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dcx2496 Irretationen zur Arbeitsweise dyn.Eq.

  • mattias bost
  • 21. Mai 2008 um 14:35
  • mattias bost
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    644
    • 21. Mai 2008 um 14:35
    • #1

    Hi,

    habe mich erstmals drangemacht, den dyn.Eq. zur Begrenzung der mittleren Leistung zu nutzen und bin etwas irritiert über dessen Arbeitsweise. War etwas erstaunt darüber, ab welchem Pegel der schon arbeitet. Hier mal meine erste Einstellung:

    - Mittelhochtonbereich fgu 600Hz nach oben offen, Limiter hier -3dB
    - der dyn.Eq. 50Hz HP, -15dB
    - Treshold -9db, Hardknee, attack&release 200ms

    Auch bei Pegeln deutlich unter -9dB zeigt das dyn. Menü Pegelabsenkungen an, das irritierte mich ein wenig. Darum zum "Test" mal eine unsinnige Einstellung vorgenommen:

    - Mittelhochtonbereich wie oben
    - der dyn.Eq. wie oben
    - Treshold 0db(!), Rest wie oben

    Tja, und immer noch griff der dyn.Eq. in den Pegel ein OHNE daß der Limiter kam (laut Menü dyn.Eq und Limiter). Hmm? Das kann doch eigentlich nicht sein! Wenn die Schwelle des dyn.Eq. über der des Limiters liegt und der nicht anspricht, dann kann doch schon gar nichts mehr für den viel langsameren dyn.Eq im Signal sein. Klar, der Signalverlauf geht erst in den dyn.Eq und dann in den Limiter, aber das dürfte trotzdem nicht sein.

    Irgendwelche Ideen?

    Grüße
    Mattias

  • N-Dee
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    • 21. Mai 2008 um 16:23
    • #2

    Ja ist halt so, auch wenn im Manual ein völlig anderes Verhalten beschrieben wird. Deswegen hat sich der Dyn-EQ als unbrauchbar für unsere Zwecke herausgestellt.

    Greets,
    Andy

    There are only 10 types of people in the world: Those who understand binary, and those who don't

  • mattias bost
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    • 22. Mai 2008 um 11:53
    • #3

    Na, sollte das ein "Behringer-Manko" sein? Ich werd dann wohl bei Gelegenheit mir die Kiste aufn Messplatz stellen müssen und nachmetern, wie das Teil nun wirklich arbeitet (mit Musike ists immer etwas sehr geschätzt). Anzeige muß ja nicht gleich tatsächliches Verhalten sein, aber wenn andere mit der Funktion auch unzufrieden sind ...

    Grüße
    Mattias

  • mattias bost
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    • 2. Juni 2008 um 10:14
    • #4

    Hi,

    hab etwas im manual nachgelesen und auch gemessen, der Bezugspunkt für den dyn.Eq. liegt bei 0dBu (nicht dem Fullscale mit +22dBu des Limiters). Ist im manual der Kennliniengrafik zum dyn.Eq. zu entnehmen, da ließt/schaut man aber drüber weg bzw. würde dies erstmal für nen Fehler halten. 0dBu als Bezugspunkt wäre ja kein Problem, wenn sich dann Tresholds mit +xdB einstellen ließen, aber das hat Behringer verschwitzt (ich vermute die haben selber den "Unsinn" gar nicht bemerkt).

    So, das solls dann zu dem Thema gewesen sein, Grüße
    Mattias

  • N-Dee
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    • 2. Juni 2008 um 13:13
    • #5
    Zitat

    der Bezugspunkt für den dyn.Eq. liegt bei 0dBu


    :?::?::?: :shock: :!::!::!:

    Toll. Das würde in der Tat einiges erklären. Nur: um den Dyn.EQ sinnvoll verwenden zu können, muss man implizit ein schlechtes SNR in Kauf nehmen, da man (mindestens) 22 dB Headroom 'herschenkt'. Wenns dann rauscht solls also keinen wundern...

    Greets,
    Andy

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  • TomyN
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    • 2. Juni 2008 um 13:25
    • #6
    Zitat von "N-Dee"


    :?::?::?: :shock: :!::!::!:

    Toll. Das würde in der Tat einiges erklären. Nur: um den Dyn.EQ sinnvoll verwenden zu können, muss man implizit ein schlechtes SNR in Kauf nehmen, da man (mindestens) 22 dB Headroom 'herschenkt'. Wenns dann rauscht solls also keinen wundern...

    Greets,
    Andy


    :?: Wieso verschenke ich da mindestens 22 dB? Imho sollte man beim Digitalequipment immer min 10 dB 'Luft lassen', dann hieße das jetzt, dass der (die/das) Threshold für den dynamischen EQ bei maximal -12dB sitzt. Wenn ich jetzt noch davon ausgehe, dass ich ihn ja nur in einem Teil des gesamten Frequenzspektrums einsetze, so ist das noch weniger tragisch. Allerdings ist die Bezeichnung natürlich trotzdem nicht so prickelnd.

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • N-Dee
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    • 2. Juni 2008 um 14:15
    • #7

    Da der Threshold des Dyn.EQ in dBu eingestellt wird und keine positiven Werte zugelassen werden, greift der Dyn.EQ spätestens ab 0dbu bzw. -22 dBFS. Für ein gutes SNR steuere ich den DCX lieber etwas höher aus, zB mit den von dir genannten 12 dBu und habe noch 10 dB Reserve. Der Dyn.EQ würde dann aber schon 'seit' 12 dBu greifen. Das schränkt meiner Meinung nach schon ziemlich ein. Zumal das SNR bei 0dBu-Aussteuerung nicht so prickelnd ist (laut Handbuch 90 dB).

    Aber vielleicht ist ja nur mein Anwendungszweck bzw. das Setup so ausgefallen, dass das für andere Anwender überhaupt kein Problem darstellt... :)

    Greets,
    Andy

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  • TomyN
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    • 2. Juni 2008 um 15:18
    • #8

    Hi,

    hmm, ich denke, der dynamische EQ sollte doch schon etwas vor der Vollausteuerung greifen, oder gehe ich da falsch?
    Hast du Erfahrungswerte, wieviel dB du in deinem MT/HT Weg hast, wenn du ein Audiosignal mit - 5dB dFS reinschickst?

    Tomy

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  • mattias bost
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    • 2. Juni 2008 um 16:20
    • #9

    Hi,

    ein dynamsicher Eq wird in den meisten Fällen schon vor fullscale greifen, nur nicht ganze 22dB. Da geht derart SNR flöten, daß das inakzeptabel ist. Wer wie seine Reserven setzt (z.B. postulierter Headromm von 10dB), das sollte dem Anwender vorbehalten bleiben, da gibt für alles ein für und wieder, das kommt zu sehr auf Einsatzgebiet, Konfigutation etc an.

    Ich habe meinen "Unmut" bei Behringer abgelassen und zumindest hat das jemand gelesen, nicht nur "autoreply", aber leider ein nicht personifizierter Absender. Früher kam man noch an die zuständigen Menschen ran (hab sogar schon was modifiziert bekommen), aber heutzutage ist der Laden für Außenstehende stumpf zugemauert.

    Grüße
    Mattias

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