Hallo!
Ich will jetzt mal eine öffentliche Leihpreisliste erstellen.
Jetzt ist die Frage für mich wie ich auf meine Preise komme?
Dachte an 5 - 10% des Neuwerts des Teiles + 19% Mwst!?
Wie macht ihr das?
mfg martin
Hallo!
Ich will jetzt mal eine öffentliche Leihpreisliste erstellen.
Jetzt ist die Frage für mich wie ich auf meine Preise komme?
Dachte an 5 - 10% des Neuwerts des Teiles + 19% Mwst!?
Wie macht ihr das?
mfg martin
Das kannst Du als Grundlage nehmen + vergleichbare Angebote auf dem Markt studieren, bestimmte Geräte werden teurer / günstiger am Markt angeboten.
Beispiel: bei den günstigen Digital-live-Pulten von Yamaha lassen sich 5-10% nicht erreichen, bei bestimmten Exoten schon.
anderes Beispiel: Verschleiß und Verbrauch bei Geräten, Nebelmaschinen z.B., Technologie-Aufschlag bei schnell wechselnden Geräten (Projektoren)
Es nutzt vielleicht auch wenn man sich die Zukunft seines Gerätes vor Augen führt und mal über folgende Punkte nachdenkt:
- Wie oft wird es vermietet werden ?
- Was sind meine Fixkosten für das Gerät pro Jahr (Versicherung, Lagerkosten, Reperaturkosten Verschleissteile, Lizenzgebühren)
- Wann soll sich das Gerät armotisiert haben ? Wie lange willst du das Gerät verwenden bzw. einen neuwertigen Ersatz anschaffen ?
Rechnen musst du nun selbst, die Preise der Konkurenz kannst du ja als Orientierungspunkt nehmen. Aber trotzdem würde ich nachrechnen ob sich der Preis lohnt.
"Leihpreisliste" ist schon in sich unlogisch... *scnr*
Zitat von "Volker""Leihpreisliste" ist schon in sich unlogisch... *scnr*
Wieso?
Das macht die Preisfindung und die Rechnungs-/Bezahlvorgänge doch ganz einfach...
Selbst das Finanzamt wird nicht soo sauer, wenn du mal eine Rechnung vergisst... ![]()
Ich denke mal, Volker will auf "Leihpreisliste" anspielen ![]()
Ich denke mal Treibsand auch! ![]()
![]()
Zitat von "4711"Ich denke mal Treibsand auch!
stimmt, ich sollte mal mit mehr Konzentration lesen und nicht nur überfliegen :oops:
Und falls nun Maaatin eine Vermietpreisliste aufstellen will, sollte er bedenken, daß die Preisfindung der Mietpreise stark schwankt.
Das wichtigste Kriterium wird wohl die entsprechende Durchsetzbarkeit auf dem Markt sein. Denn wenn nichts vermietet wird, bringt auch die beste Kalkulation nichts.
Aber das bedeutet nicht, daß man die Jobs nur über günstige Mietpreise hereinbekommt. Wenn man nachhaltig davon leben will oder muss, sollte man sich schon die Rentabilität genau durchkalkulieren.
Eine pauschalisierte, vom Einkaufspreis (zzgl. Verschleiß/Verbrauch) abhängige Rechnung bringt gar nichts:
Beispiel 1: hochwertige Lautsprecheranlage: 2x 15/2, Controller, Amp, gute Kabel, Stative, Cases, Zubehör etc.
Kaufpreis beispielsweise 8.000,- EUR netto.
5% würde hier 400,- EUR Mietpreis bedeuten. Welcher Mieter würde so etwas zahlen?
Beispiel 2: preiswerter Discoeffekt, Kaufpreis incl. Lampe 40,- EUR
Welcher Vermieter würde das Gerät für 5%, also für 2,- EUR vermieten?
Am einfachsten klappt es mit der Mietpreisfindung, wenn man sich mal bei den Kollegen in der Nachbarschaft, in dem Bereich man tätig werden wird, umsieht und die mal kritisch betrachtet und für sich selbst mal durchkalkuliert.
Und nicht vergessen: Nicht die Mietpreise machen den betrieblichen Erfolg aus, sondern eher das drumherum: Der Service, die Materialpflege, die Zuverlässigkeit, die fachliche und menschliche Qualität der Techniker, das Vitamin "B", die Marketingstrategien...
da kann man nur zustimmen,
und bitte mach nicht den fehler und lass die preislisten zum (groß-) teil aus sachen bestehen, die du irgendwo zumieten würdest, nur um größer auszusehen. das führt meist zu nix als ärger. Nen (hier schimpfwort einsezten) in der umgebung schaffts auch regelmäßig teile oder sogar die komplette preisliste verschiedener verleihen als seine zu veröffentlichen....inklusive rechtschreibfehlern und als highligt sogar die telefonnummern der origialunternehmens in den agb...was dann schon fast wieder als werbung zählt...
Zitat von "mringhoff"Alles anzeigenUnd falls nun Maaatin eine Vermietpreisliste aufstellen will, sollte er bedenken, daß die Preisfindung der Mietpreise stark schwankt.
Das wichtigste Kriterium wird wohl die entsprechende Durchsetzbarkeit auf dem Markt sein. Denn wenn nichts vermietet wird, bringt auch die beste Kalkulation nichts.
Aber das bedeutet nicht, daß man die Jobs nur über günstige Mietpreise hereinbekommt. Wenn man nachhaltig davon leben will oder muss, sollte man sich schon die Rentabilität genau durchkalkulieren.Eine pauschalisierte, vom Einkaufspreis (zzgl. Verschleiß/Verbrauch) abhängige Rechnung bringt gar nichts:
Beispiel 1: hochwertige Lautsprecheranlage: 2x 15/2, Controller, Amp, gute Kabel, Stative, Cases, Zubehör etc.
Kaufpreis beispielsweise 8.000,- EUR netto.
5% würde hier 400,- EUR Mietpreis bedeuten. Welcher Mieter würde so etwas zahlen?Beispiel 2: preiswerter Discoeffekt, Kaufpreis incl. Lampe 40,- EUR
Welcher Vermieter würde das Gerät für 5%, also für 2,- EUR vermieten?
Am einfachsten klappt es mit der Mietpreisfindung, wenn man sich mal bei den Kollegen in der Nachbarschaft, in dem Bereich man tätig werden wird, umsieht und die mal kritisch betrachtet und für sich selbst mal durchkalkuliert.
Und nicht vergessen: Nicht die Mietpreise machen den betrieblichen Erfolg aus, sondern eher das drumherum: Der Service, die Materialpflege, die Zuverlässigkeit, die fachliche und menschliche Qualität der Techniker, das Vitamin "B", die Marketingstrategien...
Das stimmt - Bei sowas ist das ja klar. (Gerade bei Sets)
Aber z.B. bei MH´s trifft das schon zu.
Ware die zugemietet wird kommt eh nicht rein.
Schonmal vielen Dank für eure Tips - haben mir schon was weiter geholfen :wink:
Würde die Sache aus verschiedenen Seiten betrachten:
- Guck doch mal was du im Web an Preisen findest
- Man weiß ja in etwa was die lokale Konkurrenz so nimmt
- Man weiß ja in etwa was die Kunden bisher so gezahlt haben und wo sie mal geschluckt haben
- Man betrachte sich sein Lager und guckt was oft rumsteht und was viel rausgeht
- Man betrachte sich den Verschleiß der Artikel [bei ner Lampe meist höher als bei nem Mikro oder ner Box]
- Man betrachte den Anschaffungspreis
- Man betrachte die Kosten für das Lager
- Man betrachte die Kosten für Kontrolle und Reinigung nach der Rückgabe [soweit nötig]
Und bekommt im Endeffekt im großen Rahmen von 0 % [oft Kabel, Stative] bis 10 % [gibts teilweise bei Beamern und Notebooks] unterschiedliche Verleihpreise.
Als ich begonnen hab war die Faustregel: 1,5 % bei Ton, 2,5 % bei Licht. Tendenz bis zum heutigen Tag: Es ist eher teurer geworden, dafür gibts mehr Rabatte :twisted:
Zitat von "Seven"Tendenz bis zum heutigen Tag: Es ist eher teurer geworden, dafür gibts mehr Rabatte :twisted:
das is ja sowieso gang und gebe.
Biete erstmal alles zu hohen Listenpreisen an und gib einfach jedem der da kommt sofort großzügig Rabatte, das wirkt immer so nett... ![]()