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Linkin Park 21.06. - München Riem

  • voetter1
  • 23. Juni 2008 um 07:39
  • tufkaklto
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    • 24. Juni 2008 um 16:46
    • #21
    Zitat

    Gruss aus Berlin nach Österreich.

    HALT
    Glaub nicht, das TimoTimo Österreicher ist, wenn dann Gastarbeiter :D:D

    Und somit nicht representativ für uns.

    Ich weiß auch nicht , wo er ist, aber die Einstellung finde ich auch sehr radikal.

    Grundsatz 1:
    Wenn wirklich massive Behördenrichtlinien da sind, sollte man, falls möglich, sich daran halten.
    Ob der veranstaltungsort sehr schlecht gewählt worden ist, weil Probleme bekannt usw ist mal ein ganz Anderes Thema, das den Veranstalter betrifft.
    Viele Veranstalter buchen nämlich aus Finanziellen usw Gründen eine Location und wälzen bekannte Probleme auf Andere Ab.

    Grundsatz 2:
    Wenn in einem Rider drinsteht, das man 115 db verzerrungsfrei im gesammten Venue haben will, macht das schon Sinn.
    Und wer eine Ahnung von dem Job hat, sollte dies auch wissen.
    Aber noch mal als Erklärung, wenn Du dies Argument schon anführst:
    Live Musik hat eine komplett andere Dynamik als CD.
    Wenn man so um die 100 leq erreichen will, ist die Forderung nach 115db verzerrungsfrei schon sehr sinnvoll.
    Das entspricht in etwa den zu erwartenden Dynamikspitzen.

    Sollte man wissen, wenn man solche Argumente so verwendet.
    Ich kenn auch Rider, da steht 130db drin, das ist Hardcore :shock:

    Und noch was:

    timotimo hat geschrieben:

    Zitat

    Und wer sich stur und unbelehrbar stellt, wird hier von den Securities vom Platz begleitet und erhält Hausverbot. Ganz einfach, und vom Veranstalter gedeckt und gewollt.

    Ich glaube nicht, das Du das Recht und die Kompetenz hast, einen Technikerkollegen mit de Security entfernen zu lassen.
    Dies fällt eindeutig in den Bereich eines Veranstalters.

    Wenn Du als Techniker so agierst, wirst Du vermutlich relativ schnell Probleme bekommen.
    und falls eine Band abbricht, weil man IHREN Techniker so entsorgt, gibt es vermutlich wirklich Ärger über Kohle.

    ich hoffe nur, Dir nie zu begegnen, wenn Du so agierst, wie oben beschrieben.
    Denn so hast Du meiner meinung nach in der Branche nix verloren

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  • timotimo
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    • 24. Juni 2008 um 16:56
    • #22

    Wo habe ich geschrieben, dass der Gastmischer eine Abhöre mit sich einfliegen lassen soll? Diese ist ja gerade dazu da, dass der Mischer die Band noch hört, wenn es sonst nur die ersten 5 Reihen (wie du schreibst) hören. Aber dann ist eh an der Beschallung was falsch.

    Ich weiss schon die Unterschiede zwischen 85 und 115 dB. Aber warum lese ich täglich 110 oder 115 dB in dern Ridern hier? Und habe Diskussionen mit Technikern, die das auch am FoH haben wollen?

    Und es beantwortet immer noch nicht die Frage, warum du das als Quatsch bezeichnest.

    Und ja, nach 23 Tagen Festival ist die Diskussionsfreudigkeit hier bei uns allerseits doch irgendwann aufgebraucht. Und hier geht es um mehr als ein paar 10.000 Euro.... Ja, ich habe vom Veranstalter die Vollmacht erhalten, das durchzusetzen und Techniker entfernen zu lassen, wenn sie sich nicht daran halten. Ist leider so. Hab ja schon geschrieben,d ass das alles keien Spass macht. Aber sonst bin ich ein ganz netter, werden alle bestätigen, die bei uns waren.... :D Dass die Location schlecht gewählt ist ist sicher so. Aber auch nicht in meinem Einflussbereich....

    Seht es mal von der anderen Seite: hier läuft 23 Tage jeden Tag 10 Stunden Programm, und dann kommt ein Gastmischer, der für eine einzige Stunde eine Band von vielen mischt, und meint, alles müsste sich um ihn drehen, und er könnte sich alles rausnehmen, und Grenzen, über die er ausführlich aufgeklärt wurde, missachten. Und dann ist ganz klar, dass auch der Veranstalter sagt: auf den Mischer (und die Band) können wir gerne verzichten....

    Und bei 85 dB des DJs gestern abend stand zum x-ten Mal die Polizei im Produktionsbüro....

    Also sind konstruktive Vorschläge willkommen, und nicht: ich will laut machen, soviel ich will....

  • tufkaklto
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    7.116
    • 24. Juni 2008 um 17:38
    • #23
    Zitat

    Ich weiss schon die Unterschiede zwischen 85 und 115 dB. Aber warum lese ich täglich 110 oder 115 dB in dern Ridern hier? Und habe Diskussionen mit Technikern, die das auch am FoH haben wollen?

    Ich hatte gehofft, das oben hinlänglich erklärt zu haben.
    man muß es nur noch verstehen.

    Zitat

    Und ja, nach 23 Tagen Festival ist die Diskussionsfreudigkeit hier bei uns allerseits doch irgendwann aufgebraucht


    Dann lass es auch.
    Denn so einen Post finde ich etwas zu extrem.

    Zitat

    Ja, ich habe vom Veranstalter die Vollmacht erhalten, das durchzusetzen und Techniker entfernen zu lassen, wenn sie sich nicht daran halten. Ist leider so.

    Vermutlich auch schriftlich, denn Veranstalter können sich hinterher bei Stress an sowas selten erinnern.


    Zitat

    Und bei 85 dB des DJs gestern abend stand zum x-ten Mal die Polizei im Produktionsbüro....

    85 db bei dem Dj einzuhalten geht mal so, aber bei einer Live Band praktisch undurchführbar.

    Auch ich hatte das Vergnügen, bei einer Location in Wien, wo jetz die Fanmeile ist, mich mal an 85 db halten zu sollen. Mit einer LIVE BAND
    Das geht nicht.

    Und wenn sich dann ein Techniker anmaßt, mich mit Security vom FOH zu entfernen, dann geb ich denen echt Arbeit.
    Und den Techniker nehm ich mit.

    Da krieg ich echt Plaque.
    Vor allem, wenns Dir auf dem Job nicht passt, warum bleibst Du nicht zu Hazuse ???

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  • Blancblue
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    • 24. Juni 2008 um 18:01
    • #24

    Beruhigt euch mal wieder 8)

    Ich denke, timotimo redet eher von der Fraktion, die sich partout nicht an die Vorgaben halten wollen (und z.B. 110 statt 85dB fahren). Er steht dafür gerade - was macht ihr in dem Fall? Dem Kollegen den Master einfach runterziehen? Auf´s Maul hauen?

    Ich denke hier sind vor allem die Veranstalter gefordert.

    a) Locationauswahl besser gestalten

    b) Bands ausdrücklich auf die Pegelgrenzen im Vorfeld hinweisen

    Ansonsten muss man schauen wo der Trend hingeht. Schafft es das Publikum leiser zu werden? Bands leiser und komprimierter zu spielen? Oder treten die einfach irgendwann nicht mehr auf (uns hört ja eh keiner)? Oder das Publikum kommt nicht mehr, weil null Konzert-Atmosphäre mehr da ist. Ich seh schon das Bild vor mir - ich schrei Zugabe und 10.000 Leute drehen sich zu mir um mit dem Finger vorm Mund "Pssssssssssssssssssssssssssst" :D

    ________________________________

    Signatur?

  • timotimo
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    • 24. Juni 2008 um 18:01
    • #25

    Klaus, ich kenne Dich nicht, und Du mich nicht. Ich kann nix für die Beschränkungen, also mach mich nicht an! Ich habe Dir nix getan.

    Nein, ich habe kein Problem mit meinem Job. Aber andere offenbar mit ihrem.... Tja, 85 dB geht, wenn auch nicht schön. Aber da kann man ja ruhig unterschiedlicher Meinung sein. Mischer, die nur laut mischen können gibt es auch. Die sollten sich aber meiner Meinung nach umstellen. Und ja, ich mische auch gerne laut: wenn´s denn geht.

    Ursprung der Diskussion war ja, ob es Konzerte gibt, die zu leise sind. Also die Frage: wieviel Lautstärke brauche ich eigentlich!?

    Edit: Danke Blancblue. Du hast es erfasst, worum es mi geht. Welchen (sinnvollen) Weg sollen wir einschlagen? Wir müssen ja MITEINANDER in diesen Situationen klarkommen. Und mir geht es (bei der durchaus radikalen) Einstellung um Mischer die nicht mit sich reden lassen. Sie werden VOR dem Soundcheck auf die Grenzen hingewiesen, und haben dann genug Zeit, sich mit der Band, dem Management und dem Veranstalter darüber zu streiten. Meine Aufgabe ist es (leider) die Einhaltung der Grenzen zu kontrollieren....

  • tufkaklto
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    • 24. Juni 2008 um 18:50
    • #26

    Gut, dann runter vom Gas.
    Ich versuchs nochmal zu erklären.

    Ich mache mich nur bedingt zum Erfüllungsgehilfen für Lärmbeschränkungen.

    Gerne mache ich das, wie Kommunikation mit dem Techniker, auch einen Limiter setzen und bei Gefahr für die Anlage auch ins Pult greifen.
    Aber nur dann.
    Ich würde mich NIEMALS zum executiven Einhalter einspannen lassen.
    Es ist nicht meine Verantwortung und ich würde die auch nicht übernehmen.
    Wenns wirklich zu laut ist, dann geh ich auch gern zum Veranstalter und bitte Ihn, das doch zu erledigen.

    Und auf keinen fall mache ich das dann, wenn ein Veranstalter Bands bucht, um eine Bühne im Freien mit 85db Limit zu bedudeln.
    Denn wenn jemand so klug ist, muß er die passende Lösung auch liefern.
    oder seriöserweise die Bands cancelln, in dem Moment, wo er das mit den 85db erfährt.

    Ich hatte konkret vor jahren in Wien einen Hardcoreabend in einer Remise der Straßenbahn.
    Da kam am Aufbautag der Örtliche Veranstalter und sagte mir nebenbei, es sind hier 85db Limit.
    Ich hab Ihn ausgelacht und erklärt, das dies definitiv nicht zum einhalten ist.
    Meinte er nur, na , dann schau, das es halt nicht über 90 wird.

    Fazit, Abends kamen die Männchen in Grün.
    Ich hab die PA abgedreht und war noch gaaaanz weit über dem Limit.
    Nur Backline und Monitoring.
    Hilflose Blicke des Veranstalters, ich solle doch auf die Bühne gehen und die Backline leiser machen :roll:

    Ich hab nur gemeint, dies muß er selber tun, und die Herren in Grün mitnehmen, denn er wird sie brauchen.
    Man muß auch als Veranstalter die Hausaufgaben vorher machen und kann die Verantwortung über sowas nicht dem Techniker aufbrummen.
    Nach dem Motto, die Suppe selber auslöffeln.

    Und Ich würd mich für sowas auch nicht einspannen lassen.
    Und einen Security auf Kollegen hetzen. NEIN

    Und nein, ich finde nicht, das 85 db bei Liveband zum einhalten sind.
    Es sei denn, ich hab Duo mit Acc. Git.
    Denn die 85 db gelten auch vor der Bühne, genaugenommen.

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  • timotimo
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    • 24. Juni 2008 um 19:05
    • #27

    Hallo Klaus,

    da stimme ich Dir jetzt voll und ganz zu. Und (vielleicht kam das falsch rüber): ich mache den Techniker darauf aufmerksam, dass es über dem Limit ist. Einmal, zweimal, auch gerne 10 mal. Wenn dann die Ansage vom Veranstalter kommt: leiser!, dann steht der Veranstalter, ebenso wie der TL und der PL schon neben dem Mischpult. So dass sie das dann auch selbst durchsetzen können...

    Habe ja schon gesagt: es macht keinen Spaß. Aber auch für die Location und das Programm kann ich nichts....Ich versuche den Veranstalter täglich drauf zu bringen, ab 22 Uhr nur DJ laufen zu lassen. Das wäre schonmal eine Maßnahme.... Bis dahin gelten hier nämlich 95 dB am FoH :D das sollte für den FoH am Ende des Publikums durchaus reichen.

    Also nix für ungut und viele Grüße!

  • Campfire
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    • 24. Juni 2008 um 19:16
    • #28

    ich glaube ihr redet hier über verschiedene Dinge......
    einmal geht es um die lautstärke am FOH von 85 db (und wenn der weit genug weg ist geht das auch mit ner lauten Band problemlos das einzuhalten, auch wenns für den Techniker unter umständen Kopfhörermix oder Pultabhörenmix bedeutet), das andere sind 85 db im Publikumsbereich ab Bühnenkante, das geht schon bei ner durchschnittlich lauten Band nicht.....

    (was jetzt genau die Vorschriften in Ö sagen weiss ich nicht)

    sonst bedeutet das halt wenn nur Leq gemittelt wird: 30 min spielen, 30 min pause... :(

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • timotimo
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    • 24. Juni 2008 um 20:10
    • #29

    Hallo Campfire,

    vielleicht hast Du recht, und wir reden einfach nur aneinander vorbei. Aber Du hast es erfasst. Deswegen schrieb ich ja auch: eine potente Abhöre am Pult...

    Und mir graut schon vor einer AC/DC-Coverband in ein paar Tagen, die angeblich 8 Marshall-Stacks 4x12" auf die Bühne schleppt :shock:

    :D

  • voetter1
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    • 24. Juni 2008 um 20:34
    • #30
    Zitat von "oTon"


    Ich glaube der Threadstarter hätte eher 110-115 erwartet, da kann bei gutem Mix zwar durchaus Spaß machen, aber wird halt dann schnell gefährlich für den Veranstalter, wenn sich hinterher doch jemand meldet.

    Nein, 110-115 hätte ich mir nicht erwartet - ich möchte ja auch die Tage danach noch ordentlich hören können.
    Ich bin kein Fan von zu laut oder zu leise - ich denke man sollte sich im Rahmen des vertretbaren und erlaubten die Lautstärke der Musik und den Gegebenheiten anpassen.
    Und wenn ich nunmal am FOH nichts mehr höre weil die Leute klatschen und bei einer NuMetal Band die Gitarren nur zu erahnen sind, weil der Mischer Mühe hat bei der Beschränkung die Stimme deutlich rüber zu bringen (was der LP Mischer viel besser hinbekommen hat wie z.B. der HIM Mischer - das war übelst...), dann frag ich mich halt schon ob das so grossartig durchdacht war - diese Gruppe auf diesem Gelände...

    Ich denke 100-105 hätte dem ganzen gut gepasst, dann hätts auch "gedrückt" und es wär nicht nur ein laues Lüftchen rausgekommen... :D

  • tufkaklto
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    • 24. Juni 2008 um 21:24
    • #31
    Zitat von "Campfire"

    ich glaube ihr redet hier über verschiedene Dinge......
    einmal geht es um die lautstärke am FOH von 85 db (und wenn der weit genug weg ist geht das auch mit ner lauten Band problemlos das einzuhalten, auch wenns für den Techniker unter umständen Kopfhörermix oder Pultabhörenmix bedeutet), das andere sind 85 db im Publikumsbereich ab Bühnenkante, das geht schon bei ner durchschnittlich lauten Band nicht.....

    (was jetzt genau die Vorschriften in Ö sagen weiss ich nicht)

    sonst bedeutet das halt wenn nur Leq gemittelt wird: 30 min spielen, 30 min pause... :(

    Wobei die 85 am FOH eigentlich eine Sinnlose Ansage wören, weil theoretisch könnt ich ja auch 110 vor der PA haben ( je nach situation und Entfernung )
    Und das ist ja auch nicht Sinn der Sache.

    Und wegen dem LEQ:
    DAS hilft leider auch nicht mit dem pausieren, da die lauten stellen bei der Messung eine höhere Gewichtung haben und wenn man lang mit zB 90 fährt, das auch nimmer runter kriegt.
    Ist leider das paradoxe bei den Messungen, sonst wärs zu einfach.

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  • simonstpauli
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    • 24. Juni 2008 um 21:42
    • #32

    15 von 30 Minuten mit 90 dB macht schon mal 87 dB in der Messung, jedenfalls glaube ich das so zu erinnern. Zuzüglich der "Nebengeräusche" in den restlichen 15 Minuten...
    ein gutes Publikum erreicht doch auch locker mal 115dB (nicht für eine ganze halbe Stunde, aber da kommt was zusammen. Das kriegt man aus dem LEQ ja nicht wirklich rausgerechnet)

    Bei Anwohner-Problematik wird ja gerne eine Beschränkung am FOH auferlegt, weil sie einfacher zu kontrollieren scheint. Richtig wäre nur - beim Anwohner messen, 0,5m vor der geöffneten Fensterscheibe z.B. -> auch wenig praxisnah, man kann messen, daß man unter den Grenzwerten liegt, nur muß dafür das Fenster geöffnet werden.

    Wer noch Kommata braucht, kann sie gerne in diesem Beitrag abholen.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Campfire
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    • 24. Juni 2008 um 23:02
    • #33

    Ja, bei einem Openair bei dem ich Tontechnik stelle wird eben wegen der Anwohnerproblematik vom Ordungsamt bei diesen Anwohnern gemessen, aber da man erfahrungswerte aus den Vergangenen Jahren hat kann man eben dem Tontechniker sagen "90 db am FOH", weil dann der Pegel bei den Anwohnern erfahrungsgemäß auch stimmt......
    das ist einfacher für ihn, da er sich schon beim Soundcheck drauf einstellen kann (und es steht auch sowohl im Vertrag mit den Bands und in der Technik-Info für die Bands), und es vermeidet Ärger mit Überschreitungen bei den Anwohnern schon von vorneherein, ohne dass man z.B. beim Headliner dann plötzlich runterdrehen muss.

    Ich muss sagen dass ich wenn ich vom Veranstalter die Order bekomme für die einhaltung des Limits zu sorgen dass auch tue, auch wenns in letzter Konsequenz heißen würde den Techniker vom FOH zu entfernen, aber sowas war noch nie nötig, wenn man vernünftig miteinander umgeht haben die Techniker durchaus ein einsehen (mag mit der frühzeitigen Kommunikation der Problematik zusammenhängen, wenn die Band den Vertrag den sie unterschreibt vorher auch liest weiss es zumindest einer der Band... :) )

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • tufkaklto
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    • 24. Juni 2008 um 23:30
    • #34

    Wie gesagt, rechtlich ist das Sache des Veranstalters.
    Und deswegen würde ich das nicht machen.
    ICH hätte in so einem Fall keinen Vertrag mit der Band, den ich zu executieren habe.

    Und ICH würde nicht Polizei für den Veranstalter spielen.
    Für das bezahlt er mich nämlich auch nicht.

    Das soll er schon schön brav selber tun

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  • warwick
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    • 24. Juni 2008 um 23:51
    • #35
    Zitat von "klauston"

    Wie gesagt, rechtlich ist das Sache des Veranstalters.

    Sicher? Ich erinner mich da an das Wort "Betreiberverantwortung". Und soviel ich weiss, kann der Betreiber dies nicht an den Veranstalter weitergeben.

    Gruss
    Christian

  • Campfire
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    • 25. Juni 2008 um 00:23
    • #36

    naja, wenn der Veranstalter mich bezahlt und mir aufträgt das DB-Limit zu exekutieren bezahlt er mich ja auch dafür (und ich als Veranstalter würde in so einem Fall nur so ne VATech-Firma beauftragen die sich dazu bereit erklärt das zu exekutieren, extra nochmal nen Menschen an den FOH zu stellen wäre ja unsinnig...)

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • Kracky
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    • 25. Juni 2008 um 08:13
    • #37
    Zitat von "Campfire"

    naja, wenn der Veranstalter mich bezahlt und mir aufträgt das DB-Limit zu exekutieren bezahlt er mich ja auch dafür (und ich als Veranstalter würde in so einem Fall nur so ne VATech-Firma beauftragen die sich dazu bereit erklärt das zu exekutieren, extra nochmal nen Menschen an den FOH zu stellen wäre ja unsinnig...)

    Ihr solltet immer aufpassen über welche Liga ihr sprecht, ich denke Klauston spricht ehr für sich als betreuender Bandtech der mit der PA vor Ort ansich nichts zu tun hat, dieser kann zwar die anweisung bekommen vom Veranstalter das er sich an diese Vorgabe halten muß, es ist aber nicht seine aufgabe hierfür Messungen zu führen, diese Aufgabe hat ein anderer und dieser ist auch verantwortlich dafür dem Bandtech dieses anzuagen um dafür zu sorgen das diese vorgebe eingehalten wird.
    Auf kleineren Veranstaltungen wo der Tech sowohl FOH Mischer als auch Betreuer im Allgemeinen ist, ist es klar das der Veranstalter diese Verpflichtung auf dich übertragen wird.
    Ist es nicht schön das wir hier auf dem Land sind wo man solche Probleme noch mit der Mistgabel und mit handfesten Diskussionen lösen kann.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • tufkaklto
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    • 25. Juni 2008 um 08:54
    • #38

    Ich sprech schon auch von so jobs, wo man auch als FOH Mann einer PA Firma gebucht wird.

    Ich sehe es nur so, das man mir Geld bezahlt, um mich als Techniker zu buchen.
    Niemand bezahlt mich als Security oder Rausschmeisser.

    Ich hab auch schon Kollegen erklärt, jetz radikal leiser zu machen.
    Und werde das auch wieder tun.
    Jedoch versuche ich das immer im Vorfeld abzuklären, und dann auch noch mit den Leuten Vernünftig zu reden.
    Hilft das nicht, dann werde ich niemanden vom Pult selber entfernen sondern zum Veranstalter gehen und ihm das überlassen.
    Das ist seine Aufgabe.
    Der einzige Grund, jemanden zu entfernen wär für mich, wenn jemand persönlich auf mich losgeht.

    Zitat

    naja, wenn der Veranstalter mich bezahlt und mir aufträgt das DB-Limit zu exekutieren bezahlt er mich ja auch dafür (und ich als Veranstalter würde in so einem Fall nur so ne VATech-Firma beauftragen die sich dazu bereit erklärt das zu exekutieren, extra nochmal nen Menschen an den FOH zu stellen wäre ja unsinnig...)

    Ja, stimmt, er beauftragt eine Firma mit der Tontechnik.

    Aber übernimmt man dann Securityaufgaben .
    Und um das ging es weiter oben.
    Das entfernen lassen von Technikern mittels Security.

    Wie gesagt, ich bin als Tontechniker gebucht und bezahlt und nicht als Rambo.
    Und diese massiven Probleme, das ich einen Kollegen hätte selber entfernen müssen, hatte ich auch noch nnie.
    Das hat auch immer der Veranstalter geklärt.
    Ab einem gewissen Punkt, wo ich nicht mehr eingreifen konnte.

    Und es ist auch so, das man allen Kollegen ja wieder mal begegnet.
    Und alleine deswegen sollte man mit denen vernünftig umgehen.
    Man weiß ja nie.
    Dies gilt natürlich für beide Seiten.

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  • Campfire
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    • 25. Juni 2008 um 09:18
    • #39

    ich würde den Menschen auch nicht selber wegschaffen, das wäre tatsächlich aufgabe der security....
    dass es irgendwann notwendig werden wird halte ich aber für sehr unwahrscheinlich, alle techniker mit denen ich in den letzten Jahren zu tun hatte waren durchaus kooperativ .
    stehe auch auf dem standpunkt dass der freundliche Umgang miteinander Essentiell ist....

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • tufkaklto
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    • 25. Juni 2008 um 09:37
    • #40

    Eben.

    Wenn ich aber schon mit der Einstellung dort stehe " wenns Dir nicht passt, dann schaff ich Dich weg ", dann sind solche Szenen vorprogramiert.

    Und natürlich muß ich schon drauf schauen, das Alle in den Limits bleiben.
    Aber eben in dem mir zustehendem Rahmen.
    Und da kommt für mich Executivgewalt nicht in Frage.

    Und wenn Veranstalter solche Sachen organisieren, die eigentlich nicht lösbar sind, dann müßtre seriöserweise abgesagt/verlegt werden und nicht die Probleme auf Andere übertragen.

    Denn genau das passiert sehr oft

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