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Kalkulation Amateur-Tanzband in Koop. mit PA-Firma - Tipps

  • hendrik gundlach
  • 27. Februar 2008 um 12:20
  • hendrik gundlach
    Beiträge
    25
    • 27. Februar 2008 um 19:14
    • #21

    @ mringhoff:

    Danke für das ausführliche Statement. Da gibt es also schon ein paar gewichtige Argumente, die unseren Plan doch nicht mehr so optimal erscheinen lassen.

    Auch wenn mir das hier von Campfire als Pro-Argument ebenfalls sehr gefallen hat:

    Zitat

    natürlich ist es toll mit sowas sein Geld zu verdienen, aber mit etwas Geld zu verdienen was anderer Leute Hobby ist bedeutet eben dass man deutlich besser als diese sein muss... (es gibt ja auch nur eine sehr begrenzte Anzahl professionelle Biertrinker die Geld dafür bekommen dass sie Bier trinken...... )


    Danke, das werde ich mir merken und für alle Fälle bereit halten.


    Stimmt schon, unsere größte Sorge sollte wohl momenten nicht sein, was unsere Mitmusiker in anderen Bands von unserem Treiben halten, sondern wo wir längerfristig hin wollen oder können.

    Wenn ich so darüber nachdenke, haben wir vielleicht schon ein bischen Angst vor der eigenen Courage. Ich glaube, in Sachen musikalischer Qualität haben wir dafür aber keinen Grund. Und es stimmt natürlich auch, dass sich ein einmal genannter Preis leichter nach unten als nach oben verhandeln lässt.

    Wahrscheinlich zahlen viele der Veranstalter, die 1000,- € aufbringen können auch 1500,- €. Und die Mucke für den befreundeten Verein für "'n Appel und 'n Ei" ist halt eine andere Welt und muss deshalb ja nicht ausfallen.

    Die Idee mit dem Kombi-Angebot hatten wir ohnehin schon umgesetzt. In unserem Preislisten-Entwurf, der Grundlage der Angebote werden soll, steht jeweils der Preis der Band inklusive Tonmann (also ein Teil der Beschaller-Kosten) und gesondert aufgeführt ist dazu die Technik selbst als separates Zusatzangebot. Damit erscheint dieser "Rest" der Beschaller-Kosten natürlich besonders günstig - in der Hoffnung, dass eben auch das über uns beauftragt wird, statt es extra für mehr Geld dazuzumieten.

    Auch das Argument mit der langfristig evtl. nachlassenden Motivation finde ich einleuchtend und nachvollziehbar.

    Und, wenn wir ohnehin nicht darum herum kommen, das Ganze auch als gewerbliche Tätigkeit zu betrachten, wenn auch geringfügig, so macht es schon Sinn, einen etwas größeren finanziellen Puffer zu kalkulieren. Denn es stimmt, auch die jetzt begonnene Werbung kostet nicht nur Zeit und Mühe, sondern auch Geld, und vielleicht sollten wir uns gerade hier etwas mehr Spielraum gönnen, um "einen Fuß in die Tür zu kriegen".

    Ich bin jetzt ernsthaft überzeugt, dass ich das mit den Kollegen noch mal besprechen sollte. Es war zwar schon schwer genug, ihnen klarzumachen, dass es die technische Qualität und das "sorglose" Musizieren, wie sie es sich wünschen, nicht umsonst gibt, aber wer A sagt, sollte wohl auch B sagen und zumindest eine kleine angemessene Gage für sich selbst mit berücksichtigen, auch wenn es wohl nicht gleich mindestens 150,- € netto pro Abend und Nase sein werden, wie hunterstudios meinte.

    Und ja, natürlich bedeutet das auch nicht zwingend, dass wir alles genau wie die "Großen" der Kleinen in unserer Gegend machen müssen. Unser Programm und Klientel ist eh etwas anders und uns zwingt natürlich auch niemand, jedes Wochenende auf der Bühne zu stehen.

    Gruß,
    Hendrik

    http://www.lizzy-t.de

  • SebastianJaeger
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    • 27. Februar 2008 um 20:16
    • #22

    Also, 150€ pro Kopf pro Abend ist ja nun wirklich nicht zuviel.

    Wie oft probt ihr die Woche?
    Wieviel Stunden habt ihr investiert bis das Programm stand?
    Wieviel tausend Euro habt ihr investiert um Euer Equipment zu kaufen?
    Wie früh seid ihr beim Gig zum Aufbauen und Soundcheck?
    Wie lang braucht Ihr zum Abbauen, heimfahren und wieder alles im Proberaum zu verstauen?

    Und das macht ihr mit 6 Leuten für 400€, wenn Ihr Interesse habt könnten wir ne Umzugsfirma zusammen aufmachen.
    Also welchem Veranstalter es nicht Wert ist 2000€ für ne Liveband in der Größenordnung zu bezahlen der soll doch nen DJ nehmen. Nur will der auch schnell 450€ haben und ist alleine. Wo bleibt da die Realation?
    Ich spiele selbst in ner Band und weiß das es auch mit vernünftigen Gagen geht, diese Geschichten sind auch organisatorisch meist auf nem ganz anderen Niveau. Aber für 50€ werde ich mir nicht nen ganzen Abend um die Ohren schlagen nur das der Veranstalter sagen "Ich hatte Livemusik". Das man da mal ne Ausnahme bei ner Privatveranstaltung machen kann ist doch gar keine Frage, aber das sollte nicht die Regel sein. Ich würde mir das alles mal gründlich durch den Kopf gehen lassen und mit den anderen Bandkollegen mal zusammen überlegen was sich lohnt und was nicht.

    Gruß

    Sebastian

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
    http://www.jaeger-audiosolutions.de Cat Multicores, Speakon Multicores, Rednerpultmulticores etc., CNC Bearbeitung

  • KoKo
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    • 28. Februar 2008 um 07:59
    • #23

    Hi,

    also ich geb hier auch mal meinen Senf zu 8)
    Angefangen hat es bei uns auch mit einer Band für pro Nase am Abend 25DM :shock: weil es uns Spaß gemacht hat und man irgendwie ja auch dieses "geile" Gefühl auf der Bühne zu stehen gerne hat. Aber irgendwann wird es dann mehr (wenn man gut ist :wink: ) und mehr und absagen will man ja auch nicht das ist wie eine Sucht. So und jetzt kommt der Haken an der Sache wie hebst du nun den Preis an? Denn auf einmal kommen hier noch bischen Kosten und hier noch was dazu und für 25DM am Abend wär ich dann auch lieber auf dem Sofa geblieben.
    Meine Meinung hierzu ist lieber den Preis etwas höher ansetzen und weniger Jobs machen aber die dafür richtig und mit Spaß.
    BTW: Oftmals ist es doch auch so, dass gerade Veranstalter die an der Musik sparen ja auch an anderen Stellen sparen und das merkt sicherlich auch ein Publikum und dementsprechend wird auch die ganze Fete sein.

    Viele Grüße von einem Musiker, der die 50 noch nicht erreicht hat aber das ganze auch schon seit ein paar Jährchen macht :D
    Philipp

    Spaß macht eine Digam 7000 an Concert Audio !!!!

  • mringhoff
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    • 28. Februar 2008 um 09:10
    • #24
    Zitat von "Hendrik Gundlach"

    ... auch wenn es wohl nicht gleich mindestens 150,- € netto pro Abend und Nase sein werden...

    Nur mal so zum Überlegen:
    Ein gewöhnlicher DJ on Tour bekommt (hier im Raum München) zwischen 250,- und 400,- EUR Gage. Hinzu kommt dann noch was, wenn dieser das Material auf/abbaut und in seinem Auto transportiert. Zusammen mit der Anlagenmiete (die ja beim DJ weitaus geringer ist als bei Bands) werden dem Kunden z.B. für eine Hochzeitsfeier mit rund 80-100 Gästen dann so rund 600-900,- EUR je nach Spielzeit u.a. abgerechnet.

    Der DJ ist für gewöhnlich auch hier im Nebenerwerb tätig, macht also tagsüber etwas anderes. Er hat ebenso wie ein Musiker Spaß an seiner Arbeit und freut sich über eine gelungene Party.
    Mit 150,- EUR am Abend würde sich der DJ höchstens noch in seiner Anfangszeit erfreuen oder wenn er mal einem Spezl einen Dienst erweisen kann. Schliesslich muss er sich von seiner Gage noch die Musik kaufen, so wie Ihr Eure Instrumente und Zubehörteile. (Und ein DJ hat auch keine wöchentlichen Bandproben, sondern eher mehr Zeit für Freizeit oder andere Jobs...)

    Natürlich gibt es immer wieder Anfragen, die sich einen Billig-DJ wünschen. Allen kann man es eben nicht recht machen, aber es gibt auch sehr viele Kunden, die einen erfahrenen DJ schätzen und nicht über jeden Euro klagen.
    Vor allem, wenn man bedenkt, daß z.B. bei einer Hochzeit mit rund 100-120 Gästen das Essen und die Getränke u.U. mit mehr als 8-10.000,- EUR zu Buche schlagen kann. Was sind da dann schon 500,- EUR Unterschied bei der Musik?

    Da Livemusiker in den Augen eines Veranstalters mehr "wert" sind, als DJs, dürfte sich auch keiner beschweren, wenn Ihr ein paar Hundert EUR mehr als ein DJ kostet...

    Aktuelle Gebrauchtgeräte: hier klicken

  • hendrik gundlach
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    25
    • 28. Februar 2008 um 10:35
    • #25

    @ hunterstudios:

    Zitat

    Wie oft probt ihr die Woche?
    Wieviel Stunden habt ihr investiert bis das Programm stand?
    Wieviel tausend Euro habt ihr investiert um Euer Equipment zu kaufen?
    Wie früh seid ihr beim Gig zum Aufbauen und Soundcheck?
    Wie lang braucht Ihr zum Abbauen, heimfahren und wieder alles im Proberaum zu verstauen?

    Wir proben 2 mal pro Woche je ca. 4 Stunden.
    Wir haben das 1 1/2 Jahre lang konsequent durchgezogen, um jetzt bis zu 5 Std. Tanzabend bestreiten zu können (wenn wir alles spielen, was schon halbwegs publikumstauglich ist, kommen wir auf maximal 3,5 Std. Spielzeit). Wir werden noch mindestens ein Jahr weiter am Programmaufbau arbeiten müssen, um auch ausreichend Flexibilität im Programm zu erreichen.
    Wir haben zusammen sicher mehr als 15K€ für alles Equipment investiert - allerdings über einen größeren Zeitraum, es ist ja nicht alles neu.
    Beim Gig sind wir in der Regel 3 Stunden bevor die ersten Gäste kommen vor Ort, damit genug Zeit für stressfreien Aufbau und Soundcheck bleibt.
    Abbauen und Proberaum wieder herrichten dauert im Durchschnitt ca. 2 Stunden, dazu kommt die Fahrzeit.

    Bis her war es so, und ich denke, das wird sich auch nicht so radikal ändern, dass wir das alles gern getan haben, um dann beim Gig unseren Spaß haben zu können - es geht halt nicht ohne dieses notwendige Drum und Dran. Außerdem sind die Proben nun wirklich keine "Arbeit", sondern die Zeit in der Woche, auf die wir uns am meisten freuen, weil wir mit unseren engsten Freunden zusammen sind und gemeinsam unserem liebsten Hobby nachgehen.

    Also, ob es sich finanziell lohnt in dem Sinne, dass unser Zeitaufwand bezahlt wird, ist nicht unsere Sorge - dass es sich so rechnet, dass wir nicht länger finanziell draufzahlen oder wegen unangebrachter Sparsamkeit technische Desaster erleben müssen, das wollen wir schon.

    @ KoKo:

    Dass wir irgendwann jedes Wochenende auf der Bühne stehen, wird nicht passieren - dazu sind wir alle beruflich, familiär und mit anderen musikalischen Aktivitäten oder Vereinsmeiereien zu sehr beschäftigt.

    Lieber weniger Jobs, die aber dafür fair vergütet - ja, ich hatte ja schon gesagt, dass wir das Ganze noch mal in diese Richtung überdenken.

    @ mringhoff:

    Stimmt. Allerdings gelten für uns doch etwas andere Beträge. Bei uns herrscht im Vergleich zum hochpreisigen Münchener Raum genau das entgegengesetzte Extrem. Wir sind in der tiefsten Provinz östlich vom Harz angesiedelt. Hier rechnet ein DJ bei einer privaten Feier mit 100 Leuten einschließlich Technik und Transport für einen Abend 200 bis 400,- € ab, auch die guten, bekannten und erfahrenen.

    Ich habe mich gestern abend schon so weit mit meinen Mitmusikern abgestimmt, dass wir die Preise tatsächlich höher ansetzen werden, aber unter der "gefühlten-Semi-Profi-Grenze" von 2K€ bleiben.

    Jetzt mal konkret. Geht es so? Das können wir angesichts der Kosten und des Aufwands vertreten, das sind immer noch eindeutige Amateurliga-Preise, das ist aber deutlich teurer als DJ oder schlechtere Kapellen, da haben wir aber immer professionelle Technik und Techniker dabei und kümmern uns nur um die Instrumente und die Musik. Damit decken wir mit Sicherheit unsere Kosten und kommen sogar auf einen "Stundenlohn" von 8 bis 10 €.

    Die Eckdaten (immer inklusive Nebenkosten und Mwst., 6 Musiker 1 Aufbauhelfer/ Fahrer):
    Kurzauftritt (45 min. Programmpunkt/ Support) ohne eigenen Tonmann: 400,-
    - " - mit Tonmann: 550,-
    2 Std. Konzert oder Tanz mit 2 kurzen Pausen und Klamottenwechsel mit Tonmann ohne Technik (nur Backline): 700,-
    3 Stunden Tanz mit Konservenmusik zwischen den Tanzrunden und ggf. Moderation mit Tonmann ohne Technik (nur Backline und ggf. Mikros, Tonträger und Abspielgeräte): 900,-
    - " - jede weitere Stunde: 150,-
    ergänzend (immer mit zusätzlich 1 weiteren Aufbauhelfer):
    kleine PA (3 KW) und Bühnen-Grundbeleuchtung: 300,-
    größere PA (6 KW horngeladen) und Bühnen-Grundbeleuchtung: 500,-
    gesteuerte Lichtshow (15 KW): 200,-
    Fahrkosten über 20 km (gestaffelt nach Materialmenge): 1,- bis 2,- € je Entfernungs-km
    Dazu verlangen wir Catering, abschließbare Garderobe, Parkplätze und ausreichend Strom. Wenn wir keine eigene Technik mitbringen, gibt es einen Rider der das enthält, was wir auch selbst dabei hätten.

    Besser so?

    Dass es ab und zu trotzdem für gute Freunde auch mit einfachen Mitteln wie bisher geht, wollen wir dabei nicht ausschließen. Das soll aber die Ausnahme sein.

    Gruß,
    Hendrik

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  • SebastianJaeger
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    • 28. Februar 2008 um 10:56
    • #26

    Die Frage ist wie groß Euer Interesse ist nur 45min zu spielen. Bei uns macht das Preislich keinen großen Unterschied ob 45min oder 3 Stunden, denn der Hauptaufwand ist der gleiche. Es geht auch gar nicht darum das wirklich angemessen zu bezahlen, wie Du mit Sicherheit gemerkt hast, ginge das gar nicht bei den Stunden die dabei draufgehen. Aber 400€ ohne Tonmann für eine 6Mann Band ist ein NoGo, sorry, aber dafür bekommt man im Duo mehr.
    Ich würde mal sagen 1000€ für die 45 min und dafür den 3h Gig nur unwesentlich teurer.
    Da habt ihr pro Person keine 150€ dazu kommt noch Sprit, neue Saiten, neue Sticks, neue Felle etc. aber das wäre schon mal halbwegs in nem realistischen Bereich. Dann könnt Ihr so nen kompletten Abend zwischen 1200€ und 1500€ + Technik anbieten.

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  • hendrik gundlach
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    • 28. Februar 2008 um 11:42
    • #27

    @ hunterstudios:

    Danke, das ist auch noch ein guter Hinweis.

    Unsere Überlegung war, dass es bei uns in der Gegend viele wirklich gut besuchte Stadtfeste auch mit jeweils reichlich Werbung und Presse an den Sommerwochenenden gibt, bei denen über die Nachmittage "bunte Programme" im Stundentakt abgefahren werden.

    Diese Events sind für uns ideal, um uns einem großen Publikum - vor allem unserer "Zielgruppe" für Privat- und kleine Firmenfeiern - bekannt zu machen. Wir gehen davon aus und wissen es in Einzelfällen konkret, dass auf diesen Festen zwar für einen Teil der Acts Gagen gezahlt werden (Anderes wird von Vereinsgruppen bestritten), dass aber die Masse der Kohle in diesen einen obligatorischen Hauptact am Abend fließt.

    Wir haben also schon großes Interesse an dieser Art von Auftritten und möchten uns dort als "aufstrebende lokale Newcomer-Band" (aus 'm Altersheim - hihi) schon so günstig anbieten, dass uns nicht etwa aus Budgetgründen die Kindergarten-Tanzgruppe vorgezogen wird.

    Ansonsten gehen wir kaum davon aus, dass dieses Angebot zum Tragen kommt.

    Wir wollen die "Preisliste" auch nicht komplett als Menu-Karte verschicken, sondern zu jeder Buchungs-Anfrage ein konkretes Angebot auf ihrer Grundlage erstellen. Da können wir immer noch im Einzelfall entscheiden, ob es uns ein Event wirklich wert ist, dort für günstig zu spielen, weil wir uns einen Werbe-Effekt erhoffen.

    Ansonsten habe ich eher Bauchschmerzen damit, mit den Preisen noch höher einzusteigen, schließlich spielen wir nicht das typische Top-40-Showprogramm und haben auch keine heiße Frontfrau oder schlagen Rad auf der Bühne. Unsere Show ist schon musikalisch etwas spezieller und die Action etwas minimalistischer und eher für die tanzfreudigen mittleren Jahrgänge gedacht. Wir werden also wohl eher seltener der abendfüllende Mainact in großen Festzelten mit gemischtem Publikum sein.

    Ich sehe uns eher beim Oldie-Tanz mit Live-Kapelle im Saal mit 200 oder 300 Gästen. Von diesen Veranstaltungen gibt es hier einige. Die üblichen Eintrittspreise liegen dabei immer unter 10 €. Wenn der Veranstalter davon also Band, Technik, Gema und Werbung bezahlen will, um sein Geld dann mit der Gastonimie zu verdienen, passen die genannten Preise genau in diese Größenordnung. Verlangen wir noch mehr, disqualifizieren wir uns für genau diese Veranstaltungen, auf denen wir gerne spielen möchten. Natürlich stehen wir da vor allem in Konkurenz zu Duos und Trios, aber die haben dort nun mal das Preisniveau festgelegt, wie es uns scheint - das werden gerade wir als noch unbekannte Band wohl kaum aufbrechen können.

    Gruß,
    Hendrik

    http://www.lizzy-t.de

  • hendrik gundlach
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    • 28. Februar 2008 um 13:20
    • #28

    ALso zunächst die eben vergessene Frage: Unter den genannten Umständen passt das doch dann, oder?

    Und dann noch eine weitere: Unsere Idee ist, dem Veranstalter gegenüber die Rechnungslegung dann zu trennen, also die Beschaller-Rechnung direkt auf ihn ausstellen zu lassen und lediglich das Inkasso zu übernehmen (damit besteht für diesen Teil dann ggf. die Möglichkeit des Vorsteuerabzugs) und den Rest, also unseren Anteil, gesondert ohne MwSt. in Rechnung zu stellen, da wir bei dieser Handhabung, den genannten Preisen und weniger als 20 Einsätzen im Jahr auch als GbR insgesamt unter den Grenzbeträgen für Kleinunternehmer bleiben. Ist das praktikabel und zulässig?

    Und, sehe ich auch das richtig:
    Wenn wir damit nun Kleinunternehmer wären, auch wenn uns die Gewinnerzielungsabsicht wohl eher unterstellt werden wird, als dass sie tatsächlich vorhanden ist, üben wir als Künstler damit kein Gewerbe aus uns müssen dort nix anmelden.
    Beim Finanzamt müssen wir jedoch schon eine Betriebsanmeldung abgeben, ähnlich wie ein Freiberufler, und müssen am Jahresende eine Gewinn- und Verlustrechnung vorlegen.
    Künstlersozialkasse o.ä. ist für uns jedoch wiederum kein Thema, weil wir ja nur nebenberuflich tätig sind. (So ein Beamtendeutsch-Quatsch, wir sind Hobby-Musiker!)

    Oder können wir alternativ gar einen gemeinnützigen Verein gründen, da wir ja Kulturgut pflegen und die Gewinnerzielungsabsicht reinen Herzens verneinen können? Dann sind wir zwar genau so rechnungslegungspflichtig und müssten uns (auf dem Papier) etwas anders organisieren, aber etwaige doch entstehende Überschüsse können in notwendige Ausstattung investiert werden, ohne sie vorher als Gewinn und letztendlich als privates Einkommen anrechnen und versteuern zu müssen.

    Ich weiß, das sprengt hier schon fast den Rahmen, aber vielleicht habt Ihr ja noch den einen oder anderen Tipp aus der Praxis für uns.

    Viele Grüße,
    Hendrik

    http://www.lizzy-t.de

  • SebastianJaeger
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    • 28. Februar 2008 um 14:18
    • #29

    Feste Preise würde ich auch nicht machen, da muss man schon flexibel sein. Aber man sollte sich ne Schmerzgrenze nach unten hin setzten. Das würde ich dann bei Euch mal mit 700€ für nen Auftritt nur mit Backline ansetzten mit 6 Musikern und einem Helfer.
    Man darf auch keine Angst haben wenn man mal ne Anfrage für ne Firmenfeier bekommt das doppelte von der sonst üblichen Gage zu nehmen.

    Gruß

    Sebastian

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  • mringhoff
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    • 28. Februar 2008 um 15:26
    • #30
    Zitat von "Hendrik Gundlach"

    ALso zunächst die eben vergessene Frage: Unter den genannten Umständen passt das doch dann, oder?

    Unter den oben genannten Umständen:
    - Zeitaufwand soll nicht bezahlt zu werden
    - gute Technik und finanzielle Neutralität auf Dauer ist wichtig
    - kein weiterer Expansionswille (wg. beruflicher, familiärer u.a. Aktivitäten...)

    mag das dann passen. Über die Durchsetzbarkeit des Preises in Eurem ländlichen Raum kann ich natürlich hier aus München nichts sagen.

    Ich würde sagen, dreht doch einfach mal an der Gagenschraube wie vorgesehen und dann wird man sehen, wie sich das in 6-12 Monaten so macht.


    Zitat von "Hendrik Gundlach"

    Und dann noch eine weitere: Unsere Idee ist, dem Veranstalter gegenüber die Rechnungslegung dann zu trennen, also die Beschaller-Rechnung direkt auf ihn ausstellen zu lassen und lediglich das Inkasso zu übernehmen (damit besteht für diesen Teil dann ggf. die Möglichkeit des Vorsteuerabzugs) und den Rest, also unseren Anteil, gesondert ohne MwSt. in Rechnung zu stellen, da wir bei dieser Handhabung, den genannten Preisen und weniger als 20 Einsätzen im Jahr auch als GbR insgesamt unter den Grenzbeträgen für Kleinunternehmer bleiben. Ist das praktikabel und zulässig?

    Fast. Bei Barzahlung am Abend kann man das ja machen. Jede Firma quittiert dann auf der jeweiligen Rechnung.
    Bei Überweisungen muss das aber an beide getrennt gehen. Sonst habt Ihr einen durchlaufenden Posten auf dem Konto, der so auch gebucht werden muss und den Umsatz unnötig erhöht.

    Wenn das aber ein lokaler Beschaller ist, der wird aber ungern den Supersonderpreis für Euch offiziell schwarz auf weiß in Rechnung stellen. Denn dann geht der Veranstalter das nächste Mal auf ihn zu und sagt: "für die Band YX will ich das genauso, zum selben Preis" oder er legt die Rechnung einer anderen Firma vor, um dort Preisnachlässe rauszuandeln...


    Zitat von "Hendrik Gundlach"


    Und, sehe ich auch das richtig:
    Wenn wir damit nun Kleinunternehmer wären, auch wenn uns die Gewinnerzielungsabsicht wohl eher unterstellt werden wird, als dass sie tatsächlich vorhanden ist, üben wir als Künstler damit kein Gewerbe aus uns müssen dort nix anmelden.
    Beim Finanzamt müssen wir jedoch schon eine Betriebsanmeldung abgeben, ähnlich wie ein Freiberufler, und müssen am Jahresende eine Gewinn- und Verlustrechnung vorlegen.


    richtig, ihr seid "freiberuflich" tätig

    Zitat von "Hendrik Gundlach"

    Oder können wir alternativ gar einen gemeinnützigen Verein gründen, da wir ja Kulturgut pflegen und die Gewinnerzielungsabsicht reinen Herzens verneinen können?


    Hmm, den Finanzbeamten möchte ich sehen, der Euch als gemeinnützig einstuft :)
    Brauchtumserhaltung, Tanz- und Trachtenverein? Dann müsst Ihr ja auch offen für neue Mitwirkende sein...
    Ein Auftraggeber würde sozusagen eine (absetzbare) Spendenquittung bekommen?
    Da müsste der Beamte schon beide Augen zudrücken.. :)

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  • hendrik gundlach
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    • 28. Februar 2008 um 16:58
    • #31

    @ hunterstudios:

    Das kann ich mir schon vorstellen (Firmenevent und doppelte Gage) und werd's hoffentlich auch erleben. Damit wäre dann der Aufwand für den kostenlosen Freundschaft-Gig zur nächsten Fußballer-Siegesfeier gleich mit bezahlt. So wäre uns das schon recht.

    @ mringhoff:

    Gut. Danke. Ich werde auf jeden Fall jetzt erst mal mit diesen Preisen an die Veranstalter herantreten, die für "Musik gegen Geld" in Frage kommen. Von den anderen Sachen haben wir genügend Möglichkeiten, wollen uns aber damit erst mal zurückhalten, bis sich herumgesprochen hat, dass wir jetzt wirklich auf dem Markt aktiv sind und im Normalfall auch was kosten. Ich bin auch gespannt, wo wir in 12 Monaten stehen werden.

    Ich denke, mit unserem Beschaller werden wir uns schon auf einen Modus für die Rechnungslegung einigen. Papier ist ja geduldig und was zählt, ist das Ergebnis. Vielleicht Stellt ja dann der Beschaller die Gesamtrechnung und weist unseren Anteil (in der Höhe, wie er ihn gern dargestellt hätte) als durchlaufenden Inkasso-Posten aus und zahlt uns dann die eventuelle Differenz direkt zusätzlich als Provision für die Vermittlung des Auftrags aus. Da ist Vieles denkbar.

    Die Vereinsgründung hatte ich nicht wirklich ernst gemeint, es würde mich schon wundern, wenn das mit einer Band unserer Art machbar wäre. Außer, es meldet sich hier jemand, der einen solchen Fall tatsächlich kennt - das wäre dann interessant.

    Viele Grüße,
    Hendrik Gundlach

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  • SebastianJaeger
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    • 28. Februar 2008 um 20:09
    • #32

    Was noch viel wichtiger ist:

    - ihr braucht ne gute Homepage
    - gute Fotos
    - vernünftige Demos

    das würde ich alles noch organisieren bevor ihr an die Veranstalter herantretet. Wichtig ist immer mehr Schein als sein.

    Gruß

    Sebastian

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  • mringhoff
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    • 29. Februar 2008 um 08:45
    • #33

    Ich war grad auf Eurer Homepage und kann dem hunterstudios nur zustimmen. Hier solltet Ihr mal etwas modernisieren.
    Texte wie "wir sind eine Amateurband" oder "Hobbymusiker" sollten da nicht auftauchen.
    Die Bilder, wo man Euch z.B. im weiß-blau-gestreiften Gartenpavillion spielen sieht gehören ebensowenig drauf wie diverse Kneipen-Schnappschüsse.
    Lieber nur 3-4 gute Fotos als 50 Sammelsurien.
    Auch die bewegten Comicfiguren erinnern eher an die erste gebastelte Privtat-Homepage eines 16 jährigen.

    Vielleicht schaut Ihr Euch mal bei Kollegen auf den Websiten um und lasst Euch inspirieren.

    Das mit dem "Schein" ist schon wichtig - dann auch kommt der Geld-Schein :)

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  • hendrik gundlach
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    • 29. Februar 2008 um 09:41
    • #34

    Tja, das stimmt tatsächlich, es ist die erste selbstgebastelte Homepage, wenn auch eines fast 2,5 x 16-Jährigen.

    Da habt Ihr natürlich vollkommen recht. Für ein paar professionell anmutende Bandfotos haben wir schon Kontakt mit einem Fotografen aufgenommen und werden die also demnächst haben. Für ein Demo schwebt uns eine kurze DVD mit ein paar Infos und Trailern von 2, 3 Veranstaltungen vor. Das werden wir sicher bis zum Sommer auch realisiert bekommen. Bis dahin muss eine Info-Mappe genügen, die wir zusammenstellen, so bald die Fotos da sind.

    Für eine zumindest halbwegs professionelle Website fehlt uns noch der passende Partner. Da wir wirklich noch gar kein Geld in der Kasse haben, sind wir halt bei all diesen Dingen noch darauf angewiesen, dass uns das entweder jemand als Freundschaftsdienst oder auf der Basis "eine Hand wäscht die andere" macht.

    Ich denke aber, dass wir mit der Homepage, so wie sie ist, zumindest niemanden wirklich "vergraulen". Angesichts der Musik, die wir machen und wo wir jetzt stehen, darf es meiner Meinung nach auch in unserer Außendarstellung ruhig noch etwas "altbacken" und privat-fröhlich zugehen. Mehr haben wir halt wirklich noch nicht vorzuweisen und so sind wir halt.

    Es geht nun mal nicht alles auf einmal. Die Erkenntnis, dass wir so wie bisher nicht mehr weiter machen können und wollen, ist ja auch noch ziemlich frisch. Diesen etwas marktorientierteren Blick auf uns selbst und ein etwas professionelleres Selbstverständnis müssen wir eben wirklich erst noch lernen. Dabei habt ihr auf jeden Fall schon mal sehr geholfen. Ich versichere Euch, dass ich den gesamten Fred morgen zur Probe allen Bandkollegen säuberlich ausgedruckt auf den Tisch und ans Herz legen werde.

    Danke,
    Hendrik

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  • hendrik gundlach
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    • 29. Februar 2008 um 11:32
    • #35

    Ok, ok,

    Ihr habt mich überzeugt. Eure deutlichen Hinweise, vor allem auch per PN, haben mir klar gemacht, dass an der Website doch dringend etwas getan werden muss.

    Ein komplettes Redesing wird nicht so schnell gehen, aber die Texte, Grafiken und Fotos werde ich in den nächsten Tagen "kundenorientiert" überarbeiten. Die eher privaten Inhalte und Schnappschüsse kann ich ja dann im Weblog unterbringen.

    Und bumms - da haben wir's: Schon mach ich mir Stress... :shock:

    Gruß,
    Hendrik

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  • SebastianJaeger
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    • 29. Februar 2008 um 11:43
    • #36

    Ich würde:

    - die Button weglassen
    - das Logo sollte überarbeitet werden
    - nach Möglichkeit ein besseres Bild auf die Startseite setzten
    - alles private rausschmeissen
    - der Bilderrahmen auf der Startseite sollte weg
    - die animierten Gifs sollten raus
    - ich würde die Seite auf deutsch halten
    (oder habt ihr international was vor?)
    - Struktur in Form von Schrift und Schriftgröße und Schriftfarbe in die
    Seite zu bringen
    - eine Schrift ohne Serifen nehmen, denke mal Arial passt besser


    Gruß

    Sebastian

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
    http://www.jaeger-audiosolutions.de Cat Multicores, Speakon Multicores, Rednerpultmulticores etc., CNC Bearbeitung

  • mringhoff
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    • 29. Februar 2008 um 12:35
    • #37
    Zitat von "Hendrik Gundlach"

    Ich denke aber, dass wir mit der Homepage, so wie sie ist, zumindest niemanden wirklich "vergraulen"


    ehrlich gesagt schon. Zumindest diejenigen, die etwas mehr Geld für Euch locker machen sollen.
    Der Webauftritt wir seit Jahren immer wichtiger. Prästentationsmappe, DVD etc. steht eher hintenan.
    Und es geht auch recht einfach: Bilder tauschen, Text überarbeiten, Schriftbild und Grafik etwas ändern, Comics raus etc.
    Das kann man noch alles selber und kostet nichts.

    Zitat von "Hendrik Gundlach"

    Und bumms - da haben wir's: Schon mach ich mir Stress... :shock:

    Nö, keinen Stress machen lassen. Es sind ja nur Vorschläge, die kommen zwar hier recht geballt, aber es muss ja nicht alles sofort umgesetzt werden.
    Es ist und bleibt ja Euer Hobby...

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  • hendrik gundlach
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    • 29. Februar 2008 um 13:44
    • #38

    Danke für das verbale Schulterklopfen. So schnell verzweifle ich schon nicht. :wink:

    Da sind wir mittlerweile ja fast schon OT geraten, aber auch diese wertvollen Tipps wirken sich ja letztendlich irgendwie auf das Thema Cash aus und stellen somit wohl das "Co" im Namen dieses Bereichs dar.

    Noch etwas:
    Ich denke, dass wir die Präsentationsmappe aber doch schnell brauchen, denn ich weiß sonst nicht, was ich potentiellen Auftraggebern nach einem erfolgreichen Telefonkontakt oder bei einer persönlichen Vorsprache an die Hand geben soll, damit er sich erinnert und unsere Daten hat.

    Ich hatte mir das so vorgestellt, dass ich auf Grundlage der Liste, die ich zusammengetragen habe, auf der viele Vereine, Firmen, Behörden, Kneipen und Veranstalter stehen, die für Veranstaltungen aller Art hier in der Gegend verantwortlich zeichnen, in den nächsten Wochen nacheinander mit allen zunächst telefonisch Kontakt aufnehme und uns kurz vorstelle bzw. einen persönlichen Termin mit einem Entscheidungsträger vereinbare.

    Oder ist so etwas in der Branche unüblich und richtet eher Schaden an?

    Natürlich haben wir schon ein paar persönliche Kontakte, die wir parallel nutzen werden, aber nur auf diesem Weg und mit der Hoffnung, dass irgendwann schon jemand aktiv auf uns zu kommen wird, wird unser "Markteinstieg" wohl doch eher sehr mühselig und zum Glücksspiel.

    Vielleicht könnt Ihr mir nun auch dazu noch etwas sagen: Wie und mit welchem Material kann ich aktiv auf Veranstalter und andere potentielle Auftraggeber zugehen?

    (Ich hoffe, das sprengt jetzt nicht endgültig den Rahmen dieses Forums, aber: Auch wenn ihr hier jetzt Hobby-Musiker beratet - es geht ja dabei auch immer gleichzeitig um eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für einen Eurer Kollegen :D :wink: )

    Viele Grüße,
    Hendrik

    http://www.lizzy-t.de

  • SebastianJaeger
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    • 29. Februar 2008 um 14:29
    • #39

    Hm, also ich verschicke bei Bedarf ne Demo-CD mit nem Infotext und ner Visitenkarte, alles andere läuft bei uns übers Inet. Ich denke das einfachste wäre es wenn jeder von Euch 50€ investiert und ihr Euch von dem Geld ne Seite basteln lasst mit der bitte sie so zu halten das ihr einzelne Informationen selbst aktualisieren könnt.

    Gruß

    Sebastian

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
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  • hendrik gundlach
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    • 1. März 2008 um 10:18
    • #40

    Hallo,

    interessant für uns wäre jetzt, wie oft denn dieses "bei Bedarf" ist. Stellt das wirklich die Basis der "Neukunden-Aquise" dar oder macht Ihr das nur ab und zu, weil's einer so möchte, bekommt aber die Masse der Aufträge auf anderen Wegen ("ich kenn einen, der einen kennt" oder "ruf da mal an, die sind gut" oder "die waren das letzte mal gut, die nehm ich wieder")?

    Ich habe bis gestern wirklich nicht gedacht, dass das Inet tatsächlich so wichtig ist und Aufträge bringt. Ich dachte, da gucken wenige Leute eben mal nebenbei rein und es gehört halt zum "guten Ton", auch eine Adresse zu haben.

    Ich bin wohl, obwohl der Jüngste in der Band, doch auch schon ziemlich alt oder zumindest altmodisch in meinen Vorstellungen, wie die Welt so funktioniert.

    Aber genau so, wie hunterstudios das schreibt, hab ich mir das auch gedacht: möglichst überall eine Info-CD, bzw. DVD + Visitenkarte hinterlassen. Das ist also schon der richtige Weg, der üblich ist und funktioniert, oder?

    Viele Grüße,
    Hendrik

    http://www.lizzy-t.de

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