empfang und Interrupts der Nulldurchgänge samt Ansteuerung eines LCD ausreichen. Ich gehe davon aus, dass man nur den Versatz der Phasen zueinander detektieren muss. Das Timing kann dann immer von der gleichen Timerquelle kommen.
    Welche Stehlampe hat bei Dir 5W?

    Aber wie gesagt, das ist nicht die Urfrage.
    Greets
    Carsten

    Michael D:
    Mich überrascht so langsam auch, was man als 1k-Preise für ARM und DSP genannt bekommt. So langsam muss man wirklich nur noch Software zusammenklicken statt programmieren. Weil eben die Performance ausreicht.

  • david weninger
    Beiträge
    19
    • 5. November 2007 um 14:10
    • #9

    danke für eure a ntoworten.

    kann man nicht in zwei sätzen sagen was der unterschied ist?

  • yamaha4711
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    3.664
    • 5. November 2007 um 15:44
    • #10

    Tacho!

    Mal ein Versuch um es auf den Punkt zu bringen:

    Analog-Dimmer
    Im herkömlichen Sinne wird hier der Lastteil voll analog gesteuert, also pro Triac oder Thyristor je ein Rampengenerator/Nullduchgangsdetektor. Ganz klassisch eben. Die Steuerspannung (meist 0-10V) wird aus dem DMX Signal generiert; dazu braucht es aber einen intergrierten DeMux, der eben digital ist.
    Im engeren Sinne ist ein Analog-Dimmer eben frei von jeglicher Digitaltechnik und somit benötigt dieser dann auch per Definition eine analoge Steuerspannung (0-10V) pro Kanal. Macht aber mächtig wuchtige Leitungen zur Ansteuerung des selbigen (Socapex läßt grüßen).

    Digital-Dimmer
    Hier wird, wie schon öfters in diesem Thread erwähnt, der Zündzeitpunkt des Triac/Thyristor sowie die Zünddauer auf digitaler Ebene generiert bzw. gesteuert.
    Meist hat diese Dimmerklasse ein LCD-Display und man kann eine bestimmte Anzahl an Chaser bzw. Scenen im internen Speicher des Dimmers ablegen. Damit kann das Teil auch Standalone betrieben werden. Auch sind spielerein mit dem DMX-Signal (patching) möglich, was aber auch obige Analog-Dimmer mit int. DMX-Teil können - abhängig eben von der Software des DMX-Teils.

    Letztendlich ist diese Unterscheidung Humbug. Richtiger wäre es zu sagen, daß der eine Dimmer eine interne Steuerung besitzt ("digital")oder nicht (analog). Letztendlich sind beide Arten, sofern sie DMX verstehen, digital bzw. hybrid.

    Grundsätzlich wichtig an einem Dimmer ist so oder so sein Entstörgrad sowie die Lastfestigkeit.
    Was bringt es, wenn sich der Dimmer digital schimpft und DMX vorwärts und rückwärts versteht, der Triac/Thyristor im inneren aber max. 12A kann, da das dem max. des Dimmers entspricht und nur Minidrosseln und Billigkondensatoren verbaut sind.
    Lieber hab ich da, wenn der Triac/Thyristor ordentlich überdimensioniert ist und eine ordentlich Ladung Kupfer für die Drosseln, sowie vernüftige Kondensatoren zur Entstörung verbaut sind.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

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