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Fixinstallation in Hoteldisco - Lautstärkenproblem

  • georgenomex
  • 21. Juli 2008 um 12:35
  • georgenomex
    Beiträge
    737
    • 21. Juli 2008 um 12:35
    • #1

    Hi Leutz!

    In einer Hoteldisco (im Unterschoss) soll eine Fixinstallation gemacht werden, insgesamt haben dort ca. 300 PAX Platz aber die Tanzfläche selbst ist nur ca. 8x5m, der Raum ist ca. 3m hoch und die Decke hat ein paar Kuppeln in denen Disco-Halbkugeln montiert sind.

    Das Problem ist, dass sich immer wieder Hotelgäste beschweren weil man die Disco bis in den ersten und zweiten Stock hört...

    Die Fragestellung ist nun wie man die Beschallung der Tanzfläche so lösen kann, dass man Clublautstärke hat aber die Hotelgäste im ersten Stock davon nichts mitbekommen.

    Eine zusätzliche Schalldämmung der Decke ist nicht möglich.

    Ich denke daran Tanzfläche mit einer 2Punkt Traverse einzurahmen und in jede Ecke eine 8" 1" Box und einen 12" Bass zu hängen. Bässe geflogen um Vibrationen über die Gebäudesubstanz zu minimieren. Am Controller dann noch die tiefen Bässe etwas rausziehen bzw. EQ-mäßig optimieren.

    Was haltet ihr von dieser Idee? Alternativen?

    Encyclopedia Dramatica - Austria

  • Mechwerkandi
    Reaktionen
    1
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    7.712
    • 21. Juli 2008 um 14:14
    • #2
    Zitat von "georgenomex"


    Was haltet ihr von dieser Idee?

    Wenig.

    Du änderst mit der Installation nichts grundlegendes, weil die vorhandene wird auch nicht gerade eingemauert sein. Wäre zunächst zu klären, was man überhaupt von der Disco in den oberen Etagen hört, tieffrequente Bässe lassen sich irgendwann nur noch mit Masse dämpfen.
    Wird der Lärm als Körperschall übertragen oder ggf. über die Klimaanlage? Für letzteres gibt es sog. Telefoniedämpfer, das bringt schon einiges.

  • hausmeister
    Verifiziert
    Beiträge
    1.075
    • 21. Juli 2008 um 14:30
    • #3

    Hi,

    evtl nen ganzen Schwung Control 1 oder Control 5 an der Truss verteilen.

    Somit ist die Lautstärke geringer und man hört trotzdem auf der ganzen tanzfläche relativ gut.

    Dann evtl einen oder 2 aktive 15er in die Ecken und bei denen die
    Teifbässe raus .. somit solltest du doch gut zurechtkommen denke ich ..

    Grüße Michael

    Wo is na des Hirn........endlich ONLINE !


    http://www.audio-events.de

    http://www.stage-audio.de
    http://www.pedro-online.de

  • georgenomex
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    737
    • 21. Juli 2008 um 15:34
    • #4

    JBL Control kommt nicht in Frage, es soll schon was hochwertiges sein. Ich dachte da zB an die Neo81 von K-Audio.

    Encyclopedia Dramatica - Austria

  • Mechwerkandi
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    1
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    7.712
    • 21. Juli 2008 um 15:56
    • #5
    Zitat von "georgenomex"

    JBL Control kommt nicht in Frage, es soll schon was hochwertiges sein. Ich dachte da zB an die Neo81 von K-Audio.

    Es ist völlig egal, welche Wandler den Lärm produzieren.

    Solange unklar ist, auf welchem Wege der Krach übertragen wird, bleibt jeder Ansatz spekulativ.

  • hausmeister
    Verifiziert
    Beiträge
    1.075
    • 21. Juli 2008 um 16:05
    • #6
    Zitat von "Mechwerkandi"


    Na der Ansatz war ja das du wenn du viele kleine Boxen verteilst diese nicht so laut machen musst damit jeder was auf der Tanzfläche hört.
    Sprich die Gesammtlautsärke ist geringer.

    Wenn du nur Tops in den Ecken hast dann ist die max Entfernung auf der Tanzfläche ( mitte )
    ca 4,50 zum Top.

    Wenn du viele kleine verteilst ist es eben nur 2,5 m ....

    das war die Idee...
    ob du hier Control 1 oder was anderes nimmst is ja mal egal...

    Grüße Michael

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  • AMLB
    Beiträge
    1.101
    • 21. Juli 2008 um 19:19
    • #7

    Die Idee mit dem Traversenkarree haben wir in 2 Hotels schon umgesetzt. Hat auch - mit disziplinierten DJs - funktioniert.

    Die Tanzfläche von 6 x 8m wurde/wird mit 4 x HK VT 108 pro Seite beschallt. Dazu gibt´s beim DJ 2 HK LP 118 Subs, die von 80 bis 150 Hertz spielen.

    Modenschauen, Industrie, Event + Gala

  • sven
    Verifiziert
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    317
    • 21. Juli 2008 um 19:34
    • #8

    ich würde ja erstmal einen Testaufbau machen und dann mit dem Schätzeisen messen was möglich ist unter den genannten Bedingungen bevor ich auch nur an die auswahl der lsp denke.

  • georgenomex
    Beiträge
    737
    • 21. Juli 2008 um 20:19
    • #9

    Ein nicht unwichtiges Detail hab ich vergessen, es soll unter anderem auch Drum & Bass gespielt werden. Das macht die Sache natürlich nicht unbedingt einfacher...

    Encyclopedia Dramatica - Austria

  • test
    Profi
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    4
    • 21. Juli 2008 um 21:07
    • #10

    verbau einen haufen autolautsprecher über der tanzfläche. so sind ale möglichst dicht drann und in der summe rummst das ganze auch gut

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • FF
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    • 21. Juli 2008 um 21:35
    • #11

    Ich würde empfehlen, einen Bauphysiker mit Schwerpunkt Schallschutz hinzuzuziehen, der abseits der möglichen Anlagentechnik erstmal die Rahmenbedingungen erläutert, die die Bausubstanz erzwungenermaßen vorgibt. Denn davon haben hier, mit Verlaub, die meisten keine Ahnung (was nicht abwertend gemeint sein soll, aber Bauphysik ist einfach ein anderes Fachgebiet als das des Tonis).

    Der Hotelier hat schließlich nichts davon, wenn in der Disco alle jammern, dass der Druck fehlt UND oben die Gäste trotzdem aus den Betten fallen.

    Im Zweifelsfall besser mit der Disse in einen anderen Raum umziehen oder es ganz sein lassen, als eine halbherzige Lösung zusammenzuschustern...

    Gruß FF

  • Mechwerkandi
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    • 22. Juli 2008 um 09:03
    • #12
    Zitat von "Mechwerkandi"


    Es ist völlig egal, welche [edith: wie viele...] Wandler den Lärm produzieren.

    Solange unklar ist, auf welchem Wege der Krach übertragen wird, bleibt jeder Ansatz spekulativ.

    Manchmal komme ich mir vor wie ein Einbeiniger auf der Weltmeisterschaft im Arschtreten.

    Der Ansatz von FF ist wenigstenz noch nachvollziehbar.

  • Online
    Blancblue
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    2.246
    • 22. Juli 2008 um 19:37
    • #13

    Auch richtig, ist immer schwer abzuwägen: Ne Riesenwelle machen, Bauphysiker holen (der auch Geld kostet) und der Mitkonkurrent veranschlagt 4x 15/2 und gewinnt den Pitch...

    Ich würde daher 2 Lösungen vorschlagen - 1x Quick&Dirty und 1x High-End Lösung mit Bauphysiker.

    Alternativ mal versuchen selbst zu messen, welche Frequenzen in der Hotelzimmern noch ankommen. Ggf. mit Para Eq versuchen Frequenzen zu ziehen, mit viel Glück reicht das manchmal.

    ________________________________

    Signatur?

  • Mechwerkandi
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    7.712
    • 22. Juli 2008 um 21:34
    • #14
    Zitat von "Blancblue"


    ... der Mitkonkurrent veranschlagt 4x 15/2 und gewinnt den Pitch...

    Wenig glaubhaft, weil es am Zusammenhang nichts ändert.

    Was hier bis jezzt abgesondert wurde, lässt sich in wenigen Sätzen zusammenfassen:

    >> "disziplinierter DJ": Schreib' doch einfach, mach es leiser...

    >> "Sortiment Kleinlautsprecher" oder auch: dezentrale Beschallung...
    Kann funktionieren, wenn die einzelnen Wandler dichter an das Auditorium geraten. Ist bei einer Trussmontage eher fraglich...

    >> "Denundden Lautsprech daunddahin": Hat er irgendwo mal gesehen oder davon gelesen oder davon gehört. Völlig sinnfrei, weil, s.o.
    Dient weniger der Meinungsbildung als denn der Absolution durch höhere Weihen, hier: Diskussionsforum, um bei einem vorhersehbaren Misserfolg den Verursacher woanders suchen zu können.

    >> Ursachenfindung. Besser als Symptome behandeln...

  • DJ Detto
    Profi
    Beiträge
    2.178
    • 22. Juli 2008 um 23:00
    • #15

    Hi

    ich lob mich ja gerne mal selber :D

    aber ich muss dem Kollegen Mechwerkandi (kurz mwa) meine volle Zustimmung geben.

    Wie der Wahlspruch von mediavivo ja lautet:
    Erfolg hat nur, wer das eigentliche Problem wirklich löst!!!

    Also zurück zum ersten Ansatz vom mwa (hoffe Du bist mir wegen der Minimierung nicht böse).

    Das Problem ist: Oben ist es zu laut - FRAGE: Was ist oben zu laut? Hohe Töne? tiefe Töne?

    Das geht also nur mit messen - denn messen heißt WISSEN!!

    Also unten Mucke an und oben Mikro mit Analyser.

    Dann kann man schon mal grob das Problem "einkreisen".

    Dann hier posten was es ergab und dann sehen wir weiter - alles andere ist Glaskugel gucken.

    Der Detto

    Erfolg hat nur,
    wer das eigentliche Problem wirklich löst!!!

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