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Maximale Gesamtbelastung für 32A Stromverteiler

  • aline
  • 11. Februar 2008 um 22:49
  • aline
    Beiträge
    41
    • 11. Februar 2008 um 22:49
    • #1

    Hallo. Ich habe mir einen Mennekes Evergum Stromverteiler gekauft mit 32A Anschluss, 4 Schuko-Ausgängen, sowie 1x 16A und 32A. Mit wieviel Watt kann ich den Stromverteiler belasten? Ich habe noch einen Eurolite 32A Stromverteiler dort steht maximale Gesamstleistung 22080W und pro Phase 7360W. Kann das sein? Dann müsste der Mennekes Evergum ja auch locker mit 20000W belastbar sein?!

  • kiki
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    1
    Beiträge
    670
    • 11. Februar 2008 um 22:57
    • #2

    die maximale belastbarkeit ergibt sich aus dem maximalen eingang ... und der ist bei einem 32A drehstromanschluss halt 32A.

  • slayer
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    Beiträge
    1.478
    • 11. Februar 2008 um 23:02
    • #3

    einfach mal das physikbuch aufschlagen und unter strom lesen. das kannst du dir dann einfach ausrechnen. ich will ja jetzt nix weiter dazu sagen, das sind grundlagen die man in der 7ten klasse lernt.

    hauptsarre gitarre !

  • gylo
    Beiträge
    440
    • 11. Februar 2008 um 23:06
    • #4

    um es zu komplettieren:
    Ja, der Verteiler ist insgesamt mit 22080W belastbar, allerdings wäre er schon voll ausgelastet wenn du einen zweiten 32A-Verteiler dahinter hängst der seinerseits vollbelastet ist ...

    Bitte den Eurolite-Verteiler nicht voll belasten, da bei Eurolite viel zu geringe Leitungsquerschnitte verwendet werden ... gab hier mal schöne Bilder zum 63A-Verteiler ...
    Mein persönlicher Tipp daher: Am besten nur den Mennekes benutzen!

    gruß
    gylo

    PS: Der Vollständigkeit halber noch die Rechnung für die 22080W:
    Spannung zwischen den Außenleitern und dem Neutralleiter: 230V
    Belastbarkeit pro Phase: 32A
    Anzahl Phasen: 3

    230V * 32A * 3 = 22080W.

    EDIT: slayer:
    Dass man die Leistung in der 7. Klasse berechnen lernt bezweifle ich, erst recht für Drehstrom mit mehreren Phasen/Stromkreisen ...
    Bei mir kam das erst in der 10. und auch nur für 1 Stromkreis.

    ... kann man da nich was löten ? ;)

  • aline
    Beiträge
    41
    • 12. Februar 2008 um 00:56
    • #5

    Bei dem ganzen Fachchinesich, kann ich dann davon ausgehen, dass der Mennekes auch mit über 20000W belastbar ist :)

  • slayer
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    1
    Beiträge
    1.478
    • 12. Februar 2008 um 01:48
    • #6

    das ist genau das was ich meine. wie kann man in dieser branche von fachchinesisch bei solch simplen und vor allem wichtigen dingen reden. das ist etwas was man in der schule lernt, der eine eher, der andere später und das es beim drehstrom 2 phasen mehr sind sollte jeder mit ein wenig menschenverstand noch hinbekommen.

    ich will hier niemanden komisch kommen, nur wer damit arbeitet sollte ein wenig ahnung davon haben. das bedeutet das man sich hinsetzt und sich mit diesen grundlagen beschäftigt anstatt nach einem wert zu fragen ohne die hintergründe zu kennen, geschweige denn zu verstehen.

    hauptsarre gitarre !

  • Telly
    Beiträge
    511
    • 12. Februar 2008 um 02:15
    • #7

    Mal ganz ehrlich und seid mir bitte nicht böse, aber wer die Begriffe Volt, Ampere und Phase als Fachchineseisch bezeichnet, sollte keine Stromverteiler grösser als eine Dreifachstechdose betreien...

  • kaiser
    Beiträge
    467
    • 12. Februar 2008 um 09:28
    • #8
    Zitat von "Telly"

    Mal ganz ehrlich und seid mir bitte nicht böse, aber wer die Begriffe Volt, Ampere und Phase als Fachchineseisch bezeichnet, sollte keine Stromverteiler grösser als eine Dreifachstechdose betreiben...

    Das sehe ich ganz genau so.
    So schwierig ist das ja nun wirklich nicht sich mal kurz nen bischen Wissen zu Volt, Strom und Ampere anzueignen...

    @ Aline: Wenn du das Physik Buch schon offen hast dann gibts hier noch nen paar Stichwörter, die dir vielleicht auch nochmal hilfreich werden könnten: Mechanik, Kraft, Beschleunigung, Wellen, Frequenzen ... ;)

  • morgen_meister
    Beiträge
    1.235
    • 12. Februar 2008 um 09:49
    • #9
    Zitat von "Telly"

    Mal ganz ehrlich und seid mir bitte nicht böse, aber wer die Begriffe Volt, Ampere und Phase als Fachchineseisch bezeichnet, sollte keine Stromverteiler grösser als eine Dreifachstechdose betreien...

    das Stimmt schon, trotzdem bin ich der Meinung, das man dem Fragensteller nicht gleich dafür dumm machen muss.
    Schließlich fragt er vorher. Und nicht dann, wenns vielleicht zu spät ist.
    Und es sind glaub die wenigstens als Alles-Wisser auf die Welt kommen, jeder musste erst mal lernen und nachfragen.
    So, entschuldigung, das ich jetzt meinen Senf dazu abgeben hab.
    Ist aber nun mal eine "Party-PA" Frage zuzusagen. Aber wäre die Frage da gestellt worden, hätte es da vielleicht auch eine Antwort geben, wäre aber früher oder später hierher verwiesen worden.

    http://www.partysound-light.de

  • Telly
    Beiträge
    511
    • 12. Februar 2008 um 13:20
    • #10

    Ich habe leider schon zu viel "gebastelten" Strom gesehen, um hier tolerant zu sein.
    Jeder, der elektische Anlagen betreiben will, sollte über ein gewisses Grundwissen verfügen. Dieses lässt sich leicht anlesen.

    Also macht euch bitte schlau, bevor ihr euch dicke Stromverteiler kauft. Es gibt noch ein bisschen mehr zu beachten als die maximale Belastbarbeit.
    Im Ernstfall macht Strom klein, schwarz und hässlich - und 32A sind schon recht viel Strom...

  • chw
    Reaktionen
    22
    Beiträge
    839
    • 12. Februar 2008 um 19:10
    • #11

    Die Leistung berechnet sich nach folgender Formel:

    P = U * I *cos(phi)

    Kurze Erklärung wie die Zahl auf den Verteiler kommt:
    Bei 3 Phasendrehstrom hast Du 3*32A

    3*(230V * 32A) = 22080 Volt * Ampere = 22080 Watt = 22,08 kW
    Das gilt für rein "ohmsche" Belastung, d.h. cos(phi) = 1.

    Nun schließe ich mich den anderen an, wenn solche mehr als elementaren Dinge nicht da sind lass das einen Fachmann(frau) machen und drücke erst mal etwas die Schulbank

    Zum einlesen hier mal einige Wikipedia Links in der passenden Reihenfolge:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Ohmsches_Gesetz
    http://de.wikipedia.org/wiki/Drehstrom
    http://de.wikipedia.org/wiki/Wirkleistung
    http://de.wikipedia.org/wiki/Blindleistung
    http://de.wikipedia.org/wiki/Scheinleistung

  • Eric
    Beiträge
    1.017
    Marktplatz Einträge
    1
    • 12. Februar 2008 um 20:52
    • #12

    ...man sollte auch den Gleichzeitigkeitsfaktor bei vielen Kompaktverteiler beachten... dann werden aus den 22kW ganz schnell 18 kW ( 0,8 )...

  • alexn
    Beiträge
    12
    • 12. Februar 2008 um 21:34
    • #13

    Von welchem Gleichzeitigkeitsfaktor gehen wir denn aus, bzw dürfen wir ausgehen?
    Darf der bei der errehnung überhaupt verwendet werden?
    Oder gilt hier das gleiche wie bei cos(phi) - im zweifelsfall 1

    ora pro labore

  • tapedeck
    Beiträge
    294
    • 13. Februar 2008 um 17:31
    • #14

    Hmm... Also ich bin jetzt in der 11, hab Physik GK und musste mir alles, was mit Elektrotechnik zu tun hat, bis jetzt selbst beibringen bzw. von nem Kumpel, der Elektriker ist, lernen...
    Aber dennoch behaupte ich mal, sollte man als (wenn auch wie ich erst angehender) VA-Techniker solche simplen Berechnungen ausführen können :D
    Sonst wundert man sich wohl nur, wenn mitten während der Show auf einmal das Licht ausgeht, weil man die 20kW auf einer Phase ziehen wollte^^

  • hanswurst
    Beiträge
    51
    • 13. Februar 2008 um 19:16
    • #15

    Warum muss hier eigentlich immer Alles bis zum letzten Watt belastet werden?
    Ist Kupfer inzwischen wirklich so teuer, daß man darüber nachdenken muss, wann es wohl verdampft, bzw. was wohl eine Stickstoffkühlung kostet?!

    Im Netz finde ich regelmäßig Angebote von 32A-Verlängerungen mit
    5x4mm2, oder 50Meter CEE mit 5x1,5mm2 ...
    Da könnte ich kotzen! Das ist Baumarkts-Heimwerker-Müll.

    Auch wenn der Vertrieb/ die Nutzung zulässig ist,
    SOLLTE DOCH BITTE JEDER SEMI ODER PROFI SICH DARÜBER IM KLAREN SEIN:
    DAS MATERIAL LEIDET MIT JEDEM GRAD ERWÄRMUNG
    UND DIE VERANSTALTUNG WIRD MIT JEDEM MAXIMUM MEHR GEFÄHRDET!

    Als Beispiel:
    90% meiner Schukokabel weisen 2,5mm2 auf; Merten Stecker+Kupplung.
    > ich hatte noch nie Probleme<

    Grüße an alle Amfalschenendesparfüchse

    AUFFALLEN UM JEDEN PREIS: MIT RAL9004 !

  • jan peter korb
    Beiträge
    28
    • 13. Februar 2008 um 20:34
    • #16

    @ hanswurst

    Ich kann dir da nur bei pflichten ich verbau auch bei allen Verlängerungen den maximal querschnitt, der in die Stecker hinein geht.

    Man fühlt sich einfach sicherer und wenn man mal miterlbet hat wie warm die Kabel bei max. belastung und falschen Querschnitt werden, dann ist man gerne bereit nicht zu sparen.

    mfg Jan

  • hanswurst
    Beiträge
    51
    • 13. Februar 2008 um 20:55
    • #17

    Danke Jan!

    - ich weiß seltenst vorher auf´s Mykroampere genau, weilche Last sich tatsächlich ergibt! (Lampen blinken, Endstufen pumpen).

    Nehme ich direkt ne Nummer "dicker", passt es immer
    und das Leben ist schön.........!!!!

    Nochmal geistanregende Grüße an alle Falschsparer

    AUFFALLEN UM JEDEN PREIS: MIT RAL9004 !

  • Eric
    Beiträge
    1.017
    Marktplatz Einträge
    1
    • 13. Februar 2008 um 21:28
    • #18

    Ergänzung zum Gleichzeitigkeitsfaktor:

    Man hat ein Drehstromverteiler (Gummi) 32A mit RCD und 6 einzeln abgesicherte Schukoabgänge 10A mit "C" Charakteristik.
    Der Maximale Gleichzeitigkeitsfaktor ist Angegeben mit 0,8

    Ohne Beachtung vom Gleichzeitigkeitsfaktor kann ich rein rechnerisch 6x10A aus dem Verteiler entnehmen, entspricht 60A Gesamtstrom. 20A pro Phase.

    Jetzt beachte ich den Gleichzeitigkeitsfaktor von 0,8. Einfache Rechnung:
    60A x 0,8 = 48A / 16A pro Phase
    Somit darf ich laut Hersteller diesen Kompaktgummiverteiler nur mit 48 A belasten.


    Warum fragen sich jetzt manche...
    Durch eine Überbelastung entsteht Verlustleistung die sich in Wärme umwandelt. Die Wärme kann z.B. einen Gummiverteiler zerstören. Auch kann durch die entstandene Wärme die Schutzeinrichtung (LS Schalter) nicht mehr richtig arbeiten, man bedenke das Bi-Metall in den LS Schaltern welches bei zu hoher Temperatur auslöst und somit den Schukokreis stromlos machen kann.

    Zweifelsfall 1, oder Hersteller macht eine Angabe darüber.

    Ich hoffe ich konnte es Verständlich und richtig erklären, falls etwas fehlt oder so nicht stimmt, bitte ich um Korrektur.

  • chris neumann
    Beiträge
    146
    • 14. Februar 2008 um 11:19
    • #19
    Zitat von &quot;hanswurst&quot;

    Warum muss hier eigentlich immer Alles bis zum letzten Watt belastet werden?
    Ist Kupfer inzwischen wirklich so teuer, daß man darüber nachdenken muss, wann es wohl verdampft, bzw. was wohl eine Stickstoffkühlung kostet?!

    Im Netz finde ich regelmäßig Angebote von 32A-Verlängerungen mit
    5x4mm2, oder 50Meter CEE mit 5x1,5mm2 ...
    Da könnte ich kotzen! Das ist Baumarkts-Heimwerker-Müll.

    Auch wenn der Vertrieb/ die Nutzung zulässig ist,
    SOLLTE DOCH BITTE JEDER SEMI ODER PROFI SICH DARÜBER IM KLAREN SEIN:
    DAS MATERIAL LEIDET MIT JEDEM GRAD ERWÄRMUNG
    UND DIE VERANSTALTUNG WIRD MIT JEDEM MAXIMUM MEHR GEFÄHRDET!

    Als Beispiel:
    90% meiner Schukokabel weisen 2,5mm2 auf; Merten Stecker+Kupplung.
    > ich hatte noch nie Probleme<

    Grüße an alle Amfalschenendesparfüchse

    Alles anzeigen


    Mahlzeit,
    also prinzipiell gebe ich Dir recht, dass man bei Leitungen nicht am Querschnitt sparen sollte.

    Andererseits habe ich keinerlei Bauchschmerzen damit eine 32A Verlängeung mit 4mm² Querschnitt zu nutzen, es sei denn ich überbrücke damit eine länge von 100m. (PS: Habe nur 32A Verlängerungen mit 6mm² im Einsatz).

    Gleiches gilt für Schukuverlängerungen.Hier sind 1,5mm² vollkommen ausreichend wenn ich nicht gerade 100m überbrücken muss. Muss ich dies tun sollte ich mich fragen ob dies die richtige Lösung ist oder ob eine kleine UV in direkter Verbraucher Nähe besser ist.

    Gruß

    chris

    Kann mir mal endlich jemand einen Elektriker schicken?! Sonst muss ich heute abend wieder die Kerze nehmen.

    (Orginalauszug aus einem Schreiben einer Mieterin an Ihre Wohnungsbaugesellschaft)

  • heinzerl2000
    Verifiziert
    Beiträge
    733
    • 14. Februar 2008 um 13:18
    • #20
    Zitat von &quot;Chris Neumann&quot;

    Andererseits habe ich keinerlei Bauchschmerzen damit eine 32A Verlängeung mit 4mm² Querschnitt zu nutzen, es sei denn ich überbrücke damit eine länge von 100m. (PS: Habe nur 32A Verlängerungen mit 6mm² im Einsatz).

    Gleiches gilt für Schukuverlängerungen.Hier sind 1,5mm² vollkommen ausreichend wenn ich nicht gerade 100m überbrücken muss. Muss ich dies tun sollte ich mich fragen ob dies die richtige Lösung ist oder ob eine kleine UV in direkter Verbraucher Nähe besser ist.

    Gruß

    chris

    Was du machst oder gutfindest , ist uninteressant, da selbst nach 50m bei Vollast der Spannungsfall schon zu groß ist.
    ansonsten:
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=26492&sid=90dadc346fafabccc379f72a6c5c6de7

    Nichts ist so schlecht, dass es nicht noch als abschreckendes Beispiel dienen kann!

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