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Kommunikation mit der band

  • martin
  • 13. März 2008 um 09:04
  • martin
    Beiträge
    3.234
    • 14. März 2008 um 11:08
    • #21

    Morgen,

    Ja danke fuer die lebhafte Diskussion, tatsaechlich nehm ich einiges mit.

    Mangelnde Erfahrung kann naemlich gut sein, ich hab bis vor einiger Zeit fast nur auf diversen Kongressen gearbeitet und dort sollte ich möglichst unsichtbar sein.
    Tatsaechlich geh ich nicht, wie hier jetzt oft erwaehnt wurde, auf die bands im Vorfeld zu, sondern mach offensichtlich den Fehler auch bei solchen VA's möglichst unauffällig zu sein. Klar red ich mich freundlich mit den Leuten zusammen, stell mich kurz vor, kläre ab, wer was wohin will, aber zieh mich dann auch wieder zurueck. Das hat aber nix mit Arroganz zu tun, eher mit "ich trau mich nicht", bzw reine Gewohnheit.
    Ich werd das beherzigen.

    Rückblickend faellt naemlich schon auf, dass es mit Bands zu denen ich vorher schon länger Kontakt hatte, deutlich relaxter lief. Wenn ich zb auch Veranstalter bin und schon wochenlang im Vorfeld Kontakt hatte, dann läuft das recht kumpelhaft ab.

    Namen und Pultbeschriftung sind klar, hab ich ohnehin nach Instrument beschriftet.

    Mal schauen, jetzt gehts eh wieder rund. Kann ich mal ein bissl an dem Thema arbeiten in den nächsten Wochen...

    danke
    martin

  • heinzerl2000
    Verifiziert
    Beiträge
    733
    • 14. März 2008 um 12:10
    • #22

    Man muss mit Musikern reden, wie mit Menschen :D ,
    auch mal den einen oder anderen Sachverhalt erklären, gerade bei Newcomern , Schülerbands etc. denen fehlt einfach Fachwissen, die kennen den Unterschied zwischen Foh und Backline nicht.
    Soundcheck mit Rapper 16 - 18J Schülerband 45min endlos Debatte, incl. lautes Klopfen auf die Funkmics ( hasse ich wie die Pest, waren bereits ausgepegelt)
    Danach "Abuela Coca", 8 Mann mit Gebläse, 6 min Soundcheck, und alles war klar, danach Bombengig.

    Und ganz klar, ich gehe auch beim Gig auf die Bühne und sage Bescheid, wenn die Backline vom Gitarristen wieder mal auf "11" steht und ich am Foh nix machen kann.

    Nichts ist so schlecht, dass es nicht noch als abschreckendes Beispiel dienen kann!

  • Insomnia
    Reaktionen
    57
    Beiträge
    460
    • 14. März 2008 um 12:50
    • #23

    Hallo Martin,

    wenn ich sage man sollst nicht auf dicke Hose machen ( Da warst natürlich nicht Du gemeint, ich meinte nur diese Typen gibt es) gilt das natürlich auch für das Gegenteil.
    Zu schüchtern ist auch nichts. Es gibt auch die spezies die merken wenn einer schüchtern ist und dann erst recht.
    Was ich sagen will: wenn Du Deinen Job beherscht dann darfst/ sollst Du das auch zeigen, aber auf eine angenehme Art.
    Auf das Selbstbewußtsein kommt es an. Wenn Der Sänger sich im Monitor nicht hört, weil nebenan der Gitarrist/bassist... mit seinem Amp alles in Grund und Boden föhnt dann liegt es an der Art wie man es der Band mitteilt.

    Aber wie schon gesagt, Du machst das ganz richtig, danach für Dich analysieren, was kann ich an mir und meiner Vorgehensweise noch verbessern, auch mal anderen Kollegen zusehen wie die das machen. Und dann auch mal für Dich denken: das fand ich jetzt nicht so toll, ich würde das anders machen und bei Deinem nächsten Gig ausprobieren.

    Weiterhin gutes gelingen, ich pack jetzt für einen Gig desen Band ich noch nie gehört habe. Aber: kein Problem, alles ist machbar :lol: :lol: :lol:

    Insoweit schönes Wochenende

    Insomnia

  • Lamia
    Beiträge
    348
    • 17. März 2008 um 15:27
    • #24

    Immer freundlich und sachlich bleiben, es nützt einem ja doch nichts wenn man den ganzen Abend beleidigt den Gitarristen ignoriert.
    Ich versuche immer eine kollegial freundschaftliche Beziehung herzustellen.
    Das beginnt damit, daß ich mich vorstelle, mir beim Inputlist schreiben die Namen der Musiker notiere und die Vocalmikros und ev. Keyboards schoneinmal grob einpegle und auf PA sowie Monitore lege.
    Zwischendurch ein- zweimal zu den Musikern gehen, Monitorsound anhören und fragen ob's denn so wirklich passt oder doch noch etwas mehr dies oder das gut wäre.
    Damit hinterlasse ich eigentlich meistens den Eindruck ein bemühter, freundlicher Techniker zu sein mit dem man gerne wieder Arbeiten werde.

    Zufriedene Musiker spielen oft entspannter.

    - Alex -

  • Kracky
    Profi
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    2
    Beiträge
    12.055
    • 17. März 2008 um 15:36
    • #25
    Zitat von "Lamia"

    Immer freundlich und sachlich bleiben, es nützt einem ja doch nichts wenn man den ganzen Abend beleidigt den Gitarristen ignoriert.
    Ich versuche immer eine kollegial freundschaftliche Beziehung herzustellen.
    Das beginnt damit, daß ich mich vorstelle, mir beim Inputlist schreiben die Namen der Musiker notiere und die Vocalmikros und ev. Keyboards schoneinmal grob einpegle und auf PA sowie Monitore lege.
    Zwischendurch ein- zweimal zu den Musikern gehen, Monitorsound anhören und fragen ob's denn so wirklich passt oder doch noch etwas mehr dies oder das gut wäre.
    Damit hinterlasse ich eigentlich meistens den Eindruck ein bemühter, freundlicher Techniker zu sein mit dem man gerne wieder Arbeiten werde.

    Zufriedene Musiker spielen oft entspannter.

    Das erinnert mich an einen meiner Lieblingssätze beim Soundcheck. Ich stelle grundsätzlich jedem Musiker die Frage, ob alles für Ihn ok ist und schliesse das ganze dann nach einem Nicken oder einem Ja meißt mit den Worten:" Wenns für dich ok, ist, ist es für micht auch ok" ab. Das Finetunig kommt dann eh erst in den ersten ein bis zwei Liedern weil Musiker beim Soundcheck doch immer noch nicht ganz aus sich raus kommen.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • Christian Engel
    Moderator
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    4
    • 17. März 2008 um 15:58
    • #26

    Mahlzeit,

    großer Pluspunkt ist immer schon die Kommunikation VOR dem Gig. Wenn man vorher telefoniert hat, bißchen über die Art der Veranstaltung, Equipment, etc. geplaudert hat, dann kommt das schon mal sehr gut an.
    Dann gibt's auf dem Gig gleich eine viel persönlichere Begrüßung "ach, wir haben telefoniert"... Man hat idealerweise jetzt schon die Namen der Bandmitglieder drauf und kommt so schnell ins Gespräch. Bringt auch eine wesentlich persönlichere Atmosphäre beim Soundcheck.
    Patchlisten, Rider, Stage-Setup hat man sowieso schon bei der Planung berücksichtigt, so dass es diesbezüglich keine Fragen gibt.
    Wenn man dann noch umgänglich, gleichzeitig aber kompetent auftritt, bei evtl. Problemen hilfsbereit zur Seite steht und auch für den ein oder anderen Spaß zu haben ist, dann wird alles gut :wink:
    Hektik, mangelne handwerkliche Fähigkeiten, miese bis keine Vorbereitung, arrogantes bis divenhaftes Auftreten sind so die Minuspunkte, die mir spontan einfallen.

    Beste Grüße, Chris

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • Lamia
    Beiträge
    348
    • 18. März 2008 um 11:39
    • #27

    Ich bin zwar kein Schleimer aber ist ist ein Vorteil, wenn die Band nicht von vornherein denkt der Techniker wäre ein aroganter Arsch. So kommt's, daß man auch mit weniger professionellen Mitteln die Band zufriedenstellen kann (zumindest in meinem Heimlokal wo die Technik nicht soooo begeistert).
    Anders ist es als FOH-Betreuer bei einer kommerziellen VA, da wäre es peinlich zwei DI-Boxen zuwenig mitzuhaben auch wenn die nicht am Rider gestanden sind, wurscht wie freundlich man vorher war.

    - Alex -

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