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Präsident des DIW fordert Mehrwersteuer erhöhung auf 25%

  • toadie
  • 18. Mai 2010 um 11:36
  • toadie
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    • 18. Mai 2010 um 11:36
    • #1

    Der gute Klaus F. Zimmermann, Präsident des DIW, fordert eine Mehrwertsteuererhöhung auf 25%,

    sagt ihm was ihr davon haltet....

    hier kann man ihm schreiben.

    http://www.diw.de/de/diw_01.c.10…nn_klaus_f.html

    Gruß
    toadie

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  • treibsand
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    • 18. Mai 2010 um 12:43
    • #2

    Willste ne ehrliche Antwort haben?
    Wir sind (als Staat) total überschuldet und werden (als Bürger) die Zeche zahlen müssen. So oder so. Ob durch Inflation, Kaputtsparen oder (Mehrwert)Steuererhöhungen.
    Alternativ könnte auch jeder Bürger einen 5stelligen Betrag in die öffentlichen Kassen buttern.

    Wir ersticken an der Zinslast - freuen uns aber gleichzeitig über die hohen Gewinnausschüttungen die wir durch die staatlichen Fonds zurückerhalten. zeitgleich jammern wir, dass es uns soo schlecht geht, wir Hartz4-Empfänger bezahlen müssen oder langzeitarbeitslos sind. Das eigentliche Problem ist doch: wir haben uns einen Lebensstandard angewöhnt, den wir nicht bezahlen können. Und jetzt wo es mal zwackt, weil andere Mist gebaut haben und uns mit hineinziehen (nein, nicht nur die Griechen oder die Banken - auch die Politik!), stellen wir fest, dass unsere eh schon leeren Taschen nochmal richtig belastet werden.

    Jetzt erweist sich die deutsche Mentalität zum Privatsparen als Krux - der "böse Geist der Inflation" schwebt über uns und diejenigen, die ihn als Geist outen und Wege aufzeigen, bekommen auf die Schnautze...

    Die inflation muss nicht kommen - aber sie könnte.

    ...ansonsten ist das wiedermal ein Thread für's nächste Politikforum...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Bernd Masu
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    • 18. Mai 2010 um 13:51
    • #3

    6 % Preiserhöhungen (oder mehr) - wären dann auch in der VA-Branche.
    Dann kostet z.B. der Drink statt 6,- Euro dann (gerundet) 6,40 ?

    Ich befürchte eher, daß so eine MWSt.-Erhöhung dann klammheimlich zur Gewinnsteigerung ausgenutzt wird ?

    "Lärm"-aber meinen Fans gefällts :grin:

  • toadie
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    • 18. Mai 2010 um 14:07
    • #4

    @ treibsand

    klar is ja auch alles logisch, wenn ich mal kein geld mehr habe such ich mir auch den erst besten den ich sehe und nehm ihm einfach ein viertel von dem was er mit ehrlicher Arbeit verdient hat... natürllich ohne eine entsprechende Gegenleistung zu erbringen, ich erzähl ihm dann einfach das ich das Geld für meine mittellose schwester benötige, die durch die Miswirtschaft der Banken ihr gesamtes Kapital verloren hat und ohne seine Mittel insolvenz anmelden müßte, und damit das allgemeinwohl meiner Familie gefährdet...

    Wie unlogisch ist das denn ?
    Nur weil man keine Kohle hat, kann man nicht einfach anderen in die Tasche greifen.
    Was machst du wenn dir das Geld aus geht, leihst du dir bei der Bank neues oder sparst du?

    Ich finde wir könnten mal an den Regulierungsbehörden und Politikern sparen, einfach ersatzlos streichen... für fünf Jahre bekommt die Exekutive das auch ganz alleine hin....

    Gruß
    toadie

    Physik kann man nicht überlisten

  • test
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    • 18. Mai 2010 um 14:59
    • #5

    der behörden apparat ist billiger als du denkst und auch nicht so ganz sinnlos.
    wie wäre es denn wenn wir z. b. mal vom staat verlangen, seine beamten auch in die rentenkasse einzahlen zu lassen?
    wie wäre es, wenn man mal alle gesetze darauf abklopfen läßt ob durch sie das leben billiger wird oder nicht?
    ...

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  • Kracky
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    • 18. Mai 2010 um 15:07
    • #6
    Zitat von "test"

    wie wäre es denn wenn wir z. b. mal vom staat verlangen, seine beamten auch in die rentenkasse einzahlen zu lassen?

    Zum einen mßtest du dann die Bezüge entsprechend anpassen, zum andern schaufelst du nur Geld von Kasse A in Kasse B, wo wir dann beim Thema Verwaltungsaufwand wären der zusätzliche Kosten verursacht.

    Es gibt genügend Punkte bei denen man ansetzen kann, ein großer davon wäre mal zu schauen welche Subventionen den wirklich noch zeitgemäß sind. Bzw. ich kann nicht den großen Gönner spielen wenn ich kein Geld habe um meine Schulden zu bezahlen.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

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  • test
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    • 18. Mai 2010 um 17:20
    • #7

    das mit dem umschaufeln stimmt nur bedingt. es wäre dann nämlich nicht mehr billiger lehrer zu verbeamten. die nicht mehr zu leistenden rentenzahlungen waren dafür DAS argument. ein lehrer muß in meinen augen auch kein beamter sein.
    subventionen ist das zweite große feld. des weiteren hätten wir da noch das große feld der unterbesetzten betriebsprüfer. warum ist es denn so, das ein klein betrieb mit ein wenig glück so alle 30 jahre geprüft wird? 20 reicht doch um genug zu hinterziehen :)

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  • treibsand
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    • 18. Mai 2010 um 19:59
    • #8
    Zitat von "toadie"

    @ treibsand

    klar is ja auch alles logisch, wenn ich mal kein geld mehr habe such ich mir auch den erst besten den ich sehe und nehm ihm einfach ein viertel von dem was er mit ehrlicher Arbeit verdient hat...
    [...]
    Nur weil man keine Kohle hat, kann man nicht einfach anderen in die Tasche greifen.


    Die Sache ist ja ein wenig anders gelagert; Ludwig XIV (l'etat c'est moi), ist seit 1989 Geschichte: "Wir sind das Volk". Dementsprechend sind die Staatsfinanzen nunmal auch unsere - wir haben sie nur den falschen Finanzberatern anvertraut...
    Nun sind WIR also dafür zuständig, diese Finanzen wieder ins Lot zu bringen. Wir können nun überlegen, woher das bereits ausgegebene Geld kommen soll. Sparen ist jedenfalls nicht die alleinige Lösung, schon garnicht um schnell von den Schulden runterzukommen. In bestimmten Bereichen müssen die Ausgaben weiterlaufen (wenn nicht sogar gesteigert werden), um nicht später doppelt und dreifach zu zahlen, weil z.B. Schäden nicht rechtzeitig beseitigt wurden.

    Zitat von "toadie"

    Was machst du wenn dir das Geld aus geht, leihst du dir bei der Bank neues oder sparst du?

    Ich bemühe mich, an neues Geld zu kommen - wovon sollte ich auch sparen, wenn ich keine Kohle mehr habe?
    Natürlich MUSS zeitgleich auch die Ausgabenseite reduziert werden, sonst lande ich ja wieder in der selben Falle. Arbeiten gehen klappt leider nicht immer und im Bezug auf den Staat nunmal garnicht. Aber letzterer macht das eben über Steuern, abgaben & Co. von denen wir alle profitieren!

    Zitat von "toadie"

    Ich finde wir könnten mal an den Regulierungsbehörden und Politikern sparen, einfach ersatzlos streichen... für fünf Jahre bekommt die Exekutive das auch ganz alleine hin....

    Diese Idee find ich ehrlich gesagt ganz charmant. :wink: Ich befürchte nur, dass die Wahl und das Ergebnis danach ein Debakel werden; incl. der internationalen Beziehungen/Verpflichtungen. Und leider spart man an diesen paar Politikmarionetten deutlich zu wenig, wenn man das mal mit den Zinsen für die momentane Zinslast vergleicht!
    Und die Zinslast ist das eigentliche Problem: Schulden weg! unnötige/unsinnige Subventionen Weg! Es würde mich nicht wundern, wenn danach der MwSt Satz auf einheitliche (kein verminderten 7%!!!) 5-10% sinken könnte!!!


    In aller Deutlichkeit: ich bin nicht für 25% MwSt - aber wenn das ein norwendiges Übel ist, um die Schulden loszuwerden...
    ...nur traue ich leider auch keinen aktuellen Politikern zu, dass sie die 25% zur NACHHALTIGEN Schuldentilgung verwenden.
    Ausserdem sind Steuererhöhungen immer ein Grund, den Kosten aus dem Weg zu gehen und weniger Umsatz zu machen (s. Tabaksteuer) :?

    :arrow: Politik-/Wirtschaftsforum.

    edith:

    Zitat von "Sebastian Taubald"

    einen Großteil der Politiker, sollte man das Gehalt kürzen und somit die Schulden tilgen


    Nur zur Verdeutlichung:
    Die z.Zt. 622 Abgeordneten des deutschen Bundestags verdienen lt. Wikipedia € 7.668 pro Monat - lt. Bund der steuerzahler (steuerzahler.de) wächst unsere Staatsverschuldung aber um € 4.400 pro Sekunde...
    selbst, wenn wir den Bundestag ohne Nahchfolge auflösen, kommen wir nach den ersten 20 Minuten des Monatsersten wieder in die roten Zahlen!!!
    Vorschläge für die restlichen 43.180 Minuten?!?

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

    2 Mal editiert, zuletzt von treibsand (18. Mai 2010 um 22:02)

  • Sebastian Taubald
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    139
    • 18. Mai 2010 um 20:47
    • #9

    Hallo,

    einen Großteil der Politiker, sollte man das Gehalt kürzen und somit die Schulden Tilgen und nicht immer an uns aus lassen, die ihr Geld verdienen und nicht nur bekommen! Diesen teilweise "Möchtegernpolitikern" wird doch fast alles in den Ar... geschoben und bekommen ein Haufen Geld dafür! Und für was? Damit Ihnen die Idee kommt uns nochmehr zu belasten??

    25% Mwst--> nein Danke. Für was?? Alles wird teurer, ich verdiene das gleiche wie zuvor. Diese Affen bekommen jedes Jahr Gehaltserhöhungen für´s Scheisse bauen?

    Entschuldigung für die Kraftausdrücke, aber das ist wenigstens Ehrlich und Direkt!!
    Hoffentlich wird Deutschland wach und lässt es sich nicht gefallen!

    Gruß Sebastian

  • tufkadib
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    • 18. Mai 2010 um 22:31
    • #10
    Zitat von "treibsand"


    Wir sind (als Staat) total überschuldet und werden (als Bürger) die Zeche zahlen müssen. So oder so. Ob durch Inflation, Kaputtsparen oder (Mehrwert)Steuererhöhungen.
    Alternativ könnte auch jeder Bürger einen 5stelligen Betrag in die öffentlichen Kassen buttern.

    Das Problem ist vielschichtig:
    enorm gewachsenes Ungleichgewicht der Verdienste / Vermögen, zerstörte Inlandsnachfrage (seit den 90ern sinken die Realeinkommen, z.B. in Schweden stiegen sie in derselben Zeit um ca. 25%), Fiatgeld, politischer Größenwahn, unausgegorenes Konstrukt EU,...
    Eine Sache, da hast Du leider recht, steht schon glasklar fest, und zwar, wer die Zeche zahlen darf: die Bürger. Und auch diese Kröte wird der Deutsche wieder schlucken, murrend zwar, aber nicht (auf)muckend.

    Haben wir in Deutschland wirklich über unsere Verhältnisse gelebt, waren faul und träge? Nein. Abgesehen von einigen asozialen Elementen, die den Hals nie voll genug bekommen können (und evtl. auch für katastrophale Fehlentscheidungen fürstlich entlohnt wurden), hat doch jeder Bürger auf seiner Arbeit das Beste gegeben, Lohneinbußen und längere Arbeitszeiten hingenommen, seine Steuern abgeführt, kommunale Abgaben entrichtet. Und all das soll nicht reichen?
    Wie hätte man es denn gern? Ein Volk von Sklaven, die gleich an ihrem Arbeitsplatz schlafen und nur für Kost / Logis arbeiten?

    Vielleicht kippt das ganze Wirtschaftssystem und vor allem der Zinswucher. Vielleicht kommt man auch wieder dahin, daß man einsieht, daß Geld sich nicht aus sich selbst heraus vermehren kann und daß es witzlos ist, Geld ohne Deckung auszureichen.

    MfG
    DirkB

  • ometa
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    • 18. Mai 2010 um 23:36
    • #11

    Wach werden? Bitte nicht! Wir verdienen doch alle unser bestes Geld mit Atzen-Songs auf dem Schützenfest. Wollt ihr etwa eure PAs für einschläferndes Polit-Gequatsche von mittellosen Gerechtigkeitsrevoluzzern aufbauen, und später mitschuldig daran sein, wenn es keine Bananen mehr gibt und wir alle Trabant fahren müssen?

    Wir (als PA-Verleiher, VA-Techniker, etc.) dürfen hier nicht jammern, sondern wir müssen die Umstände als Chance sehen!
    Der Bedarf an lautmalerischen VAs leeren Inhalts, welche durch wenig qualitative Reproduktionstechnik realisiert werden können, wird in den kommenden Jahren drastisch steigen - wenn unsere durch Händy-Beschallung entwöhnten Kinder im konsumfähigen Alter sind. Daraus folgt doch, dass man mit wenig finanziellem Einsatz, hohe Rendite einfährt!

    Eine Erhöhung der Mehrwertsteuer ist also nicht nur ein kleiner Griff in unseren Geldbeutel, sondern auch Vorraussetzung für mehr Umsatz, da so Anreiz für mehr Ablenkung von den Problemen in der Allgemeinheit geschaffen wird.

    http://www.nachdenkseiten.de

  • blade11
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    • 18. Mai 2010 um 23:59
    • #12

    Ich sehe das als Wirtschaftingenieur mal so:

    Wenn die MWST steigt, dann haben die Leute logischerweise weniger Geld zum ausgeben. Also wird psychologisch nachvollziehbar natürlich gespart und wo spart man denn??? Richtig, an Sachen die man nicht unbedingt braucht...das ist nicht Essen und kein Auto...das sind Luxusgüter wie TV und Gastronomie-/Veranstaltungsgewerbe. Wen trifft dass dann: Die Jungs aus dem Pa- und dem Party-Pa-Forum. Wo ist da die Chance? 30% von uns werden insolvent gehen...wenn man das mal weiter spinnt. Uns braucht sogesehen keiner zum Leben, also wird an uns auch früher oder später gespart!

    Im Osten ist das schon die Regel...da gibts für Veranstaltungen immer mehr ausm Dorf, die fürn Bier Mukke machen...das wird dann auch die Kollegen ausm Westen immer mehr aus dem Geschäft drängen...da ich in der Mitte wohne, bekomme ich beide Seiten mit.

    Wir müssen sparen und effektiver werden. Da ist mehr Sparpotential als durch alle MWST-Erhöhungen erreicht werden kann. Beim Strassenbau angefangen, über Steuerreform und bei Beschaffungen für Ämter aufgehört...
    Ich habe mal ein halbes Jahr bei der Stadt Köln gearbeitet. Da werden die irrwitzigsten Geschichten erfunden, da mit man ja den teuersten Videobeamer für die Abteilung von einer Firma bekommt, die die Teile auch noch mind. 30% über Internetpreis verkaufen (eben typisch Rahmenverträge), damit man ja das gesamte Budget raushaut um für das nächste Jahr die gleiche Summe wieder bereitgestellt bekommt. Das ist die Realität. Was da für Gelder verschwendet werden, ist einfach Hammer. Wirtschaftliches Denken gibts da nicht. So lange sich sowas nicht ändert, braucht man über MWST-Erhöhung nicht nachdenken. Meine Meinung.

    http://hoch-zeit-dj.de/

    http://www.dee-age.com

  • matthias erb
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    372
    • 19. Mai 2010 um 00:42
    • #13
    Zitat von "Sebastian Taubald"


    einen Großteil der Politiker, sollte man das Gehalt kürzen und somit die Schulden Tilgen und nicht immer an uns aus lassen, die ihr Geld verdienen und nicht nur bekommen! Diesen teilweise "Möchtegernpolitikern" wird doch fast alles in den Ar... geschoben und bekommen ein Haufen Geld dafür! Und für was? Damit Ihnen die Idee kommt uns nochmehr zu belasten??

    Du hast den Post vor dir aber schon gelesen?
    Treibsand, ich erlaube mir deinen Text zu übernehmen:

    Die z.Zt. 622 Abgeordneten des deutschen Bundestags verdienen lt. Wikipedia € 7.668 pro Monat - lt. Bund der steuerzahler (steuerzahler.de) wächst unsere Staatsverschuldung aber um € 4.400 pro Sekunde...
    selbst, wenn wir den Bundestag ohne Nahchfolge auflösen, kommen wir nach den ersten 20 Minuten des Monatsersten wieder in die roten Zahlen!!!
    Vorschläge für die restlichen 43.180 Minuten?!?


    Meine Meinung:
    Irgendwie müssen die Schulden(UNSERE Schulden, denn - wie oben schon gesagt wurde - wir sind der Staat) abgebaut werden. Wenn eine Steuererhöhung sinnvoll dazu beiträgt muss sie eben kommen, egal ob das der breiten Masse gefällt oder nicht. Meine persöhnliche Lebensqualität verringert sich nicht, wenn Konsumgüter morgen um 6% teurer werden, die hängt von anderen Dingen ab.
    ABER:
    Reich wird nicht, wer seine Einnahmen im Griff hat. Reich wird, wer seine AUSGABEN im Griff hat.
    Sollte eine Steuererhöhung(egal wo) kommen, darf nicht vergessen werden auf der anderen Seite der Bilanz ebenso was zu verändern.

  • blade11
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    • 19. Mai 2010 um 01:19
    • #14
    Zitat von "Matthias Erb"


    Sollte eine Steuererhöhung(egal wo) kommen, darf nicht vergessen werden auf der anderen Seite der Bilanz ebenso was zu verändern.

    Genau das wurde aber noch nie wirklich gemacht...Angefangen beim Wechsel von DM zu € und beim Sprit an der Tanke aufgehört.

    Noch eine EDIT:
    Lieber einem guten Politiker (wenn auch eher selten zu finden), der auch mal was drauf hat und was bewegt 3 € mehr bezahlen, bevor er in die Wirtschaft geht und das 20fache verdient, als den ganzen anderen Lobbyisten 10% Gehalt zu kürzen - die dann lieber zu Shell schicken, Bohrlöcher stopfen :wink:

    http://hoch-zeit-dj.de/

    http://www.dee-age.com

  • Bernd Masu
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    • 19. Mai 2010 um 01:29
    • #15

    Schuldenabbau wäre möglich: z.B. 20 Jahre lang den Soli zur Schuldentilgung einsetzen, und Dtl. wäre schuldenfrei !
    Keine Schulden mehr = keine Zinsen mehr zahlen müssen = 33% des Staatshaushalt einsparen können, UND dadurch auf Neuverschuldung und Steuererhöhungen verzichten können.
    Oder bildlich: 33 % mehr Geld in der Kasse - keine Schulden - keine Zinsen zahlen müssen.

    Arbeitsmarktpolitik: Schon vor elf Jahren lehnte die damalige Bundesregierung -intern- vorliegende Reformen ab. (Daß kann ich sogar beweisen)
    Ich schätze die Steuerverschwendung dadurch auf bis zu 14 Milliarden Euro - jedes Jahr - auch heute.

    Vor 12 Jahren erfuhr ich zum ersten Mal von sinnlosen Maßnahmen an Arbeitslosen.
    z.B. Umschulung eines gelernten Kaufmanns, zum kfm. Sachbearbeiter. (1 Jahr Vollzeit). Obwohl er bereits alles erlernt + Berufserfahrung + sofort einsatzfähig, - soll er es nochmal erlernen.
    Kosten: Umger. 22.000 Euro Steuern - Nutzen: Absolut null - Sinnvoll: Nein - aber viel Profit für diese Schule.
    Trotzdem bestand das Arbeitsamt auf diese Umschulung, und bedrohte den Arbeitslosen mit Sanktionen.

    Oder: EDV-Fachmann mit 13 Jahre Praxiserfahrung - mußte trotzdem einen dreiwöchigen PC-Anfängerkurs absolvieren. Auch hier Drohungen mit Sanktionen, wenn er es nicht macht.

    Heute gibt es immer noch sinnlose Maßnahmen. Pro "Stück" zwar billiger, aber dafür zahlreicher.
    Einen Arbeitslosen zwangen sie, auch zum vierten Mal ein Bewerbungstraining absolvieren zu müssen.
    Eine arbeitslose Frau zwangen sie in zwei Jahren in fünf verschiedenen Maßnahmen - aber sie blieb weiter arbeitslos.
    Einen arbeitslosen Mann steckten sie in drei Weiterbildungen, aber er blieb trotzdem arbeitslos.

    Ergebnis: Sinnlose/nutzlose Steuerverschwendungen.
    Quelle: Von den meisten Betroffenen persönlich, und tlw. deren Unterlagen = Beweise.

    Viele Politiker interessiert diese Steuerverschwendung nicht - denn es ist ja nicht ihr eigenes Geld.
    Sie leben "in ihrer eigenen Welt" - fern von Sorgen - und fern von den Menschen.
    Und viele Geschäftemacher profitieren von der Verschwendung, für ihre Geschäfte.

    Da klingt es wie ein Hohn, daß der Bürger noch mehr Steuern zahlen / aus ihm raus gepresst werden soll,
    obwohl die Politik m.E. genug Geld einsparen könnte - aber nicht einsparen will !

    Ich tanke "nebenan" in der Schweiz. Der Liter Benzin bis zu 30 Cent billiger. Wenigstens muß ich diese Spritsteuern nicht an die "Verschwender in Berlin" zahlen.

    Wäre ich Politiker, dann hätte ich weit mehr Einkommen. Aber ich bin nicht so "Einer wie die ". :twisted:
    Da schlepp ich lieber Kisten, Kabel und Boxen = VA und PA -> macht mir weit mehr Spass ! :grin:

    "Lärm"-aber meinen Fans gefällts :grin:

  • tufkadib
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    • 19. Mai 2010 um 07:10
    • #16

    Bernd Masu:
    Das wäre immerhin mal eine vernünftige Verwendung des Soli, der, was merkwürdigerweise eine ganze Reihe von Menschen nicht weiß, auch im Osten erhoben wird.

    Aber: Ist es denn überhaupt gewollt, daß die Staatsschulden beglichen werden? Immerhin können sich die Kreditgeber so am großen Zinsnapf auf unbestimmte Zeit sattfressen.

    Zudem ist genug Geld vorhanden, es sind ja auch genug Waren vorhanden. Nur ist das Geld in den Händen derer, die durch Politkasper und Meinungsbildner "Lohnzurückhaltung" predigen lassen (Genau dieses Geld wird dann im großen Spielcasino Börse verzockt - es bezahlt der Bürger ja noch einmal, wie derzeit zu sehen). Dort muß man ran.

    MfG
    DirkB

  • matthias erb
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    • 19. Mai 2010 um 11:23
    • #17
    Zitat von "Bernd Masu"

    Schuldenabbau wäre möglich: z.B. 20 Jahre lang den Soli zur Schuldentilgung einsetzen, und Dtl. wäre schuldenfrei !
    Keine Schulden mehr = keine Zinsen mehr zahlen müssen = 33% des Staatshaushalt einsparen können, UND dadurch auf Neuverschuldung und Steuererhöhungen verzichten können.
    Oder bildlich: 33 % mehr Geld in der Kasse - keine Schulden - keine Zinsen zahlen müssen.

    Grandioser Denkfehler.
    Werden die zwölf Milliarden jährlich plötzlich zum Schulden tilgen eingesetzt fehlen sie woanders im Bundeshaushalt, wie stellst du dir das vor?
    Zudem geht deine Rechnung mathematisch nicht auf:
    12 Mrd * 20 Jahre = 240 Milliarden. Die deutsche Staatsverschuldung ist dagegen bei bald zwei Billionen angekommen.

    Zitat

    Nur ist das Geld in den Händen derer, die durch Politkasper und Meinungsbildner "Lohnzurückhaltung" predigen lassen (Genau dieses Geld wird dann im großen Spielcasino Börse verzockt

    Du redest von den Arbeitgebern? Was haben die denn mit dem Treiben am Devisenmarkt am Hut?

  • Bernd Masu
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    • 19. Mai 2010 um 11:56
    • #18
    Zitat von "Matthias Erb"

    Werden die zwölf Milliarden jährlich plötzlich zum Schulden tilgen eingesetzt fehlen sie woanders im Bundeshaushalt, wie stellst du dir das vor?

    Frage: Wofür wird der Soli denn momentan noch ausgegeben ? Vielleicht für irgendwelche Bauprojekte, die Keiner braucht, aber die Baufirmen etc. daran profitieren ?
    Ich war 2004 in Ost-Dtl. unterwegs, und da war schon sehr viel gebaut. Selbst kleine Landstraßen hatten neuen Belag.

    12 Milliarden Euro/Jahr lassen sich einsparen - wenn man will !

    Zitat

    Zudem geht deine Rechnung mathematisch nicht auf:
    12 Mrd * 20 Jahre = 240 Milliarden. Die deutsche Staatsverschuldung ist dagegen bei bald zwei Billionen angekommen.

    OK - hier genauer: Der ganze Aufbau Ost kostete lt. Presse 1,2 Billionen Euro. Würde man das Gleiche nochmal aufwenden, wären unsere Schulden zum größten Teil weg.

    Außerdem könnte man einen neuen Wirtschaftsaufschwung anregen, der weiteres Geld und finanzielle Entlastungen einbringen würde. Aber genau Dieses ! haben die Politiker auch abgelehnt. Kein Interesse an Arbeitsplätze und Wirtschaftsaufschwung.

    Es hat den Eindruck, als ob man Dtl. zum (relativen) Billiglohnland umwandeln will ? Lohndrückerei um bis zu 50 %, oder zwangs-arbeiten ohne Lohn, gibts immer häufiger.
    Jeder Arbeitgeber kann Langzeit-Arbeitslose in Vollzeit beschäftigen, ohne dafür Lohn etc. zahlen zu müssen.

    Immer mehr Jobs werden nur noch als 400,- Minijobs erteilt, z.B. Verkauf oder Gastronomie. Vollzeitstellen werden in zwei Teilzeitstellen, oder gar zwei Minijobs umgewandelt.
    Ob die Leute noch von ihrem Lohn leben können, interessiert die Arbeitgeber nicht. Denn der Staat stockt ja auf.

    Angenommen: Ihr macht eine VA, aber der Veranstalter zahlt Euch gar nichts. Sondern der schickt Euch aufs Amt, um "Hartz-4", ggf. Kindergeld etc. zu beantragen ?
    Solche ähnlichen Vorstellungen haben bereits versch. Arbeitgeber in Dtl. = den Lohn soll der Staat zahlen. Diesen Mißbrauch schätze ich bereits auf mehrere Mio. Arbeitnehmern - und weiter steigend.

    Zitat

    Nur ist das Geld in den Händen derer, die durch Politkasper und Meinungsbildner "Lohnzurückhaltung" predigen lassen (Genau dieses Geld wird dann im großen Spielcasino Börse verzockt.
    Du redest von den Arbeitgebern? Was haben die denn mit den Spekulationen am Devisenmarkt(diesen schlimmen Buben) am Hut?

    Ganz einfach. Weniger (Lohn-)Kosten = bleibt mehr Gewinn übrig. Mit diesem Geld zockt man dann an den Kapitalmärkten, oder läßt zocken. Egal ob Aktien, Devisen, ... oder Schweinehälften(Warentermingeschäfte). Oder gar die weiteren "Glücksspiele" wie Hedge-Fonds, Leer-Verkäufe, usw.

    Irgendwann stehen diese Zocker am Ende ihres Lebens, daß nur von der Gier nach Geld geprägt war.
    Wir haben wenigstens diverse Parties etc. erlebt = wer ist dann wirklich "reicher" ?

    "Lärm"-aber meinen Fans gefällts :grin:

  • matthias erb
    Beiträge
    372
    • 19. Mai 2010 um 13:17
    • #19
    Zitat von "Bernd Masu"

    Ganz einfach. Weniger (Lohn-)Kosten = bleibt mehr Gewinn übrig. Mit diesem Geld zockt man dann an den Kapitalmärkten, oder läßt zocken. Egal ob Aktien, Devisen, ... oder Schweinehälften(Warentermingeschäfte). Oder gar die weiteren "Glücksspiele" wie Hedge-Fonds, Leer-Verkäufe, usw.

    Das halte ich, mit Verlaub, für populistisches Gerede.
    Der Devisenmarkt ist erstmal vorrangig ein Markt zwischen Banken, damit hat der Mittelstand(alles andere kann man in Deutschland getrost ausblenden) garnix zu tun.
    Und dass mit Unternehmensgewinnen Aktien gekauft werden, hast du da irgendwo eine Quelle?
    Natürlich gehen Unternehmensgewinne indirekt(Bankkonto) im Interbankengeschäft um die Welt. Würde es das aber nicht, würde die Wirtschaft überhaupt nichtmehr funktionieren.
    Kurzum: Das an den Löhnen gespart wird, um mit dem eingesparten Geld zu "spekulieren", halte ich für ein Gerücht.
    Aber wo siehst du denn beim Mittelstand, der seit der Finanzkrise oft um die Existenz kämpft, noch großartig was an Spielraum für Lohnerhöhungen drin?

  • Kracky
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    • 19. Mai 2010 um 15:48
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    Zitat von "Matthias Erb"

    Das halte ich, mit Verlaub, für populistisches Gerede.
    Der Devisenmarkt ist erstmal vorrangig ein Markt zwischen Banken, damit hat der Mittelstand(alles andere kann man in Deutschland getrost ausblenden) garnix zu tun.
    Und dass mit Unternehmensgewinnen Aktien gekauft werden, hast du da irgendwo eine Quelle?
    Natürlich gehen Unternehmensgewinne indirekt(Bankkonto) im Interbankengeschäft um die Welt. Würde es das aber nicht, würde die Wirtschaft überhaupt nichtmehr funktionieren.
    Kurzum: Das an den Löhnen gespart wird, um mit dem eingesparten Geld zu "spekulieren", halte ich für ein Gerücht.
    Aber wo siehst du denn beim Mittelstand, der seit der Finanzkrise oft um die Existenz kämpft, noch großartig was an Spielraum für Lohnerhöhungen drin?

    Das hälst du für ein Gerücht? Es gibt Firmen die haben trotz schlechter Wirtschaftslage 2009 trotzdem Millionen Gewinne gemacht, da werden premien an die Mitarbeiter gezahlt und Dividende ausgeschüttet. Die Arbeitnehmer werden aber schon so gut wie das ganze Jahr mit Kurzarbeitergeld ausgehalten. Für mich ist das Suspekt das die Arbeitnehmer mit ihrer Arbeitslosenversicherung den Personalstand halten wenn im gleichen Moment Gewinne im Millionenhöhe eingefahren werden.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

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