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Wie GP340-Akkus testen?

  • Stephan Graeske
  • 20. November 2007 um 18:04
  • Stephan Graeske
    Profi
    Beiträge
    1.217
    • 20. November 2007 um 18:04
    • #1

    Guten Abend,

    ich habe eine Menge GP340 Akkus und möchte mal aussortieren. Wie testet Ihr die Qualität gebrauchter GP340 Akkus. Es ist keiner dabei, der innerhalb von Minuten leer ist. Aber ich möchte alle aussortieren, die weniger als 8 Stunden halten.

    Viele Grüße

    Stephan

    Veranstaltungstechnik, Konferenztechnik, Medientechnik in Bergisch Gladbach bei Köln mieten: http://www.graeske.de

  • treibsand
    Verifiziert
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    1
    • 20. November 2007 um 19:48
    • #2

    Funke morgens anmachen und kurz vor Feierabend alle Akkus wegschmeissen, die in nicht mehr funkenden Funken Dienst leisten... :oops:

    ('tschuldigung, aber dn konnte ich mir wegen b2b nicht verkneifen...)

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Stephan Graeske
    Profi
    Beiträge
    1.217
    • 20. November 2007 um 19:56
    • #3

    Die Idee hatte ich auch schon. Doch Standby-Betrieb ist sicherlich nicht repräsentativ für normalen Betrieb, oder?

    Veranstaltungstechnik, Konferenztechnik, Medientechnik in Bergisch Gladbach bei Köln mieten: http://www.graeske.de

  • tufkatg
    Beiträge
    268
    • 20. November 2007 um 20:03
    • #4

    gaffa um den sendeknopf und das pfeifen ignorieren :D

    nein, Standby ist nicht repräsentativ. aber meinst du die akkus sollten 8 Stundne Sendebetrieb aushalten?

    Zitat


    Dann hat er zwar statt "Verwertung von Veranstaltungstechnik" anstelle von Vermietung geschrieben, aber egal...

  • tonmischer
    Beiträge
    205
    • 20. November 2007 um 21:15
    • #5

    Du kannst die Funkmikros ja auch noch vor einen Musik abspielenden Studiomonitor stellen. Dann sollte es einigermassen passen :D

  • Stephan Graeske
    Profi
    Beiträge
    1.217
    • 20. November 2007 um 22:11
    • #6

    Die Akkus, die nach 8 Stunden Standby leer sind, gehören sicherlich aussortiert. Aber die Akkus, die nach 8 Stunden noch fit sind müssen nicht unbedingt einen normalen Arbeitstag von 8 Stunden genügen. Darum geht es mir.

    Veranstaltungstechnik, Konferenztechnik, Medientechnik in Bergisch Gladbach bei Köln mieten: http://www.graeske.de

  • troebbe
    Beiträge
    50
    • 20. November 2007 um 22:22
    • #7

    Ich würde die so pi mal Daumen auf 12h Standby-Zeit testen. Dann hast du schon mal eine grobe Sortierung, welche 8h-Normalbetrieb vermutlich nicht aushalten. Recht genauer gehts auch gar nicht, meiner Meinung nach, weil nämlich die Funken ganz unterschiedlich benutzt werden, je nach dem, wer die grad in der Hand hält.
    Vielleicht kannst du ja auch den Strombedarf der Funken im Betrieb und Standby messen, dann kannst du auch besser abschätzen, nach wieviel Stunden Standby ein Akku nicht mehr zu gebrauchen ist. Mehr fällt mir nicht ein.

    Wer nach alle Seiten offen ist, kann nicht ganz dicht sein.

  • DJ Detto
    Profi
    Beiträge
    2.178
    • 20. November 2007 um 22:49
    • #8

    Ich würde das so machen wie bei einer "Entladekurve" eines Kondensators. Akku aufladen, ohmsche Last dran und dann alle 2 Std Spannung messen (oder auch jede Std.)

    Gruß Detto

    Erfolg hat nur,
    wer das eigentliche Problem wirklich löst!!!

  • johbk
    Verifiziert
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    51
    • 20. November 2007 um 23:36
    • #9

    Sendeknopf festmachen wird wenig helfen (automatische Abschaltung nach bestimmter Sendezeit).
    Wir haben von unseren TK3101 eine simple Ladeschale umgebaut, und einfach eine kleine Glühbirne drangehängt. Das entlädt den Akku vollständig und gleichmäßig, und besser als jedes Ladegerät mit Entladefunktion.

    Lieber Blödeleien als blöde Laien ...

  • tufkatg
    Beiträge
    268
    • 21. November 2007 um 00:08
    • #10
    Zitat von "JohBK"

    Sendeknopf festmachen wird wenig helfen (automatische Abschaltung nach bestimmter Sendezeit).

    war auch mehr als scherz zu verstehen...Dettos Idee klingt gut, nur je nach Akkumenge dürfte damit dann ein Arbeitstag draufgehen...wieviele sinds denn?

    Zitat


    Dann hat er zwar statt "Verwertung von Veranstaltungstechnik" anstelle von Vermietung geschrieben, aber egal...

  • treibsand
    Verifiziert
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    • 21. November 2007 um 07:09
    • #11
    Zitat von "Stephan Graeske"

    Die Idee hatte ich auch schon. Doch Standby-Betrieb ist sicherlich nicht repräsentativ für normalen Betrieb, oder?


    Was bitteschön ist den "Normaler Betrieb" ?!?!?!?!?
    Der Tonmann wird seine Funke auf ganz leise stellen, weil sie ihn nervt, dafür alle halbe Stunde mal drei Worte funken - der Verfolgerfahrer hat das Ding auf'm Headset und hört den ganzen Tag nur zu - der Produktionsleiter hat den Sendeknopf durchgehend gedrückt und hört nicht auf, rein zu schreien - der Lichtie nutzt das Teil dazu, der Dimmerwache ein wenig Musik zukommen zu lassen.
    Was bitteschön ist "normal"?!?!?!?!?
    Und wen stört es, wenn er nach einem 4Std. Dauerfunken mal zur Ladestation geht und sici den (inzwischen wiederaufgeladenen) Ersatzakku holt?

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Mechwerkandi
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    • 21. November 2007 um 08:54
    • #12

    Der Profi verfügt über ein entsprechendes Computer-Ladergerät, wie z.B. Sommer Miniron.

    Da kann ich fünf Akkus nebeneinander dranstöpseln und ein Testprogramm durchlaufen lassen, fallweise sogar mit grafischer Auswertung am PC.
    Das Ding läuft völlig selbstständig, und anhand der Daten kann ich die Akkus selektieren.

  • manuela
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    • 21. November 2007 um 20:33
    • #13

    oder du setzt sie an ein bezahlbares Ladegerät,

    entladen / laden -
    dann an Shunt, 10% Nennlast der Gesammtkapazität,
    ist er nach 8 Stunden noch gut bei der Sache, =OK,

    Andernfalls Vorgang komplett wiederholen, nach dem dritten zu kurz = MÜLL.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Mechwerkandi
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    • 22. November 2007 um 09:10
    • #14

    Shunt ist nich so gut, weil der Strom spannungsabhängig mit zunehmender Entladung sinkt.

    Billiglösung ist eine Glühlampe, weil Kaltwiderstand niedriger. :wink:

    Besser eine Stromsenke..

    Oder wie das heisst.

    Bin ich Elektroniker, oder was? :D

  • mringhoff
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    • 22. November 2007 um 09:43
    • #15

    Man muss doch aus alledem keine Doktorarbeit draus machen.
    Akkus aufladen, dann alle Geräte auf Standby schalten und was nach einer bestimmten Zeit nicht mehr läuft (8 Stunden ist doch gar nicht mal so wenig für etwas ältere Geräte, auch im Standby), das wird entsorgt.
    Und auf Job gibts halt immer wieder mal Leute, die sprechen mehr oder weniger und die Akkus halten mal länger und mal weniger lang. Solange man nicht alle 3-4 Stunden neue Akkus braucht, regt sich doch im Normalfall keiner auf...
    Es sollen ja nur die "Nieten" aussortiert werden oder? Mittelmässige Akkus würde ich einfach weiternutzen und diesen Akkutest immer wieder mal machen...

    Aktuelle Gebrauchtgeräte: hier klicken

  • Stephan Graeske
    Profi
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    • 23. November 2007 um 00:06
    • #16

    Also Rückmeldung zum Geräte-Standby-Test:

    Nach 24 Stunden liefen noch alle Geräte. Einige Geräte zeigten LowBat bei kurzer Sendeprobe.

    Die Akkus sind nicht neu - scheinbar genügt Standby nicht als Messverfahren.

    Veranstaltungstechnik, Konferenztechnik, Medientechnik in Bergisch Gladbach bei Köln mieten: http://www.graeske.de

  • Mechwerkandi
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    • 23. November 2007 um 08:29
    • #17
    Zitat von "Stephan Graeske"


    Die Akkus sind nicht neu - scheinbar genügt Standby nicht als Messverfahren.

    Mein Reden...

    Es bedarf auch keines akademischen Grades, sich von der sicheren Funktion seines Werkzeuges zu überzeugen.

    Man kann das Gesparte natürlich auch in mehr Boxen und fette Amps investieren, damit lässt sich auf der nächsten VA sicherlich besser wichtigtun als mit einem popligen Ladegerät...

  • mringhoff
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    • 23. November 2007 um 09:02
    • #18
    Zitat von "Stephan Graeske"

    Nach 24 Stunden liefen noch alle Geräte. Einige Geräte zeigten LowBat bei kurzer Sendeprobe.

    Das ist doch ganz normal...
    Als "Messmethode" würde ich den Standbylauf ja auch nicht wirklich bezeichnen. Wer es wirklich wissen will und das mit professionellen Werkzeug machen möchte, der kauft sich halt eine große Ladestation, mit der er dann die 20-30 Akkus testen, laden, entladen etc. kann.

    Allerdings würde ich den Aufstand verstehen, wenn es sich um wichtigere im Sinne von neuralgischere Geräte wie z.B. Funkmikros, IEM etc. handelt.
    Aber bei Funkgeräten geht halt der entsprechende User mal schnell zum Koffer und holt sich einen neuen Akku und gut ist es. Falls es sich um jemanden handeln sollte, der den Posten nicht verlassen darf oder kann, der nimmt sich halt einen Wechselakku mit (oder lässt sich per Funkansage von einem Kollegen einen bringen)

    Wir haben seit einigen Jahren die älteren GP200 mit einem größeren Schwung Wechselakkus und nutzen das Standbyverfahren regelmässig zum Entladen mangels Entladefunktion im Ladegerät. Während des "Entladens", das sich bei vollen, guten Akkus auch weit über 36-48h hinziehen kann, probieren wir hin und wieder zu senden. Dann kann es gut sein, daß sich das ein oder andere Gerät mit low Battery meldet, was es sonst vielleicht erst 2-3 Stunden später getan hätte.

    Das machen wir bereits seit Jahren mangels großer teurer Ladestation so und es funktioniert tadellos. Zum Aussortieren von Akkublindgängern genügts und im gewöhnlichen VT-Alltag hat sich noch keiner beschwert. Man kann das natürlich auch professionalisieren...

    Aktuelle Gebrauchtgeräte: hier klicken

  • treibsand
    Verifiziert
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    • 23. November 2007 um 09:57
    • #19

    Im B2B sind gerade GP340 Funken drinnen.
    Kannst ja mal zugreifen. Der Anbieter ist irgendso'n Ingenieurbüro Graeske oder so. :roll: :? :evil:

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Stephan Graeske
    Profi
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    • 23. November 2007 um 12:06
    • #20

    Guten Tag,

    ich bin nun doch ein wenig über manch ironische Anmerkungen überrascht.

    Wir haben einen großen Schwung GP340 gekauft. Alle Geräte incl. Zubehör wurden intensiv getestet und geprüft. Um bei den Akkus auch wirklich die "Schlechten" auszusortieren habe ich an dieser Stelle nach Euren Erfahrungen gefragt und auch einige sinnvolle Antworten bekommen. Alle Teile mit mangelhaftem Zustand wurden aussortiert.

    Ein Teil der guten Geräte wurden bei der BNA angemeldet und bleibt für unseren Bedarf. Ein anderer Teil der guten Geräte wurde auf Standardfrequenzen programmiert und wird nun verkauft. Das dafür B2B genutzt wird, ist sicherlich eine sinnvoll Entscheidung.

    Veranstaltungstechnik, Konferenztechnik, Medientechnik in Bergisch Gladbach bei Köln mieten: http://www.graeske.de

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