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Anfängerfrage

  • christian meier
  • 10. März 2010 um 08:30
  • christian meier
    Beiträge
    262
    • 10. März 2010 um 08:30
    • #1

    Ich möchte 4 Subwoofer(mit jeweils 8Ohm) an eine Endstufe anschließen.
    Also jeweils zwei parallel pro Seite.
    Wegen der Parallelschaltung komme ich dann auf 4 Ohm.
    An meiner Endstufe steht, dass Sie bei 4Ohm etwa das doppelte an LEistung hat.

    Nun zur eigentlichen Fragen:
    Muss ich die Wattzahl addieren oder bleibt die gleich?
    (anders gefragt: wenn ich Lautsprecher parallel schalte, kann ich dannn mehr Leistung rausholen?)

    Beispiel:
    Ich habe zB vier Subwoofer mit 500W RMS an 8 Ohm,
    dazu eine Endstufe mit 2x 250W an 8 Ohm und 2x 500W an 4 Ohm,
    wenn ich die nun parallel schalte, muss ich dann 2x 500W rechnen oder nur 1x 500W ?

    Ich hoffe ihr versteht meine Frage...

  • ewok
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    2.541
    • 10. März 2010 um 09:16
    • #2

    Wenn du 2 paralell anschließt, arbeitet der Verstärker an einem Widerstand von 4 Ohm und liefert 2x 500W. Also bekommt jedes Paar von Subwoofern 500 Watt. Die teilen sich beide Subwoofer natürlich zu gleichen Teilen auf (ist ja eine Parallelschaltung mit gleichen Widerständen) und somit setzt jeder Einzelne Subwoofer 250 Watt in Bewegung und Wärme um.

    Tom

    http://www.partyontour.de

  • mike j.
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    • 10. März 2010 um 10:21
    • #3

    Wenn du ein wenig elektronisches Wissen hast, kannst du deine Frage wie folgt beantworten:

    Eine Endstufe liefert, je nachdem wie viel "Leistung" sie kann eine bestimmte maximale Spannung. Genauer gesagt der Ausgang wandert zwischen einer negativen Spannung X und einer positiven Spannung X. Vereinfacht sagen wir er liefert was zwischen 0 und Spannung X, maximal aber Spannung X.

    Hängt man hier nun einen Widerstand dran, dann gilt das Ohmsche Gesetz, um den Strom durch den Lautsprecher auszurechnen.

    Das machst du mit Strom = Spannung x / Widerstand.

    Weiter gerechnet macht Leistung = Strom x Spannung.

    ACHTUNG! Das stimmt so nicht ganz, aber fürs Verständnis ist ok (wegen Effektivwerte und Peak).

    Wird der angeschlossene Widerstand kleiner, also statt 8 Ohm dann 4 Ohm dann wird der Strom über die Formel (Strom = Spannung / Widerstand) doppelt so groß.

    In der Praxis reißts hier aber die Spannung bei kleineren Widerständen nieder. Das bedeutet die Leistung ist bei kleineren Widerständen (4 statt 8 Ohm) kleiner als das doppelte. Das nennt sich Dämpfungsfaktor.


    Sind 2 Widerstände parallel (8 und 8 Ohm) so liefert die Endstufe die Leistung für 4 Ohm. Sinds 2 idente Widerstände (also gleiche Boxen mit gleichen Treibern) so teilt sich die Leistung 50:50 auf. Problematisch wirds mit verschiednen Boxen oder gleichen Boxen mit verschiednenen Treibern.

  • Thorsten Erpel
    Beiträge
    926
    • 10. März 2010 um 12:12
    • #4
    Zitat von "Mike J."


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    Wird der angeschlossene Widerstand kleiner, also statt 8 Ohm dann 4 Ohm dann wird der Strom über die Formel (Strom = Spannung / Widerstand) doppelt so groß.

    In der Praxis reißts hier aber die Spannung bei kleineren Widerständen nieder. Das bedeutet die Leistung ist bei kleineren Widerständen (4 statt 8 Ohm) kleiner als das doppelte. Das nennt sich Dämpfungsfaktor.
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    Alles anzeigen

    nö - dämpfungsfaktor ist mal was ganz anderes.

    eine 100% stabile endstufe würde theoretisch an halbem lastwiderstand die doppelte leistung bringen - nur gibt es das praktisch nicht - der jürgen könnte das jetzt auch hochtechnisch erklären - aber mit dem dämpfungsfaktor hat das nix zu tun

    aber warum kompliziert wenns auch einfach geht? die antwort von ewok war kurz aber korrekt
    um also aus den bässen das machbare rauszuholen muss pro seite das rauskommen was beide bässe zusammen können - in dem fall also 1000w RMS an 4ohm

  • christian meier
    Beiträge
    262
    • 10. März 2010 um 15:27
    • #5

    OK, danke für die schnellen Antworte.
    Ich dachte bisher, dass es einen Vorteil hat Lautsprecher parallel zu schalten.
    Aber dem ist wohl nicht so.

  • treibsand
    Verifiziert
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    Marktplatz Einträge
    1
    • 10. März 2010 um 17:07
    • #6

    HALT! Natürlich hat es Vorteile... :wink:
    Du darfst sie nur nicht ausschliesslich in der elektrischen Leistung bei (unterdimensionierten) Endstufen suchen...

    Bei dir ist die Endstufe von Haus aus unterdimensioniert. Du bräuchtest für dein Beispiel eine, die 500W an 8 Ohm und 1000W an 4 Ohm bringt. Dann passt es.

    Aber: deine Endstufe liefert jetzt 2x500W. Damit hast du bei 2 Speakern ca. doppelt so viel Leistung, wie bei einem. Und dementsprechend wird auch mehr akustische Gesamtleistung produziert. Dafür brauchst du aber nicht mehr Amping - es reicht die selbe Stufe wie vorher.
    Wenn du aber den Speaker noch nicht ausgereizt hast, macht es ggf. Sinn eine grössere Endstufe zu nutzen, oder die Endstufe zu brücken. Sie macht dann zwar nur noch einen statt zwei Kanäle, bringt aber eine Höhere Ausgangsspannung, da beide Endstufenblöcke gegeneinander arbeiten.
    Beim Brücken musst du aber wiederum mit den angeschlossenen Impedanzen aufpassen, da jede Seite der Endstufe quasi nur eine halbe Box antreiben und somit quasi an 4 Ohm bei einer angeschlossenen 8 Ohm Box arbeiten.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • christian meier
    Beiträge
    262
    • 15. März 2010 um 17:51
    • #7

    ich bin am überlegen was ich mit meinen Endstufen mache.

    Derzeit habe ich drei Endstufen:
    - Crest Audio FA2401
    - Crest Audio FA901
    - QSC MX 1500a

    Ich will damit 4 Subwoofer mit Speakern von Eminence und zwei 15" Tops betreiben.
    (Sigma Pro mit 740W/8Ohm)

    Plan A:
    Ich tausche die Crest Audios gegen zwei weitere von QSC.
    Dann hätte ich eine für die Tops und jeweis eine pro Seite für den Bass.
    Die leisten 1000W im Brückenbetrieb an 8 ohm.
    Das ist zwar etwas schwerer zu transportieren, aber auch ausfallsicherer.
    Wenn eine Endstufe ausfallen sollte, könnte ich mit zweien immernoch weitermachen.

    Plan B:
    Ich verkaufe die QSC und hoffe darauf noch eine Crest Audio FA2401 zu bekommen.
    (müsste aber sehr wahscheinlich draufzahlen)
    Dann hätte ich die FA901 für die Tops und jeweils eine Fa2401 pro Seite am Bass.

    Plan C:
    ich verkaufe die beiden Crest Audios und kaufe mir neue "T.the Amp" von Thomann.

    1. Was würdet ihr machen?
    2. Die MX Serie von QSC und die FA Serie von Crest Audio sind ja schon min. 10 Jahre alt.
    Sind die noch immer besser als die von Thomann oder kann man die inzwischen vergleichen?
    3. Kann man im Bassbereich überhaupt eine bessere Endstufe raushören?
    (ich hab natürlich noch eine Frequenzweiche und einen Equalizer jeweils von DBX im Rack)
    4. Welche Marke ist besser? Crest Audio oder QSC? (MX vs. FA Serie)

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