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Flugpunkt in ~50 cm dicke Stahlbetondecke

  • christian hackmann
  • 12. November 2007 um 00:06
  • christian hackmann
    Beiträge
    138
    • 13. November 2007 um 14:09
    • #21

    WAAA ich bin auch nen perverser Lucker! DAMED *lach*

    Ich komme heute innen Bühnensaal um was durchzumessen (Höhe der Abgehangenen Decke) was sehe ich? massenweise Pläne und 4 Typen die drüberhocken =)

    Auf die Frage "Wer seid ihr den?" kam nur "Stadt Neuss Hoch/Tiefbauamt + Statiker".

    Scheiße habe ich geweint vor lachen :P

    Habe das mit denen durchgelabert Fazit:

    Kein Problem, machen mir alles fertig!
    Statiker meente werden dann ca. ~400 Kg pro Punkt, also noch Fragen?!

    Soweit danke an alle Helfer =)

    MfG hackmann

    Dass eine Lampe defekt ist, wenn sie nicht mehr leuchtet, ist einleuchtend.
    TuneBase.FM - We change everything!

  • elektrikus
    Reaktionen
    12
    Beiträge
    234
    • 13. November 2007 um 16:30
    • #22

    Da fallen ja Ostern und Weihnachten zusammen, oder?!

    Erst läßt sich jemand davon überzeugen, die Montagearbeiten fachgerecht durchführen zu lassen und dann wird die Statik auch noch VORHER gerechnet.
    So macht Pa-Forum Spaß !

    Gruß
    Elektrikus

    Wer amtliche Signaturen nachmacht oder verfälscht,
    oder nachgemachte oder verfälschte amtliche Signaturen in den Umlauf bringt
    wird mit Ohringer nicht unter 2 Jobs pro Woche bestraft.

  • LightFaden
    Profi
    Beiträge
    626
    • 13. November 2007 um 16:49
    • #23
    Zitat von "Christian Hackmann"

    WAAA ich bin auch nen perverser Lucker! DAMED *lach*


    Gibt's den Satz auch in richtigem Deutsch oder Englisch?
    Tut mir leid, aber ich konnte nicht widerstehen...

    Liebe Grüße
    Mathias Burger

  • chris neumann
    Beiträge
    146
    • 14. Dezember 2007 um 13:21
    • #24

    Hallo zusammen,

    bin zwar "frischling" hier gebe aber trotzdem kurz meinem Senf dazu, da ich in diesem Jahr zweimal eine solche Installation vorgenommen habe.

    1. sollte gleich zu der ersten Begehung der Architekt/ Statiker hinzugenommen werden. Gerade bei öffentlichen Gebäude eine wichtige Sache.

    2. Mit diesem leg man vor Ort Punkte fest, an denen ein Flugpunkt gesetzt werden darf. Der Statiker wird Dir dann schriftlich geben mit wieviel KG jeder einzelne Punkt belastet werden darf.

    3. Die Befetigung selber, hier würdeich in erster Linie versuchen einen Flugpunkt immer an tragende Halle teile zu setzen. (Betonunterzüge oder auch oft verwendet Leimbinder.) Um sie herum ein "U" aus ausreichen stark dimensionierten Stahl und unten dran eine Lochschraube. Verschraubt und anschließend verschweist.
    Das du wird an den Trägern mittel zweier durchgehender Gewindestangen befestigt, welche mit Scheibe und Selbstsichernder Mutter gekontert weden.

    3.1. Die eben schon beschriebene Möglichkeit mit der Platte und der Lochschraube. Auch dies ist möglich, auch wenn ich die erste Variante nach möglichkeit immer vorziehen würde.

    4. An den Punkten immer ein Schild mit der max. Belastung anbringen!!

    So bin ich bis jetzt immer gut gefahren.

    Gruß

    chris

    Kann mir mal endlich jemand einen Elektriker schicken?! Sonst muss ich heute abend wieder die Kerze nehmen.

    (Orginalauszug aus einem Schreiben einer Mieterin an Ihre Wohnungsbaugesellschaft)

  • elektrikus
    Reaktionen
    12
    Beiträge
    234
    • 15. Dezember 2007 um 19:30
    • #25

    chris neumann:
    Lochschraube????

    Lochschrauben sind Schrauben, die innen hohl sind. Einsatzgebiete z.B. in der Medizintechnik.

    Wenn Du Ringmuttern nach DIN 582 meinst, solltest Du das auch schreiben. Das erleichtert den Mitlesenden das Verstehen ungemein.

    Nochmal zurück zum Montageproblem: Fachfirmen aus Heizungs- und Elektroinstallation sind sicher vertraut mit der Materie und dem auf dem Markt verfügbaren Material der Befestigungstechnik.
    ABER: hier geht es um eine Installation, die den Anforderungen nach BGV C1 genügen muß. Dieser Punkt sollte VORHER abgeklopft werden. Dann klappt's auch mit der Abnahme.

    Gruß
    Elektrikus

    Wer amtliche Signaturen nachmacht oder verfälscht,
    oder nachgemachte oder verfälschte amtliche Signaturen in den Umlauf bringt
    wird mit Ohringer nicht unter 2 Jobs pro Woche bestraft.

  • Christoph
    Profi
    Beiträge
    166
    • 16. Dezember 2007 um 01:54
    • #26

    N`abend zusammen,

    hier kam gerade der Begriff "gerissener Beton" auf. Ich möchte hier für etwas Aufklärung sorgen, was diesen Begriff angeht:

    Jede Betondecke und jeder Betonträger wird in der oberen Hälfe (Im Querschnitt betrachtet) gestaucht und in der unteren Hälfte gesteckt. Durch das Strecken entstehen mikroskopische Risse. Deshalb wird die untere Hälfte eines Trägers oder einer Decke auch Risszone (oder gerissener Beton) genannt. Das ist völlig unproblemematisch und ein natürlicher Effekt, der nichts über die Qualität des Werkstoffs aussagt.
    Gute Erfahrung habe ich mit Ankern von Würth gemacht. Die Klebeanker sind zur Montage in Decken im übrigen völlig ungeeignet, da das Harz Newton folgt und wieder aus dem Loch rausläuft. Stählerne Schwerlastanker sind das Mittel der Wahl.

    Grüße

    Christoph

    Christoph Ginzel
    Meister für Veranstaltungstechnik

    COMA media GmbH

    cginzel@comamedia.de

  • chris neumann
    Beiträge
    146
    • 16. Dezember 2007 um 10:12
    • #27
    Zitat von "Elektrikus"

    chris neumann:
    Lochschraube????

    Lochschrauben sind Schrauben, die innen hohl sind. Einsatzgebiete z.B. in der Medizintechnik.

    Wenn Du Ringmuttern nach DIN 582 meinst, solltest Du das auch schreiben. Das erleichtert den Mitlesenden das Verstehen ungemein.

    Wenn wir schonmal beim Klugscheissern sind, dann aber bitte auch richtig.
    Wenn schon Ringschraube... :D Ne Ringmutter ich ich nur verschweißen. ..

    Nochmal zurück zum Montageproblem: Fachfirmen aus Heizungs- und Elektroinstallation sind sicher vertraut mit der Materie und dem auf dem Markt verfügbaren Material der Befestigungstechnik.
    ABER: hier geht es um eine Installation, die den Anforderungen nach BGV C1 genügen muß. Dieser Punkt sollte VORHER abgeklopft werden. Dann klappt's auch mit der Abnahme.

    Gruß
    Elektrikus

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    Kann mir mal endlich jemand einen Elektriker schicken?! Sonst muss ich heute abend wieder die Kerze nehmen.

    (Orginalauszug aus einem Schreiben einer Mieterin an Ihre Wohnungsbaugesellschaft)

  • deep-house
    Verifiziert
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    798
    Marktplatz Einträge
    3
    • 16. Dezember 2007 um 12:19
    • #28
    Zitat


    Chistoph schrieb:


    N`abend zusammen,

    hier kam gerade der Begriff "gerissener Beton" auf. Ich möchte hier für etwas Aufklärung sorgen, was diesen Begriff angeht:

    Jede Betondecke und jeder Betonträger wird in der oberen Hälfe (Im Querschnitt betrachtet) gestaucht und in der unteren Hälfte gesteckt. Durch das Strecken entstehen mikroskopische Risse. Deshalb wird die untere Hälfte eines Trägers oder einer Decke auch Risszone (oder gerissener Beton) genannt. Das ist völlig unproblemematisch und ein natürlicher Effekt, der nichts über die Qualität des Werkstoffs aussagt.
    Gute Erfahrung habe ich mit Ankern von Würth gemacht. Die Klebeanker sind zur Montage in Decken im übrigen völlig ungeeignet, da das Harz Newton folgt und wieder aus dem Loch rausläuft. Stählerne Schwerlastanker sind das Mittel der Wahl.

    das mit den Rissen ist prinzipiell richtig, aber da man nicht genau vorher sagen kann wo die Risse entstehen und wie groß sie genau sind, muß die Verankerung eine "gewisse Sicherheit" haben, damit der im ungünstigstens am Dübelloch entstehende Riß nicht durch die Weitung die Reibungskraft abbaut und der Dübel herausfällt.
    Risse in der Zugzone kann man meist ohne Mikroskop sehen, manchmal werden geplanter Weise die bis 0,1mm groß, die ungeplanten noch größer, falls die Bewehrung zur Rissbreitenbegrenzung ungleichmäßig ausgeführt wurde.
    Deswegen besitzen alle Schwerlastanker (wir sprechen hier nicht über Nylondübel für Küchenleuchten ;) ) eine Zulassung für die gerissene Zugzone. Solche Systeme arbeiten mit Hinterschnitttechniken o.ä.

    Auch die Firma Würth hat Anker die dafür Zulassung haben, dann steht es explizit dabei !!! Nur die darf man in der Zugzone einsetzen.

    Einige Klebeanker sind durchaus auch für die gerissene Zugzone und Deckenmontage geeignet, denn es gibt 2K Harze die werden aus Kartuschengepresst und sind eher dickflüssig. Auch Klebeanker haben Zulassungen und Verarbeitunganweisungen, da hilft nur Nachlesen- Nachfragen und beraten lassen.

    Nochmal: es dürfen nur für die Montageart zugelassene Anker eingesetzt werden !!! egal ob Stahl oder Verbundanker.

    siehe auch: http://elkage.de/PHP/fachbegriffe.php?id=532

    Gruß UweS.

  • Light Alex
    Beiträge
    197
    • 16. Dezember 2007 um 15:33
    • #29

    Wenn ich das hier so lese...mhhh...

    Der ein oder andere hat schon darauf hingewiesen...aber OHNE STATIKER geht hier nichts!!! Bevor der nicht sein ok gibt und die Last pro Flugpunkt ansagt, würde ich nichts montieren! Bestenfalls bestellt man Statiker und Montagefirma zum selben Termin!

    Nur, wenn hier kein Statiker drübergeschaut hat und es passiert was, wandern die falschen Leute in den Knast, oder zahlen ihr Leben lang für Tote und Schwerverletzte!

    Angenehmes Wochenende noch...

    Grüße

    CTS Eventtechnik
    Rau & Hein, Gesellschaft für Medien- und Veranstaltungstechnik
    http://www.cts-eventtechnik.de

    Vorsitzender Prüfungsauschuss IHK / sowie Ausbilder

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