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Immer die Neuen

  • wfo
  • 13. März 2003 um 10:27
  • wfo
    Beiträge
    5
    • 13. März 2003 um 10:27
    • #1

    Hallo Jungs

    Für alle, die heut nen Tag haben, an dem sie sich nicht mit Anfängerfragen beschäftigen wollen ... überlesen :)

    Mir fehlt grundlegendes Wissen. Ich bin der Gitarrist in unserer Metal-Band und der einzige, der technikbegeistert ist. Deswegen bleibt alles an mir hängen. Allerdings schnall ich gar nichts. Wir ham uns jetzt ein MiPu (Behringer MX2642A), Endstufe und Boxen besorgt. Ein Compressor (der billige Alesis 3230 gleub ich heisst der) ist auch vorhanden. Vernünftige Mikros (SM57 und SM58)und Kabel natürlich auch :)

    Allerdings besitze ich keinerlei Erfahrung in Sachen Mixing. Mir geht´s schlicht und ergreifend nur darum, einen vernünftigen Mix zu bekommen, den ich mit unserem MD-Recorder aufnehmen kann, damit man mal ein kleines Demo machen kann, für Freunde und Familie.

    Die Vorstellung ist so: In den Proberaum. Alles einschalten, record drücken und dann losspielen.

    Die Musik ist relativ einfach: Die zwei Gitarristen spielen weitestgehend das gleiche mit Ausnahme von Soli. Alles richtig HiGain. Der Bassist unterstützt uns. Zusätzlich Keyboards, männliche und weibliche Stimme.
    Die Drums kommen von den Roland V-Drums.

    Eingepegelt über PFL hab ich schon. Allerdings klingt der Mix noch etwas verschwommen und undifferenziert. Die beiden Stimmen hab ich schön trennen können und kommen gut. Der Bass ist auch richtig, allerdings krieg ich die Gitarren nicht auseinander. Klingt immer irgendwie matschig.
    Liegts daran, daß wir im Rhythmus immer dasgleiche spielen ?
    In welchen Frequenzen verändere ich verzerrte Gitarren am besten ?
    Wird eine Aufteilung er rechts, ich links was helfen ? Wie definiere ich die beiden Gitarren besser ?

    Achja, und die Keys kommen einmal durch und im nächsten Song wieder nicht, trotz gleicher Einstellungen.

    Mixing-Workshop hab ich natürlich auch schon, allerdings hab ich die Lösung für mein Problem noch nciht gefunden.

    Wie gesagt, soll keine professionelle Aufnahme werden, aber man sollte schon hören können, was passiert.

    Danke schonmal für eure Hilfe

    Christian

  • alter ego
    Beiträge
    1.933
    • 13. März 2003 um 10:36
    • #2

    das kann man unmöglich per forum beschreiben, such dir anm besten jemanden, der für einen Kasten Bier mal eine Stunde zu dir in den Proberaum schaut.

    laut statt hell!

  • wfo
    Beiträge
    5
    • 13. März 2003 um 12:31
    • #3

    ein paar Tips wird hier doch irgendjemand haben.
    Kann doch nicht so schwer sein.

    Christian

  • Tobias
    Reaktionen
    8
    Beiträge
    878
    • 13. März 2003 um 12:59
    • #4
    Zitat von "wfo"


    Kann doch nicht so schwer sein.

    dann verstehe ich nicht, warum du überhaupt hier fragen mußt....???


    viele deiner Fragen beantworten sich bereits in der EINLEITUNG von Ulis Mixing-Workshop!! (zb die gitarrensache, "Überschätzung der Technik" usw.)
    Vielleicht mal ein bißchen aufmerksamer lesen?

    Wenn du aber mit diesem Tips auch nicht weiterkommst, kann dir das beste PA-Forum nicht helfen

    Die Wahrscheinlichkeit des Geschehens steht im umgekehrten Verhältnis zum Wunsch. (Murphy)

  • Campfire
    Reaktionen
    3
    Beiträge
    1.356
    • 13. März 2003 um 14:39
    • #5

    Hallo, also es steht bestimmt in dem Buch dass du hast: Bessere Unterscheidung der einzelnen Instrumente durch Betonung unterschiedlicher Frequenzen, links/rechts-Verteilung. Eventuell muss aber auch das Arrangement verändert werden wenn alles zu breiig klingt (alle etwas weniger spielen, andere Sounds, ev. Keyboard ne Oktave höher wenn es mal untergeht, nicht unbedingt alles auf einer Tonhöhe). Ev. die Verzerrung der Gitarren etwas runter, dafür mehr höhen rein, klingt immer noch heavy, matscht aber nicht mehr so. Eventuell Versuchst du auch mal den Compressor wegzulassen und schaust mal wie es klingt.
    Viel Erfolg, Peter

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • wfo
    Beiträge
    5
    • 13. März 2003 um 15:49
    • #6

    Danke für die Antwort. Damit kann ich was anfangen.
    Mir fehlt da einfach der Durchblick und der Ideenreichtum.

    Das mit dem Arrangement mit Beispielen aus Ulis Buch leuchtete mir schon ein. Allerdings verändern sich dann manche Songs schon richtig stark. Naja und dann ist er dahin.

    Auf jeden Fall danke

    Christian

  • tufkamar
    Gast
    • 14. März 2003 um 08:27
    • #7

    Naja, ein kleiner Tipp: Metall + 2 Gitarren, ich folgere mal nach dem, was mir immer so passiert: 2x Marshall JCM900 oder 8080, beide auf Vollanschlag, beide recht nahe beisammen, per Micro abgenommen -> auf jedem Mic sind dann meist beide Vertärker drauf.

    Versuch' den Gitarristen beizubringen, die Dinger leiser zu drehen, stell sie möglichst weit auseinander, am besten noch eine Trennwand dazwischen. Wenn Du die Möglichkeit hast (hängt vom Amp ab, kannst Du auch die Membran von hinten abnehmen, dann ist der Amp an sich schon eine kleine Abschirmung - klingt evtl. halt ein bisserl anders...

    Das Keyboard: Vermutlich sind die einprogrammierten Sounds alle unterscheidlich vom Pegel her - entweder also bei jedem Sound nachpegeln oder das Ding umprogrammieren und im Pegel angleichen (lohnt sich - evtl. vorhandene Mischer bei Konzerten werden es euch danken...)

    Mehr ist in Kürze glaube ich nicht zu machen, alles andere siehe den anderen Tip mit der Kiste Bier ;)

  • helge
    Beiträge
    22
    • 15. März 2003 um 09:30
    • #8

    hallo wfo,

    ich hab hier mal ne linkpage, da gibts vielleicht was für dich dabei!
    http://www.musiker-workshops.de/index.html

    oder der vielleich:
    http://www1.musikmachen.net/basics/index.html

    bis dahin...
    helge

    ich hab zwar keine ahnung, aber davon besonders viel!

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 15. März 2003 um 20:54
    • #9

    wenn das arrange ment der stücke nix taugt, dann kann mann auch mit bester tontechnik da keine blumentopf gewinnne also das mal chekken.

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