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Limiter mit Multimeter einstellen

  • uchris
  • 5. März 2010 um 22:40
  • uchris
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    • 5. März 2010 um 22:40
    • #1

    Hallo, mal ne Frage, die mir heute bei der Veranstaltung gekommen ist:

    Kann ich meinen Limiter mit einem normalen Multimeter einstellen?

    Beispiel: Die Endstufe soll max. 400 Watt abgeben an 8 Ohm -> sind ca. 55 Volt
    Wenn ich jetzt einen Sinuston (50 Hz) durch Controller und Endstufe schicke, und am Ausgang dann mit nem normalen Wechselspannungs-Voltmeter 55 Volt messe, wenn der Limiter gerade einsetzt. Ist das dann richtig eingestellt?

    Hab ich irgendwas übersehen/vergessen?

  • Jürgen Klingel
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    • 5. März 2010 um 23:14
    • #2

    Das funktioniert - besser wie die Pegelrechnerei, die mit manch Fußangeln (Impedanzen, Empfindlichkeiten, Gain-Werten...) aufwartet.

    Gruß, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • uchris
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    • 5. März 2010 um 23:39
    • #3

    Ja cool, danke :)

  • Jonnytrance
    Gast
    • 5. März 2010 um 23:56
    • #4

    Hmmm... Du willst 50Hz durch Controller jagen, der evtl. ein Filter bei 150Hz hat... :roll:
    Halte bitte nicht an 50Hz fest, sondern nehme höhere Frequenzen, je nach Filter.
    Es geht, aber die Boxen sollen auch angeschlossen sein.

  • uchris
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    • 6. März 2010 um 00:02
    • #5

    nene, Filter sind dann auf Bypass.... Das ist mir schon klar. 50 Hz deswegen, weil ein Handelsübliches Multimeter da auf jedenfall sinnvolle Werte liefert. Wer weiß, wie einzelne Geräte bei anderen Frequenzen reagieren.

    Wieso würdest du die Boxen anschließen?

  • Jonnytrance
    Gast
    • 6. März 2010 um 00:13
    • #6

    Wegen Impedanzminimum.

  • Jürgen Klingel
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    • 6. März 2010 um 02:15
    • #7
    Zitat von "Jonnytrance"

    Hmmm... Du willst 50Hz durch Controller jagen, der evtl. ein Filter bei 150Hz hat... :roll:
    Halte bitte nicht an 50Hz fest, sondern nehme höhere Frequenzen, je nach Filter.
    Es geht, aber die Boxen sollen auch angeschlossen sein.

    Davon bin ich ausgegangen, dass die Boxen angeschlossen sind, zum Testen reichen ja kurze Signalimpulse, bis der Messwert feststeht. Spätestens wenns zerrt wird eh aufgehört :grin: Diese Methode praktiziere ich eigentlich immer, wenn ich nen neuen Amp probiere und Multimeter (und Oszilloskop) zur Hand habe. Oszi ist aber Luxus, Verzerrungen hört man...
    Selbst die billigen Multimeter messen auch leidlich genau (ich sag jetzt mal: ein Volt hin oder her :wink: ) im Bereich bis 100 Hz.

    Gruß, Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Kracky
    Profi
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    12.055
    • 6. März 2010 um 05:03
    • #8

    Auch wenn ich mich wiederhole das wirkliche Problem für Limitierung liegt eigentlich bei den Topteilen und seinen Komponenten, ein Basslautsprecher läßt sich viel gefallen bevor er das Zeitliche segnet. Hier ist es wohl weitaus sinnvoller ein Rosa rauschen über den ganzen Frequenzbereich und ein True RMS Multimeter zu verwenden das eben in allen Frequenzbereichen das korrekte Ergebniss liefert. Sinvoller Weise am besten auf zwei Messungen, einmal die Endstufe für den Breich ab 130 Hz abwärts, einmal die Endstufe am 130 Hz aufwärts.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • Sound-Klinik
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    7.900
    • 6. März 2010 um 08:42
    • #9
    Zitat von "Jonnytrance"

    Wegen Impedanzminimum.


    Du willst also ein Sinussignal mit nahezu voller Leistung "zum Einstellen" auf die Lautsprecher geben ?
    Wie schnell bist du denn beim Einstellen ? :wink:

    Zitat von "Kracky"

    Sinvoller Weise am besten auf zwei Messungen, einmal die Endstufe für den Breich ab 130 Hz abwärts, einmal die Endstufe am 130 Hz aufwärts.


    Genaugenommen müßte man die Belastbarkeit der Lautsprecher auch frequenzabhängig kennen (EIN Beispiel: Wo liegt die Belastbarkeit eines Tops, wenn Mittelhochtonhörner "einsetzen" ?). Ein Weg wäre frequenzabhängige Klirrmessungen bei verschiedenen Leistungen durchzuführen.
    Und auch Bässe haben bekanntlich nicht über den kompletten Widergabebereich konstante (z.B. mechanische !) Belastbarkeiten.

    Anmerkung zu Verstärkern: Einige "moderne" Amps können ihre max. Nennleistung zeitlich nur eingeschränkt abgeben (wg. "ökonomisch", auf den "Praxisbetrieb" ausgelegter Netzteile). :wink:

  • uchris
    Verifiziert
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    4
    Beiträge
    951
    • 6. März 2010 um 10:09
    • #10

    Deswegen mache ich es ja unbelastet. Dann sollten die ja ohne Probleme die Spannung halten können.

    Es geht ja jetzt auch nicht darum das ganze per Multimeter die Veranstaltung zu überwachen. sondern den Limiter so einzustellen, dass er die Spannungsspitzen von 55 Volt (mal Wurzel 2) abfängt. Dass das dann nicht frequenzabhängig ist, ist mir schon klar, aber das hat man halt nicht bei einem einfachen Limiter wie im DCX.
    Dass dann ein Recheckssignal im Endeffekt doch mehr Leistung da durch bekommt, ist auch klar, aber das hört man dann 1. und außerdem liegt das Problem dann meiner Meinung nach eher am Limiter. Wenn ich den auf "berechnete" Werte eingestellt hätte, wäre das Problem das gleiche.

    Also ich will hier nicht grundsätzlich über Limiter diskutieren, sondern ob so eine "Einmessung" vom Ergebnis gleichwertig ist wie die Berechnung (Wenn man z.B. den Gain der Endstufe nicht kennt, sehr hilfreich)

  • Jonnytrance
    Gast
    • 8. März 2010 um 06:38
    • #11
    Zitat von "Sound-Klinik"


    Du willst also ein Sinussignal mit nahezu voller Leistung "zum Einstellen" auf die Lautsprecher geben ?
    Wie schnell bist du denn beim Einstellen ? :wink:


    Mir reichen paar Sekunden um den Wert abzulesen :wink: aber klar, volle Leistung schicke ich nicht.
    Einfach bis auf die "Schmerzgrenze" gefühlsmässig aufdrehen, Wert ablesen. Danach LS abklemmen und nochmal messen. Unterschied in Prozent auf Vollast umrechnen/übertragen.
    Ist zwar nix hochgenaues, aber für das was Threadstarter möchte, vollkommen ausreichend.

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