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Endstufe für 4Ohm Bridgebetrieb

  • Martin, live-team
  • 23. Januar 2008 um 15:35
  • Martin, live-team
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    • 23. Januar 2008 um 15:35
    • #1

    Hallo,

    ich suche zwei Endstufen, die sicher dauerhaft im 4Ohm Bridgemodus laufen.
    Leistung sollte so ca. 1400w sein.
    Klang ist sehr wichtig, da sie für Topteile eingesetzt werden sollen.
    Ist der Bridgemodus für Tops überhaubt sinnvoll?
    Gewicht max. 20Kg

  • kalaus
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    • 23. Januar 2008 um 19:15
    • #2

    hallo martin,
    ich mag da etwas altmodische - vielleicht gar spiessige ansichten haben, aber fuer mich ist vier ohm brueckenbetrieb IMMER nur was fuer notfaelle! es gibt doch genuegend - auch durchaus bezahlbare endstufen, die diese leistung pro kanal liefern (z.b. s4000 von ram audio, na gut, 17,3W weniger..., knapp 1800,- euro, aber fuer zwei topteile). der vorteil ist, du musst die endstufe nicht permanent an der belastungsgrenze (2 ohm oder halt 4 ohm bruecke) betreiben und wenn bei ner veranstaltung doch mal was abschmiert, hast du immer noch reserve (in dem fall den verbliebenen kanal fuer zwei tops zu benutzen).
    2 ohm betrieb wuerde ich als regelfall wirklich ausschliesslich dazu optimierten endstufen zumuten, die ueblicherweise richtig geld kosten....
    viele gruesse,
    kalaus

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    • 23. Januar 2008 um 19:38
    • #3

    wenn gebraucht, dann schaue nach qsc pl 1.4. die kann genau was du willst und klingt auch noch. sind ab und an bei ebay.
    ansonsten die üblichen verdächtigen in schaltnetzteil technik :wink:

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • Martin, live-team
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    • 23. Januar 2008 um 22:10
    • #4

    wie siehts denn mit Dynacord Endstufen aus, z.B. L1000?
    Diese Amps sind doch für ihre hervorragende Qualität bekannt.

  • tobias kammerer
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    • 24. Januar 2008 um 00:15
    • #5

    Hallo Leute,

    zur 4 Ohm Brücken Beruhigung: Gute Endstufen laufen problemlos zur Not auch bei 1 Ohm mit Gewalt sogar noch weniger. Die Aussage, 4 Ohm Brücke oder 2 Ohm Stereo seien da grenzwertig ist VERALTET und sollte nicht andauernd erwähnt werden. Mit dem allerletzten Billigschrott wird es da sicher knapp, aber im allgemeinen gibt es kaum Probleme. Selbst mit QSC RMX z.B. hatte ich da noch nie ein Problem. Das ist nun aber wirklich keine High End Endstufe. Trotzdem empfehlenswert, da saubillig und zuverlässig gebaut. Selbst der Limiter ist schon eher vorbildlich, was in dieser Preisklasse eine kleine Sensation ist.
    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • tobias kammerer
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    • 24. Januar 2008 um 00:18
    • #6

    Jetzt noch zur L1000.
    Das kann man machen. Tatsächlich hat Dynacord mit die aufwändigsten Schutzschaltungen und die sind gebaut wie Panzer. Da geht zumindest nix kaputt. Nicht ganz sicher bin ich mir, ob die Ab Werk als 2 Ohm tauglich angegeben werden. (Kann man ja in Erfahrung bringen). Wenn ja, dann sehe ich die auch als ganz gute Lösung an.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Martin, live-team
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    • 24. Januar 2008 um 00:40
    • #7

    die L1000 ist 2Ohm Stereo und 4Ohm Bridge geignet, zumindest
    laut Dynacord Prospekt.
    Um noch ein wenig Licht in die Sache zu bringen:
    Es geht um 2-3 Aktive Subs EV SBA760 pro Seite die mit einem passivem 4Ohm Topteil ergänzt werden.
    Die eingebaute Frequenzweiche (100Hz) der Subs soll verwendet werden.
    Das funktioniert wunderbar, hatte bis jetzt eine Kind XT2000 Endstufe.
    Die Verkabelung ist immer ein bisschen umständlich, zumindest auf einer Seite, da das Signal erst in den Sub und dann in die Endstufe geschickt werden muss, die ja auf einer Seite steht.
    Daher die Idee mit je einer Endstufe pro Seite.
    Die Lösung soll nicht allzu viel Geld kosten, da das System nur alle zwei Wochen draussen ist.
    Die XT2000 ist eigentlich von der Leistung eine Nr. zu klein (900w/4Ohm)

  • tonzwerg
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    • 24. Januar 2008 um 01:04
    • #8

    die altair mf24 macht das wunderbar und klingt als mosfet-amp auch gerade im hochtonbereich sehr gut. ist halt schwer, das teil. aber: 4 ohm brücke heißt zwingend: kurze kabel.

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • treibsand
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    • 24. Januar 2008 um 07:27
    • #9
    Zitat von "Tobias Kammerer"

    Die Aussage, 4 Ohm Brücke oder 2 Ohm Stereo seien da grenzwertig ist VERALTET und sollte nicht andauernd erwähnt werden.


    Nicht ganz...
    Das weiterhin bestehende Problem ist die Brückenschaltung von 2 Endstufenmodulen...
    Natürlich hat ein guter Amp wenig Probleme mit der Last, aber mit der stark sinkenden Dämpfung!
    Deswegen:

    Zitat von "tonzwerg"

    4 ohm brücke heißt zwingend: kurze kabel.


    Bei der beschriebenen Anwendung musst du dir aber keine Gedanken über gebrücktes Amping machen.
    Über dne Klang von Endstufen im Hochtonbereich kann man heutzutage wohl länger diskutieren - vor allem, wenn es um "Budgetamping" geht.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • cr
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    • 24. Januar 2008 um 09:11
    • #10

    Morgen,

    wir haben lange Zeit für soloche Anwendungen CE2000 Amps benutzt von Crown 2kw / 4 Ohm Bridge. Sowohl für Tops als auch für Subs in den verschiedensten konstellationen...

    Wo sich die gelegenheit geboten hat war das ganz toll, da man kein "großes" Amprack gebraucht hat, oder es vielleicht auch keins mehr da, dann konnte man so noch etwas "reißen" ;)


    Mittlerweile sind wir auf die XTIs gegangen wegen dem DSP.
    Die XTI1000 macht 1400w / 4 Ohm Brücke, ist aber dann voll am Limit.
    Daher in deinem Fall lieber die XTI2000 nehmen, die macht 2kw bridge bei 4 Ohm.
    Und man kann im DSP noch ein bisschen EQing machen.

    Wenns gebraucht sein soll, dann schau dir mal die CE2000 näher an.
    18kg / 2x 660W bei 4 Ohm Stereo / 1x 2kw bei 4 Ohm bridge.

    Gruß!

  • Leitwolfi
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    • 24. Januar 2008 um 13:14
    • #11

    Wieso kaufst du nicht eine zweite XT2000 Endstufe und brückst diese?
    Wie die Endstufe im Bridgemodus reagiert kannst du ja jetzt schon checken.

    http://www.lala-blinkblink.de !

  • kalaus
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    • 5. Februar 2008 um 21:49
    • #12
    Zitat von "Tobias Kammerer"

    Hallo Leute,

    zur 4 Ohm Brücken Beruhigung: Gute Endstufen laufen problemlos zur Not auch bei 1 Ohm mit Gewalt sogar noch weniger. Die Aussage, 4 Ohm Brücke oder 2 Ohm Stereo seien da grenzwertig ist VERALTET und sollte nicht andauernd erwähnt werden.

    hallo tobias,
    dass endstufen fuer erwachsene das mitmachen ist keine frage. es bleibt aber das risiko, (fast) keine reserven mehr zu haben! wenn ne stufe abraucht, guckt mich der onkel aus dem ü-wagen nur kurz an und ich sollte dann innerhalb von sehr wenigen minuten den kram wieder am laufen haben. wenn ich 40 macro- oder i-techs da stehen hab, kann ich schnell auf irgendwas anderes umpatchen. mit ein oder zwei stufen pro seite sieht das schon hakeliger aus.... es soll ja sogar leute geben, die ersatznetzteile fuer mischpulte mit sich rumtragen - seit zehn tagen weiss ich mal wieder, warum...
    ausserdem gibt es ja - wie ich geschrieben hab - endstufen, die ausdruecklich fuer extrem niederohmigen betrieb konzipiert sind, die kosten aber dann geld.
    und solange menschen sm58 als gesangsmikrofone benutzen (und es womoeglich noch gut finden), rate ich vom generellen 4 ohm brueckenbetrieb bei endstufen ab 8)
    viele gruesse,
    kalaus

  • Jens Droessler
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    • 6. Februar 2008 um 01:38
    • #13
    Zitat von "Tobias Kammerer"

    Gute Endstufen laufen problemlos zur Not auch bei 1 Ohm mit Gewalt sogar noch weniger.


    "Laufen" und "tun, was sie sollen" sind zwei Paar Schuhe. Ich kenne nur sehr wenige Endstufen unter den tausenden Modellen, die da draußen sind, die an auch nur 2 Ohm noch genauso klingen (gerade im Bassbereich) wie an 4 Ohm (Nein, das hat kaum etwas mit der Dämpfung zu tun). Und dann gehts noch in den Grenzbereich.... da ist unter 2 Ohm nominal einfach undenkbar.


    Zitat

    Selbst mit QSC RMX z.B. hatte ich da noch nie ein Problem.


    Siehe oben. Vergleich mal den Basssound des Amps an 8 Ohm pro Kanal zu 4 Ohm gebrückt. Ich rede hier nicht von Hintergrund-Beschallung für den Biergarten, sondern von der üblichen Nutzung, wo der Cliplimiter schon ab und an zu tun bekommt.

    Apropos Cliplimiter: Je nach Ausführung funktioniert dieser bei 2 Ohm schon nicht mehr ordentlich, von unspezifizierten Lasten garnicht zu reden....

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