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  4. Selbstbau und Reparatur Technik

klebrige Flüssigkeit auf Platine...

  • Campfire
  • 8. November 2007 um 23:45
  • Campfire
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    1.356
    • 8. November 2007 um 23:45
    • #1

    ich weiss , blöde überschrift....
    also: auf meinem Lexicon 200 (Vintage-Reverb) befindet sich auf der Platine neben 3 rechteckigen, silbernen "kästchen" eine bräunliche substanz in einer art "Pfützenform", sieht nicht nach Absicht aus., ähnlich wie kaugummi oder knetmasse, lässt sich mit dem nagel abkratzen, ist flexibel...
    An sich funktioniert das Gerät einwandfrei, bei längerem Betrieb rauscht es "periodisch", also in Intervallen, was aber lediglich bei sehr hohem Gain des Returns hörbar wird.
    Dieses rauschen zeigt sich auch in der LED-Kette des Gerätes als kurzer ausschlag.
    Sollte man sich drum kümmern oder ist das eher was unbedenkliches?

    Bilder:
    http://www.studivz.net/showalbum.php?id=RLS8gcg&pid=p8DSzBwV
    http://viewmorepics.myspace.com/index.cfm?fuseaction=viewImage&friendID=155713228&albumID=1308227&imageID=12890055

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • Loloverde
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    • 9. November 2007 um 00:10
    • #2

    Hi Peter

    Die Links tun nicht. Man soll sich einloggen?

    Dies braune Pfützen kenne ich von recht alten >30Jahre Geräten. Da das vor meiner Zeit war kann ich nur spekulieren. Mechanischer Schutz?

    Wenn das Rauschen auf den LED-Ketten zu sehen ist, dann kommt es wohl aus dem Eingangsbereichs. Überprüf mal die Stecker. Vielleicht ist auch die Lötverbindung zwischen Eingangsbuchse und Platine mechanisch angeschlagen.

    Gruß
    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • manuela
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    • 9. November 2007 um 08:30
    • #3

    die silbernen Kästchen haben oben ein Loch unter dem eine Einstellschraube sichtbar ist? Das sind Induktivitäten (Spulen) mit verstellbarem Kern. Im Bereich dieser Sachen wurde sehr gern vergossen um mechanisch zu verhindern daß sich etwas bewegt oder verstellt. Und dreh keinesfalls an den Einstellschrauben ohne entspr. Messgeräte. Dürfte ein Eimerkettenhall sein, mit nachgesetzten Tiefpässen, zB SAD1024

    Das Rauschen kann auch ausgebüchste HF sein, müßte man mal mit dem Oscar dran...

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

    Einmal editiert, zuletzt von manuela (9. November 2007 um 08:31)

  • treibsand
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    • 9. November 2007 um 08:31
    • #4

    Was sind denn das für 4 Kästchen? Wieviel Anschlüsse haben die? Irgendwelche Aufdrucke?
    Für mich sieht das ein wenig so aus, als wenn da ein Kondensator oder ähnliches ausgelaufen ist...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Campfire
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    • 9. November 2007 um 10:34
    • #5

    so, jetzt müsste es zu sehen sein...

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • Volker Holtmeyer
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    • 9. November 2007 um 13:04
    • #6

    Am Besten, Du rufst mal den Rolf Schreiner bei Audio Pro Heilbronn an. Der hilft Dir sicher gern.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • djobi
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    • 9. November 2007 um 17:20
    • #7
    Zitat von "Campfire"

    bräunliche substanz in einer art "Pfützenform", sieht nicht nach Absicht aus., ähnlich wie kaugummi oder knetmasse, lässt sich mit dem nagel abkratzen, ist flexibel...

    eingetrocknete Cola??

    wobei das auf den Fotos recht dick zu sein scheint ?

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
    aktuelle Gebrauchtgeräte

  • tufkaleho
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    • 9. November 2007 um 20:49
    • #8

    Nach Absicht siehts nich wirklich aus ...
    Ausgelaufens Elko/Kondensator/Batterie scheidet auch aus.
    Ne
    So wie du es beschreibst klingts nach Kautschukgummi. Vielleicht um die länglichen Bauteile (silber) zu fixieren.

    Ich persönlich würds so lassen wenn es den Betrieb nicht stört. Ansonsten alle Bauteile in der nähe der Soße auslöten, Soße vorsichtig entfernen und Bauteile wieder auflöten.

    Ansonsten Hersteller fragen ob das so Absicht ist.

  • rockline
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    • 12. November 2007 um 20:29
    • #9

    Was auch immer das ist: das Zeug muß weg!
    Es gab in den 80er Jahren in vielen Audiogeräten aus dem Consumerbereich (besonders Yamaha war darin spitze) eine Art Kleber um Bauteile/Kabel zu fixieren, der oftmal großzügig unter die Bauteile, bzw. auf die Leiterbahnen gepappt wurde.

    Allerdings sah das völlig anders aus als das, was die Bilder von dem Lexicon zeigen.
    Auf den Fotos sieht man höchstwahrscheinlich Cola. Die muß auch weg, sonst frißt es die Leiterbahnen weg. Entfernen (und gleichzeitig Probe ob es Cola ist) geht einfach: Pinsel in Cola tauchen und damit über die braune Suppe schrubben! Wenn das Zeug sich dabei sofort auflöst ist es Coca. Bleibt es resistent ist es was anderes, dann wohl eher der Versuch die silbernen Bauteile fertigungsmäßig zu fixieren.

    Cola läßt sich übrigens nur mit Cola, respektive Zitronenlimo auflösen. Gegenüber sämtlichen Elektronikreinigern ist sie mehr als resistent!
    Nach der Auflösung durch frische Cola vom Pinsel muß die Platine mit Videospray geduscht werden, so das der Mist abläuft.

    Noch ein Wort zu dem Industriekleber der 80er: viele HiFi Verstärker hatte ich in der Werkstatt, weil sie entweder DC am Ausgang hatten, oder undefiniert rauschten. Bei allen Fehler dieser Art war immer wieder die schwankenden Zustände innerhalb der Audioschaltung zu beobachten. Ursache war seh oft der mit der Zeit leitende Kleber, der durch die Aufnahme von Feuchtigkeit oder was auch immer, die Spannungsverhältnisse innerhalb einer Schaltung veränderte. Die Kleber sind nicht einfach zu entfernen, aber nach Beseitigung waren die Geräte tiptop!
    So betrachtet würde ich den Mist so oder so wegmachen, und die Bauteile (falls nötig) mit Heißkleber fixieren. Heißkleber pappt zwar nicht soo toll, ist dafür aber ziemlich nichtleitend!
    Soweit der Ausflug in die Servicewelt.
    Stefan

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