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Zerren aus DAT Aufnahme entfernen

  • kevin breier
  • 5. März 2008 um 09:46
  • kevin breier
    Beiträge
    199
    • 5. März 2008 um 09:46
    • #1

    Hallo zusammen, ich habe am Wochenende bei einer Karaokeveranstaltung DAT Aufnahmen gemacht (Rekorder Sony DTC-2000ES). Das Problem ist, dass das Mischpult etwas geclipt hat :shock: und jetzt alle Aufnahmen zerren. Gibt es eine Möglichkeit das Zerren wegzubekommen? Ich wolte die Aufnahmen mit Audacity auf den PC kopieren und dann auf CD´s brennen. Kopieren werd ichs über die Analogen Chinch Ausgänge.
    Vielen Dank schonmal im Voraus.
    Gruß Kevin :wink:

  • Kai Pirinja
    Beiträge
    348
    • 5. März 2008 um 09:56
    • #2
    Zitat von "Kevin Breier"

    Gibt es eine Möglichkeit das Zerren wegzubekommen?:


    Nein.

    Du kannst mal versuchen, die Höhen stark zu beschneiden. Was natürlich kompromissbehaftet ist. Es nervt dann nicht mehr so, klingt dafür aber dumpfer.

    Ich denke, also bin ich hier falsch. 

  • kevin breier
    Beiträge
    199
    • 5. März 2008 um 10:10
    • #3

    dann müsst ich die höhen ziemlich krass rausnehmen... evtl sogar die Mitten etwas :? Aber wenns nich anders geht muss ich das wohl so machen. danke für den Tip
    Gruß Kevin

  • tufkaklto
    Profi
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    Beiträge
    7.116
    • 5. März 2008 um 10:13
    • #4

    Du kannst das DAT Band wegwerfen

    Dann zerrt es nicht mehr :D

    Im Ernst:
    Was mal aufgenommen ist, ist eben so.

    Ich hatte mal eine Musicaltruppe, die haben mit eine selbstgebrannt CD gegeben , die vollkommen verzerrt waar.
    Ich habe mich bei den Proben geweigert, dies am Abend zu spielen.

    Dann meinten die " wir sind extra früher gekommen, damit Du da noch was machen kannst " :shock:

    Klar, kann ich was machen :!:
    Haben die doof geguckt, als ich die CD zerbrochen habe :shock: :shock:

    Es mag eventuell Programme geben, die in Kriminallabors zum Einsatz kommen, um sowas zu beheben.
    Aber wenn es sowas überhaupt gibt, dann ist es einfach sauteuer.

    Tip für die Zukunft:
    Nächstes mal reinhören und Pegel kontrollieren

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

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  • kevin breier
    Beiträge
    199
    • 5. März 2008 um 10:17
    • #5

    das mit "kasette wegwerfen" hab ich mir auch schon überlegt... ich hab bei der aufnahme ab und zu mal mit dem kopfhörer vorgehört, da hat nix gezerrt. kann es sein, dass die kasette schrott ist? :shock:
    Gruß Kevin

  • erik
    Beiträge
    1.408
    • 5. März 2008 um 10:36
    • #6

    wo hast du rei8ngehört? PFL/AFL vom Pult? Denk mal das du den Eingang des Recordes total überfahren hast, das liegt auch nichht an der Kasette.

  • kevin breier
    Beiträge
    199
    • 5. März 2008 um 10:38
    • #7

    ich hab direkt am dat (kopfhörerbuchse) vorgehört. die anzeige am dat war zwischen 2 und 0 db, nie im roten bereich
    gruß kevin

  • Peerless
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    4.334
    • 5. März 2008 um 10:42
    • #8

    es gab mal bei soundforge ein declipper plugin.... funktioniert so lala bei nicht total übersteuertem material

    http://www.ae-rental.de

  • Christian Engel
    Moderator
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    • 5. März 2008 um 10:54
    • #9

    Du hast doch bestimmt die Möglichkeit, das Band digital in den Rechner einzuspielen. Mach das mal. Vorteil ist, dass die Lautstärke beim digitalen Überspielen 1:1 übernommen werden kann. Dann analysierst du die Aufnahme mal und suchst Peaks. Wenn da nix dabei ist, was über 0dB (digital) drüberschießt, dann hast du ein technisches Problem.
    War das Clippen des Pultes auf der PA hörbar?

    Ansonsten gibt es von Steinberg ein VST-Plugin namens "Declicker". Mit dem kann man in ganz engen Grenzen Verzerrungen wegbügeln. Schön wird das aber trotzdem nicht.

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • Wurst Werner
    Profi
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    • 5. März 2008 um 11:09
    • #10

    Oder Du schickst mir das Band, in Punkto "Audiorestauration" bin ich der Hammer :wink:
    Wenn es was zu retten gibt, dann kann ich das machen.

    Grüße
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • tufkaklto
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    • 5. März 2008 um 11:26
    • #11

    Bin überrascht. :shock:

    Geht das bei richtigem "gezerre" auch noch ??ß

    Oder nur bei leichten unzulänglichkeiten ?

    K

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  • dasich
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    • 5. März 2008 um 11:29
    • #12
    Zitat von "Wurst Werner"

    Oder Du schickst mir das Band, in Punkto "Audiorestauration" bin ich der Hammer :wink:
    Wenn es was zu retten gibt, dann kann ich das machen.

    Grüße
    WW

    :shock: Sehe ich die Ironie in deinem Satz jetzt nicht ?

    Gib es zu, da kommt dann doch das da raus:

    Wenn es ernst gemeint war, Mahlzeit, ich glaube da hast du dir keinen Gefallen getan.

    Wenn die DAT bei der Aufnahme nicht übersteuert war, war der Pultausgang übersteuet, das hätte man auf dem Kopfhörer hören müssen.
    Allerdings geht sowas in lauter Umgebung auch mal schnell unter.
    Da gibt es wohl kaum was zu retten

    Es grüßt der Stephan

  • Wurst Werner
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    • 5. März 2008 um 11:34
    • #13

    Da hier ja noch nicht mal klar ist, was genau zerrt oder übersteuert, kommt es auf einen Versuch an. Digitale Übersteuerungen, Brummen, Rauschen, Sync Clicks - lässt sich alles gut restaurieren. Natürlich immer in Abhängigkeit des Ausgangsmaterials. Analoge Übersteuerungen sind schwieriger, da kann man oftmals nur kleine Verbesserungen (wenn überhaupt) erreichen. Aber wie gesagt, schick mal rüber ich hör mal rein...

    Grüße
    WW

    CEO @ SoundSurface

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  • kevin breier
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    • 5. März 2008 um 12:10
    • #14

    danke schonmal für die vielen tips.... wenn nichts mehr zu retten ist, werd ich dir das band mal schicken. das zerren war auf der pa nicht zu hören und wenn ich mit dem dat was anderes aufnehm z.b. etwas von cd auf das dat überspiel zerrt nix... lag wohl wirklich daran, dass das pult übersteuert war, war ja auch nicht das beste pult (dynacord powermate 600) eine möglichkeit das band digital in den pc einzuspielen hab ich leider nicht, da ich keinen digitalen eingang am pc hab
    gruß kevin

  • Schrumpeln
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    • 5. März 2008 um 14:26
    • #15

    Aber wie soll es bei digitaler überspielung stellen mit mehr als 0db geben? wenn die 16Bit voll sind sind sie doch voll, oder habe ich da was falsch verstanden mit dem digitalen Zeugs?

    Und wenn du am Dat mit Kopfhörer hörst ist das vermutlich vor der Wandlung. Nur bei Hinterbandkontrolle kann man digitale Verzerrungen hören und dann vermeiden. Bei Dats sollte man mehr Headroom lassen als 2 db!

  • erik
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    • 5. März 2008 um 14:35
    • #16

    man kann es an gekappten Peakspitzen sehen

  • Christian Engel
    Moderator
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    • 5. März 2008 um 14:42
    • #17

    Mehr als 0dB digital gehen natürlich nicht, war blöd ausgedrückt :) Wenn man die Waveform nach digitalem Überspielen in den Rechner analysiert, dann sieht man an den Peaks recht schnell, ob da was übersteuert war oder nicht.

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • kevin breier
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    • 5. März 2008 um 15:06
    • #18

    wie viel headroom sollte man lassen? 12db? da ist auch ne markierung auf der anzeige. wisst ihr zufällig auch, was SBM und emphasis an dem dat recorder bedeutet? und was bedeutet margin? zeigt das an wie viel db noch bis 0 fehlen?
    gruß kevin :wink:

  • Wurst Werner
    Profi
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    • 5. März 2008 um 15:20
    • #19

    SMB = SuperBitMapping
    Emphasis = grob fahrlässig wie die Rauschunterdrückungen bei einigen analogen Bandmaschinen. Bei der Aufnahme werden die Höhen geboostet und beim Abspielen durch den Emphasis Filter wieder ausgeglichen--> geringeres Grundrauschen. Imho: Emphasis besser ausschalten.
    Margin: Zeigt den übrig gebliebenen Headroom an. Blinkt die Margin Anzeige, dann ist die Aufnahme zumindest "technisch" übersteuert. Hörbar muss das allerdings noch nicht zwingend sein...

    Grüße
    WW

    BTW: Zerrt die Aufnahme besonders auffällig, wenn Bass-starke Signale wiedergegeben werden (Bass Drum, Bass)? Falls ja, dann kann ich mir schon vorstellen, was das Problem ist...

    CEO @ SoundSurface

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    Einmal editiert, zuletzt von Wurst Werner (5. März 2008 um 15:25)

  • schallereignissortierer
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    • 5. März 2008 um 15:23
    • #20
    Zitat von "Kevin Breier"

    wie viel headroom sollte man lassen? 12db? da ist auch ne markierung auf der anzeige.[1] wisst ihr zufällig auch, was SBM[2] und emphasis[3] an dem dat recorder bedeutet? und was bedeutet margin? zeigt das an wie viel db noch bis 0 fehlen?[4]
    gruß kevin :wink:


    [1]Das ist der empfohlene Headroom, also Durchschnittsausteuerung bis -12dB, dann bleibt genug Reserve für die Peaks.
    [2]SuperBitMapping, verschiebt das Quantisierungsrauschen zu höheren Frequenzen, deshalb soll es weniger hörbar sein.
    [3]emphasis bedeutet eine Höhenanhebung während der Aufnahme, d.h. die Höhen werden besser vom Rauschen getrennt, bei der Wiedergabe wird dann entsprechend abgesenkt mit dem Ergebnis das vorhanden Rauschen wird abgesenkt und die Höhen auf der Aufnahme werden auf ihr richtiges lineares Vrhältnis zurecht gerückt.
    [4] Ja

    Zu den Verzerrungen bei Sony DATs:
    http://www.soundman.de/board/board_entry.php?id=65

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

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