Ich bin seit 2 Wochen fetser FOH techniker einer bekannten Saengerin hier in Griechneland und folgendes ist mir heute passiert:Ich hatte heute ein Auftriit in meiner Stadt an einer Location wo PA und mischpult drin ist aber keine Monitore und Backline.Ich komme an der Location und finde ein Chaos!Habe gar nichts von dem was ich verlangt habe dort gefunden.Die PA firma hat die Sachen einfach so abgestellt und so verlassen und musste ich mit dem Techniker das ganze verkabeln.Nicht mals das Mischpult war verkabelt.Der Techniker verlangte und sagte ebenfalls das er mir eine grosse Bitte macht das er dass ganze mitverkabelt sonst waer das meine Arbeit!!!Ich habe die Location einfach so verlassen und ging weg!Habe ich nicht richtig gemacht????Oder musste ich mitverkabeln???Ich habe das managment benachritigt dass ich das nicht machen muss und denn gesagt dass bei der heutige Veranstaltung ein anderen Techniker sich aussuchen sollen.Habe ich das gut gehandelt?
Was muss genau ein FOH techniker eigentlich machen????
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HAllo
DU bist für die Band da und der örtliche Techniker für die eben örtliche Technik.
Und hat Dir das ordentlich zu übergeben.
Gegen eine Extragage kann man ja mal nachdenken, ob man sowas nicht machen würde ( im Vorhinein zu zahlen natürlich, nachher kriegt man bei sowas nix )
Selbst da würd ich das oft nicht machen.Steht ja auch im Vertrag : " Die Anlage bei eintreffen der Band spielfertig verkabelt übergeben und ein mit der Anlage vertrauter Systemtechniker ( oder mehrere, je nach Größe ) ,..... "
Man kann ja auch sagen : Ich bin solange im Catering, holt mich, wenn Ihr ALLES fertig habt

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Zitat
Der Techniker verlangte und sagte ebenfalls das er mir eine grosse Bitte macht das er dass ganze mitverkabelt sonst waer das meine Arbeit!!
Kommt drauf an, was im Vertrag steht (wenn da überhaupt was diesbezügliches drinsteht).
Normalerweise ist Aufbauen, Verkabeln und Inbetriebnahme der Job des Örtlichen. Vielleicht hat man aber in südlicheren Gefilden hier auch ein wenig andere Ansichten. Oder gerade mal keinen Bock.
Finde schon, dass Du in diesem Fall richtig gehandelt hast. Kommt halt auch immer drauf an, wie man so vor Ort empfangen wird. Den entsprechenden Satz im Vertrag bzw. Bühnenanweisung würde ich aber auf jeden Fall checken und ggf. einfügen!
es grüßt
derautor
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Zitat von "foh-techniker"
Ich habe das managment benachritigt dass ich das nicht machen muss und denn gesagt dass bei der heutige Veranstaltung ein anderen Techniker sich aussuchen sollen.Habe ich das gut gehandelt?
Du hast also beleidigte Leberwurst gespielt und einen dir unbekannten Kollegen die Show fahren lassen, obwohl du da warst und den Job erst seit 2 Wochen hast? Wenn das nicht nach hinten los geht, hast du verdammt viel Glück gehabt. Was machst du, wenn der Kollege die Nummer gegen die Wand fährt? DU bist der Mischer, DU bist der Chef am Pult, DU bist für das Endergebnis verantwortlich. Völlig egal, wer da im Vorfeld meinte heute keinen Bock haben zu müssen oder die Logistikpannen seines Chefs auf dich abwälzen zu können. Wenn es einen TL, Tourmanager oder anderen direkt greifbaren Vorgesetzten gibt wird der in einem solchen Fall den FOH-Betreuer zu einem Gespräch der unangenehmeren Sorte bitten. Kann dann auch mal was lauter werden, aber wenns nicht anders geht...
Meistens wirst du auf dich allein gestellt sein, denn was interessiert einen alteingesessenen Örtlichen schon dein Management in ihrem Büro, irgendwo weit weg?
Jetzt mußt du zeigen, ob du außer Reglerschubsen noch was anderes drauf hast.
Herzlich willkommen in der Realität. -
Solche Missverständisse können schon mal aufkommen.
Da bucht ein Veranstalter oder eine Einrichtung/Disco vielleicht zum ersten Mal einen Künstler und dieser kommt mit einer Bühnenanweisung auf ihn zu.
Danach geht er zu einem Verleiher und mailt ihm die Liste durch, was er braucht. Der macht ihm ein Angebot mit Anlieferung. Und weil da weder die VT-Fachfirma noch der Veranstalter weiter nachfragt, bleibt es dabei, daß das Material einfach nur gestellt wird.Eigentlich ist das die Ausnahme, aber es kommt immer wieder mal vor, daß da irgendwer pennt.
Letztes Jahr hatten wir eine Veranstaltung, bei dem es geheißen hat, daß der Gastronom die Bühne stellt. Als wir ankamen, war keine Bühne da. Auf Nachfragen gabs einen kurzen Kommentar: "Die Elemente stehen draussen auf dem Hof..."
Natürlich gabs dann eine Diskussion, daß das nicht unser Job ist diese aufzubauen, der Gastronom sah das anders.
Da wir aber zusehen mussten, daß unsere Technik aufgebaut wird, gabs halt den Kompromiss, daß wir ihm beim Aufbau geholfen haben.
Natürlich hat uns das etwas geärgert, zumal im Vorfeld unsere Bühne extra wieder aus dem Angebot gestrichen wurde. Aber irgendwie sitzen wir doch alle in einem Boot.
Wenn Veranstaltungen deswegen schlecht laufen oder Probleme bereiten, kommt das doch immer auf uns zurück. Wenn unser Kunde deswegen eine finanzielle Einbusse hat, kann es zu Zahlungsschwierigkeiten/Diskussionen/Nichtmehrbuchen/übler Nachrede etc. kommen. Und ein externer Besucher (potentieller Kunde), weiß ja zudem nicht, wer was verbockt hat...Genau so, wie der Tonler dem Lichtler hilft, wenns sein muss, so sollte der Techniker auch dem Kunden helfen...
Und bevor ich nach getaner Arbeit gelangweilt rumstehe, helfe ich schon mal gerne dem verspätetem Caterer, die Bistrotische aufzustellen... -
Gewöhnlich ist das nicht, aber sowas kann wirklich vorkommen. Es gäbe genügend Gründe den Job deswegen ab zu lehnen, es gäbe aber auch genügend Gründe die Zähne zusammen zu beißen und einfach los zu legen. Auf die andere Art kommt es aber auch darauf an welches Material men mir da hin stellt, ist das Bastelware fasse ich das nicht an, ist das richtig gutes Material mit guten Kabeln usw. mein Gott, dann geht das aufbauen recht locker von der Hand und ich mache es halt. Wenn ich als Tech für eine Firma arbeite muß ich ja auch als Hand aushelfen bevor ich dann hinterm Pult steh. Als betreuender FOH Mann würde es mich natürlich auch sehr ärgern, da stecke ich im Normalfall nur die FXe oder dynamics wie ich das brauch.
Richtig wäre gewesen, im Vorfeld die VA ab zu klären und in dem Fall das vernünftig mit dem Management ab zu sprechen damit die das klären. -
Zitat von "mringhoff"
Letztes Jahr hatten wir eine Veranstaltung, bei dem es geheißen hat, daß der Gastronom die Bühne stellt. Als wir ankamen, war keine Bühne da. Auf Nachfragen gabs einen kurzen Kommentar: "Die Elemente stehen draussen auf dem Hof..."
Natürlich gabs dann eine Diskussion, daß das nicht unser Job ist diese aufzubauen, der Gastronom sah das anders.
Da wir aber zusehen mussten, daß unsere Technik aufgebaut wird, gabs halt den Kompromiss, daß wir ihm beim Aufbau geholfen haben.
Natürlich hat uns das etwas geärgert, zumal im Vorfeld unsere Bühne extra wieder aus dem Angebot gestrichen wurde. Aber irgendwie sitzen wir doch alle in einem Boot.
..Genau weil sowas durchgeht, machen die das auch.
Eine Bühne vor ORt aufzubauen, die nicht mal von der eigenen Company kommt, mach ich nicht.
Nämlich schon mal aus haftungstechnischen Gründen.
Und auch prinzipiell nicht.
Und wenn man das als Company organisiert, muß das soviel Strafe kosten, das der Veranstalter es das nächste Mal gleich richtig macht.Und Nur weil der Veranstalter ( ein Gastronom ) glaubt, seine Meinung sei das Maß der Dinge,.... nee.
ich hatte auch letztes jahr eine Band, die meinte, das Mitnehmen von Klinkenkabeln für die eigenen Instrumente sei International nicht üblich ..... ( für Gitarren, Bass und 6 x Key !! )
Auch die mußte sich dann schnell selbst was einfallen lassen.Und es gibt immer einen wirt um die Ecke oder ein Catering, wo man die Wartezeit überbrücken kann.
Die Eigenen FX usw stecken, kein Problem.
Und wenn ein Netter KJollege mal Stress hat und spät dran, dann auch gern mal.Aber verarsche: nee, das kann ich selber besser, da brauch ich keinen Anderen.
Und beim Nächsten mal bucht der Gastronaqom mit der Bühne die Bühne und die Technik ohne Techniker und lässt es dann vom Tourtechniker aufstellen, weil ja sonst auch reingeht ( upps, genau das ist dem Treadstarter wohl dann passiert
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Zitat von "klauston"
Genau weil sowas durchgeht, machen die das auch.Eine Bühne vor ORt aufzubauen, die nicht mal von der eigenen Company kommt, mach ich nicht.
Man muss vielleicht auch fairerweise dazu sagen, daß in diesem Fall das über drei Ecken gelaufen ist. Wir wurden vom Künstler gebucht, der Künstler wiederum vom einer Agentur, die für eine Firma ein Event durchzog. Und die Agentur hat die Location (incl. Gastronomie) gebucht.
Wer da im Nachhinein dafür verantwortlich war, daß die Bühne nur geliefert und nicht aufgebaut wurde, konnte in dem Moment keiner nachvollziehen.
Juristisch wäre das evtl. auch schwierig geworden. Was sagt das denn schon aus, wenn es heißt "die Bühne kommt von XY". Keiner hat gesagt, daß diese auch aufgebaut wird. Ich weiß, das ist spitzfindig und auch unüblich, aber genaugenommen nicht vereinbart. (Vielleicht hat ja auch der Gastronom die Bühne netterweise gratis hergegeben und dann damit gerechnet, daß die Agentur das alles aufbauen lässt, wer weiß...)Man muss ja nicht immer gleich davon ausgehen, daß man übern Tisch gezogen wird....
Wenn da System dahinter steckt und diese "Missverständisse" bei einer Agentur/Gastronom/Künstler häufiger vorkommt, dann achtet man genau auf ein klares, sauber definiertes Angebot und berechnet solche "Hilfe" einfach nach. Dann finden solche Dinge schnell ein Ende oder zumindest eine gerechte Entlohnung

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Und wie gesagt, vergesst nicht die haftungstechnischen Gründe:
Dann heißt es ganz schnell: " das hat der Techniker XY kaputtgemacht, vorher war es OK " :shock: :shock: :shock:Und schon ist man der Dumme, weil man was gemacht hat, was einen gar nix angeht. Und man wollte ja nur helfen
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Das ist aber schon ein reichlich merkwürdiger Thread, oder? Mal sehen, ob ich das Problem richtig verstanden habe; unabhängig davon, auf welche Weise theoretisch welche Aufgabenverteilung in welchem Vertragsverhältnis wessen Meinung nach bei wessen Haftung wie hätte geregelt sein müssen.
Ich freue mich seit zwei Wochen über einen neuen Kunden. Der bezahlt mich dafür, dass ich mit meiner Erfahrung/ meinen Kenntnissen/ meiner Einsatzbereitschaft als Tontech dafür sorge, dass er sich bei seinen wechselhaften Engagements nicht mehr selbst mit örtlichen Tontechnikproblemen rumärgern muss, sondern dass ich das für ihn erledige.
So weit richtig?
Ich erscheine zum vereinbarten Get In an einem Veranstaltungsort. Dort gibt es eine Hausanlage und einen Frontplatz nebst einem Techniker/ Hausmeister. Sowie ein paar extern zugemietete Monitore, Endstufen, Mikrofone und Kabel, die dort irgendjemand hin geliefert hat, weil mein Künstler (oder sein Management) so was bestellt hat. Aus Gründen, die ich (als Neuling in der Crew meines Kunden) nicht kenne, steht das dort nur so rum, und ist noch nicht den Bedürfnissen meines Künstlers gemäß eingerichtet und verkabelt.
Eine wirklich völlig unlösbare Situation. Was nun?
Ich könnte jetzt eine halbe Stunde Arbeit investieren, und das eben selber machen. Ich könnte versuchen, örtlich in Erfahrung zu bringen, warum das so ist, und anschließend den Haustechniker bitten, mir zu helfen. Ich könnte meinem Kunden, sofern der noch nicht vor Ort ist, telefonisch auf die Nerven gehen und ihn meine Empörung spüren lassen; dann weiß der auch gleich mal, wen er da engagiert hat.
Als wirklich Allerallerdümmstes und Hinterletztes kann ich natürlich auch auf die Idee kommen, ob so viel Ungemachs einfach meinen Kunden im Stich zu lassen. Nach Hause fahren, und ihm eine SMS schicken „mach' Deinen Scheiss gefälligst alleine; Rechnung folgt“.
Ein politisch wirklich sehr, sehr kluger Schachzug. (Dabei hätte ich vermutlich gerade vergessen, dass ich schon mit sehr berühmten Kollegen von noch sehr viel berühmteren Weltklasse - Acts eigenhändig 300Kilo – Kisten irgendwelche Kellerclubtreppen hinuntergerödelt habe. Nicht, weil wir das so toll fanden, sondern weil irgendjemand irgendwas verbockt hatte, und wir das jetzt irgendwie lösen mussten).Lieber foh-techniker: vielleicht bist Du ja ein ganz berühmter, legendärer Foh – Techniker, in dessen Verwaltungsniederlassung der Pförtner eine erste Vorauswahl darüber trifft, welche von den zahllosen Anfragen bzgl. Deiner Person in die engere Auswahl kommt, zwecks näherer Inaugenscheinnahme an Dein Chefsekretariat weitergeleitet zu werden. Vielleicht erlauben es Dir Dein Ruf und Dein Status ja, eine Show ad hoc abzusagen, sofern Dir die Farbe des Eddings an Deinem Pult nicht zusagt. Falls das so ist: herzlichen Glückwunsch! Meine Bewunderung und mein Neid sind Dir gewiss.
Falls das aber vielleicht (noch?) nicht so sein sollte, wünsche ich Dir viel Glück bei Deiner weiteren Karriere als FOH – Techniker.
Das wirst Du brauchen.Mit freundlichem Gruß
BillBo -
So wie ich den Anfangspost verstanden habe, gings ja nicht nur um Mics und stative.
Sowas läßt sich ja zugegebenerweise wirklich selber lösen.
Meist sogar besser, weil man es weiß.Aber wenn die restlichen erwähnten Sachen einfach nur abgekippt werden und es ist aber ein Techniker vor Ort ( lt Beschreibung war er das ja ) dann sehe ich schon so, das dies seine Sache ist mit dem Aufbau.
Monitore etc gehören für mich immer noch zum System.Einfach heimzugehen ist zugegebnerweise doch überzogen.
Der Punkt in BillBo's Betrachtung, das man gebucht istt, um den Strewss mit den örtlichen rauszunehmen, hat so schon seinen Punkt.
Wobei ich immer noch der Meinung bin, das System gehört vom örtlichen Techniker aufgebaut.
Und dieser war ja offensichtlich da. -
foh-techniker: Interessant an der ganzen Sache ist auch, dass deine Signatur "ALLES IST MACHBAR" schreit. Scheint ja nicht ganz zu stimmen...
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Zitat
Wobei ich immer noch der Meinung bin, das System gehört vom örtlichen Techniker aufgebaut.
Natürlich sollte das so sein, keine Diskussion.
Aber gerade Du bist doch einer von den echten Praxis - Profis hier an Board, die bestens wissen, dass zwischen ‚wie es sein sollte’ und ‚wie es wirklich ist’ so gut wie immer eine deutlich wahrnehmbare Lücke klafft. Weil sie’s täglich erleben, und nicht nur mal irgendwo was drüber gelesen haben.Eigentlich ist es ganz einfach: es ist nie so, wie es sein sollte. Als Crew bzw. Dienstleister bekommen wir unsere Gage für das Lösen der daraus resultierenden Probleme. Und ganz gewiss nicht dafür, dass wir selbst neue Probleme bereiten.
Wenn mal unvorhergesehen was nicht so läuft, wie ich mir das vorgestellt habe, sehe ich zu, wie ich’s trotzdem geregelt kriege. Bei einer derartigen Bagatelle wie oben verliere ich darüber anschließend wahrscheinlich nicht einmal ein Wort (vom erlösenden „DAS waren heute vielleicht Idioten!“ beim Feierabendbier im Tourbus mal abgesehen).
Stelle ich jedoch fest, dass häufig oder gar regelmäßig die gleichen Dinge schief laufen – und zwar auf meinem Rücken oder meine Kosten – werde ich das bei allernächster Gelegenheit an geeigneter Adresse zur Sprache bringen. Und im Ernstfall KÖNNTE das dann auch mal bedeuten „beim nächsten Mal bitte ohne mich“.Wenn ich allerdings solche Posts wie den des Threadstarters lese, weiß ich nicht, ob ich lachen oder mich ärgern soll. Wie jetzt, soll ich als FOH – Techniker echt noch Kabel anpacken? Und was ich „verlangt“ habe, interessiert auch keinen? Nö, geh’ ich eben nach Hause.
Super.
Da fällt mir als Erstes ein: heul’ doch! Und als Zweites: dem Jung’ gehören die Ohren lang gezogen und ein zweijähriges Praktikum als Steel Hand verordnet. Vielleicht wird das dann ja doch noch was mit der gesunden Einstellung zur Arbeit.Nichts für Ungut!

Mit freundlichem Gruß
BillBo -
Ich erkenne die Problematik auch nicht, dann wird halt angepackt, aufgebaut und die Mehrleistung halt in Rechnung gestellt. Bin mal gespannt wieviele Jobs du für den Auftraggeber noch abwickeln darfst...
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Das in-Rechnung-Stellen ist aber nicht so ganz einfach, vor allem, wenn das vorher nicht ausgemacht wurde.
Da der Kunde ja üblicherweise nicht derjenige ist, der das verbockt hat und meist auch zu diesem Zeitpunkt nicht vor Ort ist, kommen dann u.U. berechtigte Anmerkungen:
- "das ist nicht unsere Sache gewesen - Mehrkosten bitte dem Veranstalter vor Ort in Rechnung stellen"
- "warum hast Du überhaupt dort mitgeholfen? War ja nicht Dein Job. Wir zahlen den Aufpreis nicht..."
- "Du warst doch sowieso vor Ort und bekommst einen Tagessatz. Da kann man doch mit angreifen. Eine "Mehrzeit" gibts ja so nicht..."
- "Wie wegen den paar Kabel und Boxen machst Du einen Aufstand? Kannst gerne in Rechnung stellen, aber wir suchen uns in Zukunft einen flexibleren Techniker..."Ich hätte an dieser Stelle einfach das Zeug mit aufgebaut und dann bei nächster passender Gelegenheit das Gespräch mit meinem Auftraggeber gesucht und das besprochen. Hier hätte ich dann die Aufgabenverteilung nochmal genau erklärt und den Hinweis angebracht, daß ich Mehrleistungen in Zukunft berechnen muss.
Ach, by the way:
Lieber unerwartet ein paar Monitore und ein Mischpult verkabeln, als so etwas hier:
http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?p=573297&highlight=#573297 -
sehe ich auch so, wer bei der arbeit keinen "spass" hat, sollte sich einen anderen job suchen. das eigene team i stich gelassen ...ohoh
und die kanäle am pult musst du doch als foh eh selbst belegen.. oder nicht?
ich hätte es gemacht - mit freunde zum hörbaren erfolg -sport frei
franky
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Zitat von "foh-techniker"
Ich bin seit 2 Wochen fetser FOH techniker einer bekannten Saengerin hier in Griechneland und folgendes ist mir heute passiert:Ich hatte heute ein Auftriit in meiner Stadt an einer Location wo PA und mischpult drin ist aber keine Monitore und Backline.Ich komme an der Location und finde ein Chaos!Habe gar nichts von dem was ich verlangt habe dort gefunden.Die PA firma hat die Sachen einfach so abgestellt und so verlassen und musste ich mit dem Techniker das ganze verkabeln.Nicht mals das Mischpult war verkabelt.Der Techniker verlangte und sagte ebenfalls das er mir eine grosse Bitte macht das er dass ganze mitverkabelt sonst waer das meine Arbeit!!!Ich habe die Location einfach so verlassen und ging weg!Habe ich nicht richtig gemacht????Oder musste ich mitverkabeln???Ich habe das managment benachritigt dass ich das nicht machen muss und denn gesagt dass bei der heutige Veranstaltung ein anderen Techniker sich aussuchen sollen.Habe ich das gut gehandelt?
nur so um das ganze mal ein wenig einschätzen zu können...
Was war den an PA zum aufbauen ??
1 Sub 1 Top pro Seite .. oder war es ne GroßPA ?
Grüße Michael
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billbo - volle Zustimmung
Dann bleibt der Künstlerin in Zukunft auch http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?p=546141&highlight=#546141 erspart.
Als gebuchter Techniker/Firma sehe mich als den, der dem Künstler ein entspanntes Arbeiten ermöglicht. Natürlich ist es nicht toll, ein paar Handgriffe zusätzlich zu erledigen. Aber dadurch meinen Auftraggeber zu versetzen wäre für mich keine Option gewesen.
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Es gibt für mich da zwei möglichkeiten:
a: das vorhandene material, peronal und die Zeit versprechen zu einem vernünftigen resultat zusammen zu finden, dann wird angepackt, der job erledigt, und hinterher vielleicht in einer randbemerkung an den auftraggeber erwähnt das es eher "suboptimal" verlaufen ist, und das man beim nächsten mal die punkte xyz berücksichtigen sollte.
b: das vorhandene material, personal und die Zeit stehen gegen einen, und drohen selbst bei durchführung des jobs zu einem sehr mittelmäßigem ergebniss zu führen.
in der situation fange ich mit dem handy am ohr schon mal an zu arbeiten und sortieren, sichere mich aber soweit irgendwie möglich nach allen seiten ab, das ich dieses desaster nicht zu verantworten habe, und trotzdem das beste draus machen werde. alleine weil wie oben auch mal angedeutet, es weder künstler noch publikum interessiert warum ein sound schlecht ist, und bevor es unverschuldet auf mich zurückfällt brauche ich etwas rückendeckung.
ist diese gegeben, legt man das handy beiseite und besinnt sich auf seine flexibilität und einfallsreichtum
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Mir erschliesst sich die Problematik noch nicht ganz:
- Die PA ist fest installiert.
- Es fehlen ein paar Monitore & etwas Seitengeraffel, sowie Backline.
- Ich bin als bandeigener Tech vor Ort. Mit "Heimvorteil".
- Ein Verleih-Gehilfe ist anwesend.Damit ist doch alles gesagt. Der Haus- oder Lokaltechie hilft mir sogar beim verkabeln, also nutze ich die wenige Zeit bis zum Eintreffen der Künstler (worum sollte ich auch Stunden vor denen aufschlagen), um das Nötigste an den Start zu bringen.
Ein wenig um das Pult herumwuseln und sich alles so patchen, wie ICH es gerne hätte muss ich ja eh.
Eine Handvoll Monitore ist auch schnell angeschlossen, wenn die Zeit nicht zum "ordentlichen" Einpfeifen reicht habe ich eine gute Begründung - schliesslich ist das zum Teil Fremdverschulden.
Die Backline kann ein Fremdtech nie richtig aufbauen, also plane ICH sowas mit ein und habe dafür Zeit, es sei denn, das ist Bandeigentum und die Musiker möchten das selbst machen. Schliesslich bin ich bei kleineren Produktionen ja auch Monitormann und Backlinebetreuer.
Wenn jetzt also die Band/SängerIn auftaucht und mich arbeiten sieht, habe ich mein Geld verdient - zumindest schon als Feuerwehrmann.
Dann ist die Arbeit am FoH schon fast nebensächlich.Bei so wenig Service, wie es allerdings der Threadstarter und die lokale Company liefern hätte ich als Künstler nur zweimal mit ihnen zusammengearbeitet: das erste und das letzte Mal.
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