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Eignung dbx messmikro

  • dechnikusch
  • 1. Februar 2008 um 12:34
  • dechnikusch
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    726
    • 1. Februar 2008 um 12:34
    • #1

    hallo allerseits,

    hätte die frage:

    wie schaut es qualitätsmässig aus, das dbx driverack rta-m messmikro an bsp. sat-live oder als messplatzmikro in der werkstätte einzusetzen ?

    im vergleich zum beyer mm-1 ?

    hab das dbx seinerzeit im bundle mit driverack 260 für einen club bekommen, jetzt wäre es frei für weitere aufgaben.

    gibt es erfahrungsberichte ?

    stecker - drucker - schrauber - horcher - schieber - ...

  • dechnikusch
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    • 8. Februar 2008 um 01:18
    • #2

    und nochmal :

    frage : hat keiner mit dem dbx messmikro bisher gearbeitet ?

    stecker - drucker - schrauber - horcher - schieber - ...

  • Volker Holtmeyer
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    • 8. Februar 2008 um 08:59
    • #3

    Ich benutze seit Jahren ein baugleiches JBL-Messmikrofon aus einer EVO-Anlage. Zum PA-Einmessen funktioniert das wunderbar. Lediglich auf den Anstieg ab 10 kHz (durch die leichte Bündelung) muss man achten. Es gibt aber so einen "magischen Winkel", in dem das Mikro fast linear ist.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • markus maier
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    • 27. April 2008 um 02:18
    • #4

    Hey Volker,

    ich gehe davon aus, dass dieser magische Winkel auch für das DBX Mic gilt (da baugleich), kannst du vielleicht ein Foto posten, wie du dein Mic plazierst? Hab erst vor ein paar Wochen angefangen mich mit diesem Bereich zu beschäftigen und benutze das Mic an DBX DriveRack PA.

    Woher weißt du dass es einen Anstieg ab 10 kHz gibt? Hast du mit anderen Mics verglichen? Wie schaut es sonst so bei dem Mic aus? Gibt es irgendwelche Boosts etc? (kann man selbstverständlich nicht hunderprozentig sagen, dass es ja durchaus Fertigungstoleranzen gibt, oder?

    Gruß

    Markus

  • Volker Holtmeyer
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    • 28. April 2008 um 11:58
    • #5

    Der "magische Winkel" bei dem das Mikro in etwa flat ist, liegt so bei gut 45°.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • tufkajck
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    • 28. April 2008 um 12:19
    • #6

    Wobei man mit der Abweichung auf Achse ja gut leben kann, nicht?

  • markus maier
    Beiträge
    67
    • 28. April 2008 um 23:57
    • #7

    schaut ganz gut aus, das ganze.
    danke! in wie weit gibt es da fertigungstoleranzen? macht es sinn, dass mic ausmessen zu lassen? frequenzgang war bei mir keiner dabei.

    gruß

    markus

  • christopher hafer
    Profi
    Beiträge
    803
    • 9. Mai 2008 um 00:15
    • #8

    Jedes Kugelmikrofon hat den von Volker sogennanten "magischen Winkel".
    Das Mikrofon muss daher immer genau zur Quelle ausgerichtet sein, sonst "hört" es weniger Höhen - ob das relevant ist sei mal dahingestellt.

    Ob es sich lohnt ein Messmikro zu kalibrieren ("ausmessen lassen") ist eine andere Frage. Wenn es nur darum geht eine PA irgendwie "einzumessen" ganz sicher nicht.

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • MikeMcFluke
    Beiträge
    1.285
    • 9. Mai 2008 um 07:22
    • #9

    Für diese Anwendung tuts auch ein Behringer...

    Mal ehrlich: Geht es nach der Messung, oder nach den Ohren? Die Messung sollte doch nur helfen, den Höreindruck zu bestätigen und ggf. Änderungen vorzunehmen. Wer sich auf seine Ohren nicht verlassen kann, kann auch mit einmessen nix besser machen. Es muss ein Abgleich von subjektiv und objektiv erfolgen. Wenn jemand also ein wenig Erfahrung hat, kommt es auf eine Abweichung beim Mikro nicht mehr an.

    Sollten allerdings Messungen zur LS-Entwicklung, Pegelüberwachung o.ä. durchgeführt werden, sieht es ganz anders aus.

    by the way: Könnt Ihr beim Einmessen reflektionsfrei messen?
    ...nur so nen Denkanstoß...

    MIKE

    Laut statt hell...

  • markus maier
    Beiträge
    67
    • 10. Mai 2008 um 00:21
    • #10

    Hey Mike,

    also ich finde, dass es schon irgendwo auf die Abweichung beim Mikro ankommt. Dein Werkzeug soll doch so linear wie möglich sein, damit deine Messergebnisse nicht noch stärker verfälscht werden, oder etwa nicht? Natürlich sollte man schon Ahnung haben, was man macht. Dass man sich nicht nur auf die Messergebnisse stützen kann, ist klar. Das muss noch lange nicht gut klingen. ABER wenn es schnell gehen muss, so wie bei uns im Livebetrieb, dann bin ich froh, wenn ich ein gescheites mic hab, dass mir bei meiner AutoEQ funktion was gescheites ausspuckt. Das ganze mit der Hand zu machen, da biste ja über ne halbe stunde beschäfigt. Mit nem analogen EQ geht das sicher wesentlich schneller, aber mim driverack dauert das seine zeit. vorallem möcht ich auch nicht immer pc etc mitschleppen, also gehts mir letztendlich drum, ob das mic was taugt. Und das ist meiner meinung nach ein messprotokoll nicht unbedingt verkehrt. Und genau deshalb tuts eben kein Behringer, mit krassen Fertigungstoleranzen. Hatte schon das Behringer dran, im Vergleich zum dbx klingt das absolut ekelhaft was dabei raus kam.

    Ja, haben die Möglichkeit einigermaßen reflektionsfrei zu messen. Werden uns mit der kompletten Anlage mal aufs Feld begeben und versuchen das beste rauszuholen.

    Gruß

    Markus

  • TomyN
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    • 13. Mai 2008 um 15:01
    • #11
    Zitat von "Christopher Hafer"

    Jedes Kugelmikrofon hat den von Volker sogennanten "magischen Winkel".
    Das Mikrofon muss daher immer genau zur Quelle ausgerichtet sein, sonst "hört" es weniger Höhen - ob das relevant ist sei mal dahingestellt.

    Nein. Ein 'Unkompensiertes' Kugelmikrofon macht auf Achse eine Höhenanhebung. Es gibt beide Typen: Direktschallentzerrte Kugelmikros, die on axis flat sind und dann einen Höhenabfall haben, und difusschallentzerrte Mikros, die off axis flat sind und on axis eine Höhenanhebung haben.

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • stepu
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    • 17. November 2008 um 16:17
    • #12

    Tomy, hattest du nicht irgendwann mal das Behringer Micro ausgemessen?
    Das kann man doch bei deinem Satlive als Kalibrierungskurve laden.
    Und dann hat man den Messfehler "Mikrofon" ausgeglichen...

    Ob Behringer jetzt wirklich DIE schlechte Fertigungsspannbreite hat
    möchte ich jetzt mal bezweifeln...


    mfg stefan

    Ey Digger, ich bin Plugger, nich Rigger!

  • 20Hertz
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    • 19. November 2008 um 19:44
    • #13

    Hallo Stefan,

    Zitat von "stepu"

    ... das Behringer Micro ...


    Es gibt leider nicht das Behringer-Mikro, denn die Dinger weichen ziemlich individuell vom Ideal ab. Pico von HiFi-Selbstbau hat schon jede Menge ECM8000 gemessen, siehe:

    http://hifi-selbstbau.de/index.php?option=com_content&task=view&id=138&Itemid=66

    Grüße
    Matthias

  • Jonnytrance
    Gast
    • 19. November 2008 um 21:30
    • #14

    Erst ab 10000Hz wird was bemängelt. Ist doch gar nicht mal so schlimm. P/L stimmt auf jedem Fall. Hab auch nie Probleme mit ECM8000. Steht halt Behringer drauf, na und... Funktioniert doch.

  • stepu
    Profi
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    Beiträge
    678
    • 19. November 2008 um 22:47
    • #15

    Danke für den Link, werde ich mir durchlesen.
    Nur habe ich erwartet, das Behringer zumindest ein bißchen Produktkontrolle betreibt...

    Aber ich komme mit dem Mikro auch klar.

    stefan

    Ey Digger, ich bin Plugger, nich Rigger!

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