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  5. Boxen und Amps

Mackie SR 1530 und SWA 1801 mit DriveRack PA

  • roy ackmann
  • 9. April 2008 um 08:41
  • roy ackmann
    Beiträge
    3
    • 9. April 2008 um 08:41
    • #1

    Hi,
    wir betreiben für eine Vier-Mann-Band mit klassischer Besetzung eine kleine PA bestehend aus zwei Mackie SR 1530z und einem Subwoofer SWA 1801z. Die Anlage wird sowohl im Proberaum als auch zur Beschallung kleinerer Venues (bis ca. 150-200 pax) eingesetzt. Zur besseren Frequenzverteilung bzw. Klangverbesserung und Feedbackunterdrückung ist seit kurzem ein dbx DriveRack PA zwischen Mischer (CFX20) und Boxen zwischengeschaltet. Erste Versuche mit Standardeinstellung 2x3 bzw. 2x4 klingen schon sehr vielversprechend!

    Für die beschriebenen Boxen gibt es beim DriveRack aber leider keine Presets. Wie stellt man für dieses Setup die Crossover-Frequenzen und Filter (BW bzw. LR mit wieviel dB/Oktave) optimal ein? Stellt man bei Subwoofer "normal"(=mono???) oder "bridged" (=weil zwei Engänge???) im Sub ein?
    Wir sind diesbezüglich leider absolute Laien...

    Freue mich über jeden Tipp!

  • Jonnytrance
    Gast
    • 9. April 2008 um 11:18
    • #2

    Sehr interessant!
    Ausm Bauch herraus könnte ich sage man stellt im Bass Lowcut 35Hz BW12 - Hipass 90Hz BW24 ein, Tops dann ab ca. 104Hz BW24 (um die Phasenverschibung im Filterung wieder einzufangen).
    ABER, SWA1801 hat ja ein eingebauter Crossover mit 120Hz 12dB/Okt vermutlich BW. Wie schalte ich es aus? Der bereitet nur Schwierigkeiten.
    Gehen wir mal auf ein Kompromiss und lassen Sub bis 120Hz laufen. Integrierter Crossover macht 120Hz BW12 und im Controller 120Hz BW12, somit kriegt man die gewünschte 24dB/Okt Steilheit. Tops dann bei ca 135Hz BW24...??? oder ergibt sich dann LR24...??? (denn wir wissen ja nicht wie integr. Crossover arbeitet)
    Also, ohne Einmessen wird es schwierig optimales Ergebniss zu bekommen.

    P.S. stell Controller auf 2x3 (bzw. 2x5) dann hast bei beide Low Outs ne Summensignal.

  • Bazzmonsta
    Beiträge
    800
    • 10. April 2008 um 20:31
    • #3

    ? ich weis zwar nicht, was das z hinter den Bezeichnungen zu bedeuten hat ...
    Und ich weis auch nicht, was ihr mit nem Driverack PA anstellen wollte, wenn die Ahnung fehlt (und der Sinn vielleicht auch)... :?:
    Soweit ich die Boxen kenne sind die 1530 aktiv und fullrange.
    ... schaun wir also mal was Mackie sagt ...

    schon sind wir schlauer ... 120Hz/12dB Trennfrequenz am Bass ... Fullrange thru und High Pass Out ...

    erklär doch bitte mal, wo euer Problem liegt und weshalb ihr auf die Idee gekommen seid ein DriverackPA zur Lösung selbigen anzuschaffen?!

    Meiner einer hätte gesagt ...
    bei Medium Pegel ... Tops an Fullrange Out
    bei Max Pegel ... Tops an HighPass

    Die 1530 klingen doch super (die alten zumindest) ... sind zwar nicht so pegelfest, aber mit nem Bass drunter ... passt doch ...
    Schwieriger ist da eher die Aufstellung um auf Ohrhöhe zu kommen ... ist vielleicht auch euer Problem was Feedback angeht.

    Basst scho!
    Bitte keine PMs sondern Mail an bazzmonsta(a)web.de!

  • roy ackmann
    Beiträge
    3
    • 13. April 2008 um 16:47
    • #4

    Hallo Bazzmonsta,
    im Prinzip hast Du recht, aber die Anlage klingt in der Standardversion ohne Lautsprechermanagement eben nicht immer und vor allem nicht in jedem Raum super. Mit dem Driverack sind entsprechende Anpassungen durch unterschiedliche Trennfrequenzen und/oder EQ-ing möglich, auch die Auto-Feedback-Unterdrückung ist eine feine Sache.

    Vor allem hat es mir die Auto-EQ-Funktion angetan, das funktioniert gerade in kleineren, akustisch ungünstigen Räumen hervorragend. Insgesamt klappt das mit der Weicheneinstellung auch schon ganz gut, nach den ersten Try&Error-Versuchen. Mit meinen bescheidenen Kenntnissen der Physik komme ich aber nicht wirklich weiter, vor allem weil ich nicht weiß, ob durch möglicherweise ungeschickte Einstellungen Folgeschäden z.B. an den Lautsprechen entstehen können - außerdem: es gibt eben nichts, was sich nicht noch verbessern ließe, daher meine Frage nach den Erfahrungen anderer Forenteilnehmer.

  • skyworker
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    2
    • 13. April 2008 um 17:09
    • #5

    Salbei!

    Wenn ich ehrlich bin, dann erschließt sich auch mir der Sinn und Zweck eines Driveracks nicht ganz. Abgesehen von einer aktiven Trennung zwischen Bässen und Tops, die aber auf Grund von vergegebenen Filtern nicht wirklich sinnvoll sein dürfte - da die ja nun mal kaum zu umgehen sind. Limitierung der Wege dürfte ebenfalls absurd sein, da auch das bereits in den Mackies ab Werk passiert. Bleibt also noch ein wenig Entzerrung des Systems und etwas Delay wenn nötig. Ob das Driverack dafür die erste Wahl ist, würde ich gerne mal bezweifeln.
    Ganz ketzerisch noch angefügt - wer die Auto-EQ Funktion und die Auto Feedback Unterdrückung dringend braucht, der hat womöglich ganz andere Probleme und sollte erst mal an der Ursache Forschung betreiben. Da stößt man dann aber gerade mit den 1530ern an räumliche Grenzen, diese Teile gut und richtig auszurichten könnte weiterhelfen, gestaltet sich aber bauartbedingt als nicht ganz ohne.
    Schlussfrage - wenn ich nicht ganz fehl gehe, dann hat das Driverack PA 2 Inputs und 6 Outputs - wo kommt dann die Einstellung 2x4 her?! 2x3 ist ja nachvollziehbar, aber 2x4?

    Best - SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • roy ackmann
    Beiträge
    3
    • 13. April 2008 um 17:25
    • #6

    Hallo Skyworker,

    die Antwort auf deine Frage "wo kommt dann die Einstellung 2x4 her" findest du hier: http://www.dbxpro.com/PA/PA.htm -> owners manual ->S. 29 ff.

    Es gibt eben Fälle, wo du mit Herumrücken und Umstellen der Boxen an Grenzen stößt und dann die Ektronik als - zugegeben - suboptimale Lösung einsetzen musst. In bsp. schlecht gedämmten Proberäumen hast du es nunmal häufiger mit ungünstigen Klangverhältnissen und Feedbacks zu tun und da ist ein Auto-EQ und ein Autofeedback-Killer sehr praktisch, auch wenn das hier und da auf Kosten des Sounds geht (wenigstens nicht auf Kosten der geplagten Ohren...).

  • skyworker
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    • 13. April 2008 um 20:08
    • #7

    Ah jetzt ja - verstanden. Zwei Eingänge auf sechs Ausgänge, der Denkfehler lag bei mir. Für euch interessant kann aber doch nur zwei auf vier sein - oder irre ich da?
    Die Auto-EQ-Nummer habe ich bisher auch in gut klingenden Räumen als absolut miserabel empfunden, nicht nur in den schlecht klingenden...

    Best - SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • Jens Droessler
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    • 13. April 2008 um 22:57
    • #8

    Die Auto-EQ-Funktion arbeitet in mittleren biis kleinen Räumen überhaupt nicht wie angedacht. Dazu fehlen "inteligente" Algorithmen, die "sehen, was vom Lautsprecher und was vom Raum kommt. Das kann im Moment nur ein einziges sehr teures System in Hardware, und diverse PC-basierte Software-Lösungen.

    Für euer Problem hätte ich eher zum Behringer UltraCurve DEQ2496 geraten. Der kann, was ihr braucht und verzichtet auf die in eurem Fall überflüssigen Funktionen.

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