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Latenzen Pm5D und Galileo, glaubt man nicht

  • tufkaklto
  • 25. Februar 2008 um 17:00
  • tufkaklto
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    • 25. Februar 2008 um 17:00
    • #1

    Hallo

    Weil es grd aktuell ist, der nächste Tread von mir.

    Ein Bekannter hat mir erzählt, das man, wenn man von einem PM5D digital in einen Galileo Controller weiterfährt, höhere Latenzen hat, als wenn man analog rausfährt. Das war während der SIM 3 Schulung, wo es dort doch mal eine gewisse Ungläubigkeit verursacht hat :D

    Konnte ich natürlich auch nicht glauben, widerspricht ja jeder Logik und jeglichem gelernten.

    Also heute dann man raus zu der Company, das aufgebaut und die Sache mal durchgemessen.

    Und :
    ES STIMMT :shock: Das ist analog schneller als Digital :roll: :roll:

    Die Messergebnisse:


    PM5D in Galileo:

    Digital bei 48 K 5,073ms

    Digital bei 96 K 3,448ms

    Analog bei 48 K 3,802ms

    Analog bei 96 K 2,656ms

    Gemessen wurde von einem Minirator mit Pink Noise einmal direkt in die Soundkarte und einmal über das Pult weiter zum Galileo und dann in die Soundkarte.

    Also, die Werte sind für Pult UND Galileo ( für Interessierte hb ich auch die Werte für das Pult alleine bei allen Arten von Ausängen und SR )

    Und um da gleich vorzubeugen, wir haben mit SIM3 gegenkontrolliert.

    Wir haben uns auch nnoch damit beschäftigt, und sind sicher, das das Problem nicht am Yamaha, sondern am Galileo liegt.
    Auch die Herren bei Meyer haben da mal schräg geschaut.
    Mal schauen, was da weiter passiert.

    Ich hab den Tread absichtlich in das Profi Brett gestellt, weil ich nicht wollte, das dies wieder in eine Diskussion analog versus Digital ausartet.
    Hab aber kein Problem, wenn jemand diese Ergebnisse in den offenen Brettern diskutiert und einen Neuen Fred aufmacht.

    Ich hab auch die Messdaten zum angucken auf Bildchen abgespeichert, es kann die gerne auch jemand reinsetzen, ich nicht, weil ich da da noch nie geschafft habe :D , sonst würd ich das eh tun.


    Generell bin ich grad dran, alles mögliche an den Pulten zu messen, um mal die ganzen " Gerüchte" fundiert widerlegen zu können.

    Als, weiter Messungen wie Zb " Pult mit externern Wordclocks ist besser " usw kommen bei Gelegenheit.

    Aber noch schnell als kurzer Nachtrag:

    Pm5d latenzen ( nur das Pult ) und das normlae PM (ohne RH )

    Analog Out 48 K 2,302ms
    Analog Out 96 K 1,167ms
    Digital Out 48 K 1,167ms
    Digital Out 96 K 0,583ms

    Ebenfalls mit SIM3 gegengemessen!!

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  • TomyN
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    • 25. Februar 2008 um 19:50
    • #2

    :shock: Was, Du misst jetzt mit SIM III

    :D Würd ich auch machen, wenn ich eins hätte ...

    Das sieht entweder nach einer Samplerate conversion, oder irgendeiner speziellen 'Drop out check' oder 'Clock regeneration' aus. Halt irgendwas, für das man einen 'Datenblock' braucht, um es sinnvoll zu machen.

    Tomy

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  • oton
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    • 25. Februar 2008 um 20:44
    • #3
    Zitat von "TomyN"

    achen, wenn ich eins hätte ...

    Das sieht entweder nach einer Samplerate conversion, oder irgendeiner speziellen 'Drop out check' oder 'Clock regeneration' aus. Halt irgendwas, für das man einen 'Datenblock' braucht, um es sinnvoll zu machen.

    der Galileo macht prinzipiell eine Samplerate Conversion auf 96 Khz, daher wahrscheinlich die etwas höheren Latenzen. Macht aber natürlich für Filter etc. trotzdem Sinn. Deswegen wahrscheinlich auch die kürzeren Latenzen bei 96 Khz.

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  • tufkaklto
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    • 25. Februar 2008 um 21:28
    • #4

    Ja klar, aber analog rausgehen und doppelt so oft AD/DA wandeln macht schneller :shock:

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  • TomyN
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    • 25. Februar 2008 um 21:45
    • #5

    :) Naja, aber da hast Du eine feste Taktfrequenz.

    Bei einem digitalen Eingangssignal muss man die Daten halt auf die Taktfrequenz des Devices bringen (oder umgekehrt). Um eine hohe Qualität zu erreichen, braucht es da halt ein wenig Zeit. Und so tragisch finde ich die Latenzen alle nicht.

    Tomy

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  • simonstpauli
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    • 25. Februar 2008 um 22:11
    • #6

    SR-Conversion allein kann es nicht sein, bei 96k müsste sonst Digital schneller sein.

    Was sagt den Meyer dazu?

    Und wie sieht das ohne Pult aus? Also Soundkarte -> Galileo -> Soundkarte jeweils digital und analog.

    Ein Kollege hat just vor ein paar Tagen ein Galileo bekommen und er könnte das wohl an einem M7CL mal nachvollziehen bzw. messen wenn er es schafft.

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  • tufkaklto
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    • 25. Februar 2008 um 22:14
    • #7

    Nur die SRC alleine sehe ich auch so.

    Bei Meyer waren Sie etwas verwundert :oops:

    Soundkarte in galileo hab ich nicht probiert, gute Idee, werde ich nachholen

    Generell gings mir auch darum, das man ja versuchen sollte, die unnötigen AD/Da Wandlungen zu v ermeiden und auf digitaler Ebene zu bleiben.

    Aber wenn man digital langsamer ist :oops: :oops:

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    Einmal editiert, zuletzt von tufkaklto (25. Februar 2008 um 22:15)

  • TomyN
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    • 25. Februar 2008 um 22:15
    • #8

    Hi Simon,

    nur wenn du davon ausgehst, dass Meyer der Taktfrequenz dann traut. Wenn man auf Nummer sicher gehen will, dann convertiert man halt immer.
    So ähnlich wie bei einem Schaltnetzteil, das immer da ist, auch wenn die Eingangspannung mal gleich der Ausgangsspannung ist (hinkt grad, aber was anderes fällt mir nicht ein).
    Und gerade bei Digitalen Filtern und Delays spielt die Samplefrequenz eine wichtige Rolle, daher wird man sich einfach nicht auf die 'Taktqualität' des Eingangssignals verlassen wollen, sondern einfach immer Wandeln.

    Tomy

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  • simonstpauli
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    • 25. Februar 2008 um 23:01
    • #9

    Klaus: Deine Beobachtung stellt gerade ein halbes Weltbild in Frage. Bin erschüttert.

    tomy: So etwas in der Art vermute ich

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  • oton
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    • 26. Februar 2008 um 00:16
    • #10
    Zitat von "klauston"


    Generell gings mir auch darum, das man ja versuchen sollte, die unnötigen AD/Da Wandlungen zu v ermeiden und auf digitaler Ebene zu bleiben.
    Aber wenn man digital langsamer ist :oops: :oops:

    na ja, solange es um 2 ms geht würde ich trotzdem immer versuchen zu viele ADDA Wandlungen zu vermeiden, ich glaube die Klangverschlechterung wiegt in diesem Rahmen mehr als die Latenz ... wenn man es denn überhaupt hört, dazu müssen die Verhältnisse auch schon wirklich gut bzw. professionell sein.

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  • simonstpauli
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    • 26. Februar 2008 um 00:25
    • #11

    Ich weiß nicht, was schlimmer ist: DA/AD mit anständigen Wandlern oder eine flott gerechnete SR-Conversion. Die ist ja auch nicht verlustfrei. Mich würde mal interessieren, was eher stört in diesem Kontext.

    Wenn schon digital, dann konsistent auf ein und derselben Clock...

    Und daher finde ich die Ergebnisse bei 96kHz ja so erstaunlich.

    Und 2 ms hier, 3ms da, so war das nicht gedacht mit "digital bleiben so lange es geht"

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    • 26. Februar 2008 um 07:21
    • #12
    Zitat von "simonstpauli"

    Wenn schon digital, dann konsistent auf ein und derselben Clock...

    Okay, nun bist du ein Konstrukteur eines Gerätes, bei dem die Präzision direkt von der Samplerate abhängt. Dann hast du zwei Möglichkeiten

    a) Du gibtst den Clock vor, d.h. du müsstest neben der AES/EBU Leitung noch eine Clockleitung vom Gallileo zum Digipult legen (und das Pult müsste als Slave arbeiten können)

    b) Beim 'Eintritt' in dein Gerät wird das Eingangssignal (egal ob Analog oder digital) an deinen Clock angepasst.

    Was ich bedenklich finde, ist dass die Latenz unterschiedlich ist. Ich weiss jetzt ad hoc auch nicht, ob es theoretisch möglich wäre, den Galilleo 'gemischt', also manche Eingänge digital und manche analog, anzufahren. Wenn ja, dann wird es spätestens bei der Bildung eines Summensignals richtig blöde.

    Tomy

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  • tufkaklto
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    • 26. Februar 2008 um 09:48
    • #13
    Zitat

    Was ich bedenklich finde, ist dass die Latenz unterschiedlich ist. Ich weiss jetzt ad hoc auch nicht, ob es theoretisch möglich wäre, den Galilleo 'gemischt', also manche Eingänge digital und manche analog, anzufahren. Wenn ja, dann wird es spätestens bei der Bildung eines Summensignals richtig blöde.

    Ich war letzte Woche in Weimar, und wenn ich mich richtig erinnere, dann kann man das eben schon gemischt anfahren.

    Und da wirds bedenklich. ( Meiner Meinung nach )

    Ich denke, so wie ich das mitbekommen habe, liegt das etwas an der Philosophie des J. Meyer, keine halben Sachen, sondern alles überperfekt zu machen.
    Und da kommen halt so manche Sachen daher, die ich schon hinterfragen würde :D
    ZB dieses mit dem Galileo, oder Mapp, wo man genaueste Datensätze hat, dafür kann man es nur mehr Online rechnen ( blöd, wenn kein Internet da ) usw.

    Ich denke, man kann Perfection auch übertreiben.
    Was würde gegen ein Wordclock Kabel sprechen ??

    Ich habe das sowieso öfters schon auf Jobs mit digitalsachen

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  • TomyN
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    • 26. Februar 2008 um 10:38
    • #14
    Zitat von "klauston"

    Was würde gegen ein Wordclock Kabel sprechen ??

    Wahrscheinlich, dass dann ein Meyersound Gerät 'Sklave' eines anderen Gerätes werden könnte :)

    Tomy

    P.S. Das Mapp Prinzip war vor 5 Jahren noch toll, als die PCs nicht so gut und schnell rechnen konnten. Heute ist es imho etwas überholt.

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  • tufkaklto
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    • 26. Februar 2008 um 13:10
    • #15

    tomy:
    :D

    Hehe

    Ich würde mir persönlich ein Tool wünschen wie Mapp, ich hab auch kein Problem, wenn dieses nicht so viel Daten rechnet, dafür aber auch offline mal schnell zum arbeiten ist.

    Auf der Schulung zb hatten wir einen Vormittag lang keine Serververbindung ( lag an Berkley ).
    Das wäre normal die Zeit, wo man die PA hängt :?

    Ja, wegen dem Galileo, glaub auch, das Meyer keines seiner Geräte zum Slave machen würde :D

    Widerspräche ja der Philosophie, die besten zu sein 8)

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  • m.reitz
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    • 28. Februar 2008 um 11:03
    • #16

    ...

  • DJheini 13. Februar 2021 um 13:57

    Hat das Thema aus dem Forum FOH nach Mischwerkzeuge verschoben.

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