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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

BMS 4550 vs. 18Sound 1424BT vs. BMS4552ND

  • Peerless
  • 19. November 2007 um 12:09
  • Peerless
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    • 19. November 2007 um 12:09
    • #1

    so Freunde des Forums :) Ich bin mir nicht ganz schlüssig, welchen der beiden Hochtöner ich auf meinen bereits vorhandenen Oberton 15B450 loslassen möchte... als Horn habe ich ein RCF HF94 erkoren, welches sowohl 1"er wie auch 1,4"er aufnehmen kann und welches ich auch passend drehen kann, wenn ich 2 tops nebeneinander stelle. Als Trennfrequenz schwebte mir ca. 1khz vor, der Horn Cutoff liegt bei 500 Hz.

    Nun die Frage, ob einer der Treiber mit dieser Trennregion besser zurecht kommt, bzw. womit ich klanglich besser liege (sprich Plastik vs. Metall)... ich hab leider noch keinen der beiden Treiber in Aktion gehört (der 1424bt kommt die Tage dran). Stelle mir aber vor, dass der BMS etwas smoother klingen wird (ich habe bis jetzt nur ein Top das eine Metallmembrane hat und man hat hier deutlich agressivere Zischlaute, auch bei flatter Entzerrung). Das Top wird vormerktlich bei Liveanwendungen seinen Einsatz finden, darum könnte ich mir auch vorstellen dass Metall sich hier besser durchsetzt, bzw. der 1424BT auf grund der größeren Schwingspule etwas die Nase bei der Trennung vorne hat ?

    den 4552ND könnte ich mir auch noch vorstellen, allerdings bin ich mir hier nicht sicher, ob der Treiber die 1khz Trennung mitmacht ?

    http://www.ae-rental.de

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 19. November 2007 um 15:04
    • #2

    wie jetzt?!
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?p=540543#540543

  • MikeMcFluke
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    • 19. November 2007 um 15:34
    • #3

    Ich hab alle genannten Treiber hier... Und auch das HF94.

    1k halte ich für das HF94 zu tief. Von 500Hz Cutoff kann hier nicht die Rede sein. Für die BMSler gilt: 1,5kHz aufwärts...

    Der 1424BT kann tiefer. Das liegt schlicht an der größeren Membran und tieferen Reso des Treibers an sich.

    Klanglich ist sind die BMS halt eine Spur "kleiner", klingen feiner und klirren m.M.n. früher => daher auch höher trennen oder größeres Horn nehmen.
    Der 1424BT klingt eher "smooth", so wie das genannt hast. Ihm fehlt etwas die Brillianz, dafür scheint er mit Lautstärke souveräner umzugehen.

    MIKE

    Laut statt hell...

  • Peerless
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    • 19. November 2007 um 17:05
    • #4

    danke Mike, dein Posting sagt alles :D die "größe" des HF94 machte mich auch stutzig, werde dann trotzdem versuchen tief zu trennen, mal schauen was so geht.

    http://www.ae-rental.de

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 19. November 2007 um 17:15
    • #5

    ...wobei ich beim hf94 den 1"-adapter schöner finde als den 1,4", beim hf64 ist es umgedreht.

  • MikeMcFluke
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    • 19. November 2007 um 18:23
    • #6

    ich habe das HF94 als gesetzt angesehen... Denn bzgl. Abstrahlung sollte man sich das in jedem Fall nochmal ansehen.

    Alternativen wären:
    ME90
    XR1464

    MIKE

    Laut statt hell...

  • Peerless
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    • 19. November 2007 um 20:24
    • #7

    das rcf horn hab ich auf empfehlung von fks, der meinte das 18sound horn würde nicht so sauber spielen :) die geringe tiefe vom rcf horn kommt natürlich auch den lauzeitunterschieden positiv zugute

    das B&C finde ich auch ganz nett, aber das ist dann noch ne Ecke teurer

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  • F.A.Bi.A.N.
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    • 19. November 2007 um 20:52
    • #8

    sauberer als was, das XT oder das XR?
    klanglich ist mit einiger sicherheit das XT am angenehmsten...

  • Peerless
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    • 19. November 2007 um 21:14
    • #9

    das XR stand ursprünglich zur Debatte

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  • Dirk Hahn
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    • 22. November 2007 um 02:04
    • #10

    Hallo Peerless,

    warum versuchst du, diese so "kleinen" Kindergartenspulen so tief anzukoppeln? Auch der 18 Sound ND 1424 BT kann dieses nicht leisten, ohne ganz deutliche Informationen zu geben, obwohl er eine 63mm Coil hat. Kein ernst zu nehmender Hersteller koppelt die 1.4" Treiber mit 75mm Coil tiefer als 2 KHz an. Selbst wenn es anders genannt wird, so stehen die Pegel ab 1 Khz bei -18 dB. Somit umgehen intelligente Entwickler den Grad großer Verzerrungen und optimieren die thermische Belastbarkeit der Treiber. Ihr Erfolg gibt ihnen offensichtlich Recht. Hier im PA-Forum allerdings scheinen Götter die Zeit neu zu bestimmen.

    Viel Erfolg!!

    Viele inverstieren 100 Stunden in Planung und Konzeption, 30 Stunden für die Suche nach den billigsten Komponenten und ärgern sich jahrelang über Selbstbau Lautsprecher.

  • Thomas
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    • 22. November 2007 um 07:07
    • #11

    Ab 2khz kommt man blendend mit nem 1" klar.
    da brauchts keinen 1,4" treiber.

  • Peerless
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    • 22. November 2007 um 09:17
    • #12

    also, wenn die akustische trennung bei 1khz liegt.... dann trenn ich elektrisch ja schon was höher.

    andersherum, das sk212 top wird bei 1,2khz getrennt und ich denke das 2 12er bissl mehr pegel bringen als mein kleiner 15er

    und nun frag ich dich, dirk, warum du mir am telefon erzählt hast, das dein nd1020 ein trennung bei 1,8k-2k mitmacht, wenn der 1,4er das nich können soll ?

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  • Jobsti
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    • 22. November 2007 um 10:21
    • #13
    Zitat von "Peerless"


    andersherum, das sk212 top wird bei 1,2khz getrennt und ich denke das 2 12er bissl mehr pegel bringen als mein kleiner 15er

    Woher weißt du das?
    Meine Messungen hier sagen was GANZ anderes.
    Sowohl Akustisch als auch elektrisch erst Recht.

    MfG

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
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  • Peerless
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    • 22. November 2007 um 11:53
    • #14

    hmm, ich meine ich habe das mit den 1,2k mal im forum gelesen... muss natürlich nicht stimmen. was hast du denn da messtechnisch so ermittelt ?

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  • Jobsti
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    • 22. November 2007 um 12:47
    • #15

    Darf Jmd anders sagen :P
    Bewegt sich aber knapp unter 2K

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
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  • martin
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    • 22. November 2007 um 19:45
    • #16

    Hallo,

    Ich meine auch von einer Trennfrequenz im bereich knapp 2k gelesen zu haben und das macht auch Sinn, je nachdem wo man seine Prioritäten hat.

    Ich trenne meine 2x12/2" (3"VC) ja aktiv und hab da 2 Setups. Sicher waers besser, wenn ich 3 Anlagen hatte die auf den jeweiligen Einsatzzweck hinoptimiert sind, aber als Kleinstunternehmer macht man keine so grossen Spruenge.

    Naja nun hab ich das Standardsetup, Trennfrequenz 1,2k, das bis zu einem gewissen pegel einfach am besten klingt, weil der 12er hier noch wunderbar mit kann und der 2" tut sich auch nicht weh. Ich komm mit der Abstrahlung schoen hin und produziere keine grossen Spruenge, hier speziell vertikal.
    Dan gibts noch das 1,8k Vollgassetup, wo zwar der 12er fest schweindelt, aber dafuer der 2" sich leichter tut, wenn man maximalen pegel rauskitzeln will. Das Setup ist noch sehr rudimentaer, weil ich es in dem raum schwer messen und hoeren kann, aber es funktioniert meiner Meinung nach fuer den zweck. Die 12" "Klirranteile" sind hier angenehmer, als das was der 2" vermeldet wenn man ihn an die Grenze treibt. Klar ist, dass viele der Lehrbuchmeinungen ignoriert werden, aber insgesamt klingt es besser wenn man den Pegel an die Grenze treibt. Da hat der Dirk nicht ganz unrecht, der manfred hats in der 212 realisiert. Hier nehm ich ein paar nachteile auf der einen Seite in Kauf um andere Sachen die Priorität haben zu realisieren.

    Und das ist letztlich das schoene an der aktiven Trennung. Ich hab dann ein laut und ein leise Setup. Will man das passiv haben und auch nennenswerten Pegel machen, wir man hoeher trennen muessen. Sonst verreckt der Treiber. Oder zumindest klingt er so.

    cu
    martin

  • Dirk Hahn
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    • 24. November 2007 um 02:12
    • #17

    Ich glaube, dass ich hier viele erfahrene Entwickler angesprochen habe. Viele erkennen einfach den Spagat zwischen guter Akustik und tief angekoppelten Treibern.

    Es ist keine Kunst, eine toll klingende Box zu kreiren, hierbei verstösst man aber immer gegen den Trend, linearer Frequenzgänge. Hierbei werden Systeme kreiert, die akustisch ausgerichtet sind und typische Amplitudenverlaufsfehler beinhalten.

    Somit sei gesagt, dass es nicht die Künstler hier sind, die nach 10 Minuten einen tollen Amplitudenverlauf haben. Wenn das so einfach wäre, würde jede neue Lautsprecherentwicklung bei mir innerhalb 30 Minuten abgeschlossen sein.

    Mein persönlicher Style ist ist die Verwendung bester Komponenten, und die Soundqualität bei 120 dB, die so gut klingt wie gute Hifi-Boxen bei 97 dB. Mein Erfolg unterstützt mich so sehr, dass ich keinen Katalog mit den besten Frequenzgängen drucken muss. Im Gegenteil, ich erzeuge Mutanten, die so unglaublich gut klingen. Es gibt bisher keinen Kunden, der nicht überaus zufrieden ist. Sonst gäbe es viele Threats hier über misslungene Systeme. Aber hiervon gibt es keinen einzigen. Das sind ca. 1000 Kunden der letzten 4 Jahre.

    Also worin liegt die Kunst, einen guten Lautsprecher zu kreieren? Hören wir schon oder messen wir nur?

    Hierbei stelle ich nicht in Abrede, dass unsere Wissenshaftler mit ihren tollen Messsystemen geringfügige Unterschiede analysieren. Jedoch ist hierbei nicht sichergestellt, dass aus diesen optimalen Produkten auch das optimale erreicht wird.

    Hier handeln neben wenigen Profi´s unzählige Amateure, die mit diesen Informationen versuchen, optimale Ergebnisse zu erzielen. Wie realistisch ist das?

    Viele inverstieren 100 Stunden in Planung und Konzeption, 30 Stunden für die Suche nach den billigsten Komponenten und ärgern sich jahrelang über Selbstbau Lautsprecher.

  • Jobsti
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    • 24. November 2007 um 03:00
    • #18

    Dirk machts andersrum wie andere,
    lineare Box nehmen und mit EQ wieder schepp biegen 8)

    Es gibt viele Speaker die sind super linear.... wenn die Trennung perfekt passt is die Box kerzengerade...
    soll man die Extra schepp biegen oder was meinst du?

    Ist aber logisch, dass man sich die Box anhört, dann weiterbastelt und sich öfters ne andere Trennung anhört, oder fast die gleiche nur mit anderen Bauteilen.
    Dennoch ist hier dann sehr viel Subjektiv, kann jeder anders empfinden.

    MfG

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
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  • Peerless
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    • 24. November 2007 um 10:02
    • #19

    gut, da ich aber gerne tief trennen möchte, weiche ich nun mal von den genannten treibern ab.... bekomm ich denn einen nsd1460 bei 1-1,2k an den 15er angekoppelt ?

    http://www.ae-rental.de

  • Thomas
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    • 24. November 2007 um 10:03
    • #20

    Selbst beweihräuchern ist so toll...
    Ich lese die Dirkschen Beiträge irgendwie schon gar nicht mehr durch.

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