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QSC RMX 2450 Defekt - Diagnose - Hilfe

  • Stefan Pohle
  • 13. März 2010 um 22:49
  • Stefan Pohle
    Beiträge
    254
    • 13. März 2010 um 22:49
    • #1

    Hi Leutz.
    Hab Heute nach rund 6 Wochen ungenutzter zeit eine unserer oben genannten Amps zum Sauber machen und Prüfen ausm Case genommen und sie angeschlossen. Siehe da, ein deffekt hat sich eingeschlichen:

    Kanal A (Rechts) hat eine dauerhaft leuchtende Clip - LED und klingt extrem verzerrt. am ehersten vergleichbar mit dem sound, wenn man nem altem verstärker im vollen betrieb den saft klaut und er langsam an strom verliert (bevor die ausgehen klingen die ja tierisch verzerrt). Die verzerrungen sind so stark, dass man di musik nichtmal mher erkennen kann, dei gerade läuft.

    der andere kanal läuft einwandfrei.

    nach einer sichtprüfung (zu viel mehr bin ich nicht in der lage) habe ich eine art minimale schmor-stelle bzw eventuell kalte lötstelle entdeckt an einer der dioden (bauteil D117). gegengemessen mit dem gleichen bauteil auf der anderen (laut plan in dem bereich gleich aufgebauten) platine hat gleiche werte für wiederstand usw ergeben, weshalb das bauteil nicht defekt ist, denke.

    hat jemand bereits ähnliche probleme gehabt oder ne idee, worans liegen könnte?
    die kalte lötstelle ist beseitigt worden! könnte der amp "bleibeschäden bzw folgeschäden" davon getragen haben?

    für hilfe währe ich sehr dankbar. der amp ist gerade aus der garantie raus, weshalb umtausch nicht funst und direkte reperatur einfach zu teuer ist.

    //edit:
    dem 4ten augenpaar ist so eben aufgefallen, dass zwei der kleinen transistoren in der mitte des kühlkörpers je ein gebrochenes (!!!) bein hatten?! wie geht denn sowas???

    naja, gelötet, nun läuft sie wieder.

    aber wie geht sowas? -kennt das prob jemand?

    Rächtscheipunk unt Grahmathick is main Hobbi!

  • tratos
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    154
    • 14. März 2010 um 08:53
    • #2

    Zitat:dem 4ten augenpaar ist so eben aufgefallen, dass zwei der kleinen transistoren in der mitte des kühlkörpers je ein gebrochenes (!!!) bein hatten?! wie geht denn sowas???


    Vorsicht , so was gibts in der Elektonik öfter, daß ein Beinchen herausgezwickt wird!! Das Bauteil wird dann "zweckentfremdet" . Da können dir die Elektonikexperten sicherlich mehr dazu sagen ( leider ist der Achsbruch beim Lupo noch nicht behoben sonnst hättest du darauf schon die Antwort :-)) )

    Gruß Elmar

  • Jürgen Klingel
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    • 14. März 2010 um 13:06
    • #3
    Zitat von "Stefan Pohle"

    //edit:
    dem 4ten augenpaar ist so eben aufgefallen, dass zwei der kleinen transistoren in der mitte des kühlkörpers je ein gebrochenes (!!!) bein hatten?! wie geht denn sowas???

    naja, gelötet, nun läuft sie wieder.

    aber wie geht sowas? -kennt das prob jemand?

    Mach mal bitte n Foto von der Stelle, könnte mir denken, dass die Bauteile unter mechanischer Spannung eingebaut wurden und Ausdehnungseffekte beim Betrieb durch Erwärmung zu solchen Effekten geführt hat.
    Das Beinchen "zusammenlöten" ist keine dauerhafte Lösung, da ist Ersatz angesagt!

    Gruß, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • DJheini
    Moderator
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    4
    • 14. März 2010 um 13:51
    • #4
    Zitat von "Jürgen Klingel"

    könnte mir denken, dass die Bauteile unter mechanischer Spannung eingebaut wurden und Ausdehnungseffekte beim Betrieb durch Erwärmung zu solchen Effekten geführt hat.
    Das Beinchen "zusammenlöten" ist keine dauerhafte Lösung, da ist Ersatz angesagt!

    Gruß, Jürgen :wink:


    Sehe ich genauso. Neue Bauteile immer erst auf dem Kühlkörper montieren und danach erst verlöten.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • Jürgen Klingel
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    • 14. März 2010 um 14:10
    • #5
    Zitat von "DJheini"


    Sehe ich genauso. Neue Bauteile immer erst auf dem Kühlkörper montieren und danach erst verlöten.

    Jap, der Profi biegt vorher noch eine kleine "Sicke" in den Bauteildraht, damit die Kräfte, die bei Temperaturschwankungen entstehen, aufgenommen werden können und nicht die Lötstelle belasten...
    Gruß, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Stefan Pohle
    Beiträge
    254
    • 14. März 2010 um 19:45
    • #6

    komme vor donnerstag nicht wieder ins studio wegen arbeit + abendschule, werd am do mal ans foto denken.

    die stufe läuft nun wieder einwandfrei. an ersatz hab ich auch gedacht, da ich der lötgeschichte nicht wirklich traue. 2 dieser leistungstransistoren düften ja net all zu teuer sein. hab irgendwas um die 7euro im kopf, lohnt also allemal.

    geknickte beine haben aber alle LTs nicht, zumindest kann ich mich nicht dran erinnern.

    find den kühaufbau sowieso recht interessant von der kiste: der doppel-kühlkörper sitzt in der mitte der amp und nur ein lüfter pustet von hinten die luft durch. mehrere lötstellen sehen aber so aus, als währen sie schonmal zimlig warm geworden (leicht braun/gelbliche einfärbung)!

    der kollege macht das mit der löterei - weil gelernt - wirklich gut, aber wie gesagt ist das löten von diesen beinchen nicht wirklich ratsam. aber: nun kann ich mir sicher sein, dass ich die ersatzteile nicht fürn sack kaufe :)

    foto folgt am donnerstag.

    Rächtscheipunk unt Grahmathick is main Hobbi!

  • Jürgen Klingel
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    • 14. März 2010 um 19:48
    • #7
    Zitat von "Stefan Pohle"

    find den kühaufbau sowieso recht interessant von der kiste: der doppel-kühlkörper sitzt in der mitte der amp und nur ein lüfter pustet von hinten die luft durch. mehrere lötstellen sehen aber so aus, als währen sie schonmal zimlig warm geworden (leicht braun/gelbliche einfärbung)!

    Das wäre die beste Gelegenheit, was dagegen zu unternehmen, ist der Lebensdauer des Amps bestimmt förderlich! Offensichtlich heiß werdende Bauteile sind nie was Tolles :roll:

    Gruß, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Stefan Pohle
    Beiträge
    254
    • 14. März 2010 um 20:01
    • #8

    hatte vor 2 5cm lüfter auf die seite der transistoren irgendwie passen zu integrieren, aber das traue weder ich noch der elektriker kollege uns selber zu, weil ich nicht weis, wie die amp-elektronik darauf reagiert, wenn ich zu dem normalen lüfter auch noch 2 kleinere anschließe.

    lauf ich dann gefahr dem großen saft klauen oder so? oder überlaste ich den stromzweig oder so und mach die zuleitung der lüster kaputt?

    sitzt eventuell ne temp-steuerung davor, die dann de richtige funktion verhindert?

    keine ahnung -.-

    also ich hab die amp selber gebraucht gekauft, sie wurde genutzt, um nen doppel 18er eigenbau BR im brückenbetrieb (also 2ohm stereo / 4ohm mono) zu treiben. laut hp kann sie das. scheinbar wird sie aber verdammt warm bei sowas. die anderen beiden hab ich gestern zum vergleich auch noch aufgeschraubt, die sind auch ganz minimal bräunlich an ähnlichen stellen, wurden aber nur auf 4ohm stereo für subs genutzt. eine haben wir uns neu gekauft, die andere ist ebenfalls gebraucht.

    wir haben sie noch in der garantiezeit gekauft, weshalb ich keine bedenken hatte.

    nun befürchte ich aber, dass der vorbesitzer den amp durchweg oberkannte unterlippe laufen lassen hat ... er meint zwar nein, wie er mir vorhin am telefon versicherte, aber naja ... wer gibt sowas schon zu ;)

    Rächtscheipunk unt Grahmathick is main Hobbi!

  • Jürgen Klingel
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    Beiträge
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    • 14. März 2010 um 21:16
    • #9
    Zitat von "Stefan Pohle"

    hatte vor 2 5cm lüfter auf die seite der transistoren irgendwie passen zu integrieren, aber das traue weder ich noch der elektriker kollege uns selber zu, weil ich nicht weis, wie die amp-elektronik darauf reagiert, wenn ich zu dem normalen lüfter auch noch 2 kleinere anschließe.

    lauf ich dann gefahr dem großen saft klauen oder so? oder überlaste ich den stromzweig oder so und mach die zuleitung der lüster kaputt?

    sitzt eventuell ne temp-steuerung davor, die dann de richtige funktion verhindert?

    keine ahnung -.-

    also ich hab die amp selber gebraucht gekauft, sie wurde genutzt, um nen doppel 18er eigenbau BR im brückenbetrieb (also 2ohm stereo / 4ohm mono) zu treiben. laut hp kann sie das. scheinbar wird sie aber verdammt warm bei sowas. die anderen beiden hab ich gestern zum vergleich auch noch aufgeschraubt, die sind auch ganz minimal bräunlich an ähnlichen stellen, wurden aber nur auf 4ohm stereo für subs genutzt. eine haben wir uns neu gekauft, die andere ist ebenfalls gebraucht.

    wir haben sie noch in der garantiezeit gekauft, weshalb ich keine bedenken hatte.

    nun befürchte ich aber, dass der vorbesitzer den amp durchweg oberkannte unterlippe laufen lassen hat ... er meint zwar nein, wie er mir vorhin am telefon versicherte, aber naja ... wer gibt sowas schon zu ;)

    Alles anzeigen

    Hm, laut Stromlaufplan hat der Lüfter eine Grundgeschwindigkeit, die R17 vorgibt (der wäre vlt. auf 5 Watt aufzustocken und im Wert zu verkleinern, wenn noch mehr Lüfter dranhingen...) Die Stromversorgung liefert knapp 1 A bei 28 Volt. Der Transistor (für die höhere Geschwindigkeit) kann lt. Datenblatt die zusätzliche Verlustleistung ab, sofern sein Kühlkörper groß genug ist...
    Diese Hinweise sind rein theoretisch, ich kenne das Innenleben der RMX2450 nicht vom "live anfassen", ich reime mir da nur was zusammen!

    Fotos, oder Bauteilbezeichnungen von den Schmurgelkandidaten wären interessant :grin:

    Gruß, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • sparbrötchen
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    • 14. März 2010 um 21:25
    • #10

    Thermischer Verschleiss & Stress = Alterung bei der Endstufe = Ausfall der Leistungstransistoren

    natürlich kann man den Amp reparieren, denke aber daran dass auch die restlichen Komponenten verbraucht sind, Du wechselst ein paar Teile aus, und später geht im Betrieb ein anderes Bauteil kaputt normalerweise gehört der ganze Endstufenblock erneuert. Du sparst an der falschen Stelle wenn Du mit reparieren anfängst.

    Bei regelmässigen Einsatz mit 50 % Belastung hält so ein Amp in der Regel 5 - 10 Jahre, bei 75 - 100 % Vollast ist mit Ausfällen der Leistungstransistoren etc. schon nach 2 - 4 Jahren zu rechnen

    Stell Dir so eine gebrauchte Endstufe vor wie ein Auto mit 300.000 Km

    Vom Gebrauchtkauf auch ehemals teurer Markenprodukte egal ob Class D oder Analoge Class AB / H Amps ausser für Hobby ist für dauerhaften PA und Vermiet Einsatz in der Regel abzuraten, mit einem neuen China Produkt zum Gebrauchtpreis einer gebrauchten ausgelutschten z.B. QSC bist Du immer besser beraten.

  • Jürgen Klingel
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    • 14. März 2010 um 22:24
    • #11
    Zitat von "sparbrötchen"

    Thermischer Verschleiss & Stress = Alterung bei der Endstufe = Ausfall der Leistungstransistoren

    natürlich kann man den Amp reparieren, denke aber daran dass auch die restlichen Komponenten verbraucht sind, Du wechselst ein paar Teile aus, und später geht im Betrieb ein anderes Bauteil kaputt normalerweise gehört der ganze Endstufenblock erneuert. Du sparst an der falschen Stelle wenn Du mit reparieren anfängst.

    Bei regelmässigen Einsatz mit 50 % Belastung hält so ein Amp in der Regel 5 - 10 Jahre, bei 75 - 100 % Vollast ist mit Ausfällen der Leistungstransistoren etc. schon nach 2 - 4 Jahren zu rechnen

    Stell Dir so eine gebrauchte Endstufe vor wie ein Auto mit 300.000 Km

    Vom Gebrauchtkauf auch ehemals teurer Markenprodukte egal ob Class D oder Analoge Class AB / H Amps ausser für Hobby ist für dauerhaften PA und Vermiet Einsatz in der Regel abzuraten, mit einem neuen China Produkt zum Gebrauchtpreis einer gebrauchten ausgelutschten z.B. QSC bist Du immer besser beraten.

    Ich halte diese Aussage - mit Verlaub - für pauschales Miesmachen!
    Wer glaubt, dass das billigere China-Produkt - nur weil "neu" - besser ist, der ist genauso auf dem Holzweg!

    Übrigens: Mein Schwedenkombi hat knapp 270.000 km runter und ich würde ihn für NICHTS eintauschen wollen (nur weil neu und billiger!) :P

    JM2C, Jürgen :|

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • sparbrötchen
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    274
    • 14. März 2010 um 23:23
    • #12

    Gebrauchte Endstufe,....Ich bin da Realist, überleg doch mal:

    a). Die Kondensatoren im Netzteil sind verbraucht, die Leistung im Bass lässt nach u.s.w. auf der Endstufen Platine sind meistens auch die Kondensatoren verbraucht was andere unerwünschte Nebenwirkungen haben kann.

    schau Dir doch bitte mal die Datenblätter an auf wieviele Stunden Lebensdauer bei welcher Belastung Kondensatoren ausgelegt sind.... teilweise nur 1000h

    es ist egal wie teuer der Amp war und was für ein Name da draufsteht

    b). bei den restlichen Transistoren kann sich schon die Kennline verändert haben und wenn die Transistoren hart an der SOA Grenze arbeiten kommt irgendwann früher oder später für jede Endstufe durch Alterung und thermischen Stress bedingt der BIG BANG

    auch hier gilt: es ist egal wie teuer der Amp war und was für ein Name da draufsteht

    wenn reparieren dann den ganzen Block durch eine neues Austauschteil ersetzen, Netzteil überholen

    c). mehrere Jahre alte gebrauchte Class D Amps können auch eine teure Baustelle werden

    besser neue amerikanische oder europäische oder wenns Geld knapp ist China Endstufe kaufen und nach 3 - 5 Jahren ersetzen als sich mit ausgelutschtem Gebrauchtzeug einzudecken.

  • Jürgen Klingel
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    • 14. März 2010 um 23:47
    • #13
    Zitat von "Stefan Pohle"

    für hilfe währe ich sehr dankbar. der amp ist gerade aus der garantie raus, weshalb umtausch nicht funst und direkte reperatur einfach zu teuer ist.

    Zum alten Eisen würde ich den Amp nun wirklich nicht geben, die "Schlamperei" beim Zusammenbauen vom Hersteller lässt sich quasi mit "Hausmitteln" beheben...
    BTW: Ich hasse dieses "Wegwerfgehabe" :shock:

    Gruß, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Peerless
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    1
    Beiträge
    4.334
    • 15. März 2010 um 08:53
    • #14

    zu den rmx stufen :) ich hab hier welche inner festinsta unter übelsten bedingungen laufen, die machen das schon so 8-10 jahre auch völlig verdreckt im prügelbetrieb mit....

    nicht toll, aber sehr eindrucksvoll :grin:

    http://www.ae-rental.de

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